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Klage gegen Twitter

Die Vereinigung jüdischer Studenten in Frankreich (UEJF) hat am Freitag in Paris eine einstweilige Verfügung gegen die US-Kapitalgesellschaft Twitter Inc. beantragt. Ihr Anwalt Stéphane Lilti bezeichnete seit Oktober unter der Adresse #unbonjuif (einguterJude) verbreitete antisemitische Botschaften als »Brand, den wir eindämmen müssen«. Mittelbar geht es der UEJF um die Identifikation der Autoren. In Deutschland hat Twitter gerade das Konto der verbotenen Neonazigruppe »Besseres Hannover« gesperrt, das in anderen Ländern aber weiter einsehbar ist.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2012, Seite 13, Feuilleton

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