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Proteste der Kurden
Diyarbakir. Nachdem die türkische Armee am Wochenende
zwölf Guerillakämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans PKK
im türkisch-irakischen Grenzgebiet getötet hat, kommt es
zu massiven Protesten in den kurdischen Landesteilen. In von der
prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP regierten
Städten wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen,
während der Schulen, Geschäfte und Arbeitsstätten
geschlossen bleiben. »Das ist ein Massaker und
Kriegsverbrechen«, erklärte die Co-Vorsitzende der BDP,
Filiz Kocali, in Diyarbakir, wo Tausende demonstrierten.
Bei den seit mehreren Tagen andauernden Gefechten in der Provinz Sirnak wurden laut der kurdischen Agentur Firat auch fünf Soldaten getötet. Sollte die türkische Regierung nach der Parlamentswahl Mitte Juni kein Friedensabkommen mit der kurdischen Seite schließen, werde es zu einem großen Krieg kommen, drohte unterdessen der auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierte PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan.
Bei den seit mehreren Tagen andauernden Gefechten in der Provinz Sirnak wurden laut der kurdischen Agentur Firat auch fünf Soldaten getötet. Sollte die türkische Regierung nach der Parlamentswahl Mitte Juni kein Friedensabkommen mit der kurdischen Seite schließen, werde es zu einem großen Krieg kommen, drohte unterdessen der auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierte PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan.
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