-
12.05.2009
- → Feuilleton
Alles korrekt im Jahr 1935
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) wird den
sogenannten Welfenschatz des Berliner Kunstgewerbemuseums nicht
ohne weiteres an die Erben jüdischer Kunsthändler
zurückgeben. Nach den bisherigen Recherchen zeichne sich ab,
»daß allein die geringe Kaufsumme und das Jahr des
Geschäfts noch keine Restitution begründen«, sagte
der Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
Norbert Zimmermann, der Berliner Morgenpost (Montagausgabe). Nach
Angaben des Anwalts der Erben mußten die Kunsthändler
die Werke 1935 weit unter Wert an die Berliner Museen verkaufen, da
sie unter den Repressalien des Nazistaates in wirtschaftliche
Schwierigkeiten geraten waren.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton