US-Regierung schleift Artenschutz
Washington. Die US-Regierung weicht den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf. Das Innenministerium teilte am Freitag (Ortszeit) mit, man habe eine entsprechende Neuregelung des Artenschutzgesetzes beschlossen. Diese betrifft vor allem eine neue Definition des Begriffs »Schädigung« von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen. Naturschützer warnen, dass die Zerstörung dadurch verstärkt werde. Das Gesetz sei jahrelang »missbraucht« worden, »um rechtmäßige Landnutzung zu behindern und amerikanische Familien sowie Unternehmen zu belasten«, erklärte Innenminister Doug Burgum dazu. (AFP/jW)
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