-
02.07.2011
- → Inland
NRW-Landtag für WestLB-Rettung
Düsseldorf. Im zweiten Anlauf hat der Landtag in
Düsseldorf am Donnerstag abend den
Restrukturierungsplänen für die WestLB zugestimmt. Das
nordrhein-westfälische Parlament traf die Entscheidung mit den
Stimmen von SPD, Grünen und CDU. Zuvor hatte die CDU einen
ersten Entschließungsantrag der Minderheitsregierung von SPD
und Grünen abgelehnt. Gegen den danach angenommenen Antrag
stimmten FDP und Linkspartei.
Am Donnerstag nachmittag hatte es ein Patt von 88 zu 88 Stimmen gegeben (siehe jW vom Freitag). In weiteren Gesprächen einigte sich die CDU jedoch mit SPD und Grünen auf einen gemeinsamen Entschließungsantrag, in dem die Parteien die vorgeschlagene Restrukturierung der WestLB befürworten.
Die Landesregierung, die NRW-Sparkassen und der Bund hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Zerschlagung der WestLB geeinigt. Das Restrukturierungsprogramm zur Aufspaltung der Landesbank sieht vor, daß das Land Nordrhein-Westfalen die Restbank mit zusätzlichen Garantien in Höhe von einer Milliarde Euro ausstattet. Die Einigung über die künftige Struktur der Bank mußte noch am Donnerstag der Europäischen Kommission vorgelegt werden. Die WestLB war während der Finanzkrise ins Schleudern gekommen und bereits mit Milliarden unterstützt worden. (AFP/jW)
Am Donnerstag nachmittag hatte es ein Patt von 88 zu 88 Stimmen gegeben (siehe jW vom Freitag). In weiteren Gesprächen einigte sich die CDU jedoch mit SPD und Grünen auf einen gemeinsamen Entschließungsantrag, in dem die Parteien die vorgeschlagene Restrukturierung der WestLB befürworten.
Anzeige
Die Landesregierung, die NRW-Sparkassen und der Bund hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Zerschlagung der WestLB geeinigt. Das Restrukturierungsprogramm zur Aufspaltung der Landesbank sieht vor, daß das Land Nordrhein-Westfalen die Restbank mit zusätzlichen Garantien in Höhe von einer Milliarde Euro ausstattet. Die Einigung über die künftige Struktur der Bank mußte noch am Donnerstag der Europäischen Kommission vorgelegt werden. Die WestLB war während der Finanzkrise ins Schleudern gekommen und bereits mit Milliarden unterstützt worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland