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Sächsischer Schweiß

Wiglaf Droste

Was hierzulande »Musik« genannt wird, ist, und das ist nicht adornitisch gemünzt, bloßes, also entblößtes Selbstentäußerungsgeräusch.

Ein gelungenes Exempel dessen stellt die aus Karl-Chemnitz-Stadt stammende Gruppe namens »Kraftklub« dar. Den sächsischen Schweiß, den sie vergießt, kann man sehr schön auf die Melodie von »Griechischer Wein« singen und dann paßt ja alles ganz palletomat.

Droste live: heute, Freiberg, Tivoli; 14.11.Chemnitz, Fritz-Theater, 15.11. Chemnitz, Fritz-Theater (Stargast: Ralph Schüller)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2014, Seite 11, Feuilleton

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