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Reduziert auf »toll«

Aus Sicht des Kabarettisten Gerhard Polt greift eine Spracharmut um sich. »Sie nimmt uns unsere Vielfalt«, sagte er dem Magazin der Süddeutschen Zeitung (Freitag). »Die Menschen werden auf toll oder super reduziert. Oder auf okay. Da gehen Bilder verloren.« Er selbst bemühe sich um eine größere Vielfalt der Sprache, damit »erweitert sich die Möglichkeit ins Vielfache, Menschen zu beleidigen, schmähen, zu loben, ihnen schönzutun«, sagte der 73jährige. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2016, Seite 10, Feuilleton

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