Zum Inhalt der Seite

Hegemanns Einflüsse

Im Internet wird diskutiert, wie sehr der neue Shootingstar im BRD-Kulturbetrieb, das 17jährige Wunderkind Helene Hegemann, sich für seinen überall abgefeierten Debütroman »Axolotl Roadkill« an anderen Autoren orientiert habe. Insbesondere der Techno-Party-Roman »Strobo« des Berliner Autors Airen, der im Spätsommer in dem kleinen Berliner Verlag SuKuLTuR erschienen ist, könnte Hegemann derart beeindruckt haben, daß sie bestimmte Passagen in ihrem Roman wie für einen Ähnlichkeitswettbewerb mit »Strobo« ausgestaltete – dokumentiert auf www.gefuehlskonserve.de. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!