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Flamenco-König

Der französische Flamenco-Großmeister Manitas de Plata ist in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 93 Jahren in Montpellier gestorben. Der »König des Flamencos«, wie die Franzosen ihn nannten, hat mehr als 80 Platten aufgenommen und weltweit über 93 Millionen Alben verkauft. Geboren wurde er in einem Wohnwagen in der südfranzösischen Hafenstadt Sète als Ricardo Baliardo. Unter seinem Künstlernamen, der mit »Silberhändchen« zu übersetzen wäre, eine Anspielung auf sein virtuoses Gitarrenspiel, gelangte er in den 50er Jahren zu Ruhm. Zu seinen Freunden und Förderern zählten die Maler Pablo Picasso und Salvador Dalí. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2014, Seite 11, Feuilleton

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