-
22.05.2015
- → Feuilleton
Adorno-Preis für Didi-Huberman
Der französische Kunsthistoriker Georges Didi-Huberman erhält in diesem Jahr den Theodor-W.-Adorno-Preis. »In exemplarischer Weise« habe der 61jährige in seinem Werk »den kritischen Ansatz Adornos in die Gegenwart« fortgeschrieben, teilte die Stadt Frankfurt am Main am Donnerstag mit. Sie vergibt den mit 50.000 Euro dotierten Preis alle drei Jahre für hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. Er ist nach dem Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969) benannt. Zuletzt ehrte die Stadt damit die US-amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler. Die Auszeichnung soll Didi-Huberman am 11. September, dem Geburtstag Adornos, in der Paulskirche übergeben werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!