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Proteste gegen Offensive in Gaza

Istanbul. Nach Beginn der israelischen Bodenoffensive in Gaza Donnerstag nacht wurde der palästinensische Präsident Mahmud Abbas am Freitag in Istanbul erwartet. Die Türkei fordert eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats und ein Dringlichkeitstreffen des UN-Menschenrechtsrates. Auch die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) solle zusammentreffen, erklärte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu. Türkische Medien berichteten, daß die Polizei in Istanbul Demonstranten mit Wasserwerfern und Tränengas daran gehindert habe, in das israelische Konsulat einzudringen. In Ankara hätten Demonstranten die Residenz des israelischen Botschafters mit Steinen beworfen, Fensterscheiben seien zu Bruch gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte derweil Verständnis für die Angriffe auf Gaza, forderte allerdings, die Offensive müsse »angemessen durchgeführt werden«. Israel habe ein Recht auf Selbstverteidigung, und Deutschland stehe in dieser Frage an der Seite Israels. In Kairo wurden derweil die Gespräche über einen Waffenstillstand fortgesetzt.
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2014, Seite 1, Ausland

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