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Aktion

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Foto: Grafik Thomas J. Richter
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Die Tageszeitung junge Welt wird in diesen Zeiten der Kriegsvorbereitung, des erstarkenden Neofaschismus und konservativen Rollbacks vom Verfassungsschutz als das »bedeutendste und auflagenstärkste Medium im Linksextremismus« beschimpft und von der Polizei (und anderen) in ihrer Pressefreiheit massiv behindert. Erklärtes Ziel dieser Angriffe ist es, die »Wirkmächtigkeit der Zeitung« zurückzudrängen und ihr ökonomisch zu schaden. Weil aber Abos die wichtigste materielle Grundlage (und Gradmesser der Relevanz) darstellen, sollen sie mit ihren Übergriffen genau das Gegenteil erreichen: Es ist an der Zeit, das linke Netzwerk junge Welt mit 1.000 Abos zu stärken. Jetzt! Auch Dein Abo zählt!

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2025, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!