Nur noch Depot
Da die österreichische Bundesregierung sich an den Kosten des Essl-Museums in Klosterneuburg bei Wien nicht beteiligen wird, macht das Haus zum 1. Juli dicht, wird aber weiter als Depot für die rund 7.000 Werke umfassende Sammlung Essl genutzt, wie das Oberhaupt der Unternehmerfamilie, Karlheinz Essl, mitteilte. Dessen Baumarktkette Baumax war 2014 nach schlechten Geschäften auf dem Balkan in die roten Zahlen geraten. Einzelstücke der Sammlung, etwa von Gerhard Richter, waren für 66 Millionen Euro versteigert worden. (dpa/jW)
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