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Lebendige Solidarität

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Von Aktion und Kommunikation
Foto: ZUMA Press Wire/IMAGO
junge Welt überzeugt mit Inhalten, die anderswo so nicht zu finden sind (Berlin, 30.4.2025)

Shirin ist dankbar für die Möglichkeit, täglich die Tageszeitung junge Welt lesen zu können, auch wenn das Ausbildungsgehalt eigentlich nicht dafür ausreicht. Wenigstens für drei Monate ist das Freiabo bezahlt, auf das sie sich Anfang des Jahres nach der Rosa-Luxemburg-Konferenz beworben hatte. Das hat auch gut gepasst, weil sie so während der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst im betrieblichen Pausenraum mitreden konnte. Ob sie sich dem Spender verpflichtet fühle, das Maximum aus der Lektüre rauszuholen, fragen wir. Sie lacht und nimmt die Frage mit Humor: »In der wenigen Zeit, die mir täglich bleibt, lese ich die Artikel, die mich am besten informieren oder meinen politischen Horizont erweitern. Das dürfte im Sinne des Spenders sein.«

Die Auszubildende kennt den Spender ihres Abos nicht. Vielleicht wohnt der am anderen Ende der Republik, vielleicht ist es aber auch die Nachbarin aus dem Kiez. Das Wichtigste daran ist, dass die solidarische Gemeinschaft der Lesenden bei der jungen Welt funktioniert: Nicht nur halten sich Soli- und Sozialabonnenten die Waage, es finden sich auch immer wieder Spender von Abos für Jugendzentren und Kneipen, für Gefangene oder Menschen in finanzieller Schieflage. Noch in einem weiteren Sinne ist es solidarisch: Auch ein Spendenabo ist ein Abo, das uns materiell absichert. Unsere Berichte und Analysen werden so von mehr Menschen gelesen, die wiederum anderen davon erzählen – und die junge Welt empfehlen können.

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2025, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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