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Venezianische Preise

Den Goldenen Löwen für den besten Film vergab die Jury bei den Internationalen Filmfestpielen in Venedig unter Vorsitz des Regisseurs Ang Lee (»Brokeback Mountain«) am Samstag an »Lebanon« von Samuel Maoz. Das Drama erzählt vom Schicksal von vier israelischen Soldaten im Libanonkrieg 1982. Den Silbernen Löwen für die beste Regie erhielt die iranische Videokünstlerin Shirin Neshat für ihr Regiedebüt »Zanan Bedone Mardan« (Frauen ohne Männer). Beide ausgezeichneten Filme sind deutsche Koproduktionen.

Zum besten Schauspieler wurde der Brite Colin Firth in »A Single Man« gekürt. Er spielt im Regiedebüt des einstigen Gucci-Chefdesigners Tom Ford einen Professor, der sich auf einen Flirt mit einem Schüler einläßt. Beste Schauspielerin wurde die Russin Ksenia Rappoport für »La doppia ora«. Der Hamburger Filmemacher Fatih Akin wurde für seinen sechsten Spielfilm »Soul Kitchen« mit dem Spezialpreis der Jury geehrt. Die Geschichte über zwei ungleiche Brüder und ihr Restaurant kommt am 25. Dezember in die Kinos. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2009, Seite 12, Feuilleton

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