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Gabriel skeptisch zu Wüstenstrom

Berlin. Umweltminister Sigmar Gabriel hat die Hoffnung auf eine rasche Lösung der deutschen Energieprobleme durch Wüstenstrom gedämpft und sich für den weiteren Ausbau von Ökostrom im eigenen Land stark gemacht. Importierter Solarstrom aus Projekten wie Desertec könne 2030 gerade einmal drei Prozent und 2050 etwa 16 Prozent des deutschen Bedarfs decken, erklärte der SPD-Politiker am Sonntag der Nachrichtenagentur AP. »Der Strom aus der Wüste kann den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien im eigenen Land in keiner Weise ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen«.

(AP
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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