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BASF sieht Weg für Genkartoffel frei

Limburgerhof/Parma. Der BASF-Konzern sieht den Weg frei für den regulären Anbau seiner Genkartoffel-Sorte Amflora. Ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) besage, daß Amflora für Mensch, Tier und Umwelt sicher sei, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. »Die heutige Stellungnahme gibt der gesamten EU-Kommission die abschließende wissenschaftliche Klarheit, um Amflora zuzulassen«, verkündete BASF-Vorstand Stefan Marcinowski. Er verwies darauf, daß die Kommission im Mai 2008 erklärt habe, daß sie Amflora zulassen werde, sobald die EFSA deren Sicherheit bestätige.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte den Anbau von Amflora in Deutschland zu Versuchszwecken Ende April erlaubt. Die Kartoffel produziert aufgrund ihrer genetischen Veränderung nur eine bestimmte Stärkeart. Diese wird unter anderem in der Papier-, Garn- und Klebstoffindustrie verwendet. Der kommerzielle Anbau von Amflora ist bisher in der EU verboten. Das Zulassungsverfahren für Amflora hatte bereits 1996 begonnen.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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