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Siemens bestätigt Stellenabbau

München. Siemens will in der Telefonanlagensparte SEN weltweit 7000 der insgesamt 17500 Stellen streichen und damit mehr als doppelt so viele als bisher bekannt. Unternehmenskreise bestätigten am Montag einen entsprechenden Bericht des Handelsblatts. Deutschland, wo SEN etwa 6200 Beschäftigte hat, ist vom Stellenabbau am härtesten betroffen. Bundesweit sollen 2000 Jobs wegfallen. Etwa weitere 1000 Beschäftigte in Deutschland sollen anderweitig untergebracht werden, beispielsweise bei Partnern oder an anderen Stellen im Konzern. Nach der erfolgten »Sanierung« soll die Sparte komplett verkauft werden. Die IG Metall zeigte sich am Montag überrascht von der Ankündigung.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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