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Gegründet 1947 Sa. / So., 02. / 3. März 2024, Nr. 53
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jW stärken!

  • Faschismus kommt nicht über Nacht

    Veranstaltungsreihe zum Putsch in Chile vor 50 Jahren: Deutsche Beteiligung, Kontinuitäten, Parallelen
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft
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    Am 29. Juni geht es in der Maigalerie der jungen Welt um den Faschismus in Chile und dessen Kontinuitäten

    Profil und journalistisches Angebot der Tageszeitung junge Welt sollen auch verstärkt über Veranstaltungen vermittelt werden. So ist es Verlag, Redaktion und Genossenschaft besonders wichtig, an den 50. Jahrestag des faschistischen Putsches in Chile zu erinnern: Unter Führung von General Augusto Pinochet wurde die demokratisch gewählte sozialistische Volksfrontregierung unter Salvador Allende blutig gestürzt. Die nächste Veranstaltung dazu findet am Donnerstag, den 29. Juni in der Berliner jW-Maigalerie statt.

    Auf dieser Veranstaltung soll die Militärdiktatur in Chile als brutalste Form bürgerlicher Herrschaft zur Durchsetzung der Interessen des US-amerikanischen Monopolkapitals analysiert werden. In Anlehnung an Überlegungen von Reinhard Opitz werden in Kurzvorträgen und im Podiumsgespräch vor allem ihre Spezifika als »exportierter Faschismus« in ein abhängiges Land, der nicht über eine Massenbasis verfügte, und die Rolle westlicher neoliberaler Ökonomen in den Fokus genommen. Beleuchtet werden soll auch der Einfluss des Hitlerfaschismus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren viele führende Nazis über die »Rattenlinien« nach Südamerika gekommen und unterstützten rechte Diktaturen. Der »Schlachtfliegerheld« Hans-Ulrich Rudel, der als Militärberater und Waffenbeschaffer fungierte, war nur einer von vielen deutschen Terrorhelfern Pinochets. Die Beifallsbekundungen, wie »drei Jahre Marxismus sind der Armee genug«, sowie Legitimierungs- und Verharmlosungsversuche durch Politik und Medien, die die faschistische Herrschaft in Chile als »Notmaßnahme« und »kleineres Übel« abtaten, verweisen auch eindrücklich auf Kontinuitäten des Nazismus im Establishment der Bonner Republik.

    Deutlich zutage treten diese wieder in der aggressiven Außenpolitik der Berliner Republik. Seit dem »Euromaidan« und dem Beginn des Kriegs gegen Russland auch durch die unheilige Allianz, die der deutsche Imperialismus im NATO-Bündnis mit Banderisten und anderen historischen Nachfolgern von Hitlers Vasallen in der Ukraine geschlossen hat. Letztere hatten sich bereits in den 1930er Jahren als gelehrige ideologische Schüler von Alfred Rosenberg und Co. erwiesen. So finden sich die Antifaschisten in Deutschland heute – die auf den Schultern großer Theoretiker stehen, die noch die Werkzeuge der Wissenschaft und der Weltanschauung des Marxismus anzuwenden wussten – vor der größten Herausforderung seit 1945. Die Auseinandersetzung mit der traumatischen Chile-Erfahrung der internationalistischen Linken kann wichtige historische und politische Koordinaten zur Orientierung liefern, die vor den tragischen Irrtümern und der (Kriegs-)Propaganda der gegenwärtig hegemonialen und sogar in antifaschistische Organisationen grassierenden liberalen Faschismustheorien bewahren können.

    Eine weitere Veranstaltung wird im August untersuchen, welche Rolle die DDR im Rahmen der internationalen Solidarität beim Widerstand gegen den Putsch gespielt hat. An der Veranstaltungsreihe wird weiter gearbeitet, der aktuelle Stand der Planungen ist unter jungewelt.de/chile einsehbar.

  • Es lebe der Genosse Jara!

    Die junge Welt erinnert an den faschistischen Putsch in Chile mit Veranstaltungsreihe und Konzert für Víctor Jara
    Verlag, Redaktionund Genossenschaft
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    Nicolás Rodrigo Miquea, Pablo Miró, Yaíma Orozco, Calum Baird und das Duo Yarawi (Aruma Itzamaray & Tobias Thiele) erinnern an Víctor Jara

    Am 11. September 2023 jährt sich der faschistische Putsch in Chile zum 50. Mal. 1973 fiel die Regierung der Unidad Popular (Volksfront), angeführt von Salvador Allende, einem vom US-Kapital inszenierten Staatsstreich zum Opfer. Tausende wurden in der Folge verfolgt und ermordet, das friedliche sozialistische Experiment so im Keim erstickt. Die Tageszeitung junge Welt und der Verlag 8. Mai nehmen diesen denkwürdigen Jahrestag zum Anlass, eine umfassende Veranstaltungsreihe mit Diskussion, Buchvorstellung sowie musikalischen und künstlerischen Beiträgen anzubieten.

    Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe findet am Donnerstag, dem 29. ­Juni, in der Berliner jW-Maigalerie statt. Dort werden Susann Witt-Stahl (Melodie & Rhythmus, junge Welt) und Jürgen Lloyd (Marx-Engels-Stiftung) Parallelen und Kontinuitäten faschistischer Aktivitäten in Lateinamerika und Osteuropa nachgehen: Mit der Niederlage des deutschen Faschismus 1945 waren die Experten zur Unterdrückung der Arbeiterklasse und zur Organisierung von Massakern keineswegs verschwunden. Einlass für die Veranstaltung ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Sie kann auch live per Webstream verfolgt werden.

    Unsere Chile-Reihe findet ihren Höhepunkt mit einem Konzert zu Ehren des am 16. September 1973 von den Pinochet-Faschisten ermordeten chilenischen Sängers und Liedermachers Víctor Jara. Dazu laden wir am 16. September in das Berliner Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz ein. Die Künstlerinnen und Künstler Nicolás Rodrigo Miquea, Pablo Miró, Yaima Orozco, Calum Baird und das Duo Yarawi (Aruma Itzamaray & Tobias Thiele) tragen Lieder von Víctor Jara und eigene Kompositionen vor. Karten für das Konzert können ab sofort online im jW-Shop oder vor Ort im Laden der jungen Welt (Torstraße 6, 10119 Berlin) erworben werden.

    Weitere Veranstaltungen zum Jahrestag des Putsches sind geplant. Die Informationsseite jungewelt.de/chile wird laufend aktualisiert. Gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern erinnern wir an das sozialistische Chile und ziehen notwendige Schlussfolgerungen.

    Karten für das Konzert zu Ehren Víctor Jaras gibt es (solange der Vorrat reicht) im jW-Shop: jungewelt-shop.de/Aktion

  • Kontra Krieg, pro Testabo

    Mit junge Welt gut über NATO-Manöver informiert bleiben. Testen Sie die Zeitung auf verschiedene Arten
    Kommunikation & Aktion
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    Ein modernes Kampfflugzeug ist ein beachtliches Stück Ingenieursleistung. Beim Spiel mit den Gesetzen der Physik ist jedoch vor allem der Mensch der Schwachpunkt, auch bei den Planungen des Militärs – denn in der Zivilbevölkerung gibt es eine Abneigung gegen das Töten und Sterben auf den Schlachtfeldern. Großmanöver wie »Air Defender 23« haben die propagandistische Aufgabe, die Menschen an tieffliegende Kampfjets über ziviler Infrastruktur zu gewöhnen. »›Air Defender‹ trägt dazu bei, die im Kriegsfall erforderliche zivil-militärische Zusammenarbeit einzuüben«, schrieb Jörg Kronauer dazu in unserer jW-Donnerstagsausgabe (junge Welt vom 8. Juni 2023). Doch nicht nur über die Planungen des NATO-Stabs klärt die junge Welt auf, sie zählt auch die Proteste gegen die zunehmende Militarisierung des Alltags auf. Vor verschiedenen Stützpunkten von Bundeswehr-Luftgeschwadern sind bereits Kundgebungen angemeldet, die DFG-VK weist auf die Einschnitte im Sozialen zugunsten des Militärs hin, die Tübinger Informationsstelle Militarisierung listet die Auswirkungen der Übung auf das Klima auf (ebd.). Alles vernünftige Argumente gegen »Air Defender 23«!

    Vielleicht sind auch Sie über dieses Manöver empört und möchten Ihr Entsetzen mit anderen teilen. Vielleicht wollen Sie sich aber auch vernetzen und an den Protesten gegen Kampfjets, die über Wohnsiedlungen donnern, teilnehmen. Die Tageszeitung junge Welt ist hierfür unerlässliche Informationsquelle: Nutzen Sie sie, geben Sie Artikel und Links weiter – zum Beispiel von unserer Schwerpunktseite vom Donnerstag. Wir bleiben auch weiter am Thema dran und werden es am Montag (12. Juni) aller Voraussicht nach auf der jW-Titelseite wach halten.

    Die Tageszeitung junge Welt kann man auch gut weiterempfehlen, denn sie lässt sich mit einem kostenlosen Probeabo gedruckt für drei Wochen testen – oder ganz aktuell mit dem Topangebot des Onlineaktionsabos: Für 18 Euro bekommt man drei Monate lang unbeschränkten Zugang zur Website der jW. Beide Angebote enden automatisch. Diese Mund-zu-Mund-Propaganda durch aktive Leserinnen und Leser ist eine wichtige Möglichkeit, die junge Welt bekannter zu machen und damit mehr Menschen über die Pläne und Aktionen des nordatlantischen Militärbündnisses zu informieren.

    Eine Übersicht über unsere Abos finden Sie auf jungewelt.de/abo. Sie können sich aber auch telefonisch an die Aboverwaltung wenden unter 0 30/53 63 55 80

  • Liebeserklärung an Havanna

    Der neue Kuba-Solikalender für 2024 ist ab sofort erhältlich
    Kommunikation und Aktion
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    Simon Mayer/jW

    »Havanna, mein großartiges Havanna«, singt der kubanische Liedermacher Gerardo Alfonso in seinem Song »Sabanas Blancas«, die weißen auf Balkonen hängenden Laken, die man überall sehen kann, – eine wunderbare Liebeserklärung an Kubas Hauptstadt. Das ist auch der Solidaritätskalender »Viva La Habana«, der bereits seit 2012 im Verlag der Tageszeitung junge Welt erscheint.

    Denn für die jW hat Kuba eine besondere Bedeutung. Die junge Welt begleitet seit jeher die revolutionären Prozesse im Land, um Gegeninformationen zu den Verzerrungen und bewussten Lügen in den bürgerlichen Medien bereitzustellen. Viele Reisen führten Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Verlag nach Havanna, oft zusammen mit anderen Aktiven aus der Kuba-Solidaritätsbewegung. Dabei entstanden sind auch Freundschaften mit Fotografinnen und Fotografen aus Kuba und Europa, die ihre Solidarität mit der sozialistischen Karibikinsel und die Freude an Fotografie eint. Eine Auswahl ihrer Bilder ist wieder im neuen Kalender »Viva La Habana 2024« zu entdecken, der ab sofort im jW-Shop erhältlich ist!

    Mit dem Sommer beginnt auch die Zeit der Feste und Veranstaltungen. Und damit der Stände der Kuba-Solibewegung, die schon seit Mai wieder sehr aktiv im Rahmen der Unblock-Cuba-Kampagne bundesweit, in der Schweiz und in Österreich über die menschenverachtende Blockadepolitik der USA und deren Folgen informiert. Diese Gruppen bekommen den Kalender zum Soli­preis, um über den Verkauf ihre wichtige Arbeit zu unterstützen. Außerdem können weiterhin Aktionsmaterialien wie Flyer, Aufkleber und Plakate zur Unblock Cuba-Kampagne über das Aktionsbüro bestellt werden: ¡Viva La Habana, viva Cuba socialista!

    Der Kalender »Viva La Habana 2024« ist im DIN A4-Format (6,90 €) und DIN A3-Format (12,90 €) erhältlich. Kuba-Soligruppen erhalten den Kalender bei einer Bestellmenge von 10 Exemplaren im DIN A4-Format für insgesamt 40 € (statt 69 €), im DIN A3-Format für 80 € (statt 129 €). Bestellungen telefonisch unter 0 30/53 63 55 37, per E-Mail an info@jungewelt-shop.de, online im jW-Shop unter jungewelt-shop.de oder vor Ort im jW-Laden während der Öffnungszeiten (Mi–Fr 13-18 Uhr) in der Torstr. 6, 10119 Berlin

    Bestellungen von Aktionsmaterial der Unblock Cuba-Kampagne bitte an aktionsbuero@jungewelt.de oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 10. Weitere Informationen unter unblock-cuba.org

  • Ab in den Urlaub!

    Die junge Welt reist mit – zum Beispiel als Onlineabo im günstigen 18-Euro-Angebot
    Kommunikation und Aktion
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    Auch wenn ein Urlaub im Ausland für viele Menschen inzwischen kaum noch erschwinglich ist, gehört wegfahren zum Sommer einfach dazu – sei es zum Campingausflug oder zum Wochenende am See. Und gerade Urlaubszeit ist nicht nur Lesezeit, sondern bietet auch gute Gelegenheiten, sich auf etwas Neues einzulassen, den Alltag und Gewohnheiten zu überdenken. Warum nicht also das Onlineaktionsabo der Tageszeitung junge Welt ausprobieren und alle Vorteile der digitalen jW kennenlernen?

    Trotz der Vorzüge der jungen Welt in Schwarzweiß auf Papier – und manchmal farbig! – hat das online Lesen viele Vorteile: kein Kampf mit den Seiten bei Wind am Strand, noch zu lesende Zeitungen müssen nicht im Wanderrucksack mitgeschleppt werden, keine zerknautschten Ausgaben in den Fahrradtaschen. Auch wer sich mit aufgesparten Themaseitenartikeln auseinandersetzen möchte, hat so eine gute Gelegenheit, mit dem Onlineaktionsabo im reichhaltigen Angebot der jungen Welt zu schmökern. Bis 1997 lässt sich mit dem Onlinezugang auf das jW-Archiv sowie auf alle früheren Beilagen zugreifen. Auch im Gespräch mit Freunden, Familie und Kollegen stellt das Onlineabo eine nicht zu unterschätzende Bereicherung dar. In der politischen Diskussion reicht eine kurze Suche auf jungewelt.de aus, um auf alle Fakten zuzugreifen. Per Mail, Twitter oder Facebook können Artikel geteilt werden, besonders spannende Texte lassen sich dank der Lesezeichenfunktion für später speichern. Besonders praktisch: Die jW-Ausgabe im PDF-Format wird per E-Mail-Abo direkt an Sie gesendet und kann schon am Abend gelesen werden, bevor die Zeitung am nächsten Tag gedruckt erscheint.

    Drei Monate lang begleitet Sie das Abo durch den Sommer und ist dabei mit 18 Euro unschlagbar günstig. Es läuft automatisch aus, muss also nicht abbestellt werden. Wir möchten Sie nur gerne anrufen, wenn Ihr Abonnement beendet ist, um Ihre Meinung zum Onlineabo zu erfahren.

    Testen Sie noch heute das Onlineaktionsabo der Tageszeitung junge Welt! Auch wenn Sie bereits die junge Welt im Printformat abonniert haben, bietet sich das Onlineabo für Sie an, denn in Kombination kosten Sie beide Aboformen nur 7,10 Euro mehr im Monat.

    Bestellen Sie ein Onlineaktionsabo unter jungewelt.de/onlineaktion oder telefonisch unter 030 / 53 63 55 80. Bei einer E-Mailbestellung an abo@jungewelt.de sind Angaben zur Zahlweise und weiteres erforderlich (Bankdaten bei Einzug, Postanschrift bei Rechnung)

  • Unsere Genossenschaft tagt

    Die LPG junge Welt eG überarbeitet ihre Satzung und lädt zur Generalversammlung ein
    Vorstand und Aufsichtsrat der LPG junge Welt eG
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    Noch unter Corona-Bedingungen: Vollversammlung der Genossenschaft LPG junge Welt eG 2022

    Liebe Leserinnen und Leser der jungen Welt,

    liebe Genossinnen und Genossen der LPG junge Welt eG,

    die journalistische Unabhängigkeit der Tageszeitung junge Welt wird vor allem dadurch gesichert, dass sie einer Genossenschaft gehört: Die Linke Presse Verlags-, Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft junge Welt eG (kurz LPG junge Welt eG) ist Herausgeberin dieser Zeitung. Die diesjährige Generalversammlung findet am Samstag, 24. Juni 2023 ab 13 Uhr in der jW-Galerie in Berlin (Torstraße 6, 10119 Berlin) statt (siehe auch Einladung und vorläufige Tagesordnung auf Seite neun dieser Ausgabe). Dort werden wir über die aktuellen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen unserer Arbeit sprechen. Zudem ist der Aufsichtsrat in diesem Jahr neu zu wählen.

    Es gibt eine Besonderheit auf der kommenden Generalversammlung: Die Satzung soll kräftig überarbeitet werden! Zwar sind grundsätzliche Änderungen nicht vorgesehen, aber viele Aktualisierungen sind notwendig geworden: Zum einen hat sich das Genossenschaftsgesetz geändert, zum anderen gibt es Hinweise vom Genossenschaftsdachverband für Optimierungen. Zudem wollen wir viele Details an reale Bedingungen anpassen (so besitzt die Genossenschaft mittlerweile zwei Unternehmen, in der bisherigen Satzung blieb das sprachlich unberücksichtigt).

    Weil aber dazu Veränderungen an vielen Stellen notwendig werden, möchten wir allen Genossinnen und Genossen unsere Vorschläge vorab zur Verfügung stellen. Sie sind auf unserer Genossenschaftsseite im Internet zu finden ­(jungewelt.de/lpg). Bitte studiert die Vorschläge! Gerne nehmen wir Hinweise entgegen, zudem kann jede Genossin und jeder Genosse weitere Änderungsvorschläge einreichen. Damit wir sie aber prüfen und gegebenenfalls in die Vorschläge einarbeiten können, müssen sie uns bis Mittwoch, den 14. Juni 2023, erreicht haben.

    Es besteht auch die Möglichkeit, Anträge zu anderen Themen an die Generalversammlung zu stellen. Auch diese müssen spätestens bis Mittwoch, 14. Juni 2023 hier bei uns in der Torstraße 6 eingegangen sein. Nur dann können sie in die Tagesordnung aufgenommen werden, die in der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung junge Welt vom Samstag, 17. Juni 2023 veröffentlicht wird (laut Satzung kann auf der Generalversammlung nur über das abgestimmt werden, was zumindest eine Woche zuvor angekündigt wurde).

    Damit wir die Generalversammlung gut planen können, bitten wir um vorherige Anmeldung. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Genossenschaft. Über die Ergebnisse der Versammlung wird dann ausführlich in der jW-Ausgabe vom Montag, 26. Juni 2023, berichtet.

    Wir wünschen euch bis dahin eine gute Zeit!

    • Die Satzungsänderungsvorschläge (erarbeitet von Vorstand und Aufsichtsrat der LPG junge Welt eG) findet man hier: jungewelt.de/lpg

    • Änderungsvorschläge für die Satzung sowie andere Anträge an die Generalversammlung bitte bis zum 14. Juni 2023 an LPG junge Welt eG, Torstraße 6, 10119 Berlin oder per E-mail an ass@jungewelt.de.

    • Voranmeldung zur Teilnahme an der Generalversammlung am 24.06.2023 in Berlin bitte an ass@jungewelt.de.

    • Du willst Mitglied in unserer Genossenschaft werden? Einen Aufnahmeantrag findest du hier: https://www.jungewelt.de/unterstuetzen/genossenschaft/aufnahmeantrag.php

  • Unschätzbare Ressource

    Berichte und Analysen nach Jahren noch gültig. Einfacher Zugang zur Tageszeitung junge Welt mit dem Onlineabo
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    Die große Stärke der Tageszeitung junge Welt sind ihre Inhalte. Die Erfahrung mit den etablierten Medien zeigt, dass das, was schnell gemeldet wurde, ebenso schnell wieder in den Hintergrund rückt und bald vergessen ist. Berichte in der jungen Welt hingegen erfüllen in vielen Fällen die Funktion, die Erinnerung wachzuhalten; Analysen widmen sich den Gründen unter der Oberfläche. Karl Liebknecht brachte es 1915 auf die Formel: »Alles lernen, nichts vergessen!«

    Wer diese Stärke der jW kennt, empfiehlt sie auch gern weiter. Das gesammelte Wissen der letzten Jahrzehnte ist auf der Internetseite von junge Welt gespeichert und kann dort jederzeit abgerufen werden. Die einzige Voraussetzung ist ein Onlineabo, um das volle Potential des Archivs nutzen zu können. Wenn Sie Genossinnen und Genossen, Kolleginnen und Kollegen auf diese Ressource aufmerksam machen wollen, eignet sich unser aktuelles Angebot ausgesprochen gut. Für 18 Euro kann man damit einen Einblick in die Themenvielfalt bekommen und vielleicht sogar verschüttete Ereignisse wieder ins Gedächtnis bringen. Geben Sie dafür nur den Link ­jungewelt.de/onlineaktion weiter. Sollten Sie gerade die gedruckte Zeitung in der Hand halten, können Sie auch den QR-Code in der unteren Ecke der Anzeige nutzen. Der Interessent hat das Angebot dann sofort auf dem Bildschirm und kann die Bestellung in wenigen Schritten abschließen.

    Da Sie gerade die gedruckte Zeitung parat haben und selbst vielleicht gar nicht über ein Onlineabo verfügen, hier noch ein Tipp: Für nur 7,10 Euro mehr im Monat (9,10 Euro für Wochenendabonnenten) können Sie zusätzlich zur gedruckten jW die Onlineausgabe erhalten. Interessante Artikel versehen Sie dann mit einem Lesezeichen und erstellen Ihr eigenes jW-Artikelarchiv. Die Papierberge zu Hause sind damit passé. Zum Test, ob das auch wirklich für Sie in Frage kommt, eignet sich das Aktionsangebot ebenfalls. Ein paar Euro haben Sie damit gespart.

    Bestellen Sie ein Onlineaktionsabo unter jungewelt.de/onlineaktion oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 80. Bei einer E-Mail-Bestellung an abo@­jungewelt.de sind Angabe zur Zahlweise und weiteres erforderlich (Bankdaten bei Einzug, Postanschrift bei Rechnung).

  • Etwas Neues kennenlernen

    Politische Aufklärung mit dem digitalen Aktionsabo drei Monate lang testen
    Kommunikation & Aktion
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    Aufklärerische Inhalte auf allen Geräten mit dem Onlineabo

    Heute kann man alle möglichen Medien abonnieren: Filme, Musik, Sport – und Nachrichten sowieso. Damit Sie zum digitalen All-you-can-eat-Buffett ein aufklärerisches Medium haben, bieten wir Ihnen an, das Onlineangebot der Tageszeitung junge Welt drei Monate lang für nur 18 Euro zu testen. Danach endet der Zugang und muss nicht abbestellt werden. Ähnlich einfach ist auch die Bestellung.

    In nur drei Schritten kommen Sie zu Ihrem Onlineaktionsabo. Scannen Sie den QR-Code in unseren Anzeigen oder geben Sie in Ihren Browser jungewelt.de/onlineaktion ein. Im ersten Schritt brauchen wir Ihre Kontaktdaten für die Rechnungslegung sowie die Angabe der E-Mail, da Sie diese für die Verwendung Ihres Nutzerkontos benötigen. Eine Telefonnummer und die Einwilligung, auch angerufen werden zu dürfen (im zweiten Schritt kann diese gegeben werden), sind für unsere Qualitätssicherung sehr wichtig. So haben Sie am Ende des Testzeitraums die Gelegenheit, inhaltliche Kritik vorzubringen, aber auch die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit unseres Onlineangebots zu bewerten. Diese Hinweise fließen in die ständigen Verbesserungen der jW ein. Bei der Zahlweise können Sie momentan zwischen Bankeinzug und Zahlung auf Rechnung wählen. Den ersten Schritt schließen Sie mit der Wahl eines Benutzernamens ab. Sie benötigen ihn später für den Login.

    Danach können Sie sich über die rechtlichen Bedingungen in unseren AGB versichern und müssen diesen zustimmen. Wie schon erwähnt, freuen wir uns über Ihre Kontakteinwilligung, um unser Angebot in Zukunft optimieren zu können. Anschließend können Sie alle Daten überprüfen und gegebenenfalls ändern. Wenn Sie die Bestellung abschicken, ist der größte Teil geschafft.

    Sie erhalten dann von uns eine Mail, welche die wichtigsten Angaben zusammenfasst und das Kennwort für den Login enthält. Gehen Sie mit diesen Informationen auf unsere Seite. Im Bereich rechts oben finden Sie das Anmeldefeld, auf kleinen Bildschirmen als Figur dargestellt. Mit Benutzername und Kennwort erreichen Sie den Benutzerbereich. Dort können Sie ein neues Passwort festlegen (sehr ratsam!) und vorher gemachte Angaben ändern. Sollten Sie Lesezeichen gespeichert haben, sehen Sie diese an dieser Stelle. Mit einem E-Mail-Abo können Sie sich die Ausgabe am Abend vor Erscheinen der gedruckten Zeitung in verschiedenen Dateiversionen in Ihr Postfach kommen lassen.

    Nutzen Sie die drei Monate und probieren Sie alle Funktionen aus. Lesen Sie alle Artikel, ob tagesaktuell oder aus unserem Archiv (seit 1999). Kommentieren und bewerten Sie unsere Beiträge oder leiten Sie diese weiter. Das Angebot gilt explizit auch für unsere Printabonnenten, um diese Seite ihrer Zeitung kennenzulernen! In Kombination erhalten diese später beide Aboformen ab nur 7,10 Euro mehr im Monat.

    Bestellen Sie ein Onlineaktionsabo unter jungewelt.de/onlineaktion oder telefonisch unter 030 / 53 63 55 80. Bei einer E-Mailbestellung an abo@­jungewelt.de sind Angabe zur Zahlweise und weiteres erforderlich (Bankdaten bei Einzug, Postanschrift bei Rechnung).

  • Tot oder totgeredet?

    Tageszeitung junge Welt macht es vor: Mit gutem Journalismus zu fairen Preisen mehr gedruckte Zeitungen verkaufen
    Kommunikation & Aktion
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    Sorgt für Präsenz in der Öffentlichkeit: Plakatwerbung im Bahnhofsbuchhandel in Altona (Hamburg)

    Print sei tot, schallt es beinahe einhellig aus der deutschen Medienlandschaft. Auf den ersten Blick gibt es einige Argumente, die dieser Aussage Recht geben. Längst verlagern sich die großen Zeitungsverlage – einhergehend mit drastischen Stellenkürzungen – auf digitale Angebote. Die Druckauflagen der großen Zeitungen befinden sich seit Jahren im Sinkflug. Die Erfahrung der Tageszeitung junge Welt ist jedoch eine andere. Im Gegensatz zum ganz überwiegenden Teil der Medien setzen wir und unsere Leserinnen und Leser weiterhin auf das gedruckte Produkt – und das, obwohl wir den Entwicklungen im Onlinebereich durchaus Rechnung tragen. Wir wissen, dass die Leseerfahrung einer gedruckten Zeitung eine andere und willkommene ist. Die Zahlen bestätigen diese Einschätzung. Die junge Welt ist eine der wenigen Zeitungen, deren Auflage im Printbereich trotz viel verkündetem Zeitungssterben steigt. Der Verkauf der jW am Kiosk entwickelt sich ebenfalls positiv. Auch deshalb wird unsere Zeitung seit gut zwei Monaten an einem weiteren Standort in Frankfurt am Main gedruckt. Wir wollen diese positive Entwicklung aufnehmen und bauen unser Angebot aus.

    Dass wir uns für die gedruckte Zeitung stark machen, hat noch einen weiteren Grund: Für die junge Welt ist die Auslage am Kiosk oder in der Bahnhofsbuchhandlung von immensem Wert, denn wir wollen Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen. Die junge Welt am Kiosk wird so zum Werbemittel für ihre eigenen Inhalte. Damit wir an möglichst vielen Verkaufsstellen gesehen werden, sind wir auf die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser angewiesen. Ist die junge Welt an Ihrem Lieblingskiosk noch nicht erhältlich? Sprechen Sie den Betreiber oder die Betreiberin darauf an, und erzählen Sie von der jungen Welt! Bitten Sie ihn oder sie, die jW in das Sortiment aufzunehmen! Es besteht außerdem die Möglichkeit, Aktionspakete mit Plakaten und ähnlichen Werbemitteln zu bestellen, die im Kiosk ausgehängt werden können. Um den Anreiz dafür zu stärken, führen wir bis 28. Mai einen Präsentationswettbewerb für den Handel durch, in dem die besten Bilder von gestalteten Ladenflächen prämiert werden. Viele gute Einsendungen haben uns schon erreicht. Wenden Sie sich ganz einfach an unser Aktionsbüro (aktionsbuero@jungewelt.de oder 030 / 53 63 55 10), um jW-Werbemittel für Ihren Lieblingskiosk zu bestellen.

    Tragen Sie dazu bei, die junge Welt bekannter zu machen und nebenbei den Gerüchten vom Zeitungssterben zu widersprechen!

    Sie kennen keinen Händler, der die junge Welt verkauft? Mit unserem »Kioskfinder« (jungewelt.de/kiosk) lassen sich ganz einfach geeignete Verkaufsstellen entdecken.

  • Ihr ­­Opfer war nicht umsonst

    50 Jahre Putsch in Chile: Veranstaltungsreihe, Buchpublikation und Berichterstattung in der jungen Welt
    Verlag 8. Mai
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    Der 11. September ist als geschichtsträchtiges Datum Anlass für historische Einordnungen und Rückblicke – dass hierbei die Anschläge auf das World Trade Center alias »9/11« im Mittelpunkt der bürgerlichen Berichterstattung stehen, versteht sich von selbst. Doch am 11. September 2023 jährt sich auch zum 50. Mal der faschistische Militärputsch in Chile: Der Coup der Generäle 1973 führte nicht nur zur Ermordung des demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende, sondern erstickte auch ein von breiten Volksschichten getragenes sozialistisches Experiment im Blut.

    Prägendes Ereignis

    Dieses Ereignis hatte erhebliche Auswirkungen, auch in BRD und DDR. Für viele, insbesondere damals junge Menschen, war die Niederschlagung der Unidad-Popular-Regierung ein prägender Moment in ihrer politischen Biographie. Illustrierte diese doch, wie mit parlamentarischen Wahlergebnissen umgegangen wird, die den Mächtigen nicht in den Kram passen. »Es lebe Chile! Es lebe das Volk! Es leben die Arbeiter! Dies sind meine letzten Worte und ich bin sicher, dass mein Opfer nicht umsonst sein wird«, waren Allendes letzte Worte in einer Radioansprache. Seine unmittelbar darauf folgende Ermordung hat eine Menge Illusionen in die Reformierbarkeit kapitalistischer Systeme zerstört und der internationalen Solidarität mächtigen Auftrieb gegeben.

    Die Tageszeitung junge Welt wird sich beim Gedenken an die Ereignisse in Chile nicht nur auf den 11. September selbst beschränken. Wir planen ein vielfältiges Programm über mehrere Monate mit Veranstaltungen sowie Berichterstattung und einer Beilage in der jW. Gestartet ist die Reihe am Donnerstag mit einem ausverkauften Konzert mit Gina Pietsch (Gesang) und Fabio Costa am Klavier in der Maigalerie der jungen Welt in Berlin (siehe S. 10). Weiterhin freuen wir uns, schon jetzt zu einem Konzert mit Nicolás Miquea, Pablo Miró und weiteren Künstlern am Sonnabend, dem 16. September 2023, im Berliner Kino Babylon einladen zu können: Mit diesem Höhepunkt der jW-Veranstaltungsreihe ehren wir den linken Liedermacher Victor Jara, der an diesem Tag im Jahr 1973 von der Militärjunta zu Tode gefoltert worden war. Weitere Veranstaltungen sind geplant und werden rechtzeitig bekanntgegeben.

    Welle der Solidarität

    Doch so lange muss niemand warten, denn schon jetzt können Subskriptionsexemplare für unsere Eigenveröffentlichung »Chile 1973. Denkmäler und Wandbilder in DDR und BRD« von Carlos Gomes gezeichnet werden: Das Werk befasst sich mit der deutsch-chilenischen Solidaritätswelle in beiden deutschen Staaten und insbesondere mit den vielen Denkmälern und Wandbildern, die zu Ehren des chilenischen Widerstands entstanden sind. Lieferbar ist das Buch aus dem Verlag 8. Mai ab Juli 2023. Die Subskriptionsausgabe ist auf 99 Exemplare limitiert und vom Autor handsigniert; zusätzlich enthält sie einen Farbdruck aus der Werkstatt des chilenischen Malers Boris Eichin. Subskribenten können auf Wunsch namentlich als Förderer des Bandes Erwähnung finden.

    Subskription zeichnen

    Bestellen Sie schon jetzt ein Subskriptionsexemplar für 50 Euro, bevor die Vorzugsbände vergriffen sind. Die normale Ausgabe für 19,90 Euro kann natürlich ebenfalls bereits vorbestellt werden (siehe nebenstehender Coupon, oder ganz einfach per E-Mail an ni@jungewelt.de).

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie unter jungewelt.de/chile

  • Einfach mal weitergeben

    Die junge Welt überzeugt durch Preis und Inhalt
    Kommunikation und Aktion
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    Immer griffbereit: Tageszeitung junge Welt am Kiosk

    Die junge Welt ist unschlagbar günstig. Mit zwei Euro wochentags und 2,50 Euro am Wochenende bleibt die jW eine der preiswertesten überregionalen Tageszeitungen. Die FAZ liegt beispielsweise mit 3,70 für die Samstagsausgabe deutlich darüber. Die Süddeutsche Zeitung kostet am Wochenende sogar 4,90 Euro und ist damit fast doppelt so teuer wie die junge Welt. Unser günstiger Preis soll so bleiben, denn die junge Welt ist eine Zeitung zum Mitnehmen und Ausprobieren. Aber letztlich ist oft nicht der Preis der Grund, weshalb viele neue Leserinnen und Leser dabeibleiben. Ob in persönlichen Gesprächen, beim Zeitungsverteilen auf der Demo oder in den sozialen Medien – Zuspruch gibt es vor allem für die Inhalte. Diese setzen sich bewusst vom Einheitsbrei der etablierten Medien ab und überzeugen durch gute Recherchen, Hintergründe und ein Bewusstsein für die komplexen Zusammenhänge des Weltgeschehens. Ein gutes Beispiel dafür ist die gerade ausgelaufene Serie »Auf dem langen Marsch. Chinas Aufstieg« von Jörg Kronauer. Im Zeitraum zwischen Mai und September erscheint eine Artikelserie zu bedeutenden vormarxistischen Ökonomen, die sich ausführlich mit den Ideen von Adam Smith, David Ricardo und anderen Wissenschaftlern beschäftigt, die die marxistische Kritik der politischen Ökonomie geprägt haben.

    In der Wochenendausgabe vom 1. Mai gab es einen Gutschein für eine weitere Ausgabe der jungen Welt, den Sie beim Kiosk einlösen können. Sollten Sie diese Gelegenheit noch nicht wahrgenommen haben, können Sie es noch bis zum 19. Mai nachholen. Alle Verkaufsstellen mit jW im Sortiment finden Sie unter jungewelt.de/kiosk. Sollte die junge Welt nicht beim Pressehändler Ihrer Wahl zu finden sein, dann sprechen Sie dessen Betreiber darauf an. Zeigen Sie ihm, dass ein Interesse an der jungen Welt besteht!

    Auch nach einmaligem Lesen lässt sich weiter mit einer jW-Ausgabe arbeiten. Es bietet sich an, die Zeitung an interessierte Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder weiterzugeben. Auch der Nachbar oder die Nachbarin freut sich mit Sicherheit über die kostenlose Lektüre. Lesen Sie die junge Welt im Bus oder in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit? Lassen Sie die Zeitung einfach mal liegen, wenn Sie damit fertig sind! Vielleicht überzeugt unsere Titelseite den nächsten Fahrgast, die jW auszuprobieren.

    Eine Verkaufsstelle mit jW im Sortiment finden Sie unter jungewelt.de/kiosk.

    Das kostenlose dreiwöchige Probe­abo bestellen unter jungewelt.de, telefonisch unter 0 30/53 63 55-84 oder unter Angabe der Adresse an abo@jungewelt.de

  • Lob den Unterstützern

    Hunderte Enthusiasten machten die junge Welt bekannter
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft junge Welt
    Die junge Welt an vielen Orten dabei: Auf der Gewerkschaftsdemonstration in Berlin …
    ... in der Fußgängerzone in Stuttgart ...
    ... oder mit roten Fahnen in Trier.

    Am verlängerten Wochenende zum 1. Mai erschien die Tageszeitung junge Welt mit mehr als verdoppelter Auflage. In Schwerin und in Passau, in Trier und in Chemnitz sowie in 116 weiteren Orten gingen Unterstützerinnen und Unterstützer mit Bündeln ihrer Zeitung auf die Straße, verteilten sie an Interessierte und machten sie damit bekannter. Dabei bestätigte sich immer wieder: Auch die kleinste Bestellung kann große Wirkung entfalten, wenn sie durch eine persönliche Ansprache als überzeugende Empfehlung wahrgenommen wird. Besondere Erwähnung verdienten sich die Unterstützerkollektive in Celle, Hamburg, Nürnberg und Stuttgart, die mit großem Einsatz Infostände auf den Veranstaltungen des DGB betrieben und so vor allem zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder erreichten. Hinzu kamen Volksfeste und Versammlungen der radikalen Linken, auf denen viele tausend Menschen unsere journalistischen Inhalte kennenlernten. Und weiter kennenlernen können: Denn mittels des in der 1.-Mai-Ausgabe abgedruckten Gutscheins erhalten sie bis zum 19. Mai von montags bis freitags noch ein weiteres kostenloses Exemplar am Kiosk.

    Das Aktionsbüro war ab 27. April auf der Leipziger Buchmesse und präsentierte Lesebegeisterten die tägliche Zeitung sowie weitere Projekte aus dem Verlag. Interessierte ließen sich über die Angriffe auf die jW unterrichten. Besonderer Andrang herrschte bei der Buchvorstellung der Artikelsammlung »Der Schwarze Kanal. Ukraine-Feldzug deutscher Medien 2014–2022« mit Autor Arnold Schölzel. Der traditionelle Cuba-Libre-Empfang stand ganz im Zeichen des Gedankens, dass die Verteidigung des Sozialismus in Kuba und die Solidarität mit dem Kampf aller lateinamerikanischen Völker zwei Seiten einer Medaille sind. Diesen Zusammenhang verdeutlichte ein im Rahmen des Empfangs gestaltetes Werkstattgespräch zu dem Buch »Chile 1973. Wandbilder und Denkmäler aus DDR und BRD«, welches im Sommer im Verlag 8. Mai erscheinen wird. Die enge Verbindung nationaler und kontinentaler Befreiungskämpfe spiegelt sich zugleich im Profil der jW-Berichterstattung und in der praktischen Unterstützung der Kampagne »Unblock Cuba«. In 16 Orten prangerten Solidaritätsgruppen am vergangenen Wochenende die verbrecherische Blockade des sozialistischen Inselstaats an. Mit dabei war immer die junge Welt, die wie keine andere deutschsprachige Tageszeitung einen authentischen Einblick in die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung dieser Region ermöglicht.

    Die große Aktion ist vorbei. Aller Erfahrung nach führt sie zu größerer Bekanntheit der Zeitung, erhöhter Nachfrage und einer sich daraus ergebenden stärkeren Präsenz im Einzelhandel. Was folgt, sind viele weitere kleine Aktionen, die diese Effekte nachhaltiger werden lassen. Ganz in diesem Sinne sollte man zudem nicht darin nachlassen, wo immer möglich auch im privaten Umfeld Empfehlungen auszusprechen: Unsere China-Serie läuft noch bis zum 13. Mai. Wer mit dem Gutschein bereits die zweite Stichprobe genommen hat und einen tieferen Einblick gewinnen will, bestellt das dreiwöchige Probeabo (zwei Wochen im europäischen Ausland). Dieses ist völlig kostenlos und unverbindlich, denn es endet automatisch und muss also nicht abbestellt werden. Nach Aboende würden die Kolleginnen und Kollegen aus dem Aktionsbüro lediglich gern erfahren, ob die Belieferung geklappt hat, wie das Gelesene beurteilt wird und ob Interesse an einem bezahlten Abo besteht. Ein Probearbo ist übrigens auch mittels des nebenstehenden Coupons zu erlangen.

    Ob Sie in den vergangenen Wochen Zeitungen verteilt haben, ob Sie die China-Serie bewarben oder Probeabonnenten gewannen: Für jede Art dieser Unterstützung danken wir unseren engagierten Leserinnen und Lesern sehr herzlich!

    Weitere Möglichkeiten ein Probeabo zu bestellen: online unter jungewelt.de/probeabo, telefonisch unter 030/53 63 55 84 oder unter Angabe einer Adresse an abo@jungewelt.de.

    Einen Kiosk in der Nähe finden Sie auf unserer Seite jungewelt.de/kiosk

  • Kompass im Nebel

    Warum es sich lohnt, sich jetzt stärker mit junge Welt zu beschäftigen
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft Tageszeitung junge Welt
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    Zeitungen, Bücher, Broschüren – die junge Welt präsentiert sich auf der Leipziger Buchmesse (28.4.2023)

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    die überregionale Tageszeitung junge Welt ist als Druckerzeugnis überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Abonnements und im Einzelhandel erhältlich. In digitaler Form wird sie weltweit genutzt (­www.­jungewelt.de). Und trotzdem kennen viele diese Zeitung nicht oder nur recht oberflächlich. Sie verpassen etwas – deshalb stellen wir Ihnen heute die jW-Ausgabe über Verteilungen auf der Leipziger Buchmesse und in über 110 weiteren Orten auf vielen Veranstaltungen rund um den 1. Mai kostenlos zur Verfügung.

    Klare Positionierung

    Als Zeitung mit gewerkschaftlicher Orientierung verschweigen wir nicht, dass es auch in diesem Land Klassen und damit widersprüchliche Klasseninteressen gibt, und positionieren uns eindeutig auf der Seite der lohnabhängigen Bevölkerung. Da wir von keiner Partei, keiner Kirche und von keinem Konzern abhängig sind, muss die ­junge Welt auch keine falsche Rücksicht nehmen: Sie beschreibt klar und deutlich, was ist. Dabei blicken wir auch weit über den europäischen Tellerrand hinaus. Das führt zum hohen Nutzwert der Zeitung, bereitet aber zugleich Vergnügen und erinnert die Leserinnen und Leser jeden Tag daran, dass sie doch nicht ganz allein auf der Welt mit ihrer Meinung sind: Zeitung wie Lesende sind gegen Krieg und Ausbeutung, gegen Waffenlieferungen und Auslandseinsätze der Bundeswehr, gegen den Abbau demokratischer und sozialer Rechte.

    Die junge Welt liefert notwendige Informationen, Analysen und Kommentare, um sich im Nebel dieser komplizierten Zeiten orientieren zu können. Das kann sie auch deshalb, weil sie der Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser gehört.

    Selbst überzeugen

    Das sind ja schöne Versprechen, werden Sie sagen. Wir wollen Sie aber nicht mit Werbetexten, sondern vor allem mit den journalistischen Inhalten in unserer Zeitung überzeugen! Damit Sie das überprüfen können, erhalten Sie nicht nur diese 1.-Mai-Ausgabe der jungen Welt gratis, sondern können sich bis zum 19. Mai an einem Kiosk Ihrer Wahl ein weiteres Exemplar montags bis freitags kostenlos abholen: Nutzen Sie dazu bitte den Gutschein auf der Titelseite dieser Ausgabe! Bitte beachten Sie: Der Gutschein gilt nicht für die Wochenendausgabe und kann nur dort eingelöst werden, wo es die junge Welt im Angebot gibt. Falls Sie aber die Zeitung noch genauer kennenlernen wollen: Wir verschenken dreiwöchige Probeabos! Sie bekommen drei Wochen lang werktäglich die jW in Ihren Briefkasten geliefert. Das kostet Sie nicht nur nichts, das Probeabo endet auch automatisch nach drei Wochen, muss also nicht abbestellt werden (bitte beachten: Das Angebot gilt auch für Österreich und die Schweiz, dort allerdings nur für zwei Wochen). Nutzen Sie dafür einfach den nebenstehenden Coupon. Falls Sie sich hinterher für ein richtiges Abo entscheiden: Die junge Welt ist am Kiosk wie auch im Abo die preisgünstigste Tageszeitung im Angebot, zudem kann jeder selbst entscheiden, ob er das günstigere Sozialabo oder das Normalabo bzw. das etwas teurere Soliabo bestellt. Bessergestellte jW-Leser unterstützen so die mit weniger Geld im Beutel. Sie sehen, nicht nur die Zeitung, auch viele unserer Leserinnen und Leser sind sehr sozial eingestellt.

    Und es gibt weitere Argumente, weshalb Sie gerade in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt die junge Welt lesen sollten: Mit dieser Ausgabe startet unsere zwölfteilige Artikelserie über den Aufstieg der Volksrepublik China zur wirtschaftlichen Weltmacht. Bis zum 13. Mai berichten wir täglich, weshalb der »Wertewesten« wieder gegen eine »gelbe Gefahr« mobilisiert. Verpassen Sie keine Folge!

    Ein faires Angebot

    Eine weitere Stärke der jW sind ihre Themenbeilagen: Sie ergänzen die Tagesausgabe. Im Monat Mai bieten wir die Zugaben »Naher Osten« (10.5.), »Migration« (17.5.) und »Kinder« (31.5) an. Sie erscheinen immer mittwochs und kosten inklusive Tagesausgabe am Kiosk nur 2 Euro (in der Schweiz 2,70 Franken, in Österreich 2,30 Euro).

    Wir leisten uns solche Angebote, weil wir mit Inhalten überzeugen wollen. Und übrigens auch überzeugen können: Nicht wenige bestellen ein reguläres jW-Abo nach der Kennenlernphase, weil sie auf die junge Welt dann nicht mehr verzichten mögen: Die junge Welt ist die einzige überregionale Tageszeitung, der es gelingt, die verkaufte Auflage kontinuierlich zu steigern. Das liegt auch daran, dass viele unserer Leserinnen und Leser uns intensiv dabei unterstützen, die junge Welt bekannt zu machen. Nutzen Sie also eines oder mehrere unserer Angebote und empfehlen Sie uns im Freundes- und Bekanntenkreis gerne weiter, machen Sie auf das faire Angebot aufmerksam.

    Mit den besten Wünschen

    Eine Verkaufsstelle mit jW im Sortiment finden Sie unter jungewelt.de/kiosk.

    Das kostenlose dreiwöchige Probe­abo bestellen unter jungewelt.de, telefonisch unter 0 30/53 63 55-84 oder unter Angabe der Adresse an abo@jungewelt.de

  • ¡Venceremos!

    jW würdigt umfassend das Vermächtnis der Unidad Popular
    Verlag, Redaktion, Genossenschaft
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    Víctor Jara (undatiertes Foto)

    Am 16. September 1973 brachen Pinochet-Schergen dem weltbekannten Sänger Víctor Jara die Hände. Er konterte mit dem Gesang der UP-Hymne »¡Venceremos!«. Maschinengewehrsalven der feigen Mörder brachten den großen Künstler dann zum Verstummen, doch die Gewissheit, dass er und alle Kämpfer für eine bessere, gerechtere Welt letztendlich doch siegreich sein würden, konnten sie ihm nicht nehmen. Eine Übermacht von einheimischen Reaktionären und internationalem Kapital hatte den bisher bedeutendsten Versuch, unter den Rahmenbedingungen einer bürgerlich-parlamentarischen Demokratie die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft auf den Weg zu bringen, brutal abgewürgt.

    Doch die beeindruckenden Erfolge, die in den drei Jahren der Allende-Regierung erzielt wurden, und ebenso die Lehren aus den dabei gemachten Fehlern, sind zu einem wichtigen Bestandteil des kollektiven revolutionären Gedächtnisses geworden. Vor allem aber ist das damals Geschehene brandaktuell: Zum einen, weil damals das Zusammenspiel von neoliberalem Vormarsch und faschistischer Herrschaftsausübung erstmals dermaßen offen exekutiert wurde. Zum anderen, weil dabei ein Prototyp der heute als »farbige Revolutionen« firmierenden Umsturzszenarien ein Testfeld fand. Genug Anlass also für linke Organisationen, Verlage und Künstlerkollektive mit mannigfaltigen Maßnahmen die Ereignisse im Chile des Jahres 1973 und deren Folgen auf vielfältigste Weise zu reflektieren. Verlag und Redaktion dieser Zeitung bringen sich in diesen schon vielerorts in Gang befindlichen Prozess sowohl mit einer adäquaten Berichterstattung als auch mit umfangreichen Verlagsaktivitäten ein. So wird im Juni ein Bildband über Denkmale und Wandbilder der Solidarität mit Chile erscheinen.

    Vom 4. bis 23. September präsentiert die jW-Maigalerie eine Ausstellung von Vorzeichnungen bekannter emigrierter chilenischer Künstler für Murales, die durch Solidaritätskollektive in ganz Europa erstellt wurden. Zudem wird es in den nächsten Monaten mehrere Maigalerie-Veranstaltungen geben, die beispielsweise die Rettung von UP-Anhängern mit Hilfe von DDR-Handelsschiffen oder aber die Parallelen zwischen der damals gegen Allende gerichteten engen Zusammenarbeit von US-Institutionen mit faschistischen Netzwerken und aktuellen, vergleichbaren Kooperationen wie beim Maidan-Putsch 2014 thematisieren. Den Höhepunkt der jW-Veranstaltungsreihe bildet ein Konzert von Nicolás Miquea, Pablo Miró und weiteren Künstlern zu Ehren von Víctor Jara am 16. September im Kino Babylon Berlin. Der Start unserer Chile-Aktivitäten erfolgt aber bereits in wenigen Tagen: Am 11. Mai gestalten Gina Pietsch und Fabio Costa den musikalisch-literarischen Abend »Por todo Chile« anlässlich von vier 50. Todestagen, mit dem sie Pablo Neruda, Víctor Jara, Salvador Allende und der Unidad Popular gedenken. Karten sind noch erhältlich (siehe Kasten). Gina Pietsch und Fabio Costa schließen ihr Programm mit dem Lied von dem vereinten Volk, das niemals besiegt werden kann.

    Musikalisch-literarischer Abend »Por Todo Chile« mit Gina Pietsch und Fabio Costa, Donnerstag, 11. Mai 2023, 19 Uhr, Eintritt: 16,00 €/ ermäßigt 9 Euro. Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter maigalerie@jungewelt.de

  • Von der Leipziger Buchmesse über China bis zum 1. Mai

    Diese Woche hat für Leserinnen und Leser der jungen Welt einiges zu bieten
    Aktionsbüro
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    Nach drei Jahren Pause beginnt am Donnerstag die Buchmesse in Leipzig. Die junge Welt ist mit einem eigenen Stand und Programm dabei, Kolleginnen und Kollegen werden für Sie am Stand E302 in Halle 5 ansprechbar sein. Am Freitag um 16.30 Uhr sprechen wir mit Autor Carlos Gomes über sein neues Buch »Chile 1973. Denkmäler und Wandbilder in DDR und BRD«, das im Juni im Verlag 8. Mai erscheinen soll. Anschließend laden wir zum traditionellen Cuba-Libre-Empfang mit kubanischer Musik ein! Sonnabend stellen um 12 Uhr die jW-Autoren Arnold Schölzel und Reinhard Lauterbach ihre Neuerscheinung »Der Schwarze Kanal: Ukraine-Feldzug deutscher Medien 2014–2022« vor. Am Sonntag berichten Dietmar Koschmieder (Geschäftsführung Verlag 8. Mai) und Stefan Huth (jW-Chefredaktion) um 11.00 Uhr über die Angriffe auf unsere Tageszeitung. Alle Infos zu unserem Programm in Leipzig finden Sie unter jungewelt.de/leipzig.

    Wer nach der Buchmesse noch nicht genug vom Lesen hat, dem empfehlen wir unsere jW-Serie zum Thema China. Die Volksrepublik ist längst zum Global Player aufgestiegen und bedroht die Vormachtstellung des Westens. Ab dem 29. April schreibt Jörg Kronauer unter dem Titel »Auf dem langen Marsch« in elf Teilen täglich einen Artikel zu dem Thema.

    Schließlich startet in wenigen Tagen die große Verteilaktion zum 1. Mai. In 112 Orten im deutschsprachigen Raum wird die junge Welt dank des Einsatzes unserer Unterstützerinnen und Unterstützer präsent sein. Die Kollektivleistung trägt dazu bei, die jW vor Ort bekannter zu machen. Wer Zeitungen zum Verteilen an den Kiosk bestellt hat, kann diese am 29. April nach Ladenöffnung dort abholen. Lieferungen an Privatanschriften werden am 29. April bis spätestens 14 Uhr geliefert. Wir freuen uns über Fotos von Verteileinsätzen für unsere Berichterstattung an aktionsbuero@jungewelt.de!

  • Bring zwei

    Die Inhalte sprechen für die junge Welt. Sprechen Sie mit Interessenten
    Kommunikation und Aktion
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    Warum nicht eine Kaffeepause nutzen, um die junge Welt weiterzuempfehlen?

    In der letzten Wochenendausgabe der Tageszeitung junge Welt vom 8. April hatten wir ein Faltblatt mit zwei Bestellkarten für Probeabos beigelegt und auf der Titelseite angekündigt. Abonnenten hatten sich daraufhin bei uns gemeldet, weil diese Karten fehlten. Es kann bei der Zustellung schon mal vorkommen, dass Prospekte rausrutschen. In solchen Fällen können Sie die Zeitung nutzen: Fast täglich lässt sich mit einem Coupon auf unseren Seiten ein kostenloses und unverbindliches Testabo bestellen. Dieses endet nach drei Wochen (zwei Wochen im europäischen Ausland) automatisch. Hierbei bitte eine Rufnummer angeben, damit wir eine Rückmeldung zur Qualität der Zustellung und unserer journalistischen Arbeit einholen können. Wer lieber ohne Papier arbeitet, verweist auf das Onlineformular unter jungewelt.de/probeabo.

    Ulrich S. beispielsweise hatte einen Flyer in seiner Zeitung und hat ihn im Kulturzentrum ausgelegt. Nachschub an Karten lässt sich über unser Aktionsbüro anfordern. Die direkte Ansprache von Kollegen oder Bekannten ist bei der Empfehlung jedoch der Königsweg. Mit eigenen Worten lässt sich der Nutzen einer linken, unabhängigen Tageszeitung besser darlegen, als es der ausgefeilteste Werbetext vermag. Wir wünschen uns von unseren Leserinnen und Lesern nach Möglichkeit zwei ausgefüllte Karten zurück. Aktuell sieht die Entwicklung unserer Auflage und der Verkäufe ganz gut aus, jedoch stellen die Kollegen bei Verteilungen auf Veranstaltungen von Gewerkschaften und anderen linken Organisationen immer wieder fest, dass noch nicht alle der dort Anwesenden unsere Zeitung kennen. Das möchten wir gerne auch mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung ändern.

    Drei Wochen kostenlos die ­gedruckte junge Welt lesen: Bestellen unter jungewelt.de/probeabo, telefonisch unter 030/53 63 55-84 oder mit einer ­formlosen Mail unter Angabe der Anschrift an abo@jungewelt.de. Weiteres Material bestellen beim Aktionsbüro unter 0 30/53 63 55-10 oder aktionsbuero@jungewelt.de

  • Endspurt für den 1. Mai

    Noch bis Mittwoch, den 19. April, junge Welt-Verteilausgaben bestellen
    Aktionsbüro
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    Gute Forderungen und die jW dürfen auf keiner Kundgebung zum 1. Mai fehlen (Köln, 1.5.2022)

    Miserable Arbeitsbedingungen bei gleichzeitig satten Konzerngewinnen, schlechte Tarifabschlüsse bei hoher Inflationsrate, Druck- und Drohstrategien von oben bei betrieblicher Organisierung von unten: All dem widmet sich die junge Welt tagtäglich mit genauem Blick. Denn nur eine vom Kapital unabhängige Zeitung kann diesem Anspruch gerecht werden. Solange zwischen Besitzenden und Lohnabhängigen die entscheidende Grenze verläuft – solange braucht es eine Tageszeitung, die ihre Aufmerksamkeit genau darauf richtet und konsequent vom Standpunkt der Arbeitenden aus berichtet. Der Kampftag der Arbeiterklasse, der 1. Mai, ist daher von zentraler Bedeutung für die jW, weil er seit Jahren auch einen Kampftag für die Zeitungsverteilungen darstellt. Möglichst kein Ort ohne die junge Welt, lautet unser Anspruch.

    Hier brauchen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser: Für unser Ziel, an mindestens 130 Orten vertreten zu sein, haben wir noch dringenden Unterstützungsbedarf. Vor allem in den großen Städten wie Köln, im Ruhrgebiet und Frankfurt am Main, aber auch Leipzig und Dresden benötigen wir Verteilerinnen und Verteiler. Auch abseits der Großstädte, gerade in Niedersachsen, Hessen und Süddeutschland, rufen wir verstärkt zu Bestellungen auf.

    Ideales Zielpublikum bieten – allen sozialpartnerschaftlichen Tendenzen zum Trotz – immer noch gewerkschaftliche Veranstaltungen, wo die Zeitung gegen Ausbeutung nicht fehlen sollte. Am besten verschenkt man eine der kostenlosen 1. Mai-Ausgaben direkt an Teilnehmer oder legt sie an Ständen aus, was oft in Rücksprache mit den Betreibern möglich ist. Ohne passende Veranstaltungen in der Nähe, können Zeitungen auch an Passanten in Fußgängerzonen, in Parks, an Verkehrsknoten, im Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft verteilt werden.

    Mindestbestellmenge ist ein Stapel mit 50 Ausgaben, gerne können mehr bestellt werden. Diese werden in der Regel an einen Kiosk oder eine Verkaufsstelle, die Tageszeitungen im Sortiment hat, geliefert. Suchen Sie sich einen Händler in Ihrer Nähe aus und fragen nach dem Einverständnis, den oder die Stapel dort anliefern zu lassen und bis zur Abholung zwischenzulagern. Dem Pressehändler entstehen keinerlei Kosten, auch die gesamte Organisation übernimmt der Verlag 8. Mai. Wo eine Kioskbelieferung nicht möglich ist, schicken wir die Zeitungen direkt nach Hause. Die Lieferung erfolgt am Samstag, den 29. April.

    Letzte Chance, jW zu bestellen und an dem großen, kollektiven Verteileinsatz teilzunehmen, ist Mittwoch, 19. April – je früher Sie sich melden, um so besser. Entweder Sie bestellen online unter jungewelt.de/verteilen oder melden sich per Telefon oder ­E-Mail bei den Aktionsbürokollegen.

    Verteilausgaben bis Mittwoch, 19. April, beim Aktionsbüro ­bestellen unter 030 53 63 55 10 oder aktionsbuero@jungewelt.de

  • Zeitung zur Hand nehmen

    An die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ostermarsches 2023
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft junge Welt
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    Liebe Leserin, lieber Leser,

    Sie halten gerade eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Tageszeitung in Ihren Händen (ja, die junge Welt gibt es auch im Internet, aber: von dieser Wochenendausgabe verteilen wir über 10.000 gedruckte Exemplare im Rahmen der Ostermärsche an Menschen, die wie wir für eine Welt ohne Kriege und Ausbeutung eintreten). Sie gehört einer Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser, erarbeitet ihr journalistisches Angebot ausgehend von einem marxistischen Standpunkt, legt großen Wert darauf, unabhängig von Parteien, Kirchen und Konzernen zu sein, und finanziert sich fast ausschließlich über Einnahmen aus Einzelverkauf und Print- und Onlineabonnements. Diese Unabhängigkeit von anderen Geldgebern ermöglicht die konsequente inhaltliche Orientierung, die wiederum Grund für den hohen Nutzwert dieser Zeitung ist. Im Gegensatz zu allen anderen überregionalen Tageszeitungen kann die junge Welt mit diesem Konzept nun schon über Jahre hinweg ihre Verkäufe positiv entwickeln.

    Klaren Kurs zu halten ist in diesen Zeiten besonders schwierig: Da werden linke Bewegungen diffamiert, eine Querfront mit Nazis zu betreiben – ausgerechnet auch von solchen Leuten, die sich nicht schämen, mit ukrainischen Faschisten zu paktieren, deren Slogans zu übernehmen und Interessen zu vertreten. Und gleichzeitig gibt es Neonazis und passgerechte Kollaborateure, die nur zu gerne tatsächlich Linke in eine Querfront hineinziehen würden mit dem Ziel, das vorhandene korrupte und marode gesellschaftliche System durch ein noch aggressiveres, noch unsozialeres und deutlich chauvinistischeres zu ersetzen, womit aber der Kapitalismus nicht abgeschafft, sondern aus tiefster Not gerettet werden soll. Hinterher kann man ja ausschießen, wer am Ruder bleibt, wie es einer der rechten Vordenker dieser Strategie formuliert hat.

    Ein Teil des Problems ist: Wenn sich in diesem Deutschland 50.000 Menschen zu einer Demonstration oder einem Streik versammeln, ist immer damit zu rechnen, dass auch Nazis sich untermischen. Deshalb jede große Veranstaltung als Querfront zu bezeichnen wäre einfach nur lächerlich, wenn damit nicht vor allem die billige Absicht verfolgt würde, die Mobilisierung von Unzufriedenen generell zu erschweren. Wenn aber, wie auf Ostermärschen oder der großen Friedenskundgebung am 25. März 2023 in Berlin, Ultrarechte nicht zum Bündnis gehören und offen auftretende Neonazis auf der Demo in ihre Schranken verwiesen werden, ist das gut so. Es dient mit Sicherheit weder dem Erfordernis einer inhaltlichen Klärung noch der dringenden Notwendigkeit praktischer Massenmobilisierung, alles als Querfront zu bezeichnen, wo ein Rechter mitläuft oder unterschrieben hat. Es hilft aber auch nicht, generell abzustreiten, dass es solche Bemühungen von ganz rechts tatsächlich gibt. Die junge Welt jedenfalls schaut auch da genau hin.

    Die konsequente Positionierung in der täglichen journalistischen Arbeit gegen Krieg und Faschismus, für internationale Solidarität und Völkerfreundschaft, das Wirken der Zeitung für Gerechtigkeit, indem sie Ungerechtigkeit beschreibt, verschafft der Tageszeitung junge Welt eine wachsende Leserschaft. Das ist auch dringend nötig, denn um so eine Zeitung gut machen zu können, brauchen wir jeden Monat Einnahmen in Höhe von deutlich mehr als einer halben Million Euro! Jeden Monat! Das ist nur zu schaffen, wenn wir nicht nur die Bekanntheit der jW und ihres journalistischen Angebotes steigern, sondern auch die Zahl derer, die diese Tageszeitung regelmäßig am Kiosk kaufen oder, noch besser, ein Print- oder Onlineabonnement bestellen. Um Ihnen diesen Schritt zu erleichtern, bieten wir das dreiwöchige kostenlose und unverbindliche Probeabonnement an, das gerne auch an Freunde und Bekannte weiterempfohlen werden kann: Es endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Sie können so überprüfen, ob und wie wir den hohen Anforderungen an unsere Arbeit gerecht werden.

    Jetzt das junge Welt-Probeabo bestellen! Drei Wochen gratis, endet automatisch.

    jungewelt.de/probeabo

  • Selbst lesen reicht nicht!

    Je mehr diese Zeitung kennenlernen, um so stärker ihre Wirkung
    Aktion und Kommunikation
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    jW-Verteiler auf der Friedensdemonstration am 25. Februar in Berlin

    Mit dem Slogan »Wir sollten uns mal kennenlernen!« laden wir seit wenigen Tagen verstärkt zum Probelesen ein, das, wie oben erwähnt, nach drei Wochen ohne Zutun endet. Damit möglichst viele testen können, ob wir wirklich genau genug draufschauen, wenn es darum geht, Kriegshetze, Sozialraub und politische Trittbrettfahrer zu entlarven, brauchen wir gerade jetzt unsere aktive Leserschaft. Sie weiß, dass die Wirkmächtigkeit der jW von deren Reichweite abhängt und wird deshalb nicht müde, die Zeitung weiterzuempfehlen und unsere Artikel in den sozialen Netzen zu teilen.

    Haben Sie Freunde, Bekannte oder Verwandte, für die die junge Welt interessant sein könnte? Empfehlen Sie Ihnen das Kennenlern-Abo! Entweder nutzen Sie dafür den beiliegenden Flyer, weisen auf die Seite www.jungewelt.de/probeabo hin oder verwenden den nebenstehenden Coupon. Gerne können Sie dazu auch diese Ausgabe (oder sogar mehrere davon) und insbesondere den obenstehenden Text einsetzen. Wer mehr tun will, kann mit Aktionsmaterial die jW in seinem Umfeld sichtbarer machen. Bestellen Sie es unter aktionsbuero@jungewelt.de oder telefonisch unter (+49) (0)30/53 63 55 10. Unsere große Bitte an die Stammleserschaft, aber auch Neubegeisterte: Setzen Sie sich als persönliches Ziel, mindestens zwei Probeleserinnen oder -leser zu gewinnen und berichten sie uns von der erfolgreichen Umsetzung.

    Auch für den alljährlichen großen Aktionstag der jungen Welt werden noch aktive Leser gesucht, die zum 1. Mai kostenlose Verteilexemplare bestellen. Unser Aktionsbüro freut sich auf Ihre Rückmeldung.

    jungewelt.de/verteilen

  • Einfach überzeugend

    Drei Wochen, die Ihnen die junge Welt nahebringen
    Kommunikation & Aktion
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    Heute beginnen wir mit der zweiten Phase unserer Probeaboaktion, mit der wir bis zum 24. April möglichst vielen Erst- und Neulesern die Vorzüge eines täglichen jW-Leseangebotes nahebringen möchten. Das Interesse daran ist deutlich gestiegen, seit es im bundesdeutschen Süden und Westen, aber auch in Österreich und in der Schweiz die junge Welt wieder erscheinungstäglich am Kiosk gibt. Gegen jeden Branchentrend haben wir uns für einen zweiten Druckstandort entschieden. Die Zahl der Orte, an denen diese Zeitung von vielen neu entdeckt werden kann, hat dadurch enorm zugenommen. Nicht wenige Neuleserinnen und -leser bekunden immer wieder ihre Überraschung ob der Existenz einer Zeitung, die sagt, was ist, und in der sie ihre Interessen ernst genommen finden. Nicht wenige von ihnen würden sich gern vergewissern, dass diese Wahrnehmung keinem Zufallsbefund, sondern täglichem soliden Journalismus geschuldet ist.

    Dem tragen wir seit Jahren mit einem Angebot Rechnung, das überzeugt. Drei Wochen (in Österreich und in der Schweiz zwei Wochen) lang kann die Tageszeitung junge Welt bequem über den eigenen Briefkasten geordert werden. Der Bezug ist kostenlos und endet automatisch. Gerade damit waren wir lange Zeit fast allein, da viele Verlage auf die berüchtigte Abofalle nicht verzichten wollten. Das hat sich geändert, denn so ein Gratisangebot ohne doppelten Boden ist geradezu unwiderstehlich, letztendlich aber nur, wenn auch das gelieferte Produkt dann die Erwartungen erfüllt. Gerade deshalb entschließen sich überdurchschnittlich viele jW-Probeleserinnen und -leser nach Bezugsende von sich aus, ein dauerhaftes Abo zu bestellen. Die große Mehrheit derjenigen, die das noch nicht sofort tun wollen, gehen zumindest häufiger zu ihrem Lieblingseinzelhändler, um bei besonderen politischen Lagen oder ansprechenden Titelseiten die junge Welt zu kaufen. So schließt sich der Kreis: Die Mehrverkäufe über Abovertrieb wie Einzelhandel stärken Verlag und Dienstleister einschließlich unserer zweiten Druckerei im Hessischen.

    Doch wie können möglichst viele neue Leserinnen und Leser an ein Probeabo herangeführt werden? Sicher nicht zuletzt durch unsere Werbung auf Plakaten oder im Internet. Auch Verteilaktionen, die oft den Erstkontakt herstellen, generieren nicht wenige Probeleserinnen und -leser. Ein weiterer gewichtiger Faktor ist allerdings auch die persönliche Empfehlung. Der oder die Empfehlende kann einschätzen, ob der Hinweis auf fruchtbaren Boden fallen wird. Außerdem geht mit der individuellen Ansprache ein gewisser Vertrauensvorschuss einher. Alles Gründe, warum diese Weiterempfehlungen besonders effektiv sind. Ein großer Dank also an unsere Abonnentinnen und Abonnenten, die sich für die junge Welt ins Zeug legen: Exemplare verteilen, Werbematerial bestellen, Freunde, Verwandte oder Bekannte ansprechen. Sie handeln so, weil sie in der Zeitung einen Nutzen für sich entdeckt haben und dieser um so größer ist, je mehr gemeinsam daran teilhaben.

    Sollten auch Sie die junge Welt heute das erste Mal in der Hand halten und unverbindlich drei Wochen (im europäischen Ausland zwei Wochen) lang testen wollen, so nutzen Sie bitte den Coupon in dieser Ausgabe oder die Bestellmöglichkeiten am Ende des Textes! Lassen Sie sich überzeugen und überzeugen Sie andere!

    Drei Wochen gratis: jungewelt.de/probeabo oder unter 0 30/53 63 55-84. Mit Angabe der Lieferadresse genügt auch eine formlose Mail an abo@jungewelt.de.

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