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Türkei: Gewerkschafter und Opposition demonstrieren gegen Bildungsreform
Ankara. Die türkische Regierung hat eine für Mittwoch in der Hauptstadt Ankara geplante Großdemonstration der linksgerichteten Gewerkschaftskonföderation des Öffentlichen Dienstes (KESK) gegen die im Parlament debattierte Bildungsreform verboten. Während sich trotzdem Demonstranten vor der Zentrale der Lehrergewerkschaft Egitim-Sen im Zentrum Ankaras versammelten, stoppte die Polizei landesweit Busse mit anreisenden Gewerkschaftern.
Durch die von der islamisch-konservativen AKP-Regierung geplante Bildungsreform sollen die religiösen Imam-Hatip-Schulen den säkularen Gymnasien gleichgestellt werden Zudem sollen die letzten vier Pflichtschuljahre in Form von Fernunterricht absolviert werden können. Die Oppositionsparteien sehen darin einen Angriff auf die weltlichen Grundlagen der Türkei. Am Dienstag abend demonstrierten dagegen über 20000 Menschen auf einer Kundgebung der kemalistischen Oppositionspartei CHP in Ankara (Foto).
Durch die von der islamisch-konservativen AKP-Regierung geplante Bildungsreform sollen die religiösen Imam-Hatip-Schulen den säkularen Gymnasien gleichgestellt werden Zudem sollen die letzten vier Pflichtschuljahre in Form von Fernunterricht absolviert werden können. Die Oppositionsparteien sehen darin einen Angriff auf die weltlichen Grundlagen der Türkei. Am Dienstag abend demonstrierten dagegen über 20000 Menschen auf einer Kundgebung der kemalistischen Oppositionspartei CHP in Ankara (Foto).
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