75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Sa. / So., 26. / 27. November 2022, Nr. 276
Die junge Welt wird von 2690 GenossInnen herausgegeben
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jW stärken!

  • Dem Kapital auf die Finger geschaut

    Handreichung für aufgeklärte Menschen. Mit einem kostenlosen Testangebot überzeugen lassen
    Kommunikation & Aktion
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    Fleißig damit beschäftigt, selbst angerichteten Schaden zu beseitigen: Der »grüne« Wirtschaftsminister Habeck (Leuna, 16.5.2022)

    Wohl dem, der in den letzten Wochen Nachrichten verfolgt hat und darüber nicht wahnsinnig geworden ist. Gasumlagenjongleur Robert Habeck berichtet im deutschen Fernsehen von seinen Vorstellungen, dass Branchen nach Lust und Laune ihre Produktion stoppen und wieder anfahren könnten (»keine Insolvenz«). Auf die sogenannten Champions mag das zutreffen, aber den lohnabhängig Beschäftigten, den Klein- und Scheinselbständigen geht der Arsch auf Grundeis bei solchen Aussichten – und die Bereitschaft, diesen Unmut auch auf die Straße zu tragen, wächst. Die Champions sind das deutsche Großkapital – und eben dieses hat der Wirtschaftsminister als deren Handlanger im Blick.

    Auf zum »heißen Herbst«

    Die Tageszeitung junge Welt beobachtet das Agieren des Kapitals genau und berichtet täglich darüber. Unsere Leserinnen und Leser wissen das und nutzen die Zeitung entsprechend, aber vielen Menschen in diesem Land sind die junge Welt und ihre Haltung tatsächlich noch gar nicht bekannt. Hier können Sie helfen, liebe Leserinnen und Leser: Kommen Sie mit aktiven Gewerkschaftern aus Ihrem Betrieb, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, die Sie auf einer der Demos im »heißen Herbst« treffen, ins Gespräch. Nutzen Sie die Informationen und Einschätzungen, die Sie in der jW gelesen haben. Das kostenlose Probeabo der Tageszeitung junge Welt ist ein ansprechendes Angebot: Nach drei Wochen ist meist ein bleibender Eindruck entstanden. Das Abo endet automatisch und muss nicht extra abbestellt werden. Die Probeabonnenten können dann entscheiden, ob sie weiter an gutem Journalismus interessiert sind. Aus einem dreiwöchigen Probeabo (im europäischen Ausland zweiwöchig) wird so oft eine lange Partnerschaft in Sachen Aufklärung!

    Probeabo nutzen

    Für die Bestellung können Sie zum einen den nebenstehenden Coupon verwenden. Die Angabe einer Telefonnummer ist für uns dabei nicht unwichtig, weil wir zum Ende des Abonnements gerne noch einmal fragen wollen, ob die Zeitung auch bei Ihnen angekommen ist – im Briefkasten und selbstverständlich auch inhaltlich. Wenn Sie lieber direkt am Telefon bestellen wollen, dann erreichen Sie die Kolleginnen und Kollegen vom jW-Aboservice unter der Nummer 030 53 63 55 84. Selbstverständlich können Sie eine Bestellung auch über unser Onlineformular unter jungewelt.de/probeabo auslösen. In nur einem Schritt kommen Sie hier an Ihre Testausgaben der Tageszeitung junge Welt. Überzeugen Sie sich selbst von unseren Qualitäten!

    Ein Probeabo bestellen unter jungewelt.de/probeabo oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 84

  • 61 Jahre und kein bisschen leiser

    Kampagne »Unblock Cuba« nimmt wieder an Fahrt auf
    Aktionsbüro
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    Proteste gegen die US-Blockade im Rahmen der Kampagne »Unblock Cuba«

    Die vor mittlerweile 61 Jahren von den USA gegen die sozialistisch regierte Karibikinsel verhängte Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade trifft nach wie vor nicht nur die kubanische Bevölkerung auf verheerende Weise, sondern schädigt auch Unternehmen, Vereine und Privatpersonen im Ausland.

    Auf dieses in den Medien nahezu völlig verschwiegene Unrecht macht die 2019 von jW und einem großen Bündnis initiierte internationale Solikampagne »Unblock Cuba« aufmerksam. Den jährlichen Höhepunkt bildet der Zeitraum, in dem die Staaten in der UNO-Vollversammlung über die kubanische Resolution abstimmen – und die illegale US-Blockade regelmäßig eindeutig verurteilen. Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass der diesjährige, neue Abstimmungstermin auf den 2./3. November verschoben wurde. Damit steht im Herbst die Schwerpunktphase für Aktionen bevor, in der die praktische Solidarität wieder verstärkt wird.

    Den Auftakt bildet an diesem Sonntag, den 18. September, eine Fahrraddemonstration. Die Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba ruft zusammen mit weiteren Soligruppen unter dem Motto »Wir treten in die Pedale« dazu auf, sich ab 12 Uhr dem Radkorso von der ­Kubanischen Botschaft zur US-Botschaft anzuschließen. Neben den regelmäßigen Aktionen jeweils am 17. eines Monats, z. B. die der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und der Vereinigung Schweiz-Cuba, sowie der europäischen Aktion »1ct4Cuba« sind weitere Aktivitäten in Planung.

    Aktionsmaterial hierfür – wie Plakate, Flyer und Aufkleber – kann über die Seite www.unblock-cuba.org bestellt werden. Weitere Informationen, auch zu Spenden und aktuellen Veranstaltungen, finden sich ebenfalls dort.

    Näheres zu der Aktion »­1ct4Cuba« unter https://1c4cuba.eu. Informationen und Material zu der Kampagne »Unblock Cuba« finden Sie unter www.unblock-cuba.org

  • 203C3150-D1D3-42F4-921D-7115AD941750.JPG
    Bei Sozialprotesten immer mit dabei – die Tageszeitung junge Welt

    Wenn vielerorts Menschen gegen horrende Preissteigerungen protestieren und gegen die Regierungsappelle, für die Gewinne von Energiekonzernen solidarisch zu frieren, auf die Straße gehen, darf die junge Welt nicht fehlen. Die soziale Frage ist seit ihrer Gründung Kernbestandteil der Berichterstattung dieser Zeitung. Um den sozialen Protest mit klarer Haltung zu untermauern, dadurch auch einer Vereinnahmung durch rechte Kräfte entgegenzuwirken und gleichzeitig unsere besondere Zeitung bekannter zu machen, sind Bestellungen von jW-Verteilexemplaren ein bewährtes und effektives Instrument. Hierzu möchten wir alle Leserinnen und Leser einladen. In den letzten Tagen erreichten uns für dieses Wochenende und den kommenden Montag bereits unter anderem aus Magdeburg, Kassel, Karlsruhe und Offenburg Zeitungsbestellungen, um die jW kostenlos bei Kundgebungen oder Demonstrationen zu verteilen.

    Die kleinste Bestelleinheit ist jeweils ein Stapel von 50 Ausgaben, aber natürlich können Sie auch mehrere Stapel ordern. Wichtig ist nur, Bestellungen so früh wie möglich im jW-Aktionsbüro anzumelden – spätestens jedoch vier Werktage vor Belieferung. Die Kolleginnen und Kollegen des Aktionsbüros sind telefonisch unter 0 30/53 63 55 10 und per E-Mail unter aktionsbuero@ jungewelt.de erreichbar. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

  • Kriegsrausch und Ignoranz

    Ein jW-Probeabo hilft, die Zusammenhänge zwischen steigenden Profiten und wachsender Verarmung zu erkennen
    Kommunikation & Aktion
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    »Grüne« Außenministerin Annalena Baerbock im Kriegsgebiet: Besuch beim ukrainischen Präsidenten Selenski am 10. Mai 2022

    Die Bundesregierung befindet sich im Kriegsrausch und die Grünen, die in der Vergangenheit von sich behaupteten, Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete abzulehnen, stehen dabei an vorderster Front. Unsere Waffen würden helfen, Leben zu retten, behauptet Außenministerin Annalena Baerbock. In Wahrheit dürfte es viel mehr um die Profite der Waffenlobby gehen – und um die zu sichern, ist es egal, was die deutschen Wähler denken. Dass es mit dem Verständnis der Bevölkerung für Aufrüstung und die Sicherung der Profite von Energiekonzernen nicht so weit her ist, zeigt das steigende Interesse an sozialen Protesten.

    Die Tageszeitung junge Welt begleitet diese journalistisch und schafft Gegenöffentlichkeit. Wir sind mit Infoständen auf Kundgebungen, verteilen Zeitungen bei Aktionen und sind im stetigen Austausch mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Wie Sie wissen, funktioniert diese Arbeit nicht ohne Sie. Die Abonnentinnen und Abonnenten sind die wichtigste Stütze der jungen Welt – nicht nur in finanzieller Hinsicht. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie die Analysen, Berichte und Kommentare der jW in Gesprächen und Diskussionen nutzen, von uns erzählen und uns weiterempfehlen. Am besten geht das mit unserem Probeabo: Empfehlen Sie die jW Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten! Die Vorteile liegen auf der Hand: Probeabonnenten bekommen die junge Welt drei Wochen lang jeden Tag kostenlos nach Hause geliefert (im europäischen Ausland zwei Wochen). Im Gegensatz zu vielen anderen Zeitungen endet dieses Abonnement automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Wir bitten nur darum, mit unseren Probeabonnenten zum Ende ihres Bezugs ein kurzes Gespräch führen zu können, um zu erfahren, was wir noch verbessern sollten.

    Kommen Sie mit Ihren Verwandten, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch – Anlässe gibt es derzeit genug. Helfen Sie uns dabei, die einzige marxistisch orientierte Tageszeitung Deutschlands bekannter zu machen und unterstützen Sie so die junge Welt!

    Probeabo bestellen: jungewelt.de/probeabo oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 84

  • Lebensmittel Melodie und Rhythmus

    Unseren Leserinnen und Lesern fehlt ein kritisches Kulturmagazin schon jetzt
    Kommunikation und Aktion
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    Gegen den rechten Zeitgeist: Melodie & Rhythmus-Künstlerkonferenz am 8. Juni 2019 in Berlin

    Es gibt sie – Künstlerinnen und Künstler, die sich realistisch mit der Welt und den sie strukturierenden Machtverhältnissen auseinandersetzen und daraus progressive Utopien entwickeln. Diese Werke aufzuspüren, hatte sich das Magazin für Gegenkultur Melodie & Rhythmus zum Ziel gesetzt. Mehr noch: Aus marxistischer Perspektive steht hier nicht nur Rezeption im Vordergrund; die Produktionsbedingungen und -verhältnisse Kulturschaffender wurden ebenso ins Auge gefasst. Nun musste der Verlag 8. Mai am 20. August die vorläufige Einstellung des Titels verkünden: Weil das nötige Personal fehlt, um die Produktion in der gewünschten und erwarteten Qualität auf Dauer gewährleisten zu können.

    Dieser für uns schwere Schritt wurde auch von unseren Abonnentinnen und Abonnenten mit Bedauern aufgenommen. Allerdings: Nur die wenigsten haben von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Sollte es also weitergehen, werden sie als erste das neue M & R-Heft in den Händen halten. Durch die Zuschriften bekamen wir mit, welche Bedeutung ein marxistischer Kulturjournalismus heute hat. »Die M &  R hat mir in den letzten Wochen so viel Inspiration und auch Widerstandsgeist vermittelt wie kaum eine Kulturzeitschrift zuvor«, schrieb F. aus Attendorn. Gerade in der Provinz, wo es ohnehin an kultureller Infrastruktur fehle. Robert M. aus Münster fand sie bisweilen auch etwas schräg, dennoch: »Gelernt hab’ ich aber bei jeder Ausgabe was.«

    Produktiv gewendet, empfahlen uns einige, einen regelmäßigen Newsletter mit Artikeln zu veröffentlichen oder – ganz modern – einen Podcast. »Dann macht doch bitte in einer abgespeckten Version weiter!« wünscht sich Claudia P. aus Kiel ganz allgemein. Inhaltlich wurde angeregt, Platz für Laienartikel einzuräumen. »Ein Magazin ist nicht nur Podium für Studierte, es braucht Publikum, am liebsten neugieriges, Wissen suchendes, mit ’nem großen Sack an Kritik und vielleicht auch Wege, wie man da hinkommen kann, wo sich verstanden fühlt, wer daran mitgewerkelt hat«, stellt Cornelia N. aus Eisenhüttenstadt fest. Ob und in welcher Form es auch immer weitergehen mag mit der Melodie & Rhythmus, die Leserinnen und Leser hat die Einstellung nicht kaltgelassen.

  • Eine tägliche Hilfe

    Spendenabos für die, die sie brauchen: Gerade Menschen mit wenig Geld nützt die junge Welt
    Aktionsbüro
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    Für ein Wochenende: Lenin-Platz mitten in Berlin beim UZ-Pressefest 2022

    Die ersten Demos und Kundgebungen im »heißen Herbst« sind angelaufen. Auch die junge Welt war am vergangenen Montag u. a. in Leipzig bei der Kundgebung der Partei Die Linke mit einem Infostand vertreten. Viele Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben gezeigt: Die Wut über die Maßnahmen der Bundesregierung, die politisch gewollte Preistreiberei bei Strom und Gas, ist groß – und die soziale Frage präsent wie selten zuvor. In Zeiten, in denen der Kampf um die Deutungshoheit mit harten Bandagen geführt wird, ist der Wert aufklärerischer und kritischer Medien nicht zu unterschätzen. Die Tageszeitung junge Welt schreibt für die Gegenöffentlichkeit und für die Stimmen, die in der bürgerlichen Presse kein Gehör finden. Damit wir auch in Zukunft unserem Anspruch gerecht werden und nicht nur aus unseren Redaktionsräumen, sondern auch direkt von der Straße berichten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

    Am besten funktioniert das durch ein Abonnement der Tageszeitung junge Welt. Abonnements sind unsere wichtigste Einnahmequelle. Leider ist der Abschluss eines Abos gerade in der derzeitigen Lage für viele Menschen auch ein ökonomisches Problem. Insbesondere Menschen, bei denen das Geld kaum zum Leben reicht, profitieren jedoch besonders von unserer unabhängigen und kritischen Berichterstattung. Deshalb rufen wir unsere Leserinnen und Leser dazu auf, unser Sommerabo zu spenden: Sie finanzieren damit Freiabos, die wir an Menschen und Organisationen vergeben, die diese gut gebrauchen können. Diese erhalten die junge Welt für 75 Tage kostenlos nach Hause geliefert.

    Eine weitere Möglichkeit für alle, die die junge Welt beispielsweise bereits als Probe- oder Aktionsabonnent kennengelernt haben, ist der Umstieg auf eine höhere Preisklasse (zum Beispiel vom Normalabo auf das Soliabo) im täglichen Bezug – auch dies hilft uns enorm. Auch der Wechsel vom Wochenend- zum Vollabo bietet einen tieferen Einblick in das Weltgeschehen und gibt Ihnen gute Argumente für Gespräche über Krieg und Krise in der kommenden Zeit.

    Die Optionen, die junge Welt bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, sind vielfältig. Selbstverständlich sind wir über jede Leserin und jeden Leser froh, die in dieser Zeit ihren Teil zum Erhalt und Wachstum der jW beitragen. Wenn Sie uns auf einer der nächsten Demos und Kundgebungen sehen, sprechen Sie uns gerne an! Jetzt gilt es, zusammenzuhalten und der Kälte von oben einen heißen Herbst entgegenzusetzen.

    Weitere Informationen über die Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.jungewelt.de/unterstuetzen/spenden.php?zweck=Freiabos

    Die Umsteigemöglichkeiten finden Sie hier: www.jungewelt.de/abo

  • Was für ein Fest!

    Mehr als eine Parteifeier: Das UZ-Pressefest war ein großer Erfolg und ein starker Auftakt in den »heißen Herbst«
    Sebastian Carlens
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    Das Pressefest der UZ, Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), hat am 27. und 28. August an einem historisch bedeutsamen Ort stattgefunden: Vor dem Karl-Liebknecht-Haus in Berlin-Mitte, der früheren Zentrale der KPD. Das Haus ist jetzt Sitz der Partei Die Linke, die nicht mehr allzuviel mit den deutschen Kommunisten verbindet. Die DKP hingegen, als Neukonstituierung der seit 1956 verbotenen KPD entstanden, bekam keinen Zutritt zum Gebäude – nicht einmal als temporärer Mieter einiger leerstehender Büroräume. Die Straßen rundherum allerdings standen am vergangenen Wochenende durchweg im Zeichen von Hammer und Sichel. Mehr als 10.000 Menschen nahmen am Fest teil und machten es so zu einem großartigen Erfolg.

    Für die junge Welt und den Verlag 8. Mai hat die Teilnahme Tradition. In Dortmund-Wischlingen, seit Jahrzehnten angestammter Austragungsort, waren die »Lenin-Bar« und das jW-Debattenzelt seit langem fester Bestandteil. Nachdem der Dortmunder Revierpark der UZ 2022 erstmalig und unter fadenscheinigen Gründen versagt wurde und der Umzug nach Berlin feststand, mussten auch Zeitung und Verlag ihr Programm entsprechend anpassen. Erleichtert wurde dies durch die Nähe der jW-Räumlichkeiten zum Festgelände.

    Dass Veranstaltungen totgeschwiegen werden, wenn sie politisch missliebig sind, erlebt die junge Welt mit der Rosa-Luxemburg-Konferenz, an der vor der Pandemie über 3.000 Besucherinnen und Besucher teilgenommen haben, jährlich aufs Neue. Das UZ-Pressefest, eines der größten Straßenfeste im Berlin des bisherigen Jahres 2022, wurde ebenso bestenfalls abgewatscht. Die Kommunistenzeitung feiere dort »mit fragwürdigen Russland-Freunden«, raunte Spiegel online: Es ging um einen Auftritt der Gruppe Banda Bassotti, die auch im Donbass seit Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges 2014 Solidaritätskonzerte gegeben hatte. Die Taz beschimpfte das Fest als »Parallelwelt, in der sich die DKP und Konsorten längst ausschließlich bewegen«. Für die Randgruppe grüner Bestverdiener, die den Krieg als Vehikel für ihre Deindustrialisierungsphantasien nutzen, gilt das freilich nicht.

    Beim UZ-Fest haben etliche Anwohner mitgefeiert, es sind Tausende Gäste aus diesem und vielen anderen Ländern angereist. Neben Musik und Genuss kam auch die Debatte nicht zu kurz: Über den Zustand der Linkspartei, den Militarismus der »grün-rot-gelben« Bundesregierung, die aggressive NATO-Expansion in Europa und Asien. Klar, das schmeckt weder Spiegel noch Taz, ebensowenig der Linkspartei. Immerhin: Die Besucherzahl überstieg diejenige, die das Partei-»Fest der Linken« in seinen besten Zeiten erreichen konnte, erheblich. Es geht also, wenn man will, sogar ohne Wahlzuschüsse und freundliche Unterstützung des Berliner Senats. Man darf daraus lernen – auch im Liebknecht-Haus.

    Klar ist auch: Ohne die tatkräftige Mitarbeit vieler hundert Helferinnen und Helfer wäre dies niemals gelungen. Ihnen allen, darunter auch den Redakteuren der jungen Welt, den Angestellten des Verlags 8. Mai und den ehrenamtlichen Unterstützern der Zeitung, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Mit euch zusammen konnte ein kraftvolles Signal gesetzt werden, ein Auftakt zum »heißen Herbst«. Denn wenn in den nächsten Wochen der Protest gegen Sozialkahlschlag und Hochrüstung auf deutschen Straßen beginnt, wissen wir: Der erste Schritt dahin war eine große, bunte und vielfältige Feier – nicht nur eine der DKP, sondern ein wirkliches Fest aller Linken.

    jW begleitet u. a. journalistisch:

    – die Montagsdemonstration am 5. September (19 Uhr) in Leipzig (Augustusplatz) und

    – den ebenfalls für Montag (18 Uhr) angekündigten Protest vor der Parteizentrale der Grünen in Berlin (vor dem Neuen Tor 1)

  • Kunst, Kultur und Kaffee

    Der neue jW-Laden in der Berliner Torstraße 6 empfängt ab sofort Besucher
    Kommunikation & Aktion
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    ipb/jW

    Am Freitag, 26. August, öffnete der neue jW-Laden das erste Mal seine Pforten – und komplettiert damit das Konzept, welches die ehemalige Ladengalerie der Tageszeitung in die beiden räumlich getrennten Bereiche Verkauf und kuratierte Galerie aufgliedert. Während des Pressefestes der UZ wurde der Laden bereits gut angenommen und konnte etliche Besucherinnen und Besucher willkommen heißen. Sie finden dort eigene Verlagsprodukte wie Bücher und Broschüren, Kaffee vom Kollektiv Aroma Zapatista, verfügbare Titel aus der Bibliothek des Widerstands, der jW-Kunstedition sowie andere Grafiken aus dem umfangreichen Sortiment der jungen Welt. Eine Bibliothek wichtiger Autorenpublikationen wird ebenfalls vorgehalten. Schauen Sie vorbei und stöbern selbst durch das Sortiment!

    Für unsere Leserschaft wie Kundschaft wird sich die Adresse jedoch noch in anderer Hinsicht als nützlich erweisen: Der jW-Laden dient ebenso als Anlaufstelle für Abonnements und bei Problemen wie ausbleibenden Zustellungen oder Anschriftänderungen. Auch eine Urlaubsumleitung können die Kolleginnen und Kollegen aufnehmen und an den Aboservice weiterleiten. Nach vorheriger Absprache wird dort zudem Material aus dem Archiv zugänglich gemacht. Kommen Sie also gern vorbei in den Öffnungszeiten von Mittwoch bis Freitag zwischen 13 und 18 Uhr. Bestellungen können Sie nach vorheriger telefonischer Absprache schon ab zehn Uhr abholen (oder alternativ auch am Montag und Dienstag zwischen zehn und 16 Uhr). Selbstverständlich besteht noch immer die Möglichkeit, sich die Ware aus dem Shop zusenden zu lassen. Dafür können Sie die Seite jungewelt-shop.de besuchen oder rufen an. Parallel zum Laden hat übrigens auch die Maigalerie direkt gegenüber geöffnet – ein Einkauf lässt sich also gut mit einer Besichtigung der aktuellen Ausstellung kombinieren!

    Der Laden öffnet Mittwoch bis Freitag von 13–18 Uhr und ist telefonisch unter 0 30/53 63 55 68 erreichbar. Weiterhin können Sie unter jungewelt-shop.de bestellen

  • Nicht einschüchtern lassen!

    Die richtige Zeitung zum Verständnis aktueller Kriege und Krisen: jW-Sommerabo für 75 Euro bestellen
    Aktion und Kommunikation
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    Aufbau beim UZ-Pressefest

    Gerade in Zeiten, in denen sich die politische Lage zuspitzt und die Angst vor sozialer Verelendung steigt, ist es besonders wichtig, eine Zeitung zu haben, die sich gegen die Profiteure des Krieges und der finanziellen Notlage stellt. Die junge Welt ist die einzige marxistisch orientierte überregionale Zeitung in Deutschland – und steht ganz klar auf der Seite der Arbeitenden. Doch wieso ist die junge Welt gerade zur heutigen Zeit so relevant? In den kommenden Monaten werden viele Menschen sparen müssen und frieren, wovon große Konzerne profitieren und durch diese hausgemachte Krise sogar noch gestärkt werden.

    Um so wichtiger ist es, dass sich Betroffene nun gemeinsam gegen den staatlich verordneten Sparkurs stellen. Als genossenschaftlich organisierte Tageszeitung sind wir sowohl von Parteien und Kirchen als auch von Unternehmen und Verbänden unabhängig. Diese Unabhängigkeit nutzen wir bewusst, um im Interesse der arbeitenden, erwerbslosen und rentenbeziehenden Menschen zu berichten und über Ungerechtigkeiten aufzuklären. Doch das ist in der heutigen Medienlandschaft nicht immer ganz einfach. Den Herrschenden sind wir ein Dorn im Auge. Seit langem wird die junge Welt vom deutschen Inlandsgeheimdienst verfolgt, was einen großen Angriff auf die Pressefreiheit darstellt. Der Staat will ausdrücklich und erklärtermaßen unsere »Relevanz« einschränken.

    Davon lassen wir uns selbstverständlich nicht einschüchtern. Doch können wir nicht alleine gegen geheimdienstliche Verfolgung ankommen und sind deshalb auf die Unterstützung jeder einzelnen und jedes einzelnen angewiesen. Wer die jW noch nicht kennt, für den stellt das UZ-Pressefest in Berlin-Mitte an diesem Wochenende die ideale Gelegenheit dar, um die Zeitung neu zu entdecken. Auf unserer Terrasse (Torstraße 6, 10119 Berlin) und an unseren Infoständen auf dem Fest können Sie sich ausführlich über unsere Zeitung und unsere weiteren Projekte wie die deutschsprachige Ausgabe der kubanischen Zeitung Granma oder unsere Bücher- und Broschürenproduktion informieren und zu allen Aboangeboten beraten lassen. Schauen Sie auch gerne in unserem neuen jW-Laden vorbei, der am Freitag erstmals seine Türen geöffnet hat!

    Alle, die sich noch nicht für ein Vollabo entscheiden können, möchten wir unser aktuelles Sommeraktionsabo ans Herz legen: 75 Ausgaben der jungen Welt für nur 75 Euro. Das Abo endet automatisch, so dass es keinerlei Stress mit einer Abbestellung gibt. Falls Sie selbst schon ein Abo haben, können Sie unser Angebot gerne Ihren Freundinnen, Freunden und Verwandten empfehlen! Gerne dürfen Sie uns auch 75 Euro für ein Sommerabo spenden: für jene, bei denen das Geld gerade besonders knapp ist. Gemeinsam setzen wir uns so für die Pressefreiheit ein und stellen uns gegen Sozialabbau, Krieg und Krise – und erhöhen die Relevanz der jungen Welt.

    Das jW-Sommeraktionsabo lässt sich hier bestellen: jungewelt.de/sommerabo oder telefonisch unter 030/53635580

  • Die junge Welt ist vor Ort

    Linke »Montagsdemo« in Leipzig: Wir sind da, wo der Protest gegen sozialen Kahlschlag stattfindet
    Aktionsbüro
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    Montagsdemonstration gegen Hartz IV am 23. August 2004 in Berlin

    Trotz der spätsommerlich hohen Temperaturen graut es vielen Menschen in der BRD schon jetzt vor der nächsten Nebenkostenabrechnung. Die sogenannte Gasumlage, gepaart mit einer Rekordinflation, sorgt für Unmut und Angst. Aus diesem Grund planen linke Kräfte, darunter auch die Partei Die Linke, für den 5. September eine erste »Montagsdemonstration« in Leipzig.

    Dabei geht es um mehr als nur bezahlbare Energie. Es droht eine Massenverarmung ungekannten Ausmaßes. Wir als Tageszeitung junge Welt werden selbstverständlich auch vor Ort sein und Bericht erstatten, Zeitungen verteilen und Gespräche führen. Als Medium möchten wir die Lage aus erster Hand einschätzen können und als journalistische Ansprechpartner der Proteste dienen. Denn schon jetzt ist in der bürgerlichen Presse die Rede von »extremistischer Unterwanderung« einer Demonstration, die noch gar nicht stattgefunden hat. Eine Vorverurteilung der Proteste gegen die unbezahlbaren Energiepreise, die im Herbst zweifelsohne zunehmen werden, kommt für uns nicht in Frage. Statt dessen wollen wir vor Ort sein, mit Demonstrantinnen und Demonstranten ins Gespräch kommen und das Feld nicht den etablierten Medien überlassen, die bereits jetzt jeden denkbaren Protest gegen eine asoziale Politik der Bundesregierung in die Nähe Putins und Russlands rücken.

    Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Haben Sie auf der Demonstration in Leipzig etwas Berichtenswertes erlebt? Gibt es in Ihren Heimatorten eigene, neue Protestformen? Planen Sie und Ihre Freunde und Bekannten, selbst gegen die »rot-grün-gelbe« Kahlschlagspolitik aktiv zu werden? Wir freuen uns über jedes Gespräch – nicht nur mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern.

    Vom Sommerloch ist in Verlag und Redaktion der jungen Welt nichts zu spüren. Am Wochenende vom 3. bis 4. September begeht die österreichische Monatszeitung Volksstimme ihr traditionelles Pressefest in Wien. Die jW wird auf dem Volksstimme-Fest vertreten sein. Unsere österreichischen Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, mit unseren Redakteurinnen und Redakteuren zu diskutieren und zu feiern.

    Der September beginnt mit einem hohen Aktionsniveau für die junge Welt. Bei der derzeitigen Lage dürfte sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern. Klar ist: Wir bleiben uns treu und liefern nicht nur ausführliche Berichte und Analysen, sondern sind vor Ort und nah am Geschehen.

  • Beim Schopfe packen

    Die ist auf dem Pressefest der vor Ort und kann dort abonniert werden
    Kommunikation & Aktion
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    Verteilaktion der jungen Welt im Berliner Wedding

    Gute Vorsätze und deren Umsetzung sind der Erfahrung nach zwei paar Schuhe. So ist der Abschluss eines Abonnements der Tageszeitung junge Welt – in welcher Form auch immer – ein sehr guter Vorsatz. Die Berichterstattung über soziale Proteste aus der Perspektive der Unterdrückten und Ausgebeuteten gibt es in deutschsprachigen Tageszeitungen so kein zweites Mal. Die regelmäßige Behandlung von marxistischen Theorien und auch die Einordnung des Weltgeschehens unter den Gesichtspunkten dieser Wissenschaft, das macht den Kauf für Interessierte so wertvoll. Nicht zu vergessen die solidarische Berichterstattung über fortschrittliche Kräfte in Lateinamerika.

    Dem Vorhaben, diese unabhängige Berichterstattung zu finanzieren und damit Teil einer Gemeinschaft von Leserinnen und Lesern zu werden, können viele Hindernisse im Wege stehen. Der nebenstehende Coupon für ein befristetes Aktionsabo, womit Sie 75 Ausgaben für 75 Euro nach Hause gesendet bekommen, geht beispielsweise bei der immer teureren (und immer unzuverlässigeren) Post verloren; unter enormem Arbeitsdruck wird das Telefonkabel angebaggert, die Abohotline (030 / 53 63 55 80) ist nicht erreichbar; oder der Rechner stürzt kurz vor der Bestellbestätigung des Onlineformulars unter jungewelt.de/sommerabo ab. Es gibt viele Hindernisse. Aber sie lassen sich überwinden!

    Auf dem Pressefest der UZ am 27. und 28. August in Berlin haben Sie nun die Gelegenheit, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Lauschen Sie der dargebotenen Musik von Banda Bassotti oder den Zöllnern mit einem guten Wein aus unserer Lenin-Bar, folgen Sie den Debatten der Arbeiterjugend im SDAJ-Pavillon, oder genießen Sie die Wendungen des Bühnenstücks »Orpheus in der Unterwelt« im Kino Babylon. Nebenbei können Sie an einem unserer Stände, in der Maigalerie, im neu eröffneten jW-Laden oder auf der Terrasse ein kostenloses Probeabo oder ein längeres Aktionsabo abschließen. Wenn Sie sich sicher sind, sich längerfristig für die junge Welt entscheiden zu wollen, stehen Ihnen natürlich auch ein Abo der gedruckten Zeitung oder der Onlineausgabe – am besten in der Kombination beider – offen. Wofür Sie sich auch entscheiden: Unsere Kolleginnen und Kollegen helfen Ihnen gerne dabei, Ihre guten Vorsätze zu verwirklichen, die junge Welt zu abonnieren.

    Onlineformular für das Aktionsabo unter jungewelt.de/sommerabo. Es kann auch telefonisch bestellt werden unter 030 / 53 63 55 80

  • Tage der offenen Türen

    Während des -Pressefestes können Sie die Kollwitz-Ausstellung besuchen und unsere Produkte im neueröffneten -Laden erwerben
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft
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    Die neue Maigalerie der jungen Welt

    Wer von früher noch unsere jW-Ladengalerie kennt, wird überrascht sein: Statt eines kombinierten Laden- und Ausstellungsbereiches haben wir beide Bereiche nun in neuen, getrennten Räumlichkeiten untergebracht. Die jW-Maigalerie hat bereits im Mai dieses Jahres ihren Betrieb aufgenommen. Der neue junge Welt-Laden feiert am nächsten Freitag, den 26. August, in der Berliner Torstraße 6 seine Eröffnung. Dort finden Sie nicht nur ausgewählte interessante Bücher zu politischen Themen sowie eine Autorenbibliothek, sondern auch Tassen, Feuerzeuge und jede andere Form von Merchandise. Die junge Welt, ihre Beilagen und Eigenproduktionen gibt es dort selbstverständlich auch. Ab Freitag nachmittag – parallel zu den Öffnungszeiten der Maigalerie – öffnet auch der Laden um 15 Uhr (bis 19 Uhr) seine Türen und und lädt Besucherinnen und Besucher ein, erstmals vorbeizuschauen.

    Die Maigalerie knüpft mit ihrer künstlerischen Konzeption an die Ausstellungstätigkeit der bisherigen junge Welt-Ladengalerie an. Zur Zeit präsentieren wir unsere zweite Ausstellung »Inspiration Käthe Kollwitz« anlässlich des 155. Geburtstags der berühmten Künstlerin. Auf Einladung der Bildhauerin und Kokuratorin Anna Franziska Schwarzbach werden Werke von 22 Künstlerinnen und Künstlern mit aktuellen Bezügen zum Schaffen der großen Realistin präsentiert. Wir empfehlen, am Freitag nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr die Ruhe vor dem Sturm zu nutzen und einen Blick in die Ausstellung zu werfen. Da viele Veranstaltungen der jungen Welt am Wochenende dort stattfinden werden, wird es ordentlich Trubel und weniger Zeit für einen Ausstellungsbesuch geben. Möglich ist er natürlich trotzdem.

    Ebenfalls am Freitag wird ab 14 Uhr auf der jW-Terrasse eine Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten angeboten, so dass dem kulturellen Besuch und der Stärkung danach nichts mehr im Weg steht. Besonders wichtig wird das Wochenendprogramm, welches mit einigen Highlights versehen ist. Am Samstag von 11 bis 12.30 Uhr findet die Podiumsdiskussion zum Thema »Die Musen im Takt der Kriegstrommeln« statt. Die gegenwärtige Haltung von Künstlerinnen und Künstlern zwischen NATO-Patriotismus und Paralyse der Kritik thematisiert Susann Witt-Stahl mit den Diskussionsteilnehmern Hans-Eckardt Wenzel, Helma Fries und Dieter Klemm. Ein zweiter Höhepunkt wird das Podium am Sonntag von 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr: Dort werden die Rolle der bürgerlichen Medien als Eskalationstreiber und publizistische Teilstreitkraft und ihre Verantwortung als »vierte Gewalt« im Staat untersucht. Das ist längst nicht alles – ein Besuch der jW-Räumlichkeiten während des UZ-Pressefestes (und danach) lohnt also allemal!

    Weitere Informationen zum jW-Auftritt auf dem UZ-Pressefest finden Sie hier: jungewelt.de/uzfest22

  • jW sucht Herausgeber

    Wie man die junge Welt mit Abos und Mitgliedschaft in der Genossenschaft unterstützen kann
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    Verteilaktion auf der Maikundgebung des DGB, Berlin 2022

    Wer liest heute noch jeden Tag eine gedruckte Zeitung gegen Bezahlung? Wo dann doch nur der gleiche Inhalt zu finden ist, wie er in anderen Medien oder online gratis zu finden ist? Leserinnen und Leser der jungen Welt tun das, weil sich ihre Zeitung von anderen unterscheidet: Sie beleuchtet Vorgänge in der realen Welt und bewertet sie nach marxistischen Kriterien. In Zeiten sich verschärfender sozialer, politischer und ökonomischer Auseinandersetzungen ist es deswegen um so wichtiger, solch eine Zeitung nicht nur zu lesen, sondern sie auch ganz praktisch zu unterstützen.

    Die Inflationsrate in Deutschland erreichte im Mai den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Neben steigenden Miet- und Energiekosten werden auch Lebensmittel teurer. Betroffen sind alle, aber vor allem Menschen ohne hohes Einkommen werden stark belastet. Auch aus diesem Grund kämpfen wir darum, dass die junge Welt weiterhin bezahlbar bleibt. Trotz Kostenexplosionen gerade in der Zeitungsbranche wollen wir die Verkaufspreise nicht in die Höhe treiben: Andere überregionale Zeitungen werden am Wochenende mittlerweile zu Apothekerpreisen verkauft (ND vier Euro, Taz 4,20 Euro, Süddeutsche 4,10 Euro), die junge Welt liegt mit 2,30 Euro deutlich darunter. Sie bietet auch die mit Abstand günstigsten Abopreise an. Und damit alle auch in den Sommermonaten bestens informiert bleiben, bieten wir sogar ein befristetes Sommerabo an, bei welchem für 75 Ausgaben nur 75 Euro zu bezahlen sind, pro Ausgabe also nur ein Euro. Sie können das Abo selbst bestellen oder Familienmitglieder und Bekannte darauf hinweisen (bzw. es ihnen schenken). Das Abo endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Gerne können Sie uns auch 75 Euro für ein Sommerabo spenden für jene, bei denen das Geld gerade besonders knapp ist. Das Sommerabo funktioniert aber nur dann, wenn möglichst viele von denen, die es nutzen, danach ein unbefristetes und damit richtiges Abo bestellen. Denn nur durch regelmäßige Aboeinnahmen haben wir eine solide finanzielle Basis für unsere Arbeit.

    Um auch in kommenden Krisenzeiten ökonomisch abgesichert zu sein, ist die junge Welt auf eine starke Genossenschaft angewiesen. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Herausgabe und materielle Absicherung der Zeitung. Auch Sie können dabei mitwirken und die Genossenschaft LPG junge Welt eG durch Ihre Mitgliedschaft stärken. Weitere Infos finden Sie im Internet, aber auch am Stand der jW-Genossenschaft beim UZ-Pressefest in Berlin. Dort können Sie Ihren Aufnahmeantrag ausfüllen und abgeben und anschließend mit uns an der jW-Lenin-Bar bei einem guten Glas Wein darauf anstoßen!

    Kommunikation & Aktion

    Sommerabo bestellen, verschenken oder spenden unter jungewelt.de/sommerabo oder telefonisch unter 030 / 53 63 55 80. Informationen zur Genossenschaft finden Sie unter jungewelt.de/genossenschaft

  • Volksfest der Linken

    Die jW stimmt schon am Freitag, 26. August, auf das 21. UZ-Pressefest ein
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    In der Lenin-Bar

    In zwei Wochen wird auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin das »Fest des Friedens und der Solidarität« der Wochenzeitung Unsere Zeit stattfinden, verkünden viele Plakate und Aufkleber in den Straßen der Hauptstadt. Es hält musikalische Highlights wie Die Zöllner Bigband und Banda Bassotti genauso bereit wie die Bühnenaufführung »Orpheus in der Unterwelt« von Peter Hacks und Jacques Offenbach. Dazu sind politische Diskussionen geplant, und für materielle Bedürfnisse wie Kinderbetreuung und Verköstigung ist gesorgt. Nachlesen lässt sich das beeindruckende Gesamtprogramm auf der Internetseite pressefest.unsere-zeit.de. Für alle gebotenen Veranstaltungen, ausgenommen das Theaterstück, wird kein Eintritt verlangt.

    Das gilt auch für alle Punkte im Programm der jW im Rahmen des Pressefestes, das unter jungewelt.de/uzfest22 und auf Seite fünf dieser Ausgabe einsehbar ist. Es startet schon am Freitag, also noch vor der offiziellen Eröffnung des Festes, mit einem Konzert des Duos Yarawi (Aruma Itzamaray und Tobias Thiele), die ihr Programm zu Ehren des chilenischen Dichters Pablo Neruda vorstellen. Sein Amerika findet sich in seinen Liedern und Gedichten, die viele soziale Kämpfe und Proteste auf der ganzen Welt begleitet haben, auch weil sie die Perspektive auf eine bessere Welt eröffnen.

    Mit der Lenin-Bar knüpfen wir an eine weitere UZ-Pressefesttradition an: Sie wird schon ab Freitag mittag und während des ganzen Festes auf der jW-Terrasse eine Auswahl erlesener Weine und Speisen anbieten. Mit einem Glas gut gekühltem Weißwein oder einer kleinen Stärkung lässt es sich gut auf unserer Terrasse neben Rosa aushalten, während man eine politische Debatte führt oder mit Genossinnen und Genossen plauscht, die man nun schon so lange nicht mehr sehen konnte.

    Verlag, Redaktion & Genossenschaft

    Helfende Hände gern gesehen

    Für eine optimale Umsetzung der jW-Programmpunkte suchen wir noch Hilfe. Deshalb bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Unterstützung: Wer könnte noch eine Schicht am Ausschank oder Genossenschaftsstand übernehmen? Weil das gut organisiert sein will, laden wir zu einem Vorbereitungstreffen am kommenden Mittwoch, 17. August, ab 18 Uhr auf die Terrasse hinter dem jW-Verlagsgebäude ein. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter aktionsbuero@jungewelt.de.

    Aktionsbüro

  • Liebknecht-Haus bleibt für Kommunisten geschlossen

    Die Linke sieht ihre Marktchancen durch UZ-Pressefest gefährdet
    Dietmar Koschmieder
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    Straßenschild und Karl-Liebknecht-Haus in Berlin

    Schon immer war es sehr wichtig, dass linke Kräfte zusammenkommen, Meinungen austauschen und Differenzen, aber auch gemeinsame Ziele feststellen. Als sich PDS und WASG 2007 zur Partei Die Linke vereinigten, leiteten viele schon aus der Namensgebung ab, dass sich die neue Partei auch um das Sammeln und Koordinieren diverser linker Gruppen, Bewegungen und Parteien kümmern würde. Nicht nur, weil das Wahlerfolge hervorbringt, sondern weil es die Linken insgesamt handlungsfähiger macht. Die Unterstützung durch Gliederungen und Genossen der DKP wurde dabei zunächst gerne genutzt.

    Dieser Gedanke der Zusammenarbeit linker Kräfte ist in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung fest verankert und findet nicht zuletzt ihren Ausdruck im Zusammengehen der KPD mit der SPD in vielen Regionen aller Besatzungszonen gleich nach dem letzten großen Krieg. In meiner südbadischen Heimat versuchten Annemarie Renger und Kurt Schumacher von der SPD-Führung ihre Genossinnen und Genossen davon abzuhalten – mit der Begründung, man könne ja zusammenarbeiten, müsse sich dazu aber doch nicht gleich zu einer Partei vereinigen. Sie mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.

    Von soviel Klarheit sind wir heute meilenweit entfernt. Zwar verdankt die Partei Die Linke letztlich den Umstand, dass sie heute im Berliner Karl-Liebknecht-Haus residieren kann, dem damaligen Zusammenschluss von Kommunisten und Sozialdemokraten. Schon daraus ergäbe sich die zumindest moralische Verpflichtung, den Kommunisten auf Anfrage Räumlichkeiten in der ehemaligen KPD-Zentrale für ein paar Tage zur Verfügung zu stellen. Das Anliegen der DKP, für ihr kommendes UZ-Pressefest Ende August Räume anzumieten, wurde zunächst freundlich aufgenommen, dann aber von Geschäftsführung und Parteivorsitzenden der Partei Die Linke zurückgewiesen: »Wir können euch die Räume im Karl-Liebknecht-Haus nicht zur Verfügung stellen. In der Tat seid ihr eine konkurrierende Partei«, heißt es in der Begründung.

    Konkurrenz ist ein Begriff, der vor allem auf ein Geschäftsfeld zielt, auf dem es um Marktanteile und Plazierung im Wettbewerb geht. Nach der Logik müsste auch die Tageszeitung junge Welt das Pressefest der UZ (Zeitung der DKP) meiden – schließlich konkurrieren beide Zeitungen um Abonnements in einem relativ schmalen Segment. Aber so ein Pressefest offeriert die Möglichkeit, diverse linke Ansätze im Vergleich darzustellen, zu diskutieren und vor allem sich für gemeinsame Anliegen stark zu machen: den Kampf gegen Krieg, gegen Abbau demokratischer und sozialer Rechte, für eine Alternative zur kapitalistischen Gesellschaftsordnung etwa. Selten hat die Partei Die Linke so offen deutlich gemacht, worauf es ihr vor allem ankommt: Es geht nicht mehr darum, linke Kräfte zu bündeln, sondern um Konkurrenz, Marktanteile, Angebot und Nachfrage.

    Neu ist diese Haltung in der Parteiführung allerdings nicht. Für die Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar 2013 hatte die junge Welt auch die damalige Kovorsitzende der Partei, Katja Kipping, zur Diskussionsrunde eingeladen. Es ging um die Frage, wohin sich der bundesdeutsche Staat entwickelt. Nach längerem Zögern sagte Frau Kipping ihre Teilnahme ab. Ihre Begründung könnte aus einem Lehrbuch der Betriebswirtschaft stammen: »Risiko und Ertrag stehen in keinem angemessenen Verhältnis.« Da wir uns aber lieber mit den Büchern von Marx, Engels und Lenin beschäftigen, freuen wir uns mit vielen anderen Linken auf das kommende UZ-Pressefest am 27. und 28. August 2022 – rund um das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin.

    pressefest.unsere-zeit.de/news

  • Beste Sommerlektüre

    Wie wir mit Ihrer Hilfe unsere Ziele erreichen können
    Aktion & Kommunikation
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    Verteilaktion der jW am 23. August 2018

    75 Jahre junge Welt vielleicht altbacken klingen mögen, deren journalistischer Anspruch bleibt zukunftsweisend. Unsere Zeitung beschäftigt sich kritisch mit tagesaktuellen Themen und verbindet sie mit den Auswirkungen auf Gegenwart und Zukunft. Trotz hohem Nutzwert ist es jedoch keinesfalls einfach, sich als linke Zeitung erfolgreich auf dem komplizierten Zeitungsmarkt zu behaupten. Das wird uns nur mit vielen neuen Leserinnen und Lesern gelingen. Doch für das Zeitungslesen muss Zeit investiert werden. Und wann hat man mehr davon als im Sommerurlaub oder auf Reisen? Deshalb bieten wir in den warmen Monaten ein Aktionsabo an, bei welchem Sie und Ihre Freundinnen und Freunde 75 Ausgaben für 75 Euro erhalten, um den Sommer in vollen Zügen genießen zu können. Bis zum Herbst wollen wir 650 solcher Abos gewinnen (davon 150 Spendenabos). Nach den ersten zwei Wochen liegen wir mit 205 Bestellungen relativ gut im Rennen, nichtsdestotrotz bleibt in den kommenden Wochen einiges zu tun. Deshalb bitten wir unsere Leserinnen und Leser, das Aktionsabo zu bewerben, zu verschenken oder selbst zu bestellen. Das Abo endet nach 75 Ausgaben automatisch, muss also nicht abbestellt werden.

    Die Sommeraktion wird auch von unserer Genossenschaft LPG junge Welt eG unterstützt: Auf der diesjährigen Vollversammlung hat sie beschlossen, 75 Abos einzuwerben oder zu finanzieren. Der heutigen jW-Ausgabe liegt deshalb ein Brief des Genossenschaftsvorstandes an alle Leserinnen und Leser bei mit der Bitte, so ein Sommerabo abzuschließen, und dem Angebot, Mitglied in der Genossenschaft zu werden. Wir freuen uns über jedes Aktionsabo und jedes neue Mitglied!

    Weitere Infos zur Genossenschaft LPG junge Welt eG: www.jungewelt.de/genossenschaft

    jungewelt.de/sommerabo

  • Gemeinsam gegen Krieg und Krise

    jW-Aktionsabo spenden: Informationen für diejenigen, die sie am dringendsten brauchen
    Kommunikation und Aktion
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    Stand der jW auf dem Berliner Bebelplatz bei der Demonstration »Wir zahlen nicht für eure Kriege!« (2.7.2022)

    Solidarität ist für die Herrschenden ein Fremdwort. Die Kosten für die selbstverschuldete Gaskrise dürfen die Bürgerinnen und Bürger tragen. Hilfe gibt es für sie höchstens in Form von praktischen Energiespartips: kalt duschen gegen Putin! Dass viele Familien ohnehin schon sparen, wo sie können, und dennoch Hunderte Euro Mehrkosten auf sie zukommen, ist für die Politik kein Thema.

    Wer die junge Welt liest, weiß, dass wir seit 75 Jahren gegen den sozialen Kahlschlag, gegen Militarisierung und Hochrüstung schreiben. Selbstverständlich sind auch wir in vielfältiger Form von den explodierenden Kosten durch steigende Papierpreise und die allgemein hohe Inflation betroffen – und deshalb auf zusätzliche Abonnements angewiesen. Unser aktuelles Sommerabo bietet die Gelegenheit, die junge Welt näher kennenzulernen – und das zu einem unschlagbaren Preis. Für 75 Euro landet die linke, unabhängige Tageszeitung 75 Tage lang morgens in Ihrem Briefkasten. Das Gute daran: Viele erstmalige Leserinnen und Leser entscheiden sich nach der befristeten Probe für ein weiterführendes Abonnement.

    In Zeiten der Krise wird allerdings auch ein Aktionsabonnement für 75 Euro für manche zur ökonomischen Frage. Wenn es an die Grundbedürfnisse geht, tritt der Medienkonsum verständlicherweise zurück. Dabei sind jene, bei denen das Geld am Ende des Monats besonders knapp wird, auch diejenigen, die von der jungen Welt am meisten profitieren können. Deshalb rufen wir zur praktischen Solidarität auf. Spenden Sie Aktionsabonnements! Wir vermitteln diese an Einzelpersonen, Familien und Organisationen, die sich bei uns auf ein Freiabo bewerben. Besonders für all jene, die die junge Welt unterstützen möchten, aber bereits ein Abonnement beziehen, bietet sich diese Option an. Selbstverständlich können Sie auch mehr oder weniger als 75 Euro spenden. Wichtig ist nur, dass Sie die Finanzierung von Freiabos als Verwendungszweck (Stichwort: »Sommerabo«) angeben!

    Unabhängig vom Spenden gilt wie immer: Empfehlen Sie uns Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten! Im übrigen ist unser Aktionspaket mit Flyern und Plakaten auch weiterhin bestellbar. Bauen Sie mit uns Gegenöffentlichkeit auf: Gemeinsam stellen wir uns gegen Krieg, Krise und Sozialabbau.

    Aktionsabo bestellen oder spenden: jungewelt.de/abo/­sommerabo.php

  • Wir brauchen Sie!

    Helferinnen und Helfer für den jW-Auftritt beim UZ-Pressefest gesucht: Unterstützertreffen am 17. August in Berlin
    Aktionsbüro
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    Der junge Welt-Auftritt beim UZ-Pressefest 2018 war ein Publikumsmagnet

    Das UZ-Pressefest steht vor der Tür: Am 27. und 28. August wird das Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) mitten in Berlin und in unmittelbarer Nachbarschaft der junge Welt-Redaktion stattfinden. Traditionell ist die jW beim UZ-Pressefest mit der »Lenin-Bar« und einem vielfältigen Angebot vertreten – so natürlich auch in diesem Jahr. Wir werden unsere Maigalerie, aber auch die große jW-Terrasse nutzen, um bereits am Freitag, den 26. August, nachmittags starten zu können.

    Neben unserer aktuellen Ausstellung in der Maigalerie, »Inspiration Käthe Kollwitz«, die selbstverständlich auch während des Pressefestes geöffnet sein wird, sind eine Menge interessanter Veranstaltungen, darunter Podiumsdiskussionen zur Rolle der Medien in Kriegszeiten und zur Verantwortung von Kulturschaffenden, sowie künstlerische Beiträge geplant. Am Freitag abend wollen wir mit einem musikalischen Auftakt außerdem unseren 75. Geburtstag begehen. Das genaue Programm wird demnächst in der jungen Welt, im Berliner Anstoß und in der UZ veröffentlicht werden.

    Es lohnt also allemal, den Termin bereits jetzt zu notieren – mit dem bis Ende August gültigen Neun-Euro-­Ticket kann gleich ein langes Wochenende in Berlin günstig verbracht werden. Doch auch wir benötigen Unterstützung bei den vielfältigen Programmpunkten, die wir uns vorgenommen haben. Deshalb bitten wir Sie, sich zu überlegen, ob und wie Sie helfen können: Wir suchen noch Unterstützerinnen und Unterstützer, die beispielsweise eine Schicht am Grill, bei der jW-Akquise oder beim Buchverkauf übernehmen können. Dabei sind Jung und Alt und alle Talente gefragt, auch eine Übernahme einer einzelnen Schicht ist möglich, wenn beispielsweise schon andere Verpflichtungen im Rahmen des Pressefestes bestehen. Besonders bietet sich dies natürlich für Leserinnen und Leser an, die aus Berlin oder Brandenburg zum UZ-Fest anreisen wollen. Mindestens zehn Helfer können wir noch gut gebrauchen!

    Am Mittwoch, den 17. August, wollen wir dazu ein Unterstützertreffen um 18 Uhr in Berlin durchführen. Über das Pressefest hinaus möchten wir so Kontakte knüpfen, neue Unterstützer kennenlernen und ins Gespräch kommen – denn unsere Aufgaben und Verpflichtungen nehmen zu. Dafür brauchen wir: Sie!

    Mittwoch, den 17. August: jW-Unterstützertreffen ab 18 Uhr, Torstr. 6, 10119 Berlin. Anmeldung bitte unter aktionsbuero@jungewelt.de

  • Feiern, lernen, kämpfen

    Die junge Welt wird auf dem UZ-Pressefest Ende August in Berlin präsent sein. Dort soll auch der 75. Geburtstag der Zeitung gefeiert werden
    Aktionsbüro
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    Zu der Veranstaltung »Julian Assange freikämpfen« versammelten sich am 21. Juni mehr als 300 Gäste auf der jW-Terrasse (Foto) und in der Maigalerie

    Die Tageszeitung junge Welt feiert 2022 ihren 75. Geburtstag – ein ganzes Jahr lang. Da die Coronapandemie uns bisher daran gehindert hat, dieses Jubiläum im Kreise unserer Leserinnen und Leser zu begehen, hatten wir uns darauf vorbereitet, das UZ-Pressefest 2022 zu nutzen, um endlich wieder einmal unter freiem Himmel mit vielen Freundinnen und Freunden zu feiern. Das Pressefest der UZ – Unsere Zeit, Zeitung der DKP – wird in diesem Jahr vom 27. bis zum 28. August rund um den Berliner Rosa-Luxemburg-Platz stattfinden – in Sichtweite der Redaktionsräume der jungen Welt und unserer vor drei Monaten neu eröffneten Maigalerie. Die Programmplanung der jungen Welt, der Zeitschrift Melodie und Rhythmus, des Verlags 8. Mai und der jW-Genossenschaft befindet sich in den letzten Zügen und wird bald veröffentlicht. Klar ist aber schon jetzt, dass sich die Besucherinnen und Besucher auf viele Highlights freuen können.

    Schon am Freitag, den 26. August, soll es am Nachmittag auf der jW-Terrasse mit Kultur und Getränken losgehen. Es lohnt also, früh anzureisen, denn auch vor dem offiziellen Programmbeginn des UZ-Pressefestes wird schon einiges los sein. Natürlich wird die aktuelle Ausstellung der Maigalerie, »Inspiration Käthe Kollwitz« mit Originalgrafiken von Kollwitz und Werken von 22 zeitgenössischen Künstlern, geöffnet sein. Eine Gesprächsrunde mit ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern und weitere Veranstaltungen sind in der Mailgalerie und auf unserer Terrasse geplant. Wir werden die alten und neuen Angriffe auf die jW rekapitulieren und fassen die Rolle und Funktion der bürgerlichen Medien im Ukraine-Krieg, aber auch das historische Versagen des Kunst- und Kulturbetriebs im Rahmen der aktuellen Hochrüstungsbestrebungen ins Auge. Neben der politischen Diskussion ist selbstverständlich auch für Kultur gesorgt. So viel sei bereits verraten: Wer die vergangenen Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenzen verfolgt hat, wird auf einige bekannte, aber auch auf ganz neue Gesichter stoßen.

    Unser vollständiges Programm zum UZ-Pressefest werden wir in den kommenden Wochen in der jungen Welt und auf unserer Webseite mitteilen. Feiern Sie mit uns und vielen Freunden auf dem größten Volksfest der politischen Linken auch unseren Geburtstag. Wir freuen uns auf Sie!

  • Auf Reisen mit junge Welt

    Die unverzichtbare Tageszeitung einfach mit in den Urlaub nehmen – das geht ganz einfach
    Kommunikation & Aktion
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    Der Sommer ist bereits in ­vollem Gange – was gibt es da besseres, als das passende Lesewerk zu haben? In den warmen Monaten bleibt oft mehr Zeit zum Lesen, ob im Urlaub, auf dem Balkon oder im Park nach der Arbeit – nur: Welche Lektüre bietet sich dafür am besten an? Falls Sie noch passenden Lesestoff suchen, werden Sie hier fündig: Aktuell bietet die junge Welt ein Sommerabonnement an, bei dem Sie 75 Ausgaben für nur 75 Euro lesen können. Der Beginn des Abos ist bis zum 1. Oktober frei wählbar, somit können Sie sich die 75 Tage ­perfekt im Terminkalender einplanen.

    Analytisch, antikapitalistisch, antifaschistisch

    Wir empfehlen das Sommerabo, um zum einen die einzige marxistisch orientierte Tageszeitung in Deutschland einmal intensiv kennenzulernen und zum anderen spannende und politische Artikel lesen zu können. So können Sie den Sommer mit der jungen Welt in vollen Zügen genießen!

    Denn wir liefern nicht nur kritische Analysen und Hintergrundberichte zur aktuellen politischen Lage, sondern stehen auch ganz klar kapitalismuskritisch und antifaschistisch dem politischen Geschehen gegenüber. Deswegen haben wir es in der bürgerlichen Medienlandschaft nicht immer leicht und freuen uns über alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Fördern Sie die junge Welt mit einem Abonnement oder – falls Sie selbst schon eins haben – verschenken Sie ein Abo an Freundinnen und Freunde, Bekannte oder Verwandte. Eine Möglichkeit ist es, ein Abo zu spenden und einer anderen Person, die sich das Abo aus finanziellen Gründen nicht leisten kann, eine große Freude zu bereiten. Das Aktionsabo endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, schauen Sie gern auf unserer Website vorbei, rufen Sie uns an oder nutzen Sie den Coupon auf dieser Seite!

    Top informiert in der Urlaubszeit

    Wenn Sie die Tageszeitung junge Welt schon abonniert haben oder ein Print­abo beziehen möchten, gibt es die Möglichkeit, eine Urlaubsumleitung zu beantragen. Die Tageszeitung kann Ihnen direkt in Ihr Urlaubsquartier gesendet werden und bietet das optimale Leseerlebnis in der warmen Jahreszeit. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand und können in Ihrem Urlaub jeden Tag die aktuellen Artikel zu politischen und gesellschaftlichen Themen lesen.

    Bestellen, verschenken oder ­spenden unter jungewelt.de/sommerabo oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 80. Eine Urlaubsumleitung einrichten unter jungewelt.de/urlaub