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21.08.2014
- → Kapital & Arbeit
Ver.di spricht von Hoffnungsschimmer
Berlin. Das Ausscheiden des bisherigen Übergangschefs bei der Warenhauskette Karstadt, Kai-Uwe Weitz, ist nach Auffassung eines Gewerkschaftsvertreters im Aufsichtsrat ein positives Zeichen. Es sei »erst mal ein gutes Zeichen, daß trotz der Verschiebung der Aufsichtsratssitzung der Umbau durch Signa begonnen wird«, sagte Arno Peukes, der für ver.di in dem Gremium sitzt, dem Tagesspiegel (Mittwochausgabe). Nachdem die österreichische Signa-Gruppe um den Immobilieninvestor René Benko am Freitag mitgeteilt hatte, daß sie Karstadt vom bisherigen Eigentümer Nicolas Berggruen übernehmen wolle, wurde am Dienstag bekannt, daß Weitz das Unternehmen verlassen wird. Er hatte im Juli vorübergehend die Führung bei Karstadt inne, nachdem die bisherige Chefin Eva-Lotta Sjöstedt den Konzern verlassen hatte. Wie sie bei ihrem überraschenden Abgang andeutete, fühlte sich Sjöstedt von Berggruen nicht ausreichend unterstützt. Wie Signa Karstadt wieder voranbringen will, bleibt unklar. Eine für den heutigen Donnerstag anberaumte Aufsichtsratssitzung wurde kurzfristig abgesagt. Sie soll stattfinden, wenn die Kartellbehörde der Übernahme zugestimmt hat. (AFP/jW)
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