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Prozeß gegen Kurden fortgesetzt
Ankara. Nach zweimonatiger Prozeßunterbrechung wird seit
Donnerstag in Diyarbakir im Südosten der Türkei ein im
Oktober begonnener Massenprozeß gegen 151 kurdische Politiker
fortgesetzt. Den Angeklagten, darunter ein Dutzend
Bürgermeister, wird Mitgliedschaft in der Arbeiterpartei
Kurdistans PKK vorgeworfen. Vor dem Gerichtsgebäude
begrüßten Tausende Demonstranten die zum Teil seit 20
Monaten inhaftierten Angeklagten. Die Demonstranten traten für
das Recht der Angeklagten ein, sich in ihrer kurdischen
Muttersprache zu verteidigen.
In Diyarbakir und anderen kurdischen Städten kam es zu schweren Straßenschlachten, als die Polizei Solidaritätskundgebungen und Pressekonferenzen der linken »Partei für Frieden und Demokratie« BDP mit Wasserwerfern und Gasgranaten angriff. Zahlreiche festgenommene Demonstranten befanden sich am Freitag weiterhin in Haft.
In Diyarbakir und anderen kurdischen Städten kam es zu schweren Straßenschlachten, als die Polizei Solidaritätskundgebungen und Pressekonferenzen der linken »Partei für Frieden und Demokratie« BDP mit Wasserwerfern und Gasgranaten angriff. Zahlreiche festgenommene Demonstranten befanden sich am Freitag weiterhin in Haft.
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Nick Brauns
