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21.12.2016
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Zeitungssterben
Die immer noch euphemistisch als Finanzkrise bezeichnete Katastrophe in Griechenland hat weitere Auswirkungen auf die Presse: Am Dienstag ist die liberale Tageszeitung Ta Nea, erstmals seit 1922 nicht erschienen. Die Mitarbeiter seien seit August nicht mehr bezahlt worden, hieß es, und hätten deshalb beschlossen, ihre Arbeit solange einzustellen, bis sie zumindest einen Teil ihrer Gehälter erhielten. Ta Nea verkaufte noch vor 20 Jahren mehr als 400. 000 Exemplare, zuletzt lag die Auflage bei 13.000. (dpa/jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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