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NPD plant Demo in Hamburg

Hamburg. Rund 100 Neonazis werden am 11. September in Hamburg erwartet. Für diesen Tag hat der NPD-Landesvorsitzende Jürgen Rieger eine Kundgebung gegen das linke Schanzenfest angemeldet. Wegen Polizeiübergriffen im Frühsommer wollen die Bewohner der Sternschanze am 12. September ein zweites Fest organisieren. Riegers Vorhaben, direkt durch das Schanzenviertel zu marschieren, wurde von der Hamburger Innenbehörde untersagt. Die Neonazis werden nun am weit entfernten S-Bahnhof Berliner Tor eine Kundgebung abhalten.

Das Hamburger Bündnis gegen rechts fordert dagegen ein vollständiges Verbot der NPD-Aktion. Der Übergriff auf einen dunkelhäutigen Briten an einem NPD-Infostand am letzten Wochenende habe bewiesen, daß von der NPD erhebliche Gefahren ausgingen. Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) prüft ein Verbot der Neonazi-Kundgebung, will sich aber bislang nicht festlegen. Die Polizei fordert derweil Unterstützung aus anderen Bundesländern an.

(mk)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2009, Seite 15, Antifaschismus

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