Zum Inhalt der Seite

Türkei: Polizei attackiert Demo

Ankara. Die türkische Polizei hat am Dienstag eine Gewerkschaftsdemonstration zum Parlament in Ankara verboten und mit Tränengas angegriffen. Der linke Gewerkschaftsdachverband KESK hatte damit gegen ein Gesetzespaket protestieren wollen, das die Rechte der Lohnabhängigen und die Arbeitsplatzsicherheit einschränkt. Die Proteste richteten sich auch gegen die von der Regierung festgelegte Höhe des monatlichen Mindestlohns von umgerechnet knapp 300 Euro.
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!