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Anschlag mit Neonröhrensplittern

Hoyerswerda. Das Büro der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) in Hoyerswerda ist am Abend des 22. September nicht zum ersten Mal angegriffen geworden. In den vergangenen Wochen habe es mehrere Vorfälle mit Aufklebern und Schmierereien gegeben, die der rechten Szene zuzuordnen sind. Eine neue Qualität sei es aber, dabei gesundheitsschädliche Stoffe zu verwenden, erklärte Lay am Montag. Auf Fensterscheiben und Briefkasten sei eine Flüssigkeit aufgebracht worden, die Glasscherben enthielt. »Die Polizei geht davon aus, daß es sich um zerstoßene Neonröhren handelt, die gesundheitsgefährdend sind.« Damit liege eine versuchte Körperverletzung vor, so Lay weiter. Sie gehe klar davon aus, daß dieser Zwischenfall rechtsmotiviert sei und im Zusammenhang mit der antifaschistischen Demonstration stehe, die am Samstag in Hoyerswerda stattfand. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2012, Seite 15, Antifaschismus

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