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11.02.2010
- → Feuilleton
Rückgang
Die Zahl der Kinos in Deutschland ist 2009 zum fünften Mal in
Folge gesunken: Erstmals habe es am 1. Januar weniger als 1000
Ortschaften mit einem Kino gegeben, teilte die
Filmförderungsanstalt (FFA) am Mittwoch in Berlin mit. Die
Zahl der Standorte sei von 1001 im Dezember 2008 auf nun 976
zurückgegangen, sagte FFA-Vorstand Peter Dinges. Insgesamt gab
es in Deutschland am 31. Dezember des vergangenen Jahres 4734
Leinwände. Das waren 76 Säle weniger als im Jahr zuvor.
170 Schließungen, so viele wie seit 2001 nicht mehr, standen
94 Neu- und Wiedereröffnungen gegenüber. Zugleich
verbuchten die Kinos 2009 mit Blick auf Besucher und Umsatz ein
Rekordjahr. Demnach stieg die Zahl der Besucher um 13,1 Prozent auf
146,3 Millionen, die Umsätze kletterten um 22,8 Prozent auf
976,1 Millionen Euro. Ein Grund für die höheren
Umsätze waren die gestiegenen Eintrittspreise: Eine Kinokarte
wurde 2009 durchschnittlich um 53 Cent teurer, auch wegen der
höheren Preise für 3D-Filme. (ddp/jW)
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