Zum Inhalt der Seite

Äh, Roehler

Regisseur Oskar Roehler (»Elementarteilchen«), der früher einmal eine New-Wave-Literatur-Anthologie im Verlag seines Papas herausgegeben hat, macht mal wieder auf Achtziger-Endzeit-Gefühle. Am Dienstag begann er die Dreharbeiten für »Tod den Hippies, es lebe der Punk«. Der Film soll eine Momentaufnahme von Westberlin Anfang der 80er Jahre sein. Neben Tom Schilling steht auch Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der schon in Filmen von seinem Papa mitspielen durfte, vor der Kamera. Handlung: Der junge Robert (Schilling) flieht aus einer Kleinstadt vor dem Hippie-Wahn seiner Lehrer ins ummauerte Berlin – eine freie Welt von äh… Sex, Drogen und sogenannten schrägen Gestalten. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2014, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!