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Der Müll

Gerhard Richter, einer der teuersten deutschen Künstler, hält den größten Teil der heutigen Auktionskunst für überteuert. Es fehle an echten Kriterien für die Beurteilung des Wertes von Kunstwerken, beklagte der 82jährige am Freitag in Basel, wo am Sonntag das Kunstmuseum eine Ausstellung mit 100 Werken des Künstlers eröffnet. »Wenn Sie die Auktionskataloge sehen, da wird ja 70 Prozent Müll für teures Geld verkauft«, sagte der Maler, Bildhauer und Fotograf. Daß seine Werke Millionen kosten, empfinde er sowohl als angenehm wie auch als »pervers«. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2014, Seite 13, Feuilleton

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