Zum Inhalt der Seite

Aus dem Leben eines Kästchens

 

Der US-Regisseur Wes Anderson (»Grand Budapest Hotel«) und der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk gehören zu seinen Fans: Der Amerikaner Joseph Cornell (1903–1971) hat als Autodidakt die Kunstszene beeinflusst. In Jahrzehnten unermüdlichen Sammelns von Strandgut sowie Stöberns in Antiquariaten und auf Flohmärkten hat er all die Teile zusammengetragen, die er in fragilen Kompositionen in Kästchen plazierte. Unter dem Titel »Fernweh« zeigt das Kunsthistorische Museum (KHM) in Wien nun mit 80 Objekten die bisher größte Cornell-Schau in Europa. Sie war zuvor mit großem Erfolg in der Royal Academy in London zu sehen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2015, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!