-
05.11.2015
- → Feuilleton
Nie aufhören: Castorf
Der Intendant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, will nach dem Ende seiner Vertragslaufzeit 2017 nicht in den Ruhestand gehen. »Nein, da ist schon Claus Peymann ein großes Vorbild oder George Tabori, man muss schon lange durchhalten«, sagte der 64jährige dem RBB-Kulturradio. Auch ohne feste Spielstätte sehe er viele Möglichkeiten zur Weiterarbeit. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Kulturstaatssekretär Tim Renner (beide SPD) hatten im April bekanntgegeben, Castorfs Vertrag als Intendant der Volksbühne nach fast 25 Jahren nicht über 2017 hinaus zu verlängern. Castorfs Nachfolger an der Volksbühne wird Chris Dercon. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!