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jW stärken!

jW stärken!

  • Bildung hoch, Rüstung runter

    Zeitungsleser wissen mehr. Damit sie erhalten bleibt, muss man abonnieren
    Aktion und Kommunikation

    Die Ergebnisse von deutschen Jugendlichen in der PISA-Studie sind so schlecht wie noch nie. Untersucht wird zwar die kapitalistische Verwertbarkeit des Humankapitals, und sicher leistet Social Media seinen Beitrag zum schlechten Bildungsstand, doch die gnadenlose Unterfinanzierung des Bildungssystems kann man nicht aus der Gleichung kürzen. Die französische Jugend hat so gar keine Geduld mit den Zuständen, geht auf die Barrikaden und nimmt Eltern und Gewerkschafter gleich mit.

    Die Jugend bleibt aber nicht nur ungefördert, statt dessen flattern ihr Fragebögen ins Haus, ob sie denn nicht gewillt sei, das Leben an der Front zu verschwenden. Eine Studie fehlt, die die Ausfüllkompetenz der Jugend von Bundeswehr-Fragebögen untersucht. Sehr kompetent waren hingegen die Jugendverbände, die sich in der vergangenen Woche am Freitag und Sonnabend in Berlin und Stuttgart an den Protesten gegen Militarisierung und Wehrpflicht beteiligt haben. Die Tageszeitung junge Welt war selbstverständlich auch präsent, verteilte Tausende Exemplare und berichtete von den Veranstaltungen. Denn die junge Welt ist dort, wo sich was bewegt.

    Das macht im wesentlichen ihr Profil aus. Die Berichterstattung horcht genauer auf die Probleme der Jugend, der Erwerbslosen, der Beschäftigten und der Rentner. Das macht diese also nicht nur zum Gegenstand, sondern auch zum Publikum der Zeitung. Darum organisiert die jW Verteilaktionen vor Ort, damit neue Interessierte die Inhalte kennen und das Medium schätzen lernen.

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    Vereint gegen Krieg und Wehrpflicht, statt Großdeutschland zu feiern (Berlin, 3.10.2026)

    Lesen ist das eine, die dauerhafte Absicherung der journalistischen Arbeit ist jedoch nur mit Abonnements gewährleistet. Wer also sein Kreuz gegen Kriegstreiber und für Friedensaktivisten setzen will, ist bei dieser Zeitung ganz richtig. Auf diesen Seiten wird auf keinen Fall fürs Sterben geworben, vielmehr für Verständigung, Solidarität und Freundschaft. Die tägliche Aufklärung der Redaktion richtet sich unter anderem gegen Krieg, Sozialabbau, Militarisierung, Imperialismus und Faschismus. Dort, wo Friedenswille und Vernunft, aber auch Protest und Widerstand sich äußern, schaut die junge Welt hin.

    Wahrscheinlich sind Sie von der Vorstellung schon überzeugt und füllen bereits das Aboformular aus. Wir wollen noch ergänzen, dass die junge Welt sich auch in der Eigentumsstruktur von anderen Zeitungen unterscheidet. Sie wird von einer Genossenschaft herausgegeben und gehört somit ihren Leserinnen und Lesern. Die einzige gedruckte linke Tageszeitung, und dann auch noch genossenschaftlich organisiert. Wenn das nicht gute Argumente sind! Abonnieren können Sie mit einem Coupon in der Zeitung, auf jungewelt.de/abo oder telefonisch bei den Kolleginnen und Kollegen der Aboverwaltung unter 0 30/53 63 55-80. Für den Bezug bieten wir verschiedene Modelle an: Print, online oder die Kombination aus beiden. Dazu können Sie aus drei Preisen denjenigen wählen, der Ihren finanziellen Möglichkeiten entspricht, ein Nachweis ist nicht erforderlich.

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  • Klasse Treffen!

    Linker Jahresauftakt bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2027
    RLK-Vorbereitungskollektiv

    Kuba, Kälte, Klassenkampf! Am 9. Januar 2027 geht die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK) in ihre 32. Auflage. Auch im kommenden Jahr steht der inoffizielle Jahresauftakt der deutschsprachigen Linken im Zeichen der internationalen Solidarität. Aufgrund der aggressiven Blockadepolitik des Westens, allen voran der USA, gegen das kubanische Volk steht die RLK unter dem Motto »Kein Krieg gegen Kuba!«. Neben dem sozialistischen Inselstaat werden aber auch der Kampf gegen den Hauptfeind im eigenen Land, die Wehrpflicht und weitere Themen der Jugend ihren Raum finden. Die Tickets sind bereits in den Vorverkauf gegangen, und Sie können diese in drei unterschiedlichen Preiskategorien unter jungewelt.de/rlk erwerben.

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    Der »Markt der Möglichkeiten« bietet Raum für Gespräche, Austausch und Informationen, aber auch Waren

    Neben Vorträgen, Workshops und Podien bietet auch der Markt der Möglichkeiten wieder Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und zu diskutieren. Besonders im vergangenen Jahr war der Markt mit knapp 100 Ständen ein Dreh- und Angelpunkt der RLK. Ob kommunistische Gruppen, palästinasolidarische Organisationen oder linke Buchverlage – die Bewegung kommt mit all ihren Facetten zusammen und stellt sich vor. Daher freut sich das RLK-Vorbereitungskollektiv auf zahlreiche Standanmeldungen.

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  • Das Plakat ist politisch

    Plakatwettbewerb anlässlich der RLK. Rotes Atelier in Kooperation mit junge Welt
    Aktionsbüro

    Rückblick: Zur Rosa-Luxemburg-Konferenz 2026 riefen das Rote Atelier und junge Welt unter der Losung »Plakate gegen Krieg« zum Plakatwettbewerb auf. Die ausgewählten Arbeiten hingen auf der Konferenz und wurden prämiert.

    Die zweite Runde: »Das politische Plakat« sucht die 100 besten politischen Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, je 50 aus zwei Kategorien: angewandte Arbeiten, die 2026 tatsächlich im Einsatz waren, und freie Entwürfe. Gefragt sind Arbeiten, die über den moralischen Appell hinausgehen, von einem Klassenstandpunkt aus gestaltet sind. Es geht um politische Gestaltung, um Plakate als Agitationsmittel.

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    Im Januar 2026 war Plakatkunst gegen den Krieg zu sehen

    Das Rote Atelier, ein Kollektiv junger Gestalter, und die Tageszeitung junge Welt werden die 100 ausgewählten Plakate auf der 32. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ausstellen, zusätzlich werden diese 100 Plakate als Buch im Letatlin-Verlag erscheinen.

    Wir freuen uns, an die lange Tradition der politischen Plakate anknüpfen zu können. Bis zum 20. November 2026 können Beiträge auf der Website daspolitischeplakat.de eingereicht werden.

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  • Die Habenichtse haben eine Stimme

    Parteiliche Berichterstattung unterstützen – mit einem Abo der Tageszeitung junge Welt
    Aktion und Kommunikation

    Die gesellschaftliche Spaltung in Zahlen: »Im Jahr 2025 entfielen 95 Prozent des Gesamtwerts der steuerlich berücksichtigten Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen auf die westlichen Bundesländer«, meldete das Statistische Bundesamt am Dienstag. Eine deutsche Einheit, wie sie sicher wieder am 3. Oktober bei offiziellen Veranstaltungen herbeibeschworen wird, existiert auch beim Erben nicht.

    Die Tageszeitung junge Welt hat ihre Wurzeln in der DDR und verfügt daher über eine lange Erfahrung, um die Einstellungen der ostdeutschen Bevölkerung einzuordnen. Andererseits ist sie mittlerweile die einzige gedruckte linke Tageszeitung in der BRD und wirft einen Blick auf die Welt aus der Sicht der Beschäftigten und nicht der Eigentümer. Mit diesem Rüstzeug und einer marxistischen Orientierung lassen sich die herrschenden gesellschaftlichen Zustände ganz anders einschätzen. Und alles deutet darauf hin, dass die Schlussfolgerung, alles so zu belassen, wie es ist, grundfalsch ist.

    Bei anderen, oft zitierten Zeitungen sieht das schon anders aus: Einige Medien sind Garanten für »die Wirtschaft«, also für das Kapital, und dürfen sich immer noch über satte Einnahmen aus Anzeigen freuen. Wobei auch hier die fetten Jahre vorbei sind, weil die Plattformen von »Big Tech« das Publikum täglich Stunden vor die Bildschirme fesseln.

    Doch die guten alten Medienschiffe sind auch Garanten »der Demokratie«. Wenn sie im Chor mit Politikern nicht mehr ernstzunehmender Volksparteien den Untergang herbeischreiben – weil angeblich der Kommunismus in der Bundeshauptstadt dräut, nicht etwa wegen der Wahlsiege einer erzreaktionären, protofaschistischen Partei –, dann ist das eine Qualifikation für die nächsten Kampagnen von Ministerien, Bundeswehr oder Verfassungsschutz. Der Alarm hat schon bei der Regierung der Ramelow-Linkspartei nicht gestimmt, doch die zarteste Diskussion über soziale Ungerechtigkeiten schwört anscheinend stets Stalin und Mao herauf.

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    Im Berliner Mauerpark zum Ostermarsch 2026

    Wer seit 1990 in der Opposition ist wie die Tageszeitung junge Welt, bekommt diese Zuwendungen in Form von Anzeigengeldern nicht. Das ist auch gut, denn das schafft eine Unabhängigkeit der Berichterstattung von Kirchen, Konzernen und Staatsräson. Doch diese Eigenständigkeit hat einen Preis – und den zahlen ihre Abonnentinnen und Abonnenten monatlich aus Überzeugung. Im Gegenzug bekommen sie Nachrichten, die ihnen etwas nützen. An welcher Stelle finden die neuesten Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitsrechte statt? Welcher Rüstungskonzern darf schuldenfinanziertes Geld in Destruktionsmittel ummünzen? Wer hat wann wo die Nase voll und streikt oder protestiert? Hinzu kommt noch der spezifisch ostdeutsche Blick auf die Republik.

    Darum bitten wir Sie um ein Kreuz auf dem Aboformular. Bestellen Sie die junge Welt, wenn Sie das Nachrichtenangebot regelmäßig nutzen. Bei uns geben Sie Ihre Stimme nicht für die nächsten Jahre ab, Sie bekommen täglich etwas zurück: Berichte über Greuel und Gewalt, aber auch mutmachende Meldungen und Meinungen.

    Wählen Sie aus verschiedenen Preisen und Angeboten das zu Ihnen passende aus. Das Soliabo ist dabei zwar die größte Unterstützung für die Arbeit von Redaktion und Verlag, doch hilft am Ende jedes Abo. Leider steigen auch bei uns die Abopreise, was diese Entscheidung schwerer macht. Je mehr Leser jedoch abonnieren, desto stabiler und niedriger können wir diese halten und eine gute Zeitung mit relevanten Nachrichten machen. Wir hoffen, Sie von der Notwendigkeit überzeugt zu haben, ein Kreuz auf unserem Bestellformular zu machen.

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  • Spannende Ausblicke auf 2027

    Das Programm von junge Welt auf der Frankfurter Buchmesse
    Aktionsbüro

    Seit Tausenden von Jahren wird Papier beschrieben, für einen Bruchteil dieser Zeit sind gedruckte Bücher eine Ware – und noch kürzer existiert die Frankfurter Buchmesse in ihrer heutigen Form. In diesem Jahr öffnet sie vom 7. bis 11. Oktober die Tore ihrer Hallen, und die junge Welt ist wieder mittendrin. Redakteure, Autoren und Mitarbeiter des Verlags freuen sich auf Ihren Besuch und auf interessante Gespräche.

    Am Stand D48 in Halle 3.0 finden Sie zwischen Verlagsprodukten, Merch und Eintrittskarten für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz täglich die druckfrische Ausgabe der Tageszeitung junge Welt mitsamt ihrer umfangreichen Literaturbeilage.

    Mit einigen Programmpunkten möchten wir Ihnen auch direkt unsere Neuigkeiten vorstellen. Am Freitag abend erinnern wir mit dem traditionsreichen Cuba-Libre-Empfang unter dem Motto »Unblock Cuba! Den Wirtschaftskrieg gegen Kuba beenden« an die Proteste in den vergangenen Wochen und Monaten auf der ganzen Welt und auf Kuba selbst, das sich seit Jahrzehnten gegen die verbrecherischen Sanktionen des US-Imperialismus wehrt. Zuvor am Tag geht es noch ans Eingemachte: jW-Geschäftsführer Sebastian Carlens diskutiert mit jW-Chefredakteur Daniel Bratanovic über die Lage der Pressefreiheit in der BRD. Dabei geht es natürlich (aber nicht nur) um die jW, die einzige linke Tageszeitung der BRD, die seit Jahren mit den Auswirkungen der Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu kämpfen hat.

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    Stand der jungen Welt auf der Frankfurter Buchmesse 2024

    Susan Witt-Stahl, Herausgeberin des im Verlag 8. Mai erschienenen Bestsellers »Der Bandera-Komplex«, stellt den Nachfolgeband »Der Asow-Komplex« am Sonnabend um 13 Uhr vor. Dieser wird zwar erst im Frühjahr 2027 erscheinen, doch über die Recherche zur Kriegsmaschinerie, Lobby und Propaganda einer der gefährlichsten Neonazigruppierungen der Welt, die bereits NATO-Partner geworden ist, lässt sich bereits einiges berichten. Diese und die darauffolgende Veranstaltung werden moderiert von dem ehemaligen Geschäftsführer der jW, Dietmar Koschmieder, und es gibt gute Nachrichten: Melodie & Rhythmus macht weiter! Warum das Magazin für Gegenkultur sein gedrucktes Erscheinen zwischenzeitlich eingestellt hatte, jetzt aber wieder erscheinen wird, erläutert die Chefredakteurin am Sonnabend ab 16 Uhr.

    Lohnenswerte Anlässe also, den Stand der Tageszeitung junge Welt zu besuchen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verlag und Redaktion laden Sie herzlich zu Gesprächen am Stand ein.

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  • Umgeräumt

    Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, an diesem Freitag die junge Welt aufschlagen und ausnahmsweise schon an einem Wochentag eine Wochenendbeilage vorfinden, dann werden Sie feststellen, dass wir dort etwas umgeräumt haben. Selbstverständlich wollen wir nicht auf das Wochenendgespräch verzichten, nicht auf die 14tägliche Fotoreportage, nicht auf die längeren Texte in der Rubrik »XYZ« oder die literarischen »ABC-Waffen«, den »Schwarzen Kanal« oder die »Drucksachen«. Sie finden diese Artikel ab sofort nur auf anderen Seiten. DJs nennen so etwas einen Remix. Für die Titelseite der Beilage wagen wir einen grafischen Neustart. Hier wollen wir besondere Grafiken, besondere Fotos oder auch Plakate abbilden – Anlässe können »Feiertage« wie der »Einheiztag« oder auch historische Ereignisse sein. Neu ist die einseitige Textreportage auf der Seite 3 der Wochenendbeilage, auf der wir Ihnen spannende Reportagen aus dem In- und Ausland bieten wollen. Ach ja, das Wichtigste zum Schluss: Die kulinarische Kolumne »Qualle Hawaii« und das Wochenendrätsel bleiben, wo sie sind. (mis)

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    DJs nennen das einen Remix: Ausblick auf die umgestaltete Wochenendbeilage der jW
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  • Solidaridad internacional

    Die Kuba-Protestwache war eine Übung in solidarischer Praxis
    Aktion und Kommunikation

    Eine Woche liegt die Protestwache am Brandenburger Tor in Berlin nun zurück, die von einem großen Bündnis von Dutzenden kubasolidarischen Organisationen getragen wurde. Ein starker Protest gegen die menschenrechtswidrige, mörderische Blockadepolitik des US-Imperialismus gegen das revolutionäre Kuba. »No War on Cuba!« war das angesichts der steigenden Gefahr eines US-Überfalls notwendige Motto. Sehr erfreulich dabei: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren Teil des harten Kerns der Mahnwache.

    Im März 2026 hatte sich im Frankfurter DGB-Haus die bundesweite Initiative »Gewerkschafter:innen für Kuba« gegründet. Über 50 Kollegen kamen dort zusammen, um dem internationalistischen Geist der Arbeiterbewegung neue Kraft zu geben, um Solidarität mit Kuba praktisch werden zu lassen und Spenden zu sammeln für Solaranlagen auf kubanischen Betriebsgebäuden. Einige davon waren auf der Protestwache vertreten und gestalteten den Freitag abend. Diesem Thema in den Gewerkschaften Gehör zu verschaffen ist notwendig: Die DGB-Gewerkschaften hatten ihre internationale Solidaritätsarbeit in den vergangenen Jahren massiv zurückgefahren und nur noch entlang von Lieferketten mit verbündeten Partnern einzelner Länder zusammengearbeitet. Mit dem dringlichen Thema Kuba will der Zusammenschluss dies jetzt ändern.

    Ein Garant für die praktische Solidarität mit Kuba war der Schauspieler Rolf Becker. Der Gewerkschafter und junge Welt-Leser ist im Dezember 2025 90jährig verstorben, war im selben Jahr erster Preisträger des Rosa-Luxemburg-Preises, der ihm auch für sein internationalistisches Engagement und das vehemente Eintreten für ein Ende der Blockade verliehen wurde. Auf der Berliner Solidaritätskonferenz im April dieses Jahres wurde an ihn erinnert – er fehlte. Dass nun im gewerkschaftlichen Rahmen die Kuba-Solidarität neu organisiert wird, ist wohl in seinem Sinne.

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    Kuba am Brandenburger Tor: jW-Flyer verteilen bei der Protestwache gegen die US-Blockade

    Auch international geht es für Kuba gewerkschaftlich voran: Vom 13. bis 16. September tagte der Kongress der britischen Gewerkschaften, der Trade Union Congress (TUC), in Brighton. Die Delegierten verabschiedeten mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Aufhebung der Sanktionen und empfingen als Gast Osnay Miguel Colina, den Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsverbandes Central de Trabajadores de Cuba (CTC). Das sollte doch Ansporn für das Engagement hierzulande sein. Die Verankerung der Kuba-Solidarität in der Breite der Gewerkschaften sowie in der Breite der Gesellschaft bleibt eine Aufgabe.

    Die junge Welt beteiligte sich selbstverständlich an der Kuba-Protestwache, als Zeitung, die dem Internationalismus verpflichtet ist. Sie berichtet nicht nur über Kuba, sondern bietet Einblicke in das Leben auf der Insel, solidarisch. Als marxistisch orientierte Tageszeitung ist die junge Welt auf der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, begleitet die Gewerkschaften, mitunter kritisch, aber immer solidarisch.

    Und sie fordert auch selbst Solidarität ein: Als Zeitung, deren ökonomische Grundlage durch Abos gesichert wird, bitten wir kubasolidarische und gewerkschaftliche Kräfte, das Projekt einer linken Tageszeitung, der einzigen ihrer Art, mit einem Abonnement zu unterstützen.

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  • Es geht los – Tickets, Stände, Spenden!

    Sichern Sie sich jetzt Ihren Zugang zum Jahresauftakt der deutschsprachigen Linken
    RLK-Vorbereitungskollektiv

    Die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz ist der Jahresauftakt linker Kräfte im deutschsprachigen Raum. Sie findet am 9. Januar 2027 unter dem Motto »Kein Krieg gegen Kuba!« in den Berliner Wilhelm-Studios statt. Der September ist dabei der Startmonat für sämtliche Beteiligungsmöglichkeiten.

    Besuchertickets sind bereits auf der Website der Tageszeitung junge Welt erhältlich. Wählen Sie gerne nach Möglichkeit ein Soliticket, um uns bei der Organisation auch finanziell zu unterstützen. Durch ein Ticket erhalten alle Besucher die Möglichkeit, verschiedene Vorträge zu besuchen, an Workshops teilzunehmen, sich zu vernetzen und auf dem Markt der Möglichkeiten neue Genossen, Genossinnen und Organisationen kennenzulernen. Das digitale Ticket erhalten Sie per Mail.

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    Viel los auf dem Markt der Möglichkeiten. Rosa-Luxemburg-Konferenz 2026

    Ab der kommenden Woche wird dann auch die Anmeldung für Standbetreiber zum Markt unter jungewelt.de/rlk freigeschaltet. Da die Konferenz vom Austausch lebt, freut sich das Vorbereitungskollektiv über viele Anmeldungen und alle Interessierten. Fragen hierzu beantwortet gerne unsere Kommunikationsabteilung unter aktionsbuero@jungewelt.de.

    Lasst uns die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz zur Auftaktveranstaltung für ein kämpferisches Jahr 2027 machen!

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  • Kein Krieg!

    Aktionsbüro

    Am 2. Oktober wird es laut vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Ab 16 Uhr geht es unter dem Motto »Unzwingbar« auf die Straße gegen Aufrüstung, Krieg und Wehrpflicht. Nicht nur in Redebeiträgen, sondern auch in Musikacts wird Position bezogen gegen den Kriegskurs der deutschen Regierung. K. I. Z. und Disarstar treten auf, ebenso die traditionsreiche Punkkapelle Dritte Wahl.

    Foto: IMAGO/serienlicht imago0833589315h.jpg

    Am Tag darauf, dem 3. Oktober, beginnt um 13 Uhr an selber Stelle und außerdem auf dem Schlossplatz in Stuttgart die Demo »Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!«. Auch hier sind Reden und Kulturbeiträge gegen Militarisierung und Staatsumbau vorgesehen. Auf beiden Veranstaltungen wird die Tageszeitung junge Welt mit Verteilexemplaren vor Ort sein.

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  • Auf die Straße: jW verteilen!

    In der nächsten Woche finden Schulstreik und DGB-Aktionstag statt
    Aktionsbüro

    Mit dem Schulstreik gegen die Wehrpflicht am Freitag, den 25. September, und dem am Tag danach folgenden Aktionstag des DGB gegen Sozialabbau stehen zwei Mobilisierungen bevor. Sie richten sich gegen die Zumutungen der aktuellen Politik und die aktuelle Umverteilungspolitik – konkret dagegen, dass mehr Geld für Aufrüstung und weniger für Soziales ausgegeben wird.

    Offen wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Die Militarisierung der BRD schreitet voran. Jeder fünfte Euro des Bundeshaushaltes 2027 ist für das sogenannte Verteidigungsressort vorgesehen, nahezu ein Drittel mehr als in diesem Jahr, zuzüglich weiterer 30 Milliarden Euro aus den als »Sondervermögen« getauften Kriegsanleihen – eine Ursache der Angriffe auf sozialstaatliche Errungenschaften.

    Doch Geld kämpft nicht im Schützengraben, das soll die Jugend erledigen. Organisiert vom bundesweiten Schulstreikbündnis findet am Freitag der vierte Protest gegen die Wehrpflicht statt, parallel zum Bundeswehr-Manöver »Red Storm Charlie« in Hamburg, bei dem erneut die »Verlegung von Truppen und Material an die Ostflanke des Bündnisgebietes« trainiert werden soll, wohl ganz bewusst in der Woche des UN‑Weltfriedenstages. Die Reichen wollen Krieg, die Jugend will eine Zukunft. Das ist das Motto der Schulstreikbewegung, die schon über 50.000 Schülerinnen und Schüler an den vorigen Streiktagen auf die Straße gebracht hat.

    Einen Tag später, am Sonnabend, ruft der DGB gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften unter dem Motto »Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente« zu einem bundesweiten Aktionstag auf. In 15 Städten sind Kundgebungen angesetzt, von Rostock bis Freiburg. In Essen spricht die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, in Frankfurt am Main der Verdi‑Vorsitzende Frank Werneke.

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    Die Gewerkschaften wenden sich gegen die Pläne der Bundesregierung, bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung zu kürzen, und gegen Angriffe auf Errungenschaften der Arbeiterbewegung wie den Achtstundentag und das Arbeitszeitgesetz. Gefordert wird unter anderem der abschlagsfreie Renteneintritt nach 45 Versicherungsjahren.

    Die Tageszeitung junge Welt stellt sich konsequent gegen imperialistische Kriege, parteiisch auf die Seite der lohnabhängig Beschäftigten, die die Reste sozialer Errungenschaften verteidigen, der Schülerinnen und Schüler, die der Militarisierung der BRD Widerstand entgegensetzen. Die jW bringt Perspektiven, die sich in der bürgerlichen Presse so nicht finden, unabhängig von Parteien und Konzernen.

    Verteilaktionen helfen der jungen Welt, erhöhen ihre Reichweite und Bekanntheit. Unsere Bitte: Unterstützen Sie die einzige linke Tageszeitung. Verteilen Sie die jW bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und auf den DGB‑Demonstrationen. Besonders in Essen und Frankfurt am Main sind aktive Leserinnen und Leser aufgerufen, die Zeitung an Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zu verteilen. Häufig ist es nicht nötig, einen Stand anzufragen. Wenn Sie mit den Stapeln durch die Menge gehen, erfahren Sie in der Regel viel Zuspruch, und die Zeitung wird Ihnen gerne abgenommen. Zur Unterstützung schicken wir vom Aktionsbüro auch auf Anfrage ein Aktionspaket zu. Bei Bestellungen Anfang nächster Woche ist die rechtzeitige Zustellung noch gesichert.

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  • Nützliche Nachrichten

    Immer seltener anzutreffen an den Kiosken dieser Republik: Nachrichten mit Substanz
    Aktion und Kommunikation

    Wenn die Leute Raider nicht kaufen, dann nennen wir es eben Twix. So oder so ähnlich gehen Marketingprofis an Produkte ran, die ihren Zweck nicht erfüllen. Massenhaft Profit abwerfen. Und wem der schokoumhüllte Magenverkleber nichts sagt, hat nach Ansicht der Wald-und-Wiesen-Statistiker auch noch nie eine gedruckte Zeitung in freier Wildbahn gesehen.

    Die letzten Zahlen des Auflagen-TÜV der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) besagen zum einen, dass die Verkäufe aller dort erfassten überregionalen Tageszeitungen einbrechen (junge Welt vom 12.9.2026). Sie stellen aber zugleich fest, dass die Zahl der Onlineabos bei den meisten Zeitungen wächst. Nicht veröffentlicht, aber es steht zu vermuten, müssten dementsprechend die Verkäufe von gedruckten Zeitungen im Abo wie auch am Kiosk noch rasanter verfallen. Was also tun? An der Marke arbeiten, genauer: an der digitalen Marke. It’s the Warenästhetik, stupid, nicht der Gebrauchswert. Sobald Zeitungen ihre Druckausgaben einstellen, stellt Janina Mütze, Chefin vom Meinungsforschungsunternehmen Civey, folgendes fest: »Doch diese Treue hängt zu oft noch am gedruckten Papier, nicht an der digitalen Marke. Wenn Verlage es im Digitalen nicht schaffen, ein attraktives und gleichwertiges Angebot aufzubauen, bricht die Bindung, sobald das Papier wegfällt.« (Turi2 vom 11.9.2026)

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    Die Kioskständer beinhalten immer weniger Tageszeitungen

    Was übersieht sie? Viele Menschen bleiben dem Trägermedium treu und nicht der Publikation, im Osten sogar ein wenig mehr als im Westen – ein weiteres Ergebnis ihrer Untersuchung. Was diese Entscheidung aber überhaupt erst möglich macht, ist die Austauschbarkeit der Inhalte der einzelnen Medien. Wenn sich die Leserinnen und Leser in ihrer Zeitung nicht mit ihren Alltagssorgen wiederfinden oder sich gar noch belehrt und bevormundet fühlen, fällt der Wechsel leicht.

    Die Tageszeitung junge Welt wird nicht von der IVW geprüft, kann aber seit Jahren ihre Auflage stabil halten und arbeitet kostendeckend. Sie berichtet auch vor Ort über politische und soziale Bewegungen – dort, wo diese aktiv sind. Für Aktive ist diese Stimme unverzichtbar. Treue zur Marke entsteht durch die Überzeugungskraft ihrer Inhalte. Viele Menschen werden an den Zeitungsständern im Land auf unsere Zeitung aufmerksam, wo die junge Welt noch eines der wenigen ausgelegten Blätter, vor allem aber die einzige gedruckte linke Tageszeitung ist. Dafür tut sie auch was. Probieren Sie es aus! Lassen auch Sie sich von ihren unverzichtbaren Inhalten überzeugen – kaufen Sie doch mal am Kiosk!

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  • Einen Beitrag leisten

    Aktion und Kommunikation

    Die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz ist für die Tageszeitung junge Welt, ihre Leserschaft sowie die gesamte deutschsprachige Linke ein unverzichtbares Ereignis. An diesem Tag diskutieren wir, bilden uns weiter und schöpfen Kraft für das anstehende Jahr, in dem es Klassenkämpfe zu führen gilt.

    Kostensteigerungen in allen Bereichen treffen auch die Ausrichtung der Konferenz, bei der wir ohnehin seit Jahren ein Defizit einfahren. Das würden wir übrigens auch, sollten alle Besucher ein Soliticket kaufen. Selbst die sind bewusst nicht kostendeckend kalkuliert, da sie sonst für viele nicht mehr erschwinglich wären.

    Die Wahrheit ist: Würden wir die Kosten der Konferenz mit Tickets auffangen wollen, wären die günstigsten schon dreistellig. Das wäre ein soziales Ausschlusskriterium, das wir vermeiden wollen. Und das können wir auch, wenn alle mit anpacken. Leisten auch Sie einen Beitrag, indem Sie eine Ermöglicherspende für unsere Konferenz über 100, 200 oder 500 Euro tätigen. Sie helfen uns so, das Defizit zu minimieren!

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    Politische Aufklärung wie durch die Rosa-Luxemburg-Konferenz kostet leider Geld

    Wir bedanken uns herzlichst mit einer Dankeskarte sowie einem Kühlschrankmagneten – beides mit dem Motiv der 32. Konferenz. Gespendet werden kann unter jungewelt-shop.de/RLK-Tickets-und-Spenden

    Infos zu Spenden in beliebiger Höhe finden Sie unter jungewelt.de/rlk. Ab 40 Euro danken wir Ihnen mit einem Kühlschrankmagneten.

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  • Druck machen

    Die junge Welt ist und bleibt präsent – drum kauf’ am Kiosk! Und empfiehl weiter!
    Aktion und Kommunikation

    Banales zu Beginn: Der Zeitungsmarkt schrumpft. Für das zweite Quartal 2026 wies die Auflagenstatistik der IVW, der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., einen Rückgang der verkauften Auflage gedruckter Tageszeitungen aus, sowohl gegenüber dem vorherigen Quartal als auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das bedeutet weniger Anzeigenerlöse, einen höheren Kostendruck und weniger Personal für die meisten Tageszeitungen, deren Werbeträgerdasein dadurch direkt bedroht ist. Und die Veränderung der Geschäftsmodelle bedingt eine andere Art des Journalismus und seiner Vermarktung: vom Boulevard, der auf eine möglichst große Nutzerbasis und auf Klickzahlen setzt, über die Premiummarken der bürgerlichen Presse, deren wenige Nutzer eine höhere Zahlungsbereitschaft haben, bis hin zu den Regionalblättern, bei denen Übernahmen, Redaktionszusammenlegungen und »Kooperationen« die vergangenen Jahre prägten.

    Trotz Konzentrationsprozessen im Markt, trotz ausgedünntem Blätterwald: Die Nachfrage nach Nachrichten bleibt hoch, und damit auch die Reichweite der Inhalte von Tageszeitungen – egal ob deren Inhalte gedruckt oder auf den unterschiedlichsten digitalen Kanälen konsumiert werden. Manch andere Zeitung stellte – kalkulierend, dass der Verzicht auf eine gedruckte Zeitung die Produktionskosten signifikant senkt – auf ausschließliche oder vornehmliche digitale Nachrichtenausspielung um.

    Die Tageszeitung junge Welt verfolgt eine andere Strategie. Bewusst wurde die Entscheidung getroffen, an der gedruckten Tageszeitung festzuhalten und weiterhin sechs Mal die Woche die Rotationspressen anzuwerfen. Das macht die junge Welt zur einzig verbliebenen linken Tageszeitung im deutschsprachigen Raum, die nicht nur am Wochenende auf Papier erscheint.

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    Sie ist außerdem anders aufgestellt als viele andere Blätter. Getragen von einer Genossenschaft, bilden Abonnements die ökonomische Basis der täglichen Arbeit. Die aus der Abhängigkeit von Verlegern und Anzeigenkunden resultierende Beliebigkeit der Blätter der sogenannten politischen Mitte war noch nie Linie der jW, genauso wenig wie Gemischtwarenladenjournalismus. Das Kollabieren des widersprüchlichen Geschäftsmodells anderer Blätter – trotz Abhängigkeit unabhängigen Journalismus zu liefern – führt zu seltsamen Erscheinungen. Boulevardisierung als vermeintliche Überlebensstrategie ist wie die Textgenerierung durch Maschinen Garant des Mittelmaßes und der fortschreitenden geistigen Verarmung.

    Die junge Welt positioniert sich anders, schreibt anders, wirtschaftet anders: mit einer klaren Haltung – internationalistisch, an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, marxistisch orientiert – ist der Kampf um Reichweite ein politischer. Und ein sozialer: Ohne das genossenschaftliche Wirtschaftsmodell, ohne treue Leserinnen und Leser, die die jW bei Werbe- und Verteilaktionen unterstützen, die abonnieren oder gelegentlich am Kiosk kaufen, stünde sie heute anders da.

    Die junge Welt sucht in erster Linie Leserinnen und Leser. Daher bewirbt sie in den kommenden Wochen den Kauf der gedruckten Tageszeitung am Kiosk. Für Neugierige, Gelegenheitsleser, Interessierte. Das sind zugegeben klassische Wege der Reichweitenerhöhung, jenseits des vor allem im digitalen Raum verschärften Konkurrenzkampfs um Aufmerksamkeit. Damit setzen wir aber ein Zeichen im öffentlichen Raum, am Kiosk und im Zeitungsregal, für Meinungsfreiheit und -vielfalt, für Widerstand gegen die spätkapitalistischen Zumutungen und für oppositionelle Presse. Denn die gedruckte Zeitung ist und bleibt für uns: unverzichtbar.

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  • Unser Jahresauftakt, unsere Konferenz

    Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz unterstützen (und Tickets kaufen)!
    RLK-Vorbereitungskollektiv

    Es wird Zeit für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar: Dass sich die Welt im Umbruch befindet, ist kein Geheimnis. Da sind der wirtschaftliche Aufschwung der BRICS-Länder, die Konflikte innerhalb des Kriegsbündnisses NATO sowie der Zorn einer jungen Generation, die auf verschiedenen internationalen Schauplätzen für ihre Rechte streitet. Veränderungen scheinen unausweichlich. Zu wessen Vorteil diese ausfallen werden, wird das Resultat von Klassenkämpfen sein.

    Diese führt das kubanische Volk nun seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen eine enorme militärische und ökonomische Übermacht. Die humanitäre Lage auf der Insel ist aufgrund der völkerrechtswidrigen Blockade der USA dramatisch. Hinzu kommt, dass die Kriegsgefahr so groß ist wie lange nicht. Die Drohkulisse, die Washington errichtet, ist gewaltig.

    Die Angst vor einem Krieg treibt auch in Deutschland Hunderttausende auf die Straßen. Die Ostermärsche verzeichnen wieder Zulauf. Mit den Streiks gegen die Wehrpflicht ist eine neue antimilitaristische Jugendbewegung entstanden, die weit über die klassische Friedensbewegung hinauswirkt.

    Gleichzeitig erstarken weltweit faschistische Bewegungen. Antifaschistische Aktionen sind notwendig – aber wie breit darf die Einheitsfront sein? Parteien, die sich im Gegensatz zur AfD als demokratisch betrachten, haben teilweise rechte Parolen übernommen und bereits politisch umgesetzt. Zugleich sind sie es, die die größte militärische Aufrüstung Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg betreiben.

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    Für die deutschsprachige Linke ist die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz, die im kommenden Jahr am 9. Januar in Berlin stattfinden wird, von ungeheurer Bedeutung. So kommen Aktivisten, Gewerkschafter und Friedensbewegte aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, lernen sich kennen und diskutieren die wichtigsten Fragen, vor denen die Bewegung durch die oben beschriebene Situation steht. Inputs liefern dabei stets ­internationale Wissenschaftler. Sie bringen Perspektiven ein, die der hiesigen Linken zu oft verborgen bleiben.

    Die Verlag 8. Mai GmbH und die Tageszeitung junge Welt richten diese wichtige und in ihrer Art europaweit einmalige Veranstaltung nun bereits seit 1996 jährlich aus. Der Ertrag für uns ist dabei ein ideeller, ein politischer: ein bisschen Hoffnung auf eine bessere Welt. Jedoch bleibt der monetäre Gewinn aus. Wir subventionieren alle Tickets, damit der Eintrittspreis nicht zum sozialen Ausschlusskriterium für Menschen wird, denen das nötige Geld fehlt. Insbesondere der hohe Zustrom von Jugendlichen, die mittlerweile rund die Hälfte unserer Besucher stellen, wäre bei dreistelligen Ticketpreisen nicht mehr möglich. Dafür aber entfaltet die Konferenz Wirkungen, die den schlechten Start ins Geschäftsjahr ausgleichen helfen.

    Um unsere Verluste zu minimieren, brauchen wir Sie – die Besucher und Unterstützer der Konferenz. Unterstützen Sie die 32. Internationale Rosa-­Luxemburg-Konferenz!

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  • Protestwache auf Fundament stellen

    12. bis 19. September in der Nähe der US-Botschaft: Jetzt für die Kuba-Aktionswoche spenden
    Aktion und Kommunikation

    Der Antikriegstag ist vorbei und wurde vortrefflich für Kriegstreiberei missbraucht. Diese – und die Aggressoren – bleibt auch nach dem Gedenktag. In der Karibik beispielsweise fährt der US-Imperialismus seine Flotte auf: um das, was er als eigene Einflusssphäre betrachtet, zu sichern. Was angesichts des Angriffskriegs gegen den Iran und des Gemetzels in Gaza wie ein ferner Nebenschauplatz wirkt, ist vor allem für Millionen von Kubanern brutale tägliche Realität. Neben der Wirtschaftsblockade gegen den sozialistischen Inselstaat ist vor allem das militärische Abschirmen von Treibstoff seitens der USA ein Versuch, das kubanische Volk in die Knie zu zwingen. Der Treibstoffmangel legt beispielsweise Krankenhäuser lahm und sorgt für Tausende Tote. Dennoch gelingt es den Imperialisten nicht, die Menschen zu brechen, denn mit Kreativität, Widerstandsfähigkeit und revolutionärer Überzeugung leistet Kuba Widerstand. Wenn die Vereinigten Staaten merken, dass Kuba sich nicht brechen lässt, wird ein Angriffskrieg immer wahrscheinlicher.

    Kuba überlebt vor allem aufgrund zweier Faktoren: revolutionäre Standfestigkeit und internationale Solidarität, zum Beispiel durch Spenden und Öffentlichkeitsarbeit. Letztere werden ab dem 12. September durch die Aktionswoche in Berlin nahe der US-Botschaft in Form einer Protestwache praktiziert werden. Neben Informationsveranstaltungen zum Alltag auf Kuba und Unterstützungsmöglichkeiten der Bevölkerung wird es auch kulturelle Beiträge, kreative Öffentlichkeitsarbeit und Spendenmöglichkeiten geben. All dies getragen von Menschen, die die sozialistische Insel und ihre Bevölkerung verteidigen und die Komplizenschaft der BRD nicht unbeantwortet lassen wollen.

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    Kuba unterstützen: Über die Lage informieren und Spenden sammeln

    Auch hier gilt: Solidarität kostet Geld, und Spenden ist eine konkrete Form der Solidarität. Um die Protestwache mit Programm und Aktionen auf die Beine zu stellen, braucht es Spenden! Das Organisationsbündnis und etliche Freiwillige werden aufklären und über die Lage auf Kuba und den Kampf seiner Bevölkerung berichten. Ein Startschuss für eine breitere Bewegung und mehr Öffentlichkeit, mit dem Ziel, dem revolutionären Kuba zu helfen.

    Seien Sie ein Teil dieser Bewegung und helfen Sie, Kuba-Solidarität möglich zu machen! ¡Hasta la victoria siempre!

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  • Korrektiv im Blätterwald

    Die einzige linke Tageszeitung wirbt in einer Kampagne für den Kauf am Kiosk
    Aktion und Kommunikation

    Das Angebot in Zeitungsständern an Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen, Trafiken, Büdchen und Kaufhallen lichtet sich. Die Berliner Tageszeitung firmiert schon länger unter dem Namen Taz und erscheint seit Oktober vergangenen Jahres nur noch einmal in der Woche gedruckt. Das ND hat sich namentlich und inhaltlich vom Erbe der Tageszeitung Neues Deutschland entfernt und folgte zum 1. April dem Beispiel der Taz.

    Druck- und Logistikkosten für die an sechs Tagen der Woche gedruckt erscheinende junge Welt steigen allgemein, aber auch durch den Ausstieg der Konkurrenz – wenn Lieferfahrzeuge nicht mehr drei, sondern nur noch eine Zeitung transportieren, zum Beispiel. Den Druck nicht einzustellen und sogar noch in das Layout zu investieren war eine sehr bewusste Entscheidung. Die jW ist weiterhin auf Papier verfügbar. Bequem im Abonnement, aber auch an etlichen Kiosken in den deutschsprachigen Ländern: für Reisen, für Spontankäufe, für das einfache Kennenlernen der nunmehr einzigen gedruckten linken Tageszeitung im deutschsprachigen Raum.

    Das wirtschaftliche Rückgrat der jW machen ihre Abonnentinnen und Abonnenten aus, doch Kioskverkäufe nehmen in letzter Zeit – im Gegensatz zum Branchentrend – zu: Zeichen der Relevanz einer weit verfügbaren linken Zeitung. Bevor das große Rätselraten beginnt: Der Zuspruch muss etwas mit den Inhalten zu tun haben. Die einzige Tageszeitung, die darstellt, wie die Revolution auf Kuba verteidigt wird, und das auch medial unterstützt. Die die widersprüchlichen Erscheinungen der neuesten Wirtschaftsreformen kritisch begleitet. Die zeigt, wo die Milliarden aus den »Sondervermögen« nicht ankommen (Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Soziales) und wohin sie statt dessen gehen (Militär und Kriegsgerät). Die junge Welt behält dabei eine klare politische Linie, den Bezug zu den arbeitenden Menschen und die Unabhängigkeit vom Kapital.

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    Wenn diese Eigenschaften für Sie bei einem Medium unverzichtbar sind, dann greifen Sie öfter einmal im Einzelhandel zur Tageszeitung junge Welt. Sollten Sie diese nicht in der Auslage finden, dann sprechen Sie den Besitzer des Geschäfts an. Für diesen ist es kein Problem, die junge Welt über das Grosso zu beziehen. Wenn Sie diesen Schritt nicht gehen möchten, aber doch ganz gern die jW bei sich um die Ecke kaufen wollen, sprechen Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Abo­service oder füllen Sie das Onlineformular aus.

    Sollten Sie Abonnentin oder Abonnent sein und jemanden kennen, für den ein unabhängiges kritisches Medium ebenfalls unverzichtbar sein könnte, empfehlen Sie den Kauf am Kiosk weiter. Damit wird nicht nur die Pressevielfalt unterstützt, es hängen auch immer noch viele hunderttausend Arbeitsplätze am täglichen Verkauf von Printmedien. Und Meinungsfreiheit wird eben auch am Späti, Büdchen oder Kiosk verteidigt.

    Die junge Welt ist ein kleines Blatt gegen die Medienkonzentration. Von Werbekunden und Konzerninteressen unabhängig ist sie mittlerweile die einzige gedruckte linke Tageszeitung in der BRD. Die nun gestartete Werbeaktion für den Kauf am Kiosk folgt einem klaren Konzept: Sichtbarkeit, auch im Handel. Diese schafft Reichweite, die jW findet so regelmäßig neue Leserinnen und Leser. Denn nur so kann die junge Welt das bleiben, was sie ist: ein kleines Korrektiv im Blätterwald. Sichtbar, greifbar, unverzichtbar.

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  • Kein Krieg gegen Kuba!

    32. Rosa-Luxemburg-Konferenz 2027: Kartenverkauf startet ab sofort
    Aktion und Kommunikation

    Wird die nächste Rosa-­Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2027 eine Kuba-Konferenz? Ja und nein. Beziehungsweise: natürlich nicht nur. Wir rücken die akuten Kriegsvorbereitungen des US-Imperialismus gegen den sozialistischen Karibikstaat in den Mittelpunkt, weil Kuba fallen muss, wenn ganz Lateinamerika erneut kolonialisiert werden soll. Und weil dies Auswirkungen weit darüber hinaus, auch für uns in der BRD, haben würde.

    Marco Rubio, Trumps Außenminister und persönlich an Kuba interessiert, gibt den Ton vor: Die sozialistische Republik soll das Epizentrum einer marxistischen Verschwörung sein, die ihrerseits linke Bewegungen in aller Welt anleitet und initiiert. Das hat einen Aspekt Innenpolitik (in den USA gelten selbst Leute, die hierzulande als rechte Sozialdemokraten einsortiert würden, als »Kommunisten«, darunter auch die »Democratic Socialists«). Aber es macht auch klar, was mit Kuba auf dem Spiel steht: eine widerständige Insel, die sich nicht dem Kapital unterwirft, die ihrerseits Solidarität in aller Welt leistet und – mit humanitärer und medizinischer Unterstützung – all das zu leisten vermag, was die tausendmal reicheren USA nie tun würden. Kuba steht an der Seite der Unterdrückten und Geknechteten. Und es bietet ein lebendes Gegenbeispiel zu den Narcostaaten, die überall in Südamerika installiert werden sollen, um den US-Interessen den Weg frei zu machen. Das Alternativprogramm, wie es sich Herr Rubio vorstellt, wäre vermutlich nah dran an dem, was unter Diktator Fulgencio Batista vor der Revolution Realität war: eine Insel als Spielkasino, Mafiastützpunkt und größtes Bordell der Karibik.

    Deswegen geht Kuba uns alle an. Denn die Unterwerfung Lateinamerikas ist keineswegs das Ziel, sondern nur eine Etappe des Imperialismus in Vorbereitung eines großen Krieges gegen die VR China. Des dritten Weltkriegs. Das imperialistische Rollback stoppen – das ist das große, übergeordnete Thema der 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz, und ob der Lage stellt sie die Forderung auf: Kein Krieg gegen Kuba!

    Aber natürlich, denn der Kampf ist ein weltweiter, werden wir weder die innenpolitische Lage in den USA selbst, die imperialistischen Verbrechen anderswo, in Palästina zum Beispiel, noch die Verfasstheit des deutschen Imperialismus vernachlässigen. Am Programm wird laufend gearbeitet, und hier ist noch viel zu tun.

    Der Ticketvorverkauf hat jetzt begonnen. Online lassen sich Eintrittskarten unter jungewelt.de/rlk erstehen, im echten Leben zu den Öffnungszeiten unseres Ladens in der Torstraße 6 – und auf den Veranstaltungen, an denen die jW teilnimmt: Den UZ-Friedenstagen in Berlin an diesem oder dem Wiener Volksstimme-Fest am nächsten Wochenende.

    Die Konferenz lebt vom Engagement ihrer Besucherinnen und Besucher, und der Leserinnen und Leser der jungen Welt. Ohne ihre und eure Mithilfe wäre die Konferenz schlicht nicht möglich.

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    Das betrifft zum einen den finanziellen Aufwand. Spenden finanzieren die Konferenz, den Livestream und die Simultanübersetzungen – nur sie ermöglichen so den wichtigsten Jahresauftakt der radikalen Linken im deutschsprachigen Raum. Dies geht tatsächlich nur mit Spenden, denn die Tickets sind, trotz leichter Preiserhöhung, weiterhin sämtlich subventioniert. Wir wollen die Preise nicht zum sozialen Ausschlusskriterium machen.

    Lasst uns gemeinsam die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz zu einem starken Zeichen der Solidarität – mit Kuba und den Befreiungsbewegungen in aller Welt – werden lassen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung und darauf, euch im Januar in Berlin zu sehen. Venceremos!

    →Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 9. Januar 2027 erneut in den Wilhelm-Studios, 13407 Berlin, statt.

    →Tickets für die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz kann man unter jungewelt.de/rlk bestellen

    →Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz finanziell unterstützen? Spendenmöglichkeiten finden sich unter jungewelt.de/rlk-spenden

    → Aktionspakete zur Bewerbung der RLK lassen sich unter bestellen: jungewelt.de/rlk-aktionspaket

    → Das Aktionsbüro freut sich auf helfende Hände und interessierte Aussteller: 030 53 63 55 10 oder aktionsbuero@jungewelt.de!

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  • Wiens schönstes Fest

    Die junge Welt auf dem Volksstimme-Fest
    Aktionsbüro

    Den Jesuiten gehörte die Wiese einst, 1773 wurde sie unter dem Habsburger Joseph II. verstaatlicht, damals also eher privatisiert. Jetzt ist sie Teil des Praters, jenes Auenlands östlich des Wiener Stadtzentrums, und öffentlich zugänglich.

    Erstmalig fand 1947 das Pressefest der Volksstimme auf der vormaligen Jesuitenwiese statt. Die Volksstimme war damals das Organ der KPÖ und Tageszeitung. 1946, noch im Praterstadion, zog es im Folgejahr in die Grünanlage im sowjetischen Sektor Wiens und blieb dort. Seitdem ist es eines der großen linken Volksfeste Europas, neben Fête de L’Humanité (bei Paris), Festo do Avante (Lissabon) und Festa de L’Unità (Reggio Emilia).

    Kulturell werden hauptsächlich Konzerte geboten, einst trat sogar Karel Gott auf. Dieses Jahr gibt es die österreichische Avantgarde-Punkband Attwenger zu sehen und etliche andere Kapellen.

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    Kuchen, Krainer, Kapellen und Klassenkampf: Die jW is(s)t auch auf dem Wiener Volksstimme-Fest

    Antimilitarismus, Feminismus und Internationalismus sind die roten Fäden des politischen Veranstaltungsprogramms. Neben spezifisch österreichischen Themen wie den frischen Erfolgen der KPÖ verhandelt ein Podium Militarisierung und Aufrüstung in der BRD. »Linkes Wort«, das Literaturprogramm mit Lesungen österreichischer Autoren, bietet heuer die Gelegenheit, Bettina Balàka, Káska Bryla und anderen zu lauschen. Abseits von Musik, Politik und Literatur gibt es ein wenig Sport, gutes Essen und, neben vielen anderen, einen Stand der Tageszeitung junge Welt. Kolleginnen und Kollegen aus Verlag und Redaktion sowie österreichische jW-Autorinnen und Autoren beantworten Ihre Fragen. Unter Neuabonnentinnen und -abonnten, die sich dort für unsere Zeitung entscheiden, werden attraktive Preise verlost. Für Besucher, die Mitherausgeber der jW werden wollen, besteht die Möglichkeit zum Beitritt zur Genossenschaft.

    Das jW-Aktionsbüro freut sich auf Ihren Besuch in Wien!

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  • Fokus auf Kuba!

    Protestwache gegen Blockade im September und Ausstellung in der Maigalerie
    Aktion und Kommunikation

    Das Jahr 2026 ist eines, das neben der Revolution 1959 und der ökonomisch schwierigen Sonderperiode nach dem Zusammenbruch der UdSSR als bedeutendes Kapitel in die kubanische Geschichte eingehen dürfte. Neben den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Revolutionsführers Fidel Castro Ruz ist die gegenwärtige Nachrichtenlage zum sozialistischen Karibikstaat vor allem eins: negativ. Wir hören von Stromausfällen, Versorgungsengpässen, Schwierigkeiten in der Infrastruktur. Also den fortgesetzten und verschärften Folgen der völkerrechtswidrigen, verbrecherischen Blockade der Insel und ihrer Bevölkerung durch den US-Imperialismus.

    Die Solidarität mit dem revolutionären Kuba gehört sozusagen zur politischen DNA der Tageszeitung junge Welt. Trotz aller Versuche der USA und ihrer Vasallenstaaten, Kuba zu strangulieren, berichtet die jW über die Errungenschaften der Kubanischen Revolution und erläutert, warum diese verteidigt werden müssen. Aufklärung über tatsächliche Vorgänge auf Kuba ist dafür elementar. Die jW berichtet direkt von der Insel, nicht nur über sie.

    Doch Kuba-Solidarität findet nicht nur »im Blatt« statt. Die von einem Bündnis (darunter, neben anderen Medien, auch die jW) rund um »Unblock Cuba« organisierte Mahnwache vor der US-Botschaft in Berlin wird von der Zeitung auch journalistisch begleitet. Vom 12. bis 19. September wird dort über die genozidalen Verbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika und den tapferen Widerstand des kubanischen Volkes informiert. Die Protestwache bietet Informationsveranstaltungen, Möglichkeiten der Vernetzung und Aktion sowie ein kulturelles Programm mit Lesungen, Konzerten und Vorträgen.

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    Die Protestaktion lebt von ihren Unterstützern und ist ein gemeinsames Projekt kubasolidarischer Menschen. Sollten Sie, Compañera, Compañero, die Mahnwache unterstützen wollen: Von Spenden bis hin zu aktiver Mithilfe an den Ständen wird alles gebraucht. Weitere Infos zu Programm und Helferschichten finden Sie unter unblock-cuba.org.

    In der jW-Maigalerie der Tageszeitung junge Welt lief jüngst die Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« an. Verschiedene Eindrücke aus dem Leben des Comandante en Jefe, fotografiert u. a. von Roberto Chile, sind bis einschließlich 2. Oktober jeden Donnerstag in der Torstraße 6, Berlin, von 13 bis 18 Uhr zu besichtigen: Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro zeigen wir Eckpunkte der Revolution, symbolträchtige Ereignisse und Collagen aus Kubas Geschichte und Gegenwart. Anmeldungen von Besuchern und Gruppen können im Shop unter der Rufnummer 030/53 63 55-54 vorgenommen werden.

    So unsicher das Leben der Menschen in Kuba auch sein mag, so sicher bleiben ihre Widerstandsfähigkeit, Kreativität und Treue zur Revolution. Die junge Welt wird sie dabei begleiten und ihnen als einzige linke Tageszeitung in der BRD eine Stimme geben.

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  • Gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern!

    Die junge Welt bei den UZ-Friedenstagen
    Aktion und Kommunikation

    Wäre es nach den Organisatoren der UZ-Friedenstage gegangen, hätte man dort Booker Omole treffen können, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kenias (Marxistisch). Doch die Botschaft der BRD in Nairobi verweigerte dem Genossen unter fadenscheinigen Begründungen das Visum. Man hätte von Omole über die Lage in Afrika hören können, den Kampf gegen Imperialismus und Neokolonialismus, nicht zuletzt über die Bedeutung Kubas für die Befreiungskämpfe auf dem Kontinent.

    In Zeiten vehementer Angriffe auf soziale und demokratische Rechte sind die Friedenstage der sozialistischen Wochenzeitung Unsere Zeit der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) wichtiger denn je: Das Fest des Friedens und der Solidarität ist Ort des Austausches, der Information, der Vernetzung, des gemeinsamen Feierns. Auf dem Gelände am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain wird vom 28. bis zum 30. August ein reiches Programm aus Lesungen, Vorträgen und Diskussionen geboten; im Literaturzelt wird’s literarisch, Musiker und Bands wie Banda Bassotti bereichern das Programm.

    Foto: Martina Lennartz IMG_1024.JPG

    Die junge Welt ist natürlich vor Ort. An der Lenin-Bar, rechts vor dem Haupteingang, gibt es Wein, die aktuelle Zeitung, etliche thematische Beilagen, Literatur aus dem Verlag 8. Mai und Austausch, denn Redakteure und Autoren der jW stehen an allen drei Tagen für Gespräche zur Verfügung: Zur Lage der Medienbranche und der Situation der jW, der einzigen täglich erscheinenden linken Tageszeitung, sind Chefredaktion und Geschäftsführung auskunftsfähig und -willig; das Aktionsbüro steht für Fragen der Mithilfe, der Unterstützung der jW bereit; auch etliche Redakteure haben sich angekündigt.

    Und Booker Omoles Grußwort, auch ein Dank an das revolutionäre Kuba, wird am Auftaktabend am Freitag im Rahmen des Solidaritätstreffens »Viva Kuba!« zu hören sein. Im Anschluss wird dann Fidel Castros 100. Geburtstag im Innenhof des ND-Gebäudes begangen. Also denn: Auf zum gemeinsamen Feiern!

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