Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Gegründet 1947 Montag, 6. Juli 2020, Nr. 155
Die junge Welt wird von 2327 GenossInnen herausgegeben
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Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
jW stärken!

  • Täglich neuer Bernstein

    jW-Abonnenten und Kioskkäufer dürfen sich auf 300 Werke des Künstlers freuen
    Dietmar Koschmieder
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    F. W. Bernstein und eine seiner Studien

    Es ist eine kleine Sensation: Im Nachlass des im Dezember verstorbenen Zeichners und Satirikers F. W. Bernstein befinden sich 506 Arbeitsjournale mit weit über 10.000 zumeist noch unveröffentlichten Grafiken und Zeichnungen des Künstlers. Kollegen aus dem jW-Feuilleton durften diesen Bestand sichten. Mit der Witwe und Rechteinhaberin Sabine Weigle wurde vereinbart, dass die junge Welt mehr als 300 ausgewählte Werke erstmals veröffentlichen wird. So entsteht eine ganz spezielle und einmalige Art von Kunstedition: Ab dem 26. Oktober wird über ein ganzes Jahr hinweg in jeder Ausgabe der jungen Welt eines dieser Werke von F. W. Bernstein abgedruckt. Begleitet wird die Serie von mehreren Beiträgen zum Werk und Schaffen des Künstlers und zur Arbeit des jW-Feuilletons mit den Archivbeständen. Der Verlag 8. Mai, der die junge Welt herausgibt, nutzt diese Spezialedition für ein besonderes F.-W.-Bernstein-Angebot: Ab sofort kann ein Jahresabo der jungen Welt bestellt werden, das mit dem Start des Projektes am 28. Oktober 2019 beginnt und mit der letzten Veröffentlichung Ende Oktober 2020 endet. Jeder Neuabonnent erhält zudem als Prämie die aktuelle Neuerscheinung von Jürgen Roth, Thomas Roth und F. W. Bernstein: »Unser Freund, der Kiebitz«. Zusätzliche Gründe für alle, die noch zögern, sich endlich ein jW-Abo zuzulegen – aber auch dafür, ein solches weiterzuempfehlen.

    Die Tageszeitung junge Welt und der Verlag 8. Mai profilieren sich damit ein weiteres Mal als besondere Institution progressiver Kultur: Im Sommer dieses Jahres startete eine spezielle Kunstedition, mit der viermal jährlich ein Kunstwerk in der Zeitung vorgestellt wird, das auch als Original käuflich erworben werden kann – allen Marktmechanismen trotzend für lediglich 28 Euro! In der jW-Ladengalerie finden regelmäßig Ausstellungen und begleitende Veranstaltungen statt, viermal jährlich erscheint zudem mit Melodie & Rhythmus ein 116seitiges Magazin für Gegenkultur. Dass die junge Welt dabei nicht nur Kulturschaffende aus dem ehemals sozialistischen Deutschland würdigt, sondern auch für Künstler aus der alten BRD immer mehr zum Bezugspunkt wird, ist allerdings nicht neu. So veröffentlichte der im Mai verstorbene Schriftsteller Wiglaf Droste über 25 Jahre lang Texte in der jungen Welt – in den letzten Jahren sogar täglich. Auch der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich immer wieder an Projekten von Verlag und Redaktion – um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Die jW-Feuilletonkollegen Alexander Reich und Peter Merg haben bis heute rund 1.500 Grafiken aus dem noch unerschlossenen Bernstein-Bestand erfasst, die Auswertung geht weiter. In der Regel ist die tägliche Bernstein-Grafik ab dem 26. Oktober im jW-Feuilleton zu finden – bei passender Gelegenheit wird sie aber auch an anderer Stelle der Zeitung plaziert. Vollständig sichtbar ist sie übrigens nur für Abonnenten (auch in der Onlineausgabe) und Kioskkäufer.

    Jetzt das Bernstein-Abo der jungen Welt bestellen: jungewelt.de/bernsteinabo

  • Richtige Fragen stellen

    Wessen Interessen vertritt die Tageszeitung junge Welt?
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    jW ist immer dabei: Auf einer Demonstration im »Roten Wedding« in Berlin

    Wer Zusammenhänge verstehen will, muss die richtigen Fragen stellen. Dazu gehört unter anderem die Frage, wer welche bzw. wessen Interessen vertritt. Das hilft, um Parteien und Regierungen leichter einordnen zu können, das ist auch für die Bewertung der Berichterstattung, Analyse und Kommentierung in den Medien entscheidend: Geht es darum, im Interesse der Industrie optimale Kapitalverwertungsbedingungen zu organisieren, wobei scharfe Umweltgesetze nur hinderlich sind? Soll mit bestimmten Kommentaren nicht vor allem der Weg für Kriegseinsätze der Bundeswehr freigeschrieben werden? Geht es nicht zu oft darum, Proteste möglichst kleinzuhalten – und falls dies nicht gelingt, sie in das bestehende System zu integrieren, damit niemand auf die Idee kommt, den Kapitalismus selbst in Frage zu stellen?

    Die Tageszeitung junge Welt gehört keiner Partei, keiner Kirche und keinem Großverlag und ist zudem unabhängig von Anzeigenkunden. Sie gehört der Genossenschaft LPG junge Welt eG und leistet es sich, einen konsequent linken Standpunkt einzunehmen. Das heißt für uns, dass wir nicht im Interesse des Kapitals schreiben, das nach ständiger Profitmaximierung strebt, sondern im Interesse aller Menschen, die nicht über wesentliche Produktionsmittel verfügen. Genau deshalb setzen wir uns für deren Forderungen ein: soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, bezahlbare Daseinsvorsorge für alle und internationale Solidarität. Und weil wir konsequent gegen die Zerstörung von Mensch und Natur sind, sind wir auch konsequent gegen Kriege!

    Da wir großen Wert darauf legen, dass Sie uns das nicht einfach alles glauben, sondern sich selbst eine Meinung über die junge Welt bilden, bieten wir Ihnen ein dreiwöchiges kostenloses Probeabonnement an. Es endet nach drei Wochen automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Wir bitten aber um Ihre Telefonnummer, um Sie anrufen zu können. Lediglich die Beantwortung von drei Fragen wünschen wir uns von Ihnen: Hat die Zustellung geklappt? Wie hat Ihnen die Zeitung gefallen? Kommt ein Abo in Frage? Selbstverständlich übernimmt diesen Anruf unser Aktionsbüro. Ihre Daten verlassen nicht unser Haus, auch das garantieren wir! Benutzen Sie für Ihre Bestellung den nebenstehenden Coupon oder das Onlineformular unter jungewelt.de/probeabo.

    Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, Freiabos für die Schülervertretung zu bestellen, so wie es die des Kreisgymnasiums in Bad Krozingen gemacht hat: Die junge Welt sei »aufgrund ihrer jugendfreundlichen und linken Inhalte und ihrer Vielfalt genau die richtige Zeitung für unsere Mitschüler*innen, da sind wir uns sicher …«. Wenden Sie sich dafür einfach an unser Aktionsbüro (­aktionsbuero@jungewelt.de).

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft der Tageszeitung junge Welt

  • Unblock Cuba!

    19. September: Ein wichtiger Tag im Terminkalender aller Freunde des sozialistischen Landes
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    Kuba steht vor einer neuen Energiekrise, Grund dafür ist die US-Blockade

    Seit 1960 schwächen die USA Kubas Ökonomie empfindlich. Ziel aller Maßnahmen ist »das Provozieren von Enttäuschung und Entmutigung durch wirtschaftliche Not«. Das »Verbot von Lieferungen und Geldzahlungen (soll) die Ökonomie schwächen, zu sinkenden Einkommen führen, Hunger, Elend und Verzweiflung erzeugen und so zum Sturz der Regierung beitragen«, heißt es im Memorandum der US-Regierung vom 6. April 1960. Als Helms-Burton-Act wurde es 1996 deutlich verschärft. Seit dem 2. Mai 2019 ist von US-Präsident Donald Trump der dritte Teil dieses Gesetzes in Kraft gesetzt worden. Demnach können US-Bürger gegen ausländische Unternehmen klagen, die Eigentum nutzen, das nach der Revolution 1959 enteignet wurde. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel war nach all diesen Feindseligkeiten gezwungen, am vergangenen Freitag Notmaßnahmen wegen der Energiekrise bekanntzugeben (siehe jW vom 13.9.).

    Die bundesdeutsche, österreichische und schweizer Solidaritätsbewegung geht schon seit langem gegen das Unrecht aus den USA auf die Straße. Nun sollen die Aktivitäten gebündelt und eine gemeinsame, öffentlichkeitswirksame Aktion ausgedacht werden. Dafür findet am 19. September eine Beratung in der jW-Ladengalerie mit Heike Hänsel (MdB Die Linke), Marion Leonhardt (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba) und André Scheer (jW) statt. Danach wird eine konkrete Aktion besprochen.

    Alle linken Gruppen sind aufgerufen, mitzumachen und mitzugestalten. Einzelpersonen, die sich informieren und engagieren wollen, sind ebenso herzlich eingeladen.

    Unblock Cuba! 19.9., 19 Uhr, in der jW-Ladengalerie, Torstraße 6 in Berlin-Mitte, Eintritt frei

  • Wir können auch digital

    Heute startet die jW-Onlineaboaktion
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    Für Kuba und Sozialismus! Internationale Solidarität ist auch in der jW-Onlineausgabe ein wichtiges Thema

    Die junge Welt wirbt in Zeiten, in denen andere Verlage die gedruckte Tageszeitung bereits abgeschrieben haben, weiterhin für Printabos und setzt sich für den Erhalt des Kulturguts gedruckte Tageszeitung ein. Gleichwohl ist die Präsenz der jungen Welt im Internet wichtig und Onlineabonnements sind ein bedeutender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Zeitung.

    Kontinuierlich wird das Angebot weiterentwickelt. Seit Februar ist die Internetseite für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets optimiert. Onlinemeldungen aktualisieren wir nach dem Redaktionsschluss der Printausgabe. Seit Mitte August kann man unsere Wochenendkolumne »Der schwarze Kanal« als Video und Audio im Internet ansehen und -hören.

    In den kommenden Tagen bewerben wir das Onlineabonnement und bitten alle, die jW im Internet lesen, ein Digitalabo zu bestellen. Damit können Sie sämtliche Artikel am Erscheinungstag lesen. Ebenso ist es damit möglich, das seit 1997 geführte Onlinearchiv inklusive aller Beilagen, Serien und Dossiers zu nutzen. Nur mit einem Onlineabo können Sie ausgewählte Artikel direkt online kommentieren.

    Das Normalabo im Internet kostet im Monat 19,80 Euro, das Soliabo 25,80 Euro und das Sozialabo 12,80 Euro. Leserinnen und Leser, die bereits täglich die gedruckte Zeitung beziehen, bekommen das Onlineabo für nur 5,80 Euro im Monat dazu.

    Bestellen Sie jetzt das Digitalabo unter jungewelt.de/onlineabo. Sie tragen somit auch dazu bei, dass junge Welt und ihr Onlineauftritt weiterent­wickelt werden können.

    Entwicklergruppe

    jungewelt.de/onlineabo

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    Jugendliche Teilnehmer einer »Fridays for Future«-Demonstration am 12. April in Jena

    Am 20. September wird in über 300 Städten der BRD und in unzähligen Orten auf der Erde für eine konsequente Umweltpolitik demonstriert. Was die Erläuterung des Zusammenhangs von Klima und Kapital betrifft, hat die junge Welt einiges zu bieten. Darum soll sie auf den Demos verteilt werden. Bisher werden Unterstützerinnen und Unterstützer aus 50 Städten unterwegs sein und über 18.000 Exemplare verteilen. Da geht aber noch was! Ruhrgebiet? Dort sieht’s noch dünn aus. Und was ist mit Stuttgart, Flensburg, Münster ...? Geht auf die Webseite kurzlink.de/jwforfuture. Dort steht, wo schon verteilt wird und wo noch Helfer fehlen. Meldet euch beim Aktionsbüro: aktionsbuero@jungewelt.de oder 030/53 63 55-10

    Aktionsbüro

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    Drei Monate jW für 62 Euro selber abonnieren, schenken oder schenken lassen – nur noch bis 25. September bestellbar!

    Es ist Zeit!

    Leserin! Leser! Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Gib dir nur wenige bedenkliche Tage,
    dränge dich zur Abovollendung hin und trage
    online oder im Print deine Abodaten ein.
    Wer jetzt kein Aktionsabo hat, bekommt’s nicht mehr (so günstig).
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die (rechten) Blätter treiben.

    Das jW-Aktionsabo »Ich will ein Print von Dir« läuft drei Monate, muss nicht abbestellt werden und kostet nur 62 Euro. Es kann auch verschenkt werden, oder man kann es sich schenken lassen. Das nebenstehende Formular oder das unter jungewelt.de/aktionsabo nutzen. Am 23.9. endet der Aktionszeitraum.

  • 50.000mal der Zukunft zugewandt

    Jede verteilte junge Welt hilft, Ausblicke dorthin zu eröffnen. Unterstützer gesucht!
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    Gemeinsam kämpfen ist auch die Losung für die Verteilaktion am 20. September (1.5.2015, Berlin)

    Anleihen beim Text der DDR-Nationalhymne erfolgen mittlerweile häufiger. Eher selten werden sie der Grundintention des Werkes gerecht. Doch zumindest diese Zeitung kann für sich in Anspruch nehmen, in der solidarischen, antifaschistischen und friedliebenden Tradition des Textes von Johannes R. Becher zu stehen. Dazu gehört auch die Orientierung an Marx und insbesondere an seiner Forderung, den Menschen mit sich selbst und der Natur zu versöhnen. Deshalb findet man die junge Welt auch überall dort, wo für eine gleichermaßen nachhaltig wirtschaftende wie gerecht verteilende globale Ordnung gekämpft wird. Unsere Begleitung der »Fridays for Future«-Aktionen am 20. September spielt dabei eine wichtige Rolle. An diesem Tag wollen wir mit Unterstützung unserer Leserinnen und Leser zusätzlich zu unserer üblichen Wochenendauflage mindestens weitere 20.000 jW-Exemplare verteilen. Damit werden wir an diesem Tag eine Gesamtauflage von fast 50.000 Zeitungen erreichen und unser aufklärerisches Potential nahezu verdoppeln.

    Das bedeutet natürlich einen erheblichen Einsatz von Ressourcen und verlangt allen Beteiligten enorme Anstrengungen ab. Doch sind wir überzeugt, dass sich dieser Aufwand lohnt. Die Hunderttausenden, in ihrer Mehrheit sehr jungen Menschen treten mit großer Entschlossenheit für eine bessere Welt ganz im Sinne der oben genannten Marxschen Forderung ein. Ihre Vorstellungen von der Ausgestaltung dieses Ziels und von dem Weg dorthin sind allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt. Das Realssozialismus-Bashing der Leitmedien und eine allgemeine Dekultivierung verhindern zudem häufig das Anknüpfen an Bewahrenswertem. Dazu gehören nicht zuletzt jene Konturen einer erstrebenswerten Zukunft, die während der 40jährigen Existenz der DDR nicht nur gezeichnet, sondern zumindest in Ansätzen auch gefüllt wurden. Sie wieder in Erinnerung zu bringen und für heutige Kämpfe fruchtbar werden zu lassen, ist Teil unseres journalistischen Angebots. Wer hilft, es bekannter zu machen, ist im besten Sinne der Zukunft zugewandt und eröffnet vielen anderen einen klareren Ausblick dorthin.

    Um so mehr freut es uns, dass sich bereits aus 27 Städten Unterstützerinnen und Unterstützer gemeldet haben, die am 20. September an der zweitgrößten jW-Verteilaktion dieses Jahres mitwirken wollen. Mengenmäßig sichern sie bereits ein Drittel unserer Zielstellung ab. Ständig erweitert sich die Liste der Orte, an denen an diesem Tag Demonstrationen stattfinden. Schon jetzt sind es mehr als 200. Natürlich wäre überall dort die jW eine wertvolle Handreichung für erkenntnishungrige Klimaaktivisten. So fehlen beispielsweise noch Braunschweig, Darmstadt, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Kiel, Landshut, Mainz, Münster, Paderborn, Regensburg, Saarbrücken, Stuttgart, Tübingen, Worms, Wuppertal und Würzburg in unserer Verteilagenda. Bestellungen können noch bis zum 16. September per E-Mail (aktionsbuero@jungewelt.de) oder telefonisch (0 30/53 63 55 10) an unser Aktionsbüro gesandt werden. Helfen Sie mit, dass sich möglichst viele Teilnehmer der »Fridays for Future«-Bewegung mit noch klarerem Blick kämpferisch der Zukunft zuwenden können!

    Aktionsbüro

  • Auch Dein Print wollen wir noch!

    Fünf Gründe dafür, jetzt noch schnell das Aktionsabo von junge Welt zu bestellen
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    Wer darüber nachdenkt, Freunden oder Verwandten für drei Monate die junge Welt zu schenken, sollte sich bald entscheiden

    Nur noch bis zum 25. September können Sie, liebe Leserinnen und Leser, unserem Wunsch und Ihrem objektiven Bedürfnis nach dreimonatiger täglicher Lektüre der gedruckten jungen Welt zum faktisch halben Preis konkreten Ausdruck verleihen – durch Bestellung eines Sommeraktionsabos. Die Zeit wird also knapp. So Sie diese Zeitung bisher noch nicht im Printabo lesen, sollten Sie die (mindestens!) fünf Vorteile eines solchen Abonnements für sich selbst in Anspruch nehmen. Sie wissen ja: Sie sparen in den drei Monaten Aktionslesen mehr als 48 Prozent im Vergleich zum Preis eines Normalabos. Zweitens endet das Aktionsabo automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Obendrein erhalten Sie drittens noch ein Set Postkarten mit jW-Motiven von Thomas J. Richter, die zu Heiterkeit und zum Nachdenken anregen. Viertens kommen Sie in den Genuss aller Vorzüge, die regelmäßiges Printlesen mit sich bringt: vor allem die schnellere Erfassbarkeit des Inhalts, die höhere Einprägsamkeit des Gelesenen und die gestärkte Immunität gegenüber Fake News. Schließlich tragen Sie mit Ihrer Bestellung zum Erhalt des Kulturguts »gedruckte Tageszeitung« bei und nützen so sich selbst und anderen. Anderen nutzen können Sie natürlich auch, indem Sie ein solches Aktionsabo an leseinteressierte Freunde oder Bekannte verschenken oder aber einem Ihnen unbekannten Dritten, der sich bei uns dafür angemeldet hat, spendieren. All diese Möglichkeiten lassen sich mit dem Coupon auf jungewelt.de/deinprint wahrnehmen. Füllen Sie ihn am besten gleich aus!

    Selber abonnieren, schenken oder schenken lassen: jungewelt.de/deinprint

  • ... und von dir und von dir!

    Jetzt noch schnell ein »Print« zum Spezialpreis sichern
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    Die jW-Sommeraktion »Ich will ein Print von Dir!« läuft noch dreieinhalb Wochen – so lange besteht noch Gelegenheit, sich ein Abo zum Spezialpreis zu sichern. Wer also etwas dafür tun will, dass immer mehr Menschen auch künftig die linke gedruckte Tageszeitung lesen, kann sich mit einem Dreimonatsabo beteiligen: Für sich selbst, für jemand anders als Geschenk oder auch als eine Empfehlung für gute Freunde. Das Abo endet nach drei Monaten automatisch, es muss also nicht abbestellt werden. Wer kein oder wenig Geld hat, kann sich ein solches Sommerabo auch schenken lassen – einfach mit dem nebenstehenden Coupon beantragen. Dieses wird dann von Leserinnen und Lesern der jungen Welt über Spenden finanziert: Sobald wir genug Spendeneinnahmen haben, wird es ausgeliefert.

    Für alle, die unsere Aktion mit einer Abospende unterstützen wollen, hier nochmals unser Abospendenkonto:

    Kontoinhaber: Verlag 8. Mai GmbH
    IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00
    Stichwort: Ich will ein Print von Dir

  • 20.000 junge Welt for Future

    Wenn am 20. September weltweit für eine bessere Zukunft demonstriert wird, ist unsere Zeitung dabei
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    »Fridays for Future« im Potsdamer Lustgarten (30.8.2019)

    Brasiliens Regenwald brennt, ja, weite Teile des Subkontinents stehen in Flammen. Trump will riesige Gebiete in Alaska vom Baumbestand befreien, in Deutschland sind viele Wälder tot, noch bevor sie brennen. Anlässlich der UN-Vollversammlung zum Thema ruft die »Fridays for Future«-Bewegung alle Generationen zum ersten globalen Klimastreik auf. Am 20. September gehen von Accra (Ghana) bis Kabul und von Sydney bis Mexiko Stadt Hunderttausende Menschen für das Klima auf die Straße. In Deutschland sind bereits in über 180 Städten Demonstrationen angemeldet. Wir wollen 20.000 Exemplare der jungen Welt verteilen, um sie in der Klimabewegung bekannter zu machen. Denn es helfen weder CO2-Steuern noch eine angeblich »ganz neue Politik«, solange es weiterhin vor allem darum geht, maximale Profite zu erwirtschaften. Mit der Verteilaktion möchten wir möglichst viele Menschen vor solchen Illusionen bewahren. Wir liefern Hintergrundinformationen, Analysen und Kommentare all denen, die für eine bessere Zukunft auf die Straße gehen.

    Bisher sind Unterstützerinnen und Unterstützer schon in folgenden Städten aktiv: Berlin, Chemnitz, Celle, Dresden, Frankfurt am Main, Göttingen, Groß-Gerau, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Magdeburg, München Potsdam, Templin, Zwickau. Dort werden aber Mithelfer gerne gesehen! Bitte beim Aktionsbüro melden.

    In folgenden Städten möchten wir außerdem mit der jungen Welt an diesem Aktionstag präsent sein: Aachen, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Freiburg, Kiel, Landshut, Lübeck, Mönchengladbach, Münster, Nürnberg, Paderborn, Regensburg, Saarbrücken, Trier, Wuppertal, Würzburg. Falls Sie aus diesen Städten kommen und mit uns eine jW-Verteilung organisieren wollen, wenden Sie sich bitte an unser Aktionsbüro. Wir beraten dann gemeinsam, wie wir noch Mitstreiter vor Ort finden können und wie viele Zeitungen man am besten verteilen kann – und wie diese zu Ihnen gelangen. Rufen Sie uns auch an, falls Ihr Ort bisher noch nicht genannt wurde, dort aber eine Demo stattfindet. Eine Gesamtübersicht aller Demonstrationen in Deutschland finden Sie hier: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/.

    Aktionsbüro junge Welt

    Unser Aktionsbüro erreichen Sie unter aktionsbuero@jungewelt.de oder von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter 030 5363 55 10.

  • Soliaktion: Unblock Cuba!

    Aufruf an alle linken Organisationen zur Teilnahme und Mitgestaltung. Besprechung am 19. September in der jW-Ladengalerie
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    Die USA verschärfen unter Präsident Donald Trump die Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufs Äußerste. Das »komplette und vollständige Embargo«, so das Weiße Haus, zeigt auf der sozialistischen Insel seine verheerende Wirkung. Kuba-Solidaritätsgruppen aus BRD, Österreich und Schweiz wollen eine große Aufmerksamkeit auf diese Eskalation lenken, um die Regierung der USA, aber auch deren europäische Verbündete unter Druck zu setzen. Sie schlagen eine öffentlichkeitswirksame, von möglichst vielen Organisationen getragene und in vielen Städten zu realisierende Aktion vor. Diese soll am 19. September in der jW-Ladengalerie ab 19 Uhr vorgestellt und beschlossen werden.

    André Scheer (jW) spricht über die praktischen Folgen der Blockade im Leben der kubanischen Bevölkerung. Marion Leonhardt (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba) macht deutlich, welche Konsequenzen die neue Eskalationsstufe auch für Firmen in Europa hat. Heike Hänsel (MdB Die Linke) berichtet über das Verhalten der Bundesregierung und die Diskussionen im Bundestag. Alle linken Gruppen sind aufgerufen, mitzumachen und mitzugestalten. Einzelpersonen, die sich informieren und engagieren wollen, sind ebenso herzlich eingeladen. (jW)

    Unblock Cuba!, 19. September, 19 Uhr, in der jW-Ladengalerie, Torstraße 6 in Berlin-Mitte, Eintritt frei

  • 20.000 junge Welt for Future

    jW-Aktionsbüro
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    Brasiliens Regenwald brennt, Boliviens auch, Trump droht mit dem Abholzen riesiger Gebiete in Alaska. Anlässlich der UN-Vollversammlung ruft die Fridays for Future-Bewegung alle Generationen zum ersten globalen Klimastreik auf. Am 20. September gehen von Accra (Ghana) bis Kabul und von Sydney bis Mexiko-Stadt hundertausende Menschen für das Klima auf die Straße. In Deutschland sind bereits in über 180 Städten Demonstrationen angemeldet. Hier wollen wir 20.000 junge Welt verteilen, um sie in der Klimabewegung bekannter zu machen. Denn eines ist klar: Es helfen keine CO2-Steuern, sondern es muss eine ganz neue Politik her.

    Bisher haben sich schon viele Unterstützerinnen und Unterstützer gemeldet, die die junge Welt in ihren Städten verteilen werden und sich selbstverständlich über weitere Hilfe freuen. In folgenden Städten wird es eine Verteilaktion geben:

    Aachen
    Aschersleben
    Augsburg
    Bamberg
    Berlin
    Bielefeld
    Bonn
    Brandenburg an der Havel
    Braunschweig
    Bremen
    Chemnitz
    Cottbus
    Celle
    Darmstadt
    Dortmund
    Dresden
    Düsseldorf
    Eberswalde
    Erfurt
    Frankfurt am Main
    Freiburg
    Fulda
    Fürth
    Gera
    Gießen
    Göttingen
    Groß-Gerau
    Halle (Saale)
    Hamburg
    Hannover
    Heilbron
    Hildesheim
    Karlsruhe
    Kassel
    Kiel
    Köln
    Landau
    Lahr
    Leipzig
    Lindau
    Lübeck
    Magdeburg
    Mainz
    Marburg
    Minden
    Mönchengladbach
    München
    Münster
    Neuss
    Neustadt an der Weinstraße
    Nürnberg
    Offenburg
    Oldenburg
    Potsdam
    Rostock
    Schwerin
    Schwäbisch-Gmünd
    Templin
    Trier
    Tübingen
    Walsrode
    Weiden in der Oberpflaz
    Wiesbaden
    Wilhelmshaven
    Zwickau

    Wer eine Verteilaktion in diesen oder anderen Städten plant, meldet sich bitte beim jW-Aktionsbüro. Das Aktionsbüro erreicht Ihr unter aktionsbuero@jungewelt.de oder von Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.00 Uhr unter + 49 30 5363 55 10.

    Euer jW-Aktionsbüro

  • Was für eine Zeitung …

    junge Welt lesen, damit es nicht so bleibt, wie es ist
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    jW-Verteilung bei der 1.-Mai-Demo des DGB in Berlin

    Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein? Das fragte schon Bertolt Brecht in seinem Gedicht »Lob der Dialektik«. Er erklärt dort aber auch, weshalb diese so leicht nicht zu erkennen ist: »Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt. Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre. Die Gewalt versichert: So wie es ist, bleibt es. Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden.«

    Brecht weist aber auch darauf hin: »Wenn die Herrschenden gesprochen haben, werden die Beherrschten sprechen«. Und genau dafür erscheint von Montag bis Samstag die Tageszeitung junge Welt. Denn so, wie es ist, soll es nicht bleiben! Wir schreiben gegen Kriege an – insbesondere gegen solche mit deutscher Beteiligung! Wir entlarven die Folgen der Profitmaximierung, die weltweit zu Elend, Armut und Umweltzerstörung führt. Wir treten für eine Welt ein, in der tatsächlich alle Menschen gleiche Rechte haben – und nicht die Europäer gleicher sind als alle anderen. Wir klagen aber nicht nur Kriegstreiber, Unterdrücker und Profiteure der Umweltzerstörung an – wir teilen auch die Meinung Brechts, dass es vor allem an uns liegt, ob Unterdrückung bleibt oder »zerbrochen« wird.

    Die zentrale Aufgabe der Tageszeitung junge Welt ist es dabei, mit progressivem Journalismus, also mit klarem Standpunkt, notwendigen Informationen, Analysen und Berichten daran mitzuwirken, dass möglichst viele ihre eigene Lage (wir würden sagen: Klassenlage) erkennen. Wir ersetzen damit keine Partei und sind auch kein Zentralorgan einer Bewegung: Wir verstehen uns schlicht als eine linke Tageszeitung, die wie ein kleines, tägliches Schulungsprogramm funktioniert und all jenen notwendige Argumente liefert, die den Herrschenden nicht mehr glauben und denen klar ist, dass es dringend einer anderen Welt bedarf. Denn, wie gesagt: Wer seine Lage erkannt hat, ist nicht mehr aufzuhalten – auch deshalb wünschen wir uns viele zusätzliche Leserinnen und Leser.

    Verlag, Redaktion und Genossenschaft jW

  • Wie die junge Welt testen? Kritische Leserinnen und Leser gesucht

    Kritische Leserinnen und Leser gesucht
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    Spannung vorprogrammiert: jW-Lektüre zahlt sich aus

    Da die junge Welt kritische Leserinnen und Leser sucht, sollten Interessenten zunächst einmal testen, ob diese Zeitung auch hält, was sie verspricht. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Zunächst bieten wir ein dreiwöchiges Probeabo an, das zum einen den Besteller nichts kostet und zum anderen automatisch endet. Wer die junge Welt genauer kennenlernen will, kann das jW-Sommerabo bestellen und sich die Zeitung für drei Monate nach Hause liefern lassen – für nur 62 Euro! Wer knapp bei Kasse ist, bewirbt sich für ein kostenloses Sommerabo – das wird dann von Leserinnen und Lesern der jungen Welt über Spenden finanziert. Es endet ebenfalls automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Danach darf man sich gerne ein reguläres Abonnement bestellen, das wir zum Normalpreis, zum Sozialpreis (für alle Nichts- bzw. Wenigverdiener) oder zum Solipreis (für alle, die ein Sozialpreisabo unterstützen möchten) anbieten. Jeder kann sich frei (also ohne Nachweise) für eine Preiskategorie entscheiden. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass sich die junge Welt fast ausschließlich über Abonnements finanziert – also nicht über Konzerne, Kirchen, Parteien oder große Anzeigenkunden. Einer der Gründe, weshalb wir in unserer journalistischen Arbeit nicht die Sichtweise der Herrschenden einnehmen müssen. Für das dreimonatige Sommerabo bitte nebenstehenden Coupon nutzen.

    Aboservice

    Bestellformulare für ein reguläres oder das dreiwöchige Probeabo finden Sie unter www.jungewelt.de/abo

  • 20. September: 20.000 jW-Exemplare verteilen

    »Fridays for Future«-Aktivisten unterstützen und jW bekannt machen
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    Am Freitag trafen sich die Teilnehmer der Klimademonstration «Fridays For Future» auch am Flughafen Düsseldorf

    Seit mehr als einem Jahr protestieren Schülerinnen und Schüler gegen die Zerstörung der Umwelt und setzen sich für eine Klimapolitik ein, die sich hinter das Pariser Klimaabkommen ernst nimmt. Die Proteste sollen am 20. September ihren nächsten Höhepunkt erreichen: Wenige Tage vor dem UN-Klimagipfel in New York und der Tagung des sogenannten Klimakabinetts in Berlin ruft die Bewegung alle Generationen zu einem globalen Generalstreik und »massenhaftem Widerstand« auf. Allein in Deutschland sind bereits 150 Demonstrationen angemeldet.

    Die junge Welt wird die Aktionen unterstützen – auch indem auf den Demonstrationen möglichst viele Zeitungen verteilt werden. Denn um die eigene Lage zu erkennen, reicht Häppchenjournalismus aus dem Internet nicht aus. Daher planen wir, am 20. September 20.000 jW-Exemplare auf möglichst vielen Demonstrationen im deutschsprachigen Raum zu verteilen. Schon jetzt haben Unterstützerinnen und Unterstützer aus Potsdam, Magdeburg, Köln, München, Chemnitz, Leipzig und Kassel Hilfe zugesagt. Das jW-Aktionsbüro wird vor allem in Berlin, Dresden, Hamburg und Bremen präsent sein.

    Aber es finden auch in vielen Orten Demonstrationen statt, an denen bisher keine Leserinnen und Leser für die junge Welt aktiv waren. Vor allem in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen benötigen wir Unterstützung, aber auch an allen anderen Orten können sich Leserinnen und Leser melden, die bei der Verteilaktion mitwirken wollen. Wo die Demonstrationen stattfinden, erfahren Sie unter kurzlink.de/jWklimastreik.

    Wo die Demonstrationen stattfinden, erfahren Sie unter kurzlink.de/jWklimastreik

  • »Hülfe in jeder Lage«

    Das dreimonatige jW-Aktionsabo kann man auch gratis beziehen
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    Die aktuelle jW-Aktion »Ich will ein Print von dir!« läuft ausgesprochen gut. Das ist sehr erfreulich, denn in den Sommermonaten werden branchenüblich deutlich weniger Abonnements bestellt als zu anderen Zeiten. Wir verstehen das als weiteren Hinweis darauf, dass diese Zeitung dringend gebraucht wird! Mit dem dreimonatigen jW-Abo kann man bestens ausprobieren, wie das so ist mit einer auf Druckmaschinen hergestellten Zeitung, die nur wenige Stunden später im eigenen Briefkasten landet. Das Abonnement endet übrigens automatisch. Deshalb kann man mit ihm auch sehr gut Freunden die Zeitung nahebringen – durch Empfehlung oder gar durch die Übernahme der 62 Euro Abokosten. Doch selbst dann, wenn der eigene Geldbeutel nicht genug hergibt, darf man sich an der Aktion beteiligen – mit der Bewerbung um ein Freiabo.

    Unser Leser Dietmar H. aus F. schreibt uns: »Hallo, Genossen und Mitarbeiter der jungen Welt, ich kann verstehen, daß es für meine junge Welt nicht einfach ist, unter den gegenwärtigen Bedingungen das Überleben zu sichern. Ich habe in den vergangenen Monaten drei Probeabos in meinem Bekanntenkreis vergeben. Die Reaktion darauf war in jedem Fall positiv, was den Inhalt betraf – informativ und kritisch bezüglich der Verhältnisse im kapitalistischen System. Das Problem ist, dass die drei Personen die Finanzen nicht aufbringen können, um Abonnenten zu werden. Leider kann ich selbst kein zusätzliches Abo finanzieren, auch weil ich nur die sogenannte »Strafrente« erhalte. Aber interessante und zum Nachdenken anregende Beiträge aus der jW schicke ich per Mail an meine Bekannten. Ein kleiner Beitrag meinerseits, um sie zum einen für die jW zu interessieren und zum anderen, damit sie die Verhältnisse in diesem Land von linken Positionen aus kritisch beurteilen können ...«

    Wir haben unserem Leser für die nachahmenswerte Form der Unterstützung gedankt und ihm vorgeschlagen, den drei Interessierten zu empfehlen, sich für ein dreimonatiges, aber kostenloses Aktionsabo zu bewerben. Das ist möglich, weil sich wiederum andere Leserinnen und Leser mit Abospenden an der Aktion beteiligen, um solche Freiabos finanzieren zu können. Schon 1847 hieß es in den Statuten des Bundes der Kommunisten im Artikel drei: »Alle Mitglieder sind gleich und Brüder und als solche sich Hülfe in jeder Lage schuldig.« Nicht nur die Zeitung ist etwas Besonderes, auch ihre Leserinnen und Leser!

    Aboservice junge Welt

    Jetzt das Dreimonatsabo bestellen oder für eine Abo spenden: jungewelt.de/deinprint

  • D18D1013DemonstrationUnteilbar151402.jpg

    Im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen plant das Bündnis »Unteilbar« am kommenden Sonnabend, dem 24. August 2019, eine Großdemonstration in Dresden. Die Veranstalter wollen ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen, in der Sozial- und Migrationspolitik nicht gegeneinander ausgespielt werden. Seine starke Mobilisierungsfähigkeit hat das »Unteilbar«-Bündnis bereits bewiesen: Zu einer Demo im Oktober des vergangenen Jahres gegen Rassismus kamen in Berlin über 250.000 Menschen zusammen! Die junge Welt war damals ebenfalls vor Ort, viele der Teilnehmenden lernten die Zeitung als Alternative zu den bürgerlichen Medien kennen.

    Auch am kommenden Wochenende in Dresden wollen wir die Gelegenheit nutzen und die junge Welt als Zeitung gegen Krieg und Rassismus bekannt machen. Wir planen eine große Verteilaktion der Wochenendausgabe vom 24./25. August und einen Infostand am Ort der Abschlusskundgebung, der Cockerwiese. Für die optimale Umsetzung suchen wir noch jW-Lesende, die uns beim Verteilen unterstützen. Falls du also im Großraum Dresden wohnst oder am kommenden Sonnabend mit einem der Sonderzüge und Busse in die sächsische Landeshauptstadt reist und Lust darauf hast, gemeinsam mit uns die junge Welt auf der Demo unter die Leute zu bringen, melde dich bitte beim jW-Aktionsbüro! Du erreichst uns telefonisch von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 17 Uhr unter 0 30/53 63 55-10 oder per E-Mail an aktionsbuero@jungewelt.de.

    Aktionsbüro

  • In der Tradition aufklärerischer Medienkritik: ab sofort auch pe
    In der Tradition aufklärerischer Medienkritik: jW sendet

    Dreißig Jahre nach Öffnung der deutsch-deutschen Grenze liegen die Nerven blank: »In Berlin ersteht die DDR wieder auf«, titelte Bild am 15. August. Der Hintergrund: Am 7. Oktober, dem 70. Jahrestag der Staatsgründung, soll in Berlin die Festveranstaltung »Sagen wird man über uns’re Tage« stattfinden, durchgeführt von der Tageszeitung junge Welt. Bild fragt: »Wer hat die DDR-Propaganda genehmigt?«

    Doch das war es noch lange nicht: »Der schwarze Kanal«, die bekannte Sendung des DDR-Fernsehens, die jeden Montag abend in über 1.500 Folgen Aufklärung über die westliche antikommunistische Propaganda leistete, stand für ein neues Angebot von uns Pate. Die Tageszeitung junge Welt wird den »Schwarzen Kanal« von Karl-Eduard von Schnitzler nicht einfach kopieren, sondern weiterentwickeln. Schon seit 2004 veröffentlicht junge Welt in jeder Wochenendbeilage das gleichnamige Format als gedruckte Medienkritik. Mit der vorliegenden Ausgabe wird die Glosse (siehe Seite drei der Beilage Faulheit & Arbeit) nun erstmals auch als Video- und als Audio-Podcast bereitgestellt. Zunächst in monatlichem Rhythmus, geplant ist aber eine wöchentliche Veröffentlichung – jeder gedruckte »Schwarze Kanal« soll dann multimedial verfügbar sein.

    Márta Rafael, Ehefrau des im Jahr 2001 verstorbenen Journalisten Karl-Eduard von Schnitzler, hatte der jungen Welt gestattet, unter dem Titel »Schwarzer Kanal« die Tradition aufklärerischer Medienkritik im Geiste ihres Mannes fortzusetzen. Dies haben wir stets als Auftrag verstanden. Auch die Veröffentlichung in neueren Medien sieht die junge Welt in diesem Sinne: »Ich werde meine Arbeit als Kommunist und Journalist für die einzige Alternative zum unmenschlichen Kapitalismus fortsetzen. Als Waffe im Klassenkampf (…) Auf Wiederschauen.« (Karl-Eduard von Schnitzler im letzten ausgestrahlten »Schwarzen Kanal« des DDR-Fernsehens am 30.10.1989)

    jW-Entwicklergruppe

    https://www.jungewelt.de/artikel/361011.html

  • Onlineleser testen Druckausgabe

    Neue Erfahrung: Drei Monate lang Zeitung aus dem Briefkasten
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    Liegt gut in der Hand: gedruckte Ausgabe der jungen Welt

    Immer wieder wird das Ende der gedruckten Tageszeitung prophezeit: Die Taz will demnächst nur noch am Wochenende auf Papier erscheinen, weil das der Trend sei. Die neuen Kapitalgeber bei Springer signalisieren unmissverständlich, dass sie nicht ewig dabei zusehen werden, wie in die Tageszeitung Die Welt jährlich Millionen gepumpt werden: Schließlich ist das Teil der möglichen Rendite. Und auch die Deutsche Post will für ihr Ziel, jährlich fünf Milliarden Euro Profit aus dem Unternehmen zu ziehen, nicht länger werktäglich Zeitungen zustellen müssen. Die junge Welt ist da wie dieses kleine gallische Dorf und stellt sich (nicht nur inhaltlich) gegen herrschende Trends. Unser Vorteil: Wir müssen nicht (wie fast alle anderen) fette Gewinne erwirtschaften – unseren Genossenschaftsmitgliedern und Abonnenten genügt es, wenn wir auch weiterhin werktäglich eine unverzichtbare und unverwechselbare Zeitung liefern. Lesbar im Netz – aber eben auch als Printausgabe. Heute wollen wir all unseren Onlinelesern nahelegen, sich für den Zeitraum von drei Monaten eine auf richtigen Druckmaschinen hergestellte Tageszeitung nach Hause schicken zu lassen. Natürlich ergänzt die Onlineausgabe die Printversion hervorragend, wenn zum Beispiel wie in der vergangenen Woche mal eine Druckmaschine ausfällt. Dies ist aber tatsächlich in den letzten Jahren nur einmal vorgekommen. Und wie genial die gedruckte Ausgabe die Onlineversion ergänzt, wollen wir hier nicht anpreisen – das sollten Sie am besten selbst ausprobieren! Nutzen Sie dafür das Onlineformular unter www.jungewelt.de/deinprint

    Aktionsbüro

  • junge Welt hält Kurs

    Mit Kampagne soll politischer Richtungswechsel erzwungen werden
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    Kampagnen gegen die ­junge Welt sind nicht gerade selten. Von der jüngsten erfuhren wir erstmals Mitte Mai dieses Jahres: Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, plane einen Angriff auf diese Zeitung und suche dafür Unterstützung. Hintergrund: Die jW-Redaktion hatte Artikelangebote von ihm abgelehnt, zuletzt die Besprechung eines Buches des Trivialschriftstellers John Grisham. Dehms Plan wurde umgesetzt, weshalb am 7. Juni in dieser Zeitung kurz vermeldet wurde, dass ein anonymes Pamphlet gegen die junge Welt im Internet kursiere – mit einer Reihe absurder Anschuldigungen. Zum Beispiel wurde behauptet, dass sich in der jW die Befürworter eines Regime-Change in Venezuela wachsender Beliebtheit erfreuten. Schon da war das Muster des Angriffs erkennbar: Der Versuch, die Missachtung Dehms als potentiellen Autor zu skandalisieren, wird garniert mit abstrusen Vorwürfen, um bessere Wirkung zu erzielen. Einen Mitstreiter bei der Organisation des Angriffs fand Dehm in Klaus Hartmann, dem Vorsitzenden des Freidenker-Verbandes. Mittlerweile haben beide das als »Appell« bezeichnete Schreiben Verlag und Redaktion übermittelt. Wenig überraschend, dass eine von vier Fragen darin lautet: »Ist es zutreffend (und warum), dass Diether Dehm (Künstler, MdB) generell nicht mehr veröffentlichen darf?«

    Es bleibt aber nicht bei dieser Frage, die ja recht leicht zu beantworten wäre. Um mehr Resonanz zu erreichen, wird die Gelegenheit zum Anlass genommen, einen Generalangriff auf die junge Welt zu starten: In ihr werde »ausgiebig gegen Sahra Wagenknecht geschossen«! Kollegen in der Redaktion würden kaltgestellt, weil sie eine andere Ansicht zu den Montagsmahnwachen hätten! In der jungen Welt sei es zu tiefen Zerwürfnissen mit langjährigen Unterstützern, zu Zurückweisungen und Verfälschungen von Artikeln gekommen! Diejenigen, die nicht dem Kurs der Zeitung entsprächen, würden ausgegrenzt! Neben der Beantwortung der vier Fragen wird gefordert, dass Autoren in der jungen Welt zu Wort kommen sollen, die sich positiv darauf beziehen, dass der Kampf des Proletariats zunächst ein nationaler sei, dass es um die nationale und soziale Befreiung des deutschen Volkes gehe und dass auch in Deutschland die Parole Fidel Castros »Vaterland oder Tod« gelte.

    Das zielt auf nicht weniger als einen Kurswechsel bei der jungen Welt, stellt auch Klaus Hartmann recht freimütig in einer E-Mail an »liebe Genossinnen und Genossen« fest, mit der er um Unterschriften für den Appell bittet. »Es besteht nicht die Illusion, damit in einem Anlauf einen Kurswechsel zu erreichen«, meint Hartmann. Und weiter: »Eine Reihe potentieller Unterzeichner hat mit der Begründung abgelehnt: Alles vergeblich – Hopfen und Malz verloren – schon längst übernommen.« Was Hartmann verschweigt: Viele der Angesprochenen haben sein und Dehms Anliegen aus inhaltlichen Gründen zurückgewiesen und uns darüber informiert. Exemplarisch sei hier folgende Reaktion zitiert: »Diether, Lieber, hast Du eine Meise, diesen Aufruhr gegen die junge Welt in Gang zu setzen? Mit Verlaub, ich stehe da nicht auf Deiner Seite! Meine Übereinstimmung mit einzelnen Artikeln ist selbstverständlich unterschiedlich. Aber Du vergaloppierst Dich da in unakzeptablem Maße. Wie unpolitisch denkst Du eigentlich? Das ist Meilen unter Gysi. Und es ist das Gegenteil von Mut. Nebenbei: Da Du ausgerechnet diesen wirklich schwachen Grisham-Text zum Aufhänger machst, ist das Ganze doppelt lächerlich. Weil wir gerade diesen Drecks-D-Day haben: Nicht mal ein Imperialist und Kriegsverbrecher wie Churchill kam im heißen Kampf auf die Idee, Stalin anzupissen. Und ich denke, wir haben heute ziemlich heißen Kampf.«

    Viel mehr müsste eigentlich zum Vorgang nicht gesagt werden. Weil es hier aber nicht nur um eine von vielen Dehm-Hartmann-Possen geht, sondern eine Reihe grundsätzlicher Fragen aufgeworfen werden, haben Verlag, Redaktion und Genossenschaft der jungen Welt entschieden, mit einer Erklärung auf den Appell zu reagieren und beide Dokumente Interessierten im Internet zur Verfügung zu stellen.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft junge Welt

    Der Appell und unsere Antwort finden sich auf https://www.jungewelt.de/antwort-appell