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Massenprozeß wird ausgesetzt

Diyarbakir. Nach der fortgesetzten Weigerung der Angeklagten, Türkisch zu sprechen, ist der seit Mitte Oktober laufende Prozeß gegen 152 kurdische Politiker im osttürkischen Diyarbakir bis zum 13. Januar 2011 ausgesetzt worden. Ein anderer Gerichtshof soll prüfen, ob den Angeklagten eine Verteidigung in ihrer kurdischen Muttersprache gestattet wird. Die zum Teil seit 18 Monaten inhaftierten Angeklagten müssen bis dahin im Gefängnis bleiben. Die Angeklagten, darunter mehrere Bürgermeister, werden beschuldigt, durch ihre kommunalpolitische Arbeit die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützt zu haben.
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2010, Seite 7, Ausland

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