Gegründet 1947 Sa. / So., 28. Februar/ 1. März 2026, Nr. 50
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
jW stärken!

  • Zeitung in die Hand, Frieden auf die Straße!

    Verteilaktionen zum Frauentag am 8. März und bei den Ostermärschen – jetzt Exemplare bestellen
    Aktionsbüro
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    Der 8. März ist mehr als ein symbolisches Datum. Er steht neben vielem anderen für den Kampf gegen patriarchale Strukturen, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gegen Gewalt und für reproduktive Selbstbestimmung. Frauenrechte stehen im Zuge des konservativen Rollbacks unter Beschuss, soziale Errungenschaften werden geschliffen. Was bleibt? Na, auf die Straße gehen natürlich!

    Wie in den letzten Jahren werden am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und bei den Ostermärschen im April Zehntausende gegen Ausbeutung, Sexismus und Kriegstreiberei demonstrieren. Genau dort muss eine Zeitung präsent sein, die diese Kämpfe solidarisch begleitet. Unsere Zeitung, die junge Welt.

    Die jW berichtet das ganze Jahr über auch aus feministischer Perspektive – zum 8. März erscheint zudem unsere Feminismusbeilage, die sich für Verteilaktionen besonders eignet. Ob auf Demonstrationen, bei Kundgebungen oder Veranstaltungen: Diese Wochenendausgabe gehört in die Hände derer, die für eine andere Gesellschaft kämpfen.

    Wenige Wochen später folgen die Ostermärsche. Auch 2026 wird die Friedensbewegung gegen Aufrüstung, NATO-Expansion und das Säbelrasseln der Bundesregierung mobilisieren. Die Zeichen stehen auf Eskalation: Mittelstreckenwaffen, Wehrpflicht und ein irrsinnig schnell wachsender Rüstungshaushalt. Der Protest dagegen braucht eine laute Stimme auf der Straße. Und eine Zeitung, die nicht einknickt vor der herrschenden Kriegslogik. Die junge Welt ist diese Zeitung – sie muss bei den Ostermärschen gut sichtbar sein.

    Verteilaktionen sind dabei mehr als nur Werbung. Wer bei einer Demo eine jW in die Hand bekommt, erfährt oft zum ersten Mal, dass es eine Zeitung gibt, die diese Proteste ernst nimmt, die solidarisch berichtet.

    Wir brauchen dazu allerdings Ihre Hilfe. Ob in Berlin, Hamburg, München oder in kleineren Städten – überall, wo zum Frauentag oder bei den Ostermärschen Menschen zusammenkommen, sollte die jW präsent sein. Bestellen Sie Verteilexemplare beim Aktionsbüro!

    Wichtig ist, dass die Bestellungen rechtzeitig bei uns ankommen. Für Verteilaktionen am 8. März bitten wir um Bestellung bis spätestens 3. März um 12 Uhr, damit die Zeitungen pünktlich bei Ihnen eintreffen. Für die Ostermärsche – die in diesem Jahr vom 12. bis 21. April stattfinden – sollten Bestellungen in der ersten Märzwoche bei uns eingehen. Das Aktionsbüro hilft bei der Planung und koordiniert auch gern mehrere Verteiler in einer Region.

    Die Friedensbewegung: anderswo ignoriert oder diffamiert. Feministische Positionen: anderswo abseitig auf Lifestyle reduziert oder als »Gedöns« abgetan. Doch jede verteilte junge Welt ist ein Stück Gegenöffentlichkeit. Jede Aktion trägt selbstverständlich auch dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.

    Meldet euch beim Aktionsbüro, bestellt Verteilexemplare, organisiert euch vor Ort. Der 8. März und die Ostermärsche sind Gelegenheiten, die wir nicht ungenutzt lassen sollten. Bringt die junge Welt dorthin, wo sie hingehört – zu denen, die protestieren und kämpfen.

  • Der Jugend eine Zukunft!

    Schulstreiks gegen Wehrpflicht gehen in die zweite Runde
    Aktionsbüro
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    Keinen Bock auf Wehrpflicht: In Hamburg streikten Schülerinnen und Schüler wegen Ferien schon vorige Woche (20.2.2026)

    Beschleunigter Sozialabbau, Verhöhnung der Jugend und Hetze gegen Migranten und Arbeitslose. All diese Dinge scheinen die einenden Werte zu sein, für die es sich zu sterben lohnen soll. Das sehen allerdings nicht alle so, ganz besonders nicht die Jugendlichen selbst: Bündnisse und Initiativen vernetzen sich seit Monaten, um eine Bewegung aufzubauen. Komitees haben die Planung für einen nächsten Schulstreik erarbeitet. Das letzte Mal gingen am 5. Dezember 2025 in rund 90 Städten mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Währenddessen taten sich Bildungspolitiker und Schulleitungen mit Drohungen hervor, weil sie den Protest als unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht werteten.

    Diejenigen, die sich nicht von dieser Masche einschüchtern lassen, werden am 5. März bundesweit ein weiteres Mal die Schulen bestreiken und ihrer Ablehnung des Verheizens der Jugend Ausdruck verleihen. Als Tageszeitung junge Welt werden wir selbstverständlich auch vor Ort sein. Bereits heute haben viele Aktive beim Aktionsbüro Material und Tagesausgaben bestellt. Viele Freiwillige werden die junge Welt weitergeben. Damit ist gesichert, dass eine Zeitung, die über Proteste gegen Militarisierung berichtet, von vielen wahrgenommen wird und Erfahrungen und Analysen an Interessierte gelangen. Nur so hat die Jugend eine Zukunft.

  • Bleiben Sie uns gewogen

    Der abendliche Newsletter »links & bündig« bietet kostenfrei einen Überblick über ausgewählte Artikel der kommenden jW
    Aktion und Kommunikation

    Wenn die junge Welt des nächsten Tages bereits an die Druckerei gesandt und dort weiterverarbeitet wird, ist für die Chefredaktion die Arbeit noch nicht getan. Denn auch die Website der jungen Welt muss aktualisiert werden, außerdem gilt es, täglich einen Brief zu verfassen – an die Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters »links & bündig« nämlich. Dieser enthält eine kuratierte Sammlung von Artikeln des Tages und bietet einen Ausblick auf die wichtigsten Themen – immer werktags und sonntags gegen 20 Uhr.

    An sechs Abenden in der Woche erhalten die Newsletterabonnenten – und nur diese – eine kurze Einführung in die Artikel der kommenden Ausgabe: ein persönlich verfasstes Editorial, das die wichtigsten Ereignisse des Tages Revue passieren lässt und die auch bei der Erstellung der neuen jungen Welt entsprechend berücksichtigt wurden. Der Newsletter ist kostenfrei bestellbar (für einige der verlinkten Artikel benötigt man ein Onlineabo). Man kann sich einlesen, einen Blick in den »Maschinenraum« – also das redaktionelle Geschehen – werfen, der Chefredaktion quasi über die Schulter schauen. Etliche Abonnentinnen und Abonnenten nutzen den Newsletter auch dazu, vor der eigentlichen Zeitungslektüre bereits einen schnellen Überblick zu bekommen, um dann zielgerichteter zum Blatt selbst zu greifen.

    Mehrere tausend Leser beziehen diesen Newsletter bereits. Tragen auch Sie sich ein unter jungewelt.de/eintragen! Das tägliche Mailing bietet neben dem Editorial und den Artikelankündigungen einen Einblick in die Schwerpunktsetzung der Redaktion und macht wichtige Termine der jungen Welt und des Verlags 8. Mai bekannt. Außerdem ist er bewusst kompakt gehalten, auf eine Auswahl der wichtigsten Artikel beschränkt. Wenn dies schließlich zu einem Abo der jungen Welt selbst führt, freuen wir uns – sind uns aber sicher, dass dieses Angebot auch so eine wichtige Funktion erfüllt. Am besten einfach mal ausprobieren!

  • Dort präsent sein, wo die Menschen sind

    Anmerkungen zu den aktuellen Entwicklungen auf dem linken Zeitungsmarkt
    Aktion und Kommunikation
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    Dahinter steckt(e) immer eine super Nase

    Wie ist die Lage in der »Branche«, dem Medienmarkt in der BRD – speziell im traditionell linken Segment dieses Marktes? Die Zeichen stehen auf Rückzug, auch wenn dieser gern als fortschrittlich, ökologisch notwendig oder einfach als modern verklärt wird.

    Doch zunächst ein Blick nach rechts, denn das Drama um die linke(re)n Medien wird erst in diesem Kontrast verständlich: Die Rechten bauen ihre Medienmacht gezielt aus, nicht nur online. Traditionszeitungen werden übernommen und umgekrempelt, die Neue Zürcher Zeitung zum Beispiel, die mittlerweile als eine Art AfD-Zentralorgan im deutschsprachigen Raum fungiert. Die dieser Tage neu am Markt plazierte Ostdeutsche Allgemeine Zeitung aus dem Hause des Verlegers Holger Friedrich (Berliner Zeitung) startet mit der programmatischen Ansage des neuen Chefredakteurs Dorian Baganz: »Bei der OAZ gibt es keine Brandmauern. Mit Mauern haben wir in Deutschland keine guten Erfahrungen gemacht.« Es gehört nicht viel Phantasie dazu, hier die ökonomische Strategie zu erkennen, mit der das neue Blatt ein Alleinstellungsmerkmal erhalten soll: entsprechende Berichterstattung über die AfD und ihr Milieu. Die Berliner Zeitung selbst macht das vor, und zwar mit zunehmender Schlagseite.

    Ab April 2026 erscheint das ND, früher noch Neues Deutschland, als Tageszeitung rein digital. Gedruckt gibt es fortan nur noch die Wochenendausgabe. Diese Entwicklung folgt einer traurigen Logik. Zunächst flog die Tagesausgabe wochentags aus dem Einzelhandel. Dann erschien ND – Der Tag nur noch dreimal wöchentlich gedruckt. Jetzt das Ende des werktäglichen Drucks insgesamt. Jeder Schritt wurde begleitet von der gleichen Rhetorik: mutig, notwendig, zukunftsorientiert. Als hätte die Kapitulation vor den Verhältnissen irgend etwas mit Mut zu tun, als wäre Schrumpfen eine Strategie. Das Neue Deutschland bzw. das ND wird in diesem Jahr 80 Jahre alt, das Ende als gedruckte Tageszeitung ist freilich kein schönes Geschenk. Auch für uns nicht, denn der Verfall der Strukturen betrifft alle, auch die jW, die dieselben Lieferketten hat wie einst das ND – und die Taz.

    Die Taz hat den Ausstieg bereits umgesetzt – im Gegensatz zum ND ohne wirkliche Not. Folgt der Rückzug des ND einem Sparzwang, hätte die Taz ursprünglich – der Ausstieg aus Print wurde jahrelang verkündet und vorbereitet, dann wieder verschoben und erneut in Angriff genommen – Ressourcen und Abonnenten genug gehabt, um weiterhin werktäglich gedruckt zu erscheinen. Seit Oktober letzten Jahres gibt es sie nur noch sonnabends auf Papier, als sogenannte Wochentaz. Diese Veränderung taufte das Marketing in der Friedrichstraße dem Zeitgeist entsprechend »Seitenwende«. Damit ist die linke Presse in der BRD, täglich und gedruckt, auf eine einzige Zeitung reduziert: die junge Welt.

    Das eine tun, ohne das andere zu lassen: Das macht die junge Welt. Mit einer gedruckten Tageszeitung und einem starken Auftritt online. Wer digital lesen möchte, dem sei unser Aktionsabo anempfohlen: 10 Wochen die jW online zu 10 Euro. Um das digitale Angebot kennenzulernen, auszuprobieren, vollen Zugriff auf alle Artikel und das Archiv zu erhalten, Lesegewohnheiten zu überprüfen. Und: Die junge Welt druckt weiter. Sechs Tage die Woche. Nicht weil es bequem wäre oder billig. Sondern weil eine Zeitung, die an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten steht und Kriegspropaganda die Stirn bietet, genau dort präsent sein muss, wo die Menschen sind – nicht nur dort, wo Algorithmen sie hinleiten.

    Auf der Leipziger Buchmesse werden wir am Donnerstag, den 19. März, um 11 Uhr am Stand der jungen Welt (Halle 5) eine Gesprächsrunde zur Lage des gedruckten Tageszeitungsgeschäfts mit dem jW-Geschäftsführer Jonas Pohle veranstalten – dazu sind Sie herzlich eingeladen.

  • Die Zeit der gefährlichen Narren

    Aufrüstung dank Sozialabbau? Nicht witzig!
    Aktion und Kommunikation
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    Wer am Tag länger arbeitet, hat auch weniger Zeit für Ausschweifungen

    Nur eine Stunde die Woche mehr arbeiten – so scherzte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder dieser Tage beim Karneval. Das seien nur zwölf Minuten am Tag. Das werde doch keine Erwerbsbiographie zerstören. Einmal laut gelacht. Das ist ja zum Schießen. Das ist, aufs ganze Erwerbsleben gerechnet, ja nur rund ein Jährchen zusätzlich.

    Ja, Karneval beiseite: Das ist zum Schießen. Die größte Anschaffung von Rüstungsgütern in der Geschichte der Bundesrepublik wurde Anfang vergangenen Jahres beschlossen – und die dafür notwendigen Kredite müssen getilgt werden. Und dafür soll die arbeitende Klasse ran. Der Mittelfinger unserer Kampagnengestaltung zeigt diese Woche also gen Bayern.

    Wer keine Lust hat, für den Krieg zu schuften oder gar in die Bundeswehr eingezogen zu werden, braucht Informationen und gute Argumente dagegen. Dem sei die junge Welt ans Herz gelegt. Bei uns erfahren Sie, welche Interessen hinter dem Kriegskurs stehen, welchen Zusammenhang er mit Sozialabbau hat und wo sich Widerstand dagegen regt.

    Unser Angebot: zehn Wochen junge Welt lesen für nur zehn Euro (wer für den Mindestlohn arbeitet, hat sich das nach 43 Minuten verdient – Markus Söder schneller) – sowohl auf jungewelt.de als auch in der jW-App. Nicht jeder, der bei unserem Bestellformular landet, bestellt auch sofort ein Aktionsabo. Wer wartet, vergisst es unter Umständen. Die Vorsicht ist verständlich: Überall wird man abgezockt. Wer nicht aufpasst, läuft Gefahr, in eine Abofalle zu tappen. Die eigenen Daten landen im Adresshandel, und das E-Mail-Postfach füllt sich mit unerwünschter Werbung. Die Skepsis gegenüber Onlineabobestellungen ist groß.

    Wir möchten Sie beruhigen: Bei uns brauchen Sie sich darüber keine Sorgen zu machen. Wir fragen nur notwendige Daten ab. Alle Angaben bleiben auf unseren eigenen Servern und werden niemals an Dritte weitergegeben. Haben Sie noch Bedenken oder Fragen zur Datensicherheit? Dann rufen Sie gern unseren Aboservice an – dort bespricht man Ihre Anliegen persönlich mit Ihnen und berät Sie ausführlich.

    Die Aktion läuft bald aus. Machen Sie noch einmal Wirbel in Ihrem Umfeld, und betonen Sie, dass man bei der jW in puncto Datensicherheit kein Risiko eingeht und nicht in eine Abofalle tappt. Und, dass es effizientere Formen der Produktivkraftentwicklung gibt als die Verlängerung des Arbeitstages.

  • Auf allen Ebenen gegen die Blockade

    Internationale Solidarität am junge Welt-Stand der Leipziger Buchmesse
    Aktionsbüro
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    Seit Jahrzehnten begleitet die jW den revolutionären Prozess auf Kuba und macht das öffentlich zum Thema

    Wenn sich am 19. März die Pforten der Leipziger Messe öffnen, wird auch die junge Welt wieder präsent sein: »Wo Geschichten uns verbinden« ist das Motto der diesjährigen Buchausstellung. Daran können wir anknüpfen. Genauer: an die Geschichte der kubanischen Revolution. Mit der wir uns verbunden fühlen, weil wir sie seit Jahrzehnten begleiten.

    Kuba leidet momentan unter heftigen Angriffen, ausgelöst durch die Verschärfung der völkerrechtswidrigen Blockade seitens der USA. Besuchen Sie uns auf unserem Stand in Halle 5, der angesichts der Situation dieses Jahr der Solidarität mit dem sozialistischen Kuba gewidmet sein wird. Bei uns gibt es nicht nur Bücher und Verlagsprodukte zum Thema. Am Freitag abend (17 Uhr) diskutieren wir die Lage der Revolution. Und erheben die Cuba-libre-Becher auf die freie und sozialistische Inselrepublik!

    In diesem Jahr vergibt die junge Welt den seit 2025 gestifteten Rosa-Luxemburg-Preis an Aleida Guevara, stellvertretend für das kämpferische Kuba. Tickets erhalten Sie ebenfalls an dem Stand der jW auf der Leipziger Buchmesse.

    Neben Tickets und Diskussionen werden die neueste sowie eine Auswahl weiterer Ausgaben der kubanischen Zeitung Granma Internacional mit im Gepäck sein. So lässt sich die Zeit in den Messehallen auch mit Nachrichten direkt aus dem sozialistischen Karibikstaat verbringen.

  • Wir werden mehr

    Zeitung verteilen, Bekanntheit erweitern, Wachstum absichern
    Aktionsbüro
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    Interessierte Leserinnen und Leser findet man auf fast jeder Veranstaltung

    Mit verschiedenen Friedensdemonstrationen, Ostermärschen und Kundgebungen Anfang April bieten sich Gelegenheiten, um ein kraftvolles Zeichen zu setzen gegen Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegstreiberei. Später auch am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse. Die Proteste vereinen die Stimmung gegen Angriffe auf soziale Errungenschaften und für eine andere Welt. Bleibt zu wünschen, dass es mehr werden dieses Jahr. Mehr Menschen, die an mehr Orten auf die Straßen gehen, protestieren, Protest sichtbar machen, Widerstand leisten.

    Eine argumentenstarke Gegenöffentlichkeit ist notwendig angesichts von Kriegstreiberei und Rüstungspropaganda. Die Tageszeitung junge Welt bietet das. Mit einer umfassenden Berichterstattung, welche selbstverständlich antimilitaristisch, internationalistisch ist und dazu marxistisch fundierte Analysen liefert. Das sind Positionen, die es in der deutschen Presselandschaft kein zweites Mal gibt. Doch diese Stimme muss lauter werden – überall dort, wo sich Widerstand formiert, auch auf der Straße.

    Verteilaktionen sind das Mittel der Wahl, um die Bekanntheit der jW zu steigern. Das macht diese Aktionsform zur politischen Notwendigkeit. Demonstrierende – auf den Ostermärschen, auf den Veranstaltungen zum 1. Mai – kommen mit einer Tageszeitung in Berührung, die ihre Anliegen ernst nimmt und ihre Proteste nicht verschweigt oder verzerrt.

    Diese Kontakte mit der letzten verbliebenen linken Tageszeitung in gedruckter Form sind oft der Beginn einer dauerhaften Bindung zum Blatt. Hieraus entstehen Abonnements, und neue Unterstützer werden gewonnen. Viele dieser Erstkontakte bleiben uns verbunden, was schlussendlich das ökonomische Überleben der jW sichert. All das ist ohne die Unterstützung vieler Leserinnen und Leser nicht möglich. An fast 100 Orten wurde die jW vergangenes Jahr zum 1. Mai verteilt. Lasst uns dieses Frühjahr für große Verteilaktionen nutzen. Lasst die junge Welt an noch mehr Orten präsent sein. Zu Ostern und am Kampftag der Arbeiterklasse.

    Es kommt dabei nicht immer auf große Mengen an – oft reicht es, die Zeitung gezielt dort zu verteilen, wo Aktive zusammenkommen. Ob bei Großevents mit Tausenden Teilnehmenden oder bei kleineren lokalen Aktionen – jede Verteilaktion trägt dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und so journalistische Arbeit zu ermöglichen, die nicht im Interesse der Herrschenden ist.

    Noch längst nicht überall, wo es nötig wäre, ist die jW präsent. Das können und müssen wir ändern. Fordern Sie Verteilexemplare an, mobilisieren Sie im Bekanntenkreis, organisieren Sie sich gemeinsam mit anderen Leserinnen und Lesern vor Ort. Ob für die nächste Friedensdemo, den 1. Mai oder andere Veranstaltungen – das Aktionsbüro unterstützt Sie bei der Organisation mit der rechtzeitigen Anlieferung der Zeitungen sowie mit weiterem Werbematerial. Die Gegenseite arbeitet mit der Strategie der Vereinzelung. Widerständige Positionen werden als abseitig, wenigstens als nicht mehrheitsfähig dargestellt. Setzen wir dem etwas entgegen.

  • Reichweite in Wirkung verwandeln

    Wie Interesse in Unterstützung umgewandelt wird – online und offline
    Aktion und Kommunikation
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    Beim Scrollen durch unsere Timeline findet man marxistische Analyse

    Fast 50.000 Menschen folgen dem Auftritt der Tageszeitung junge Welt auf Instagram. Im vergangenen Jahr haben wir unsere Reichweite auf diesem Kanal mehr als verdoppelt. Kein Zufall. Wer beim Scrollen durch die Timeline erschöpft ist von der Scharfmacherei der Bellizisten, von der Kriegshetze der etablierten Medien, versteht unseren Mittelfinger in Richtung Pistorius, Trump, Merz und Co.

    Die Grafik ist mehr als nur ein Bestandteil unserer aktuellen Kampagne. Auch unsere täglichen redaktionellen Inhalte lassen sich so lesen: als Absage an die Kriegslogik, als Widerspruch gegen die soziale Demontage, als Solidaritätserklärung mit allen, die sich nicht kriegstüchtig machen lassen wollen.

    Das kommt an – gerade bei jungen Menschen, die sich der Wehrpflicht und der militaristischen Zurichtung der Gesellschaft entgegenstellen. Unsere Herausforderung ist, diese gewachsene Reichweite in materielle Unterstützung zu verwandeln. Likes und Shares allein bezahlen keine Redaktion, keinen Server, keine investigative Recherche. Die junge Welt braucht Abonnentinnen und Abonnenten. Sie sichern unsere materielle Basis. Menschen, die verstanden haben, dass unabhängiger Journalismus nicht umsonst zu haben ist – und die bereit sind, dafür zu zahlen. Mit unserem Onlineaktionsabonnement gestalten wir diese Unterstützung niedrigschwellig: zehn Wochen die jW online lesen. Für nur zehn Euro.

    Das ist ein Euro pro Woche für täglichen Zugang zu allen Inhalten der jW, für Analysen, die es sonst nirgends gibt, für Berichterstattung, die solidarisch statt hetzerisch ist. Nach Ablauf endet das Abo automatisch, wenn Sie es nicht anders wollen – keine versteckten Kosten, keine Abofalle. Wenn Sie die Inhalte der jW auf Social Media schätzen: Teilen Sie unsere Beiträge. Und gehen Sie den nächsten Schritt: Abonnieren Sie.

  • Es reicht! Weg mit der Blockade!

    Gegen die Erdrosselung der sozialistisch regierten Insel – Kuba authentisch kennenlernen, Land und Leute unterstützen
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    Die Solidarität mit der Kubanischen Revolution wird weltweit geübt (Madrid, 26.7.2021)

    Blockade der Handelswege, Aussetzung von Öllieferungen, knappe Versorgungslage. Die US-Regierung arbeitet mit ihrer Blockadepolitik daran, die Kubanische Revolution unter Geiselnahme der Zivilbevölkerung in die Selbstaufgabe zu zwingen. Seit nunmehr sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Die Lage ist aktuell gefährlicher denn je. Die Folgen sind zwar verheerend, doch das Volk bleibt standhaft. Die Kraft dafür speist sich aus der Solidarität – auch aus Deutschland.

    Neben den Medien der Bundesrepublik, die, wie so häufig, dem US-Imperialismus den Rücken stärken, gibt es die Möglichkeit, authentische Berichte aus Kuba in Deutschland zu erhalten. Die Granma Internacional bietet Einblicke in die politische, soziale und wirtschaftliche Lage vor Ort, aus der Feder kubanischer Journalisten. In der kommenden Ausgabe, erscheinend am 19. Februar, widmet sich das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas dem Widerstand des kubanischen Volkes gegen die zugespitzte US-amerikanische Aggression. Neben der dazugehörigen Presseerklärung der revolutionären Regierung sind auch Beiträge zum kubanischen Gesundheitswesen und zur Kultur auf der sozialistischen Insel zu finden. Erhältlich ist die monatliche Ausgabe der Granma Internacional im Abo ab 20 Euro (jährlich) auf ­jungewelt. de/­granma oder unter 0 30/53 63 55-80.

    Wer aber nicht nur lesen und verstehen, sondern gemeinsam handeln möchte, dem bleibt zusätzlich die Möglichkeit, an der diesjährigen Solidaritätskonferenz zur Lage Kubas der Tageszeitung junge Welt und weiteren Bündnispartnern am 11. April teilzunehmen. Ziel ist der Austausch, die tiefergehende Vernetzung und die praktische Solidarität der Bewegung. Im Anschluss wird, stellvertretend für das kubanische Volk, Aleida Guevara der diesjährige Rosa-Luxemburg-Preis verliehen. Tickets für diese Veranstaltung im Kino Babylon Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz können auf jungewelt-shop.de/tickets erworben werden.

    Gerade jetzt, wo die Blockade Kubas unüberwindlich erscheint, brauchen das Volk und die Revolution unsere volle Solidarität.

  • Stinkefinger für Kriegstreiber

    Auch in eisigen Zeiten Friedenspropaganda: junge Welt zehn Wochen online lesen – zum Aktionspreis
    Aktion und Kommunikation
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    Bei Schnee und Glätte gerät die Zustellogistik schon mal ins Stocken. Es reichen oft wenige Flocken Schnee, Temperaturen nur knapp unter dem Gefrierpunkt, und schon ist das Straßen- und Schienennetz nicht mehr zuverlässig befahrbar. Auf die junge Welt wartet dann manch ein Abonnent zwar sehnsüchtig, jedoch vergebens. Da hilft nur eins: die junge Welt digital lesen!

    Um das Onlineabo unserer Zeitung bekannter zu machen, haben wir die Aktion »Für die NATO keinen Finger krumm, lies zehn Wochen – minimum!« gestartet. Die Kampagne richtet sich unter anderem an unsere Printabonnentinnen und -abonnenten. Sie schätzen uns und lesen die junge Welt seit vielen Jahren, müssen jedoch – das wissen wir – immer häufiger aufgrund mangelhafter Zustellqualität auf ihre morgendlich (oder wenigstens gegen Mittag) gelieferte Zeitung verzichten. Und das nicht nur bei Schnee und Eis, sondern leider auch im Regelbetrieb. Probieren Sie es aus: Lesen Sie an solchen Tagen in der jW-App oder auf jungewelt.de nach, welche (rüstungs-)kapitalfreundliche und arbeiterfeindliche Politik Trump, Rutte, Merz und Co. – an die sich der »Stinkefinger« in unserer Kampagnenwerbung richtet – betreiben.

    Gerade jenen Printabonnentinnen und -abonnenten, die die junge Welt nur an ein oder zwei Tagen in der Woche beziehen, sei das Onlineabo empfohlen. Die junge Welt ist eine Tageszeitung – Sie müssen also auch an den übrigen Tagen der Woche nicht auf unsere scharfen Analysen und bissigen Kommentare verzichten. Schluss mit Lifestyle-Teilzeit! Probieren Sie im Rahmen dieser Aktion aus, wie es ist, die junge Welt täglich zu studieren.

    Insbesondere richtet sich die Aktion aber an all diejenigen, die uns in den vergangenen Jahren über unsere Auftritte in den sozialen Netzwerken schätzen gelernt haben oder durch Verteilaktionen – etwa auf der »All Eyes On Gaza«-Demonstration im vergangenen Jahr – auf uns aufmerksam geworden sind und bislang noch kein Abonnement abgeschlossen haben.

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    Viele lesen uns regelmäßig und wissen um die Einzigartigkeit unserer journalistischen Arbeit. Um auch weiterhin kontinuierlich recherchieren, analysieren, aufschreiben und drucken zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung – und zwar in Form eines Abonnements. Nur so haben wir die langfristige Gewissheit eines wirtschaftlichen Fundaments, auf dem unsere Arbeit fußt. Das zeitlich begrenzte Digitalabo bietet also einen unverbindlichen Einstieg.

    Wie gewohnt endet auch dieses Aktionsabo nach Ablauf automatisch. Eine kleine Neuerung gegenüber bisherigen Kampagnen gibt es jedoch: Bereits bei der Bestellung können Sie angeben, dass Sie nach Ende des Aktionsabonnements zum regulären Preis weiterlesen möchten. Aber dazu müssen Sie selber tätig werden.

    Behalten Sie es nicht für sich! Wenn Sie jemanden kennen, der die junge Welt schätzt und noch nicht abonniert hat, erzählen Sie ihm von der Aktion. Auch all jenen, die lautstark über die Aussagen des Kanzlers und die seines Wahlvereins schimpfen – und das tun derzeit viele –, sei die junge Welt empfohlen. Denn auch auf den Arbeitswahn der Union antwortet unser Slogan hervorragend.

    Um die Zusammenhänge von NATO-Kriegstreiberei und den Angriffen auf Arbeiterrechte und Sozialstaat besser zu verstehen, sind zehn Wochen junge Welt genau das Richtige.

  • Gute Inhalte. Mit Sicherheit

    Aktionsbüro
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    Verteilaktionen gedruckter Zeitungen wirken nahezu altmodisch. Doch: Wer vor Bahnhöfen, auf Demonstrationen oder am Rand der Münchner »Sicherheitskonferenz« nächstes Wochenende (13.–15. Februar) die junge Welt verteilt, konkurriert nicht mit Push-Nachrichten oder Algorithmen. Die Zeitung landet direkt in der Hand, wird durchgeblättert, kommentiert – oder diskutiert. Auch inhaltlich bietet die junge Welt anderes als andere Blätter. Ein Angebot zur Auseinandersetzung mit einzigartigen Positionen auf dem Pressemarkt; an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, für solidarischen Internationalismus. Schnell, direkt, unmittelbar und persönlich.

    Gerade bei Großereignissen wie der »Sicherheitskonferenz« treffen so die politischen Positionen der jW auf Menschen, die oft nicht Teil organisierter Strukturen sind. Verteilaktionen auf Demonstrationen schaffen Sichtbarkeit bei politisch Interessierten. Sie machen klar, dass es zu der allgegenwärtigen Kriegslogik Alternativen gibt – und dass diese argumentiert werden können.

    Die junge Welt ist als Zeitung kein Werbeprodukt, sondern Werkzeug politischer Arbeit. Gedruckte Gegenöffentlichkeit bleibt notwendig, solange Leitmedien Aufrüstung als Sachzwang behandeln; die einzige linke Tageszeitung, die auch täglich gedruckt erscheint, ist wichtig. Verteilaktionen erhöhen Sichtbarkeit und Reichweite, gewinnen neue Leser, sichern so ökonomisch das Fortbestehen der jW.

    Während im Bayerischen Hof über die Kriege der Zukunft geredet wird, erlebt man draußen etwas anderes. Weniger abgeschirmt, weniger komfortabel wird Widerstand gegen die rasante Militarisierung des Alltags geleistet. Teil davon: die junge Welt.

    Münchner Unterstützerinnen und Unterstützer der jungen Welt freuen sich über Hilfe. Kontakt vermittelt gern das jW-Aktionsbüro (aktionsbuero@jungewelt.de), telefonisch unter 0 30/53 63 55-10

  • jW-Film: Blick zurück und nach vorne

    Die vergangenen 30 Jahre junge Welt: Dokfilmpremiere am Sonnabend, 14. Februar
    Kommunikation
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    Würde sich die Tageszeitung junge Welt nicht in Ton und Auswahl der Berichterstattung von anderen Medien so deutlich abheben, ihre Existenz über die vergangenen Jahrzehnte grenzte an ein Wunder: Von diesen Wagnissen und Untiefen aus der Geschichte der jW berichtet demnächst ein Film. Wer mehr erfahren möchte über den Alltag in Redaktion und Verlag heute, dem sei ein Besuch der ersten Vorführung des Dokumentarfilms »Träume und andere Realitäten« empfohlen.

    Regie führte die Kollegin Clara Ehrhardt, hinter der Kamera stand Louis Matthey; jW-Kolleginnen und -Kollegen mit unterschiedlichsten Perspektiven auf das gemeinsame Projekt kommen zu Wort, mit unterschiedlichsten Zeiträumen, die sie im Betrieb überblicken. Sie bekommen unterhaltsame, informative Einblicke in die vergangenen 30 Jahre der jW geboten, mindestens.

    Der Verlag 8. Mai, in dem die Tageszeitung junge Welt erscheint, plant die Veröffentlichung des Films auf DVD. An der Vorführung am 14. Februar um 16.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin werden auch zahlreiche ehemalige und aktuelle Kollegen teilnehmen, die Möglichkeit zum Austausch wird geboten.

  • »Die Reichweite der jW nimmt überall zu«

    Interview mit Daniel Hager, Leiter der Online-Abteilung der Tageszeitung junge Welt
    Interview: Christophe Immer
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    Daniel, für viele ist das Internet bekanntlich immer noch »Neuland«. Wie werden die Angebote der Tageszeitung junge Welt dort angenommen?

    Wir sind auf den unterschiedlichsten Plattformen präsent. Die Nutzung unserer Angebote auf Social Media nimmt durchgängig zu, die unserer Website ist positiv stabil.

    Woran liegt das?

    Inhalte werden zunehmend in den anderen Apps – Facebook, Instagram – konsumiert, der Schritt aus diesen Systemen beispielsweise auf unsere Website wird von den Netzwerken erschwert – die Menschen sollen im »Ökosystem« eines Konzerns gehalten werden, der klassische Webbrowser ist daher der Feind. Überall sonst nimmt die Nutzung der eigentlichen Websites ab, bei uns bleibt sie stabil, wächst leicht an. Schon das ist ein Erfolg.

    Lohnen sich Social-Media-Präsenzen?

    Klar, wegen der Reichweite und der Bekanntheit. Es ist ein Weg, unsere Inhalte und Positionen zu verbreiten, und etliche Menschen informieren sich ausschließlich über sogenannte soziale Netzwerke. Wir erreichen mit unseren Beiträgen oft Hunderttausende, bisweilen mehrere Millionen Menschen. Die Reichweite der jW nimmt überall zu, mit einer Ausnahme: X (vormals Twitter). Deren Algorithmen benachteiligen Beiträge mit externen Verweisen, zum Beispiel auf die jW-Website. X wird unter Elon Musk zunehmend zu einem rechten Drecksloch.

    Unsere Präsenz auf Instagram und Facebook wird beständig mehr genutzt. Facebook eher von der Generation über 30, und bei Instagram bemerken wir, dass gerade junge Leute sich zunehmend mit ihrer, mit unserer Zeitung identifizieren. Interaktionen und die Bereitschaft zu Kooperationen nehmen zu.

    Herausfordernd bleibt da sicherlich die Monetarisierung. Wie lässt sich diese Reichweite für die jW nutzen?

    Monetarisierung ist tatsächlich die Herausforderung. Die Anforderungen an Inhalte für das Internet wachsen. Verlangt werden beispielsweise Analysen und Hintergrundberichte im Bewegtbild, als Video also. Das kostet Zeit und Ressourcen. Es bleibt daher wichtig, den »Gelegenheitsleser«, der immer wieder auf unterschiedlichen Kanälen jW-Inhalte liest, zum klassischen Abo, gerne auch online, zu bewegen. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden; ein kleiner Dauerauftrag kann eine Art symbolisches Abo oder ein Dankeschön für unsere Inhalte sein.

    Die jW bewirbt gerade ein Onlineaktionsabo: zehn Wochen für zehn Euro.

    Das Abo ermöglicht nicht nur die Nutzung der kompletten Website der jW (auch als App), sondern ermöglicht und unterstützt auch unsere Arbeit auf den anderen Kanälen. Direkte Benefits sind der Zugang zu Inhalten hinter der Bezahlschranke und der Zugriff auf unser umfangreiches Archiv, und das bietet, gerade wenn man sich vertieft in Themen einlesen möchte, etliches – seit 1997 übrigens.

    Zum Kennenlernen der jW also ideal?

    Ja, und zur Unterstützung unserer Arbeit, auch auf den anderen Kanälen. Im Rest des Neulands sozusagen.

  • Auf nach München!

    Kritik und Gegenöffentlichkeit: Friedensbewegung mobilisiert gegen die »Sicherheitskonferenz«
    Aktionsbüro
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    15. Februar 2025: Anti-»Siko«-Demonstration, München

    Am 14. und 15. Februar 2026 wird München erneut zum Treffpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Staats- und Regierungsvertreter, Militärs und Rüstungsmanager kommen dort im Hotel Bayerischer Hof zusammen. Offiziell gilt das Treffen als Forum für außen- und sicherheitspolitischen Austausch. Doch ist es Propaganda im Sinne des westlichen Imperialismus für Wettrüsten und dient zur Legitimation der Interessen der NATO.

    Ein Bündnis gegen die NATO-»Sicherheitskonferenz« plant für Sonnabend, den 14. Februar, eine Demonstration und eine Protestkette durch die Münchner Innenstadt. Los geht es um 13 Uhr am Stachus (Karlsplatz) mit einer Auftaktkundgebung, danach geht es über zentrale Plätze bis zum Marienplatz, wo eine Abschlusskundgebung mit Reden und Kulturprogramm stattfindet.

    Die Gegenaktionen gehen über Straßenproteste hinaus. Parallel zur Demonstration findet in München die »24. Internationale Münchner Friedenskonferenz« statt, unter dem Motto »Gegen den Strom der Gewalt!« Dort gibt es Diskussionsrunden, Workshops und Lesungen – ein Raum für kritische Debatten. Die Ausstellung »Plakate gegen den Krieg«, Ergebnis des Plakatwettbewerbs, den das Rote Atelier in Zusammenarbeit mit der junge Welt anlässlich der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2026 veranstaltete, wird gezeigt.

    Die Aktivitäten der Friedensbewegung schaffen eine Gegenöffentlichkeit, in der Stimmen gehört werden, die in den großen Debatten oft untergehen. In diesem Zusammenhang gewinnen unabhängige Zeitungen und kritische Medien an Bedeutung. Gedruckte Analysen, Hintergrundberichte und Debattenbeiträge dienen nicht nur der Information, sondern auch der Vernetzung innerhalb breiterer sozialer Bewegungen. Öffentliche Wahrnehmung und Deutungshoheit sind umkämpft – das Verteilen der Zeitung junge Welt ist eine Möglichkeit, noch mehr Menschen zu erreichen. Die Aktionen rund um die »Sicherheitskonferenz« 2026 zeigen, wie stark die Kluft zwischen etablierter Politik und gesellschaftlichem Widerstand ist. Diese Widersprüche müssen herausgearbeitet werden. Dabei geht es nicht nur um Lautstärke, sondern vor allem um Inhalte, Vernetzung und Öffentlichkeit. Die junge Welt wird daher vor Ort sein.

  • Träume und andere Realitäten

    Ein Film über die vergangenen 30 Jahre der Tageszeitung junge Welt
    Veranstaltungskollektiv
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    Polizeieinsatz gegen die junge Welt am 17. Juni 2011, Berlin

    Die junge Welt wird im kommenden Jahr 80 Jahre alt. Die Zeitung hat verschiedene Systeme erlebt und vor allem überlebt; sie hatte einmal eine Millionenauflage als Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend, nach der Annexion der DDR stand sie vor dem Ruin. Und doch: Da ist sie aber immer noch, als seltenes Beispiel eines in der ganzen BRD erfolgreichen »Ostproduktes«, als einzige überlebende täglich gedruckte linke Zeitung, als Hassobjekt der Rechten und des Verfassungsschutzes. Viele individuelle Geschichten verbergen sich in dieser selbst einmaligen Mediengeschichte. Zu viele für einen Film, natürlich.

    »Träume und andere Realitäten«, der Dokumentarfilm über die junge Welt, ihre Vergangenheit und Entwicklung in den letzten 30 Jahren, wurde von Clara Erhardt erarbeitet und feiert am 14. Februar 2026 im Berliner Kino Babylon Premiere. Erzählt wird die Geschichte seit der Rettung der Zeitung durch ihre Belegschaft 1995. Erhardt, eine junge Kollegin der jW und gelernte Filmemacherin, spricht mit aktiven und ehemaligen Mitarbeitern sowie Weggefährten der Zeitung, sie gibt ihnen Zeit, zu erzählen. Veteranen aus Verlag und Redaktion, mit jW-Geschichte bis weit zurück in die 70er Jahre, der langjährige Geschäftsführer Dietmar Koschmieder, der die junge Welt aus den Wirren der frühen 90er rettete, aber auch junge Kollegen aus der heutigen Redaktion kommen zu Wort. Innenansichten aus der einzigen verbliebenen linken deutschen Tageszeitung.

    Diese Geschichte ist natürlich noch lange nicht vorbei. Daran, dass es weitergeht, hat die Entwicklung der letzten 30 Jahre einen entscheidenden Anteil.

  • Das war’s. Noch lange nicht!

    31. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz mit Ticketverkaufs- und Besucherrekord. Aber: Ohne Spenden geht es nicht
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft
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    Viel los: Blick in den Konferenzsaal, 10. Januar 2026

    Nicht nur mit dem Klassenfeind, sondern auch mit dem Wetter kann man es zu tun bekommen. Am Freitag vor der Rosa-Luxemburg-Konferenz erging eine Warnung vor einem »Eisblizzard«: Der Fernverkehr wurde großflächig eingestellt, Autobahnen waren dicht, etliche Flughäfen mussten den Betrieb einstellen. Für die Konferenz, zu der Menschen aus dem In- wie Ausland anreisen, ist das durchaus ein Problem. Ganz so schlimm wie angekündigt kam es dann nicht, und etliche Konferenzbesucher haben sich durchgekämpft, teilweise mit enormen Umwegen. Insbesondere aus Norddeutschland gab es dennoch teilweise kein Durchkommen nach Berlin. Und trotzdem: Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Januar 2026 erzielte einen neuen Rekord – was die verkauften Tickets, aber auch die über 3.700 angereisten Teilnehmer sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream angeht. Rund 29.000 Menschen haben uns aus der Ferne über unseren deutsch-, englisch- und spanischsprachigen Streams zugeschaut. Darunter auch diejenigen, denen eine Anreise unmöglich war. Leider ebenfalls auf Rekordhöhe sind unsere Kosten – und Verluste. Dazu später mehr.

    Es ist den Menschen ein Bedürfnis – in Zeiten völliger Verunsicherung, in denen der Westen in neuen Umverteilungskriegen seine (einzige) Zukunft sieht und sich die BRD gebärdet, als wäre sie von Feinden umzingelt. Auch der hohe Anteil sehr junger Gäste ist übrigens ein neuer, besonders erfreulicher Rekord. Es ist klar, was die Jugend umtreibt: Kriege und Völkermorde, aber auch die Einführung des Kriegsdienstes. Beides war mehrfach Gegenstand der Debatte. Unsere Manifestation für internationale Solidarität hat sich sowohl der Situation der Menschen in Gaza und Palästina als auch der in Lateinamerika gewidmet. Der völkerrechtswidrige Überfall auf Venezuela und die Verschleppung des Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores fanden direkt vor der Konferenz statt. Auch darauf musste im Rahmen der Manifestation kraftvoll reagiert werden. Die UN-Sondergesandte Francesca Albanese, wegen eines UN-Termins kurzfristig an ihrer Teilnahme vor Ort gehindert, konnte in einer Liveschaltung von den Zuständen im zerstörten Gaza berichten. Das Abschlusspodium zum Thema »Butter statt Kanonen« sorgte für kontroverse Diskussionen um vergangene und kommende Kriege mit deutscher Beteiligung. SPD und Linkspartei, für die jeweils ein Abgeordneter des Bundestages am Podium teilnahm, mussten einige Kritik einstecken.

    Andreas Rebers und Band, die palästinensische Künstlerin Lamis Ammar und die junge Garage-Punkband G.P.S. boten sehr unterschiedliche künstlerische Zugänge, die durchaus altersübergreifend wahr- und angenommen wurden. Auch ein spontaner Auftritt junger Rapper mit einem Solidaritätssong zu Venezuela konnte kurzfristig noch ermöglicht werden.

    Zwei Hallen in den Berliner Wilhelm-Studios boten den Rahmen für die große Konferenz. Dabei war eine komplette Halle für die Hauptbühne und den Saal reserviert; der »Markt der Möglichkeiten«, Raum für Essen und Trinken sowie ein separater Jugendbereich mit Platz für Workshops konnten sich die zweite Halle teilen – wohlgemerkt diejenige, in der im vergangenen Jahr die gesamte Konferenz Platz finden musste.

    Die Rosa-Luxemburg-Konferenz ist die kraftvollste und größte jährliche Veranstaltung der radikalen Linken im gesamten deutschsprachigen Raum – das erkennen Freund und Feind an. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Tageszeitung junge Welt und ihr Verlag 8. Mai, die die Konferenz organisieren (und auch mit einer Menge Arbeitskraft sowie vielen freiwilligen Helfern und Ordnerinnen ermöglichen), stoßen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die Kosten zur Durchführung der Konferenz steigen von Jahr zu Jahr, die Ticketpreise hingegen können nicht entsprechend erhöht werden, wenn diese nicht zum sozialen Ausschlusskriterium werden sollen. Die Konferenz ist also ein Verlustgeschäft – unsere (noch nicht endgültige) Berechnung geht erneut von über 100.000 Euro Miesen aus. Wir müssen daher auch über das Geld sprechen: Ohne Spenden und freiwillige Unterstützung (über Ticketkäufe hinaus) wird die Konferenz in Zukunft in den erreichten Größenordnungen nicht mehr machbar sein. Da wir aber der Meinung sind, gerade in kriegerischer werdenden Zeiten auf diesen Moment gemeinsamer Kraft, internationaler Solidarität und erlebter Stärke nicht verzichten zu können, benötigen wir Ihre und eure Hilfe. Damit im kommenden Jahr erneut – und noch kräftiger – gezeigt werden kann: Nicht mit uns! Den Herrschenden mit ihren wahnwitzigen Plänen leisten wir Gegenwehr!

    Wir danken allen, die an der Konferenz beteiligt waren. Dank euch ist uns eine große kollektive Leistung gelungen. Und wir sehen uns – spätestens im nächsten Jahr, am 9. Januar 2027, zur 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz!

  • Der Kriegshetze widerstehen

    Einfach mal die Finger gerade sein lassen und Tageszeitung junge Welt testen
    Kampagne
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    Der männliche Jahrgang 2008 wird zur Musterung gerufen. Kommende Kriegseinsätze können für viele von ihnen den Tod bedeuten. Dass die Betroffenen davon wenig halten, zeigte sich bereits beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 5. Dezember des vergangenen Jahres und macht sich auch auf der 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Januar bemerkbar: So war zum Beispiel das Publikum sichtbar jünger als in den vergangenen Jahren, und die Jugendlichen haben ihr Podium zur Diskussion der Kriegsdienstgefahr genutzt. Doch wir merken es auch an anderer Stelle.

    Insbesondere die digitale Reichweite der jungen Welt ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Die Followerzahlen auf unseren Social-Media-Kanälen haben sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Das sind nicht ausschließlich, aber doch zum großen Teil junge Nutzerinnen und Nutzer. Viele von ihnen schätzen unsere Beiträge auf den Plattformen, auf denen – wie auf dem gesamten Medien- und Meinungsmarkt – Kriegshetze und Militarismus dominieren. Doch es sind nicht nur die sozialen Medien. Auch auf jungewelt.de lesen immer mehr Menschen unsere Berichte und Analysen.

    Ohne ein Abo sind die Zugriffsmöglichkeiten auf junge Welt-Inhalte – wenn auch moderat – beschränkt. 30 Prozent der Artikel bleiben in den ersten 48 Stunden Abonnenten vorbehalten. Danach sind sie für drei Monate frei zugänglich, bis sie in das Archiv sortiert werden. Mit dem Online-Aktionsabo mit dem Slogan »Für die NATO keinen Finger krumm, lies zehn Wochen – minimum!« möchten wir den vielen Nutzern den Einstieg in ein Abonnement erleichtern.

    Für zehn Euro lesen Aktionsabonnenten zehn Wochen lang auf jungewelt.de und in der App alle jW-Inhalte. Zehn Euro sind ein Betrag, den fast jeder lockermachen kann. Wer sich die Zeit nimmt und sein Abonnement nutzt, wird es nach Ablauf nicht mehr missen wollen. Das Abo endet automatisch, außer Sie entscheiden sich bewusst anders: Bereits bei der Bestellung können Sie angeben, dass Sie das Digitalabo anschließend zum regulären Preis von 30,90 Euro (bzw. zum ermäßigten Sozialpreis von 19,90 Euro oder zum Solipreis von 42,90 Euro) weiterführen möchten. Das Angebot eignet sich auch hervorragend als Geschenk. Kennen Sie einen jungen jW-Interessenten mit kleinem Geldbeutel? Dann bieten Sie ihm doch an, die Kosten für ein solches Aktionsabo zu übernehmen.

    Machen Sie dieses Angebot bekannt! Folgen Sie uns auf einem unserer Social-Media-Kanäle? Wenn nicht, wird es Zeit. Teilen und kommentieren Sie auf Instagram, Facebook und X unsere Posts zum Angebot und helfen Sie uns, so die Reichweite der entsprechenden Beiträge zu erhöhen.

    Sticker und Plakate mit dem Stinkefinger, der sich an Rutte, Trump, Merz und andere Einheizer und Kriegstreiber richtet, haben wir im Verlag vorrätig. Möchten Sie welche haben, um die Kampagne zu unterstützen, melden Sie sich bei uns unter aktionsbuero@jungewelt.de – wir schicken Ihnen gern welche zu.

  • Solidarität, Engagement und politische Klarheit

    Mehr als nur eine Zeitung: Die junge Welt abonnieren
    Aktion und Kommunikation
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    Die Rosa-Luxemburg-Konferenz findet einmal im Jahr statt, die Tageszeitung ­junge Welt erscheint über dreihundertmal im Jahr. Bei der Darstellung des Kampfs der Jugend gegen die Wehrpflicht, der Rolle der Medien bei der Militarisierung oder der Forderung nach Freilassung politischer Gefangener wie Nicolás Maduro oder Mumia Abu-Jamal geht die RLK stets voran. Sie kann jedoch auch unterhalten wie die Band G.P.S. oder emotional berühren wie die szenische Lesung von Lamis Ammar. Die Einordnung und Kommentierung entlang klarer Orientierungen an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, für internationale Solidarität, sozialen Fortschritt, gegen Militarismus, liefern beide. Aber beides kostet auch Geld, viel Geld.

    Als einzig verbliebene täglich gedruckt erscheinende linke Tageszeitung in Deutschland bietet die junge Welt tiefgründige Analysen jenseits des medialen Mainstreams, Reportagen aus Weltgegenden, die auf der Landkarte der bürgerlichen Presse nur selten auftauchen, und ermöglicht vor allem durch Nachrichtenauswahl und Analyse andere Perspektiven. Von der Kritik an imperialistischen Kriegen über die Verteidigung der Position der Lohnabhängigen bis hin zur internationalen Solidarität – die junge Welt positioniert sich klar. Doch sie ist nicht nur eine Zeitung, sondern ein kollektives Projekt, getragen von den Genossinnen und Genossen der Linken Presse Genossenschaft (LPG), von einem Mitarbeiterkollektiv, von Unterstützern, Lesern und vor allem von den Abonnenten.

    Abos sichern die materielle Basis dieser – unserer und Ihrer – Zeitung. Ein dreistufiges, solidarisches Preismodell ermöglicht mehr Menschen die Lektüre: Neben dem Normalabo gibt es auch das günstige Sozialabo und das Soliabo, bei dem etwas mehr gezahlt wird. Die mit höherem Einkommen helfen denen mit geringerem Budget – auch ohne Formulare und Nachweise. Wer die tägliche gedruckte Zeitung nicht schafft, kann die jW auch im Wochenendabo beziehen. Mit dem Onlineabo kann die Wochentagslücke geschlossen werden: Als Ergänzung zum Printabo ist der Zugang vergünstigt. Die Lektüre der jungen Welt online oder in der App wird ergänzt durch den Zugriff auf das jW-Archiv.

    Die junge Welt ist mehr als nur eine Informationsquelle – sie ist Faktor der Aufklärung. Durch ein Abonnement sichern Sie ihr Erscheinen und den Fortbestand dieser wichtigen Stimme.

    Wollen Sie den täglichen Bezug erst einmal unverbindlich ausprobieren, bieten wir gegenwärtig ein Aktionsabo an: 30 Tage junge Welt für nur 25 Euro. Ohne Abofalle und automatische Verlängerung. Das ist ideal, um anderen die Zeitung nahezubringen, etwa als Geschenk. Derartige persönliche Empfehlungen, Mund-zu-Mund-Propaganda also, bilden den wichtigsten Zugang zur Zeitung, sie sind die effektivste Werbemaßnahme. Mit der Empfehlung der jW im Bekanntenkreis unterstützen Sie die Zeitung ebenfalls.

    Die junge Welt ist mehr als nur eine Zeitung – sie ist ein Projekt der Solidarität, des Engagements und der politischen Klarheit. Tragen Sie durch ein Abo dazu bei, dass sich dieses notwendige Projekt weiterentwickeln kann.

  • »Der Hammer!«

    Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz war ein voller Erfolg. Unterstützt ihre Finanzierung!
    RLK-Vorbereitungskollektiv
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    Tausende vor Ort, Zehntausende im Livestream. Die 31. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz war ein voller Erfolg. »Die RLK dieses Jahr war der Hammer! Das hat richtig Kraft gegeben und Spaß gemacht.« Eine Rückmeldung, die stellvertretend für viele andere steht. Organisiert von der Tageszeitung junge Welt ist dieser politische Jahresauftakt der Linken ein Ort der Analyse, der Vernetzung, der Solidarität und des Widerstands. Ohne unzählige helfende Hände wäre das nicht zu schaffen. Vielen Dank dafür!

    Doch die Konferenz kostet jedes Jahr immer mehr Geld. Livestream, Übersetzungen, Technik, Saalmiete. Da wir nicht wollen, dass die Dicke des Geldbeutels über eine Teilnahme entscheidet, bieten wir jährlich ein solidarisches, dreistufiges Preismodell an. Doch kostendeckend lässt sich eine solche Veranstaltung einzig über Eintrittskarten nicht finanzieren.

    Deshalb rufen wir dazu auf: Unterstützt die Rosa-Luxemburg-Konferenz mit eurer Spende! Jede finanzielle Hilfe ermöglicht diesen Raum, in dem antimilitaristische, soziale und internationale Solidarität debattiert und erlebt werden kann. Die Rosa-Luxemburg-Konferenz ist kein kommerzielles Event, sondern ein politisches Projekt, solidarisch getragen von Lesern, Genossen, Teilnehmern, Unterstützern und Helfern. Spendet jetzt für die Rosa-Luxemburg-Konferenz, damit sie auch weiterhin durchgeführt werden kann.

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    In der kommenden Woche wird an dieser Stelle eine erste Auswertung der Konferenz erscheinen.

    Spenden an: Verlag 8. Mai GmbH
    IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00
    BIC: PBNKDEFF
    Verwendungszweck: RLK 2026

    Online via: https://www.jungewelt.de/rlk/de/node/6.spenden.html

  • Jede und jeder einen Beitrag!

    Viele Taten, große Wirkung: Die Rosa-Luxemburg-Konferenz stemmen wir gemeinsam
    RLK-Vorbereitungskollektiv
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    Zur Finanzierung der Konferenz brauchen wir Ihre Unterstützung!

    An diesem Sonnabend findet die 31. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz statt. Veranstaltet von der Tageszeitung junge Welt, ist sie der politische Jahresauftakt der Linken im deutschsprachigen Raum.

    Nur dank der Hilfe vieler Freunde der letzten gedruckten linken Tageszeitung, praktisch, materiell, ideell, lässt sich diese Konferenz organisieren. Und nur dank Ihrer, eurer Unterstützung wächst die junge Welt beständig. Ob Sie, ob ihr die heutige Konferenz im Livestream oder vor Ort verfolgt: Wir brauchen diese Hilfe und eure Unterstützung weiterhin. Vom medialen Mainstream totgeschwiegen, wird die jW im Verfassungsschutzbericht als »bedeutendstes und auflagenstärkstes Medium im Linksextremismus« markiert. Das Ziel: der jW den Nährboden entziehen. Das läuft bislang darüber, Werbemöglichkeiten und Kooperationen zu unterbinden. Das hat Methode. Denn, erneut der Verfassungsschutz: »Die jW ist mehr als ein Informationsmedium. Sie wirkt als politischer Faktor und schafft Reichweite durch Aktivitäten wie zum Beispiel die Durchführung der alljährlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz.«
    Reichweite, die in Zeiten von militaristischer Formierung, von verschärftem Klassenkampf von oben durch den politischen Gegner nicht gewollt ist. Durchkreuzen wir diese Pläne!

    Möglichkeiten dazu gibt es viele, und jede davon hilft. Abonnements stellen die materielle Grundlage der Tageszeitung junge Welt dar. Um den Bezug auszuprobieren, bieten wir vierzehntägige, kostenlose Probeabonnements an, die automatisch enden. (Abofallen gibt es bei uns nicht.) Nachrichten, die anderswo nur schwer, und Analysen, die in ihrer Klarheit sonst nirgends zu finden sind, gibt es auch als unbefristete Abonnements. Ein solidarisches Preismodell ermöglicht vielen die Lektüre und der jW erst ihre Arbeit.

    Sollten Sie bereits Abonnent sein, bitten wir Sie, zu überprüfen, ob eventuell der Umstieg in eine höhere Preiskategorie finanziell zu bewerkstelligen ist. Aktionsabonnements – auch zeitlich befristet – lassen sich gut verschenken und erhöhen damit die Reichweite, erlauben es, neue Leser zu überzeugen und zu gewinnen. Und zuletzt sind Spenden auch eine für die Finanzierung der Tageszeitung junge Welt für die RLK relevante Quelle.

    Sollten Sie, solltet ihr also gerade in den Wilhelm Studios auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz durch diese Ausgabe der jungen Welt blättern: Abonnements lassen sich an den Stehtischen mit den gelben Sonnenschirmen abschließen, Probe- und Aktionsabonnements ebenfalls. Sollte ein Umstieg in eine höhere Preiskategorie möglich sein: Dies geht am junge Welt-Stand in Halle B, die den Markt der Möglichkeiten beherbergt. Und jW-Spendendosen finden sich an beiden Orten.

    Falls Sie der RLK zu Hause – oder mit Freunden gemeinsam im Stadtteiltreff, Jugendzentrum oder der Eckkneipe – im Livestream folgen und linken Journalismus unterstützen wollen: Auf der Website der jungen Welt finden sich Abonnementsmöglichkeiten unter jungewelt.de/abo, Spendenmöglichkeiten unter jungewelt.de/donation und die Kontaktdaten des Aktionsbüros (aktionsbuero@jungewelt.de, Telefon: 030/53 63 55-10), das sich freut, von euch zu hören.
    Für eine längerfristige Unterstützung der jW. Bei Verteilaktionen, bei Veranstaltungen.
    Vielleicht auch bei der nächsten Rosa-Luxemburg-Konferenz!

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