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Tag der Befreiung

Herzliche Einladung!

Mit Schostakowitsch gegen den Faschismus

Foto: jW-Grafik

Die junge Welt kann man auch anders kennenlernen. So veranstaltet sie jedes Jahr im Januar die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz. Gelegentlich führt sie Veranstaltungen zu zentralen politischen Themen durch, die für das Blattprofil eine besondere Bedeutung haben. Dabei legt die junge Welt großen Wert darauf, dass inhaltliche Aussagen nicht nur durch Vorträge und Diskussionen, sondern auch auf kulturellem Weg vorgetragen werden. Am kommenden 8. Mai lädt die Tageszeitung junge Welt in das Berliner Kino Babylon ein, um an den 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus zu erinnern. Ein weiteres Anliegen dabei ist, an den wesentlichen Anteil der Völker der Sowjetunion zu erinnern und daran, dass die Wurzeln des Faschismus bis heute in Deutschland noch nicht beseitigt sind. Kultureller Höhepunkt wird eine Welturaufführung des Jazzkomponisten Hannes Zerbe mit seinem 18köpfigen Ensemble sein: Das Werk ist inspiriert von Motiven des großen russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch, allen voran von dessen Leningrader Symphonie. Sie wurde 1942 zur Unterstützung des Kampfes gegen die deutschen Belagerer in Leningrad aufgeführt. Über eine Million Menschen wurden dort von den Vorläufern der Bundeswehr vor allem in den Hungertod getrieben. Auch ihnen sind wir schuldig, den Faschismus mit seinen Wurzeln auszurotten. Dazu soll diese Veranstaltung aufrufen.

Donnerstag, 8. Mai, 18 Uhr, Kino Babylon in Berlin. Weitere Infos unter: jungewelt.de/tagderbefreiung

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2025, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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