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Cyberkriminalität

Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen

Foto: Nicolas Armer/dpa
Wer für den Hack verantwortlich ist, ist im Moment völlig unklar ...

Warschau. Nach einem Cyberangriff auf einen Anbieter medizinischer Software sind in Polen die persönlichen Daten von fast 19 Millionen Menschen abgeflossen. Polens Digitalminister Krzysztof Gawkowski sprach am Mittwoch von »einem der größten« Vorfälle in der Cybersicherheit, der jemals in der Geschichte des 37 Millionen Einwohner zählenden Landes registriert worden sei. Es deute nichts darauf hin, dass »Russland oder ein anderer Staat« hinter dem Angriff stehen könnte. Dem Minister zufolge ist ein finanzielles Motiv der Angreifer wahrscheinlicher. Er schloss aber jegliche Zahlungen aus und kündigte an, dass die Angreifer »unermüdlich« verfolgt würden.

Die gestohlenen Daten haben eine Größe von etwa zwei Terabyte und enthalten Informationen über medizinische Untersuchungen, Verordnungen und andere Dokumente der Patienten. Gawkowski kündigte die Einrichtung eines Portals an, über das sich Bürger erkundigen können, ob sie von dem Datendiebstahl betroffen sind. Etwa 12.000 medizinische Einrichtungen in Polen nutzen die Anwendungen des betroffenen Dienstleisters. (AFP/jW)

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Erschienen am 13.08.2026, Ausland

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