Gegründet 1947 Montag, 16. Dezember 2019, Nr. 292
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
jW stärken!

  • Entscheidungskampf

    XXV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird Systemfrage in den Mittelpunkt stellen
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    Seit dem Niedergang des sozialistischen Weltsystems eilen rechte und faschistische Kräfte scheinbar unaufhaltsam von Erfolg zu Erfolg, während fortschrittliche Kräfte immer mehr in die Defensive geraten. Doch mittlerweile regt sich weltweit auf den Straßen Widerstand. Aktivisten erkennen, dass bestehende Verhältnisse geändert werden müssen – und können. Immer mehr wird deutlich, dass es nicht nur um diese oder jene Reform geht, sondern um Grundsätzliches: Die Systemfrage wird gestellt.

    Die 25. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird sich am Samstag, dem 11. Januar 2020, in Berlin diesen Kämpfen widmen – und die Systemfrage zuspitzen, so wie das Rosa Luxemburg schon 1905 in ihrer Schrift »Sozialismus oder Barbarei?« getan hat. Dazu zitiert sie aus einem Flugblatt der Sozialdemokratischen Partei mit der Überschrift »Imperialismus oder Sozialismus?«: »So wächst sich der Kampf gegen den Imperialismus immer mehr zum Entscheidungskampf zwischen Kapital und Arbeit aus. Kriegsgefahr, Teuerung und Kapitalismus. Friede, Wohlstand für alle, Sozialismus! so ist die Frage gestellt.« Die entscheidende Frage ist also nicht CO2-Steuer, ja oder nein, sondern die Eigentumsfrage, denn nur wer die entscheidenden Produktionsmittel besitzt, kann ihre umwelt- und sozialgerechte Nutzung verfügen. Jene, denen sie im Moment gehören, unterwerfen sie einer gnadenlosen Profitmaximierung, was Kriege, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und Faschismus hervorbringt. Weil wir den Hauptblick der Konferenz über den deutschen Tellerrand hinaus richten, werden Gäste aus Frankreich, Israel, USA, Kolumbien und Kuba über die Kämpfe in ihren Ländern berichten und auch Auskunft darüber geben, inwieweit dabei die Systemfrage gestellt wird.

    In einer Diskussionsrunde am Nachmittag mit Vertretern von sechs in Deutschland aktiven Bewegungen wollen wir der Frage nachgehen, wie es besser gelingen kann, verschiedene Kräfte zu bündeln. Vor allem interessiert uns die Einschätzung der Aktivisten, ob und wie in ihren Bewegungen über die Systemfrage diskutiert wird. Das Thema der abendlichen Podiumsdiskussion, zu der jW-Chefredakteur Stefan Huth vier Gäste eingeladen hat, ist Internationalismus: Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Migration und Klassenkampf?

    Ein besonderes Merkmal der Konferenz ist, dass Kulturbeiträge wie politische Statements in das Gesamtprogramm integriert werden. Um 10.30 beginnt die Konferenz mit der Eröffnung der Kunstausstellung der Gruppe Tendenzen, ab 11 Uhr läuft das Programm ohne Pause im Hauptsaal, bis nach der Podiumsdiskussion mit dem gemeinsamen Singen der Internationale um 20 Uhr das offizielle Programm der Konferenz beendet wird. Insgesamt werden 3.000 Teilnehmende erwartet. Einlassbänder sind ab sofort über das Internet bestellbar und ab kommendem Donnerstag, dem 07. November, auch vor Ort in der jW-Ladengalerie (Torstraße 6 in 10119 Berlin) zu kaufen. Die Eintrittspreise bleiben das vierte Jahr in Folge stabil.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft

    rosa-luxemburg-konferenz.de

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    Peña auf der jW-Terrasse: Mehr als 80 Menschen trafen sich am Donnerstag in Berlin, um gegen die Blockade der USA gegen Kuba zu protestieren

    Die völkerrechtswidrige US-Aggression gegen Kuba nimmt an Schärfe zu – weltweite Proteste dagegen verstärken sich aber ebenfalls. In der kommenden Woche werden die Vereinten Nationen auf Antrag Kubas über die Blockadepolitik diskutieren und diese mit überwältigender Mehrheit verurteilen. Begleitend hängen in vielen Städten Österreichs, Schwedens, Deutschlands und der Schweiz unsere Protestplakate und finden zahlreiche Veranstaltungen statt. So trafen sich in Berlin am Donnerstag mehr als 80 Menschen auf der Terrasse der jW-Ladengalerie zu einer Peña, in Basel fand ein Protestspaziergang vorbei an diversen Plakatflächen mit dem »Unblock Cuba«-Motiv statt. In Genf lädt die Kuba-Solidaritätsbewegung zu einer Fiesta am Samstag, 2. November, ab 18.30 Uhr in den Club Alpin Suisse ein. Im Rahmen der Linken Literaturmesse in Nürnberg informiert der Leiter des jW-Auslandsressorts, André Scheer, ab 12 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG über die Auswirkungen der Blockade. Am kommenden Mittwoch, 6. November, treffen sich Kuba-Freunde ab 16 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Sitz der Vereinen Nationen in Wien. Die UN-Abstimmung zur Blockadepolitik am 7. November in New York kann in der Kubanischen Botschaft in Berlin und in ihrer Außenstelle in Bonn ab 15 Uhr per Live-Übertragung mitverfolgt werden. Viele weitere Veranstaltungen sind unter  www.junge­welt.de/unblockcuba abrufbar.

    jungewelt.de/unblockcuba

  • Großplakate gegen Wirtschaftskrieg

    Soliaktion mit Kuba nimmt Fahrt auf. Peña am Donnerstag in Berlin
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    Soliaktion der jungen Welt auf der Frankfurter Buchmesse 2019

    Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Rund 80 Aktionspakete mit über 1.000 Plakaten, 4.000 Aufklebern und 5.000 Flyern gegen die US-Blockadepolitik wurden mittlerweile verschickt. Und die ersten Soliaktionen haben stattgefunden, so in Berlin im Rahmen einer Buchpräsentation, in Basel bei einer Ausstellungseröffnung mit Kunst aus Kuba und auf der Buchmesse in Frankfurt/Main beim Cuba-Libre-Empfang am Stand der jungen Welt. Ab Montag hängen dann in Berlin Großplakate und die zehn Meter langen City-Banner (wann und wo in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Plakate sonst noch hängen, finden Sie unter jungewelt.de/unblock-cuba). Auch der Kreis der Unterstützer wächst, so haben nun auch die Partei der Arbeit Schweiz und der Hamburger Landesverband der Partei Die Linke ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt. Viele Veranstaltungen sind geplant, leider sind noch nicht alle auf unserer Übersichtsseite eingetragen: Bitte an aktion@jungewelt.de.

    Zu einer Peña lädt die Tageszeitung junge Welt alle Leserinnen und Leser sowie Freunde Kubas am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019, ab 18 Uhr auf die Terrasse bei der Rosa-Luxemburg-Statue (Berlin, hinter dem Gebäude Torstraße 6) ein. Vor einem Großplakat zur Aktion werden wir zu heißen Getränken und Musik unseren Protest gegen den völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg der USA und dessen Duldung durch Bundesregierung und EU zum Ausdruck bringen!

    Aktionsbüro

  • Langer Kampf für linke Tageszeitung

    Die junge Welt steht vor einem entscheidenden Jahr
    Dietmar Koschmieder
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    Anerkennung für 25 Jahre Beteiligung an der Buchmesse Frankfurt am Main

    Die Tageszeitung junge Welt erscheint seit 1995 in der Verlag 8. Mai GmbH. Daher stehen eine Reihe von Jubiläen an, die sich alle um die Zahl 25 drehen. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse präsentierte der Verlag die junge Welt zum 25. Mal, was von der Messeleitung mit Sachertorte und Urkunde gewürdigt wurde. Aber es gab in diesen Jahren dort auch andere Aktivitäten: So wurde die Bundeswehr als größter Aussteller auf jW-Initiative von der Messe vertrieben. Gegen die geplante Hinrichtung des Journalisten Mumia Abu-Jamal (die zeitlich mit einem Messetag zusammengefallen wäre), organisierte die jW eine Protestaktion, die prominente Unterstützer fand, unter ihnen der Schriftsteller Günter Grass. Die Hinrichtung wurde in letzter Sekunde abgesagt, das Todesurteil später in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Mumia wird von der jungen Welt regelmäßig zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz eingeladen. Er konnte noch nicht freigekämpft werden, deshalb zeichnet Prison Radio seine Rede für uns auf. So wird es auch auf der nächsten Konferenz am Sonnabend, dem 11. Januar 2020, in Berlin sein – der 25. Veranstaltung dieser Art! Sie hat sich seit 1996 sehr schnell zum größten regelmäßigen Symposium der deutschsprachigen Linken entwickelt (meint der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel) und erreicht mittlerweile 3.000 Teilnehmende. Möglich wurde dies durch unsere Partner und vor allem unsern Verlag 8. Mai. Und der wurde im kommenden April vor 25 Jahren gegründet, um das weitere Erscheinen der Tageszeitung jungen Welt zu ermöglichen. Da der Verlag aber über so gut wie kein Eigenkapital verfügte, hätte er die aufwendige tägliche Herausgabe einer Tageszeitung auf keinen Fall auf Dauer finanzieren können ohne die Genossenschaft LPG junge Welt eG, die heute Eigentümerin des Verlages ist. Diese wiederum feiert am 7. Oktober 2020 ihr 25jähriges Bestehen.

    Das nächste Jahr wird trotzdem weniger durch die vielen Jubiläen gekennzeichnet sein, sondern eher durch den erschwerten Kampf für den Erhalt einer täglich verfügbaren linken, unabhängigen gedruckten Tageszeitung. Denn fast überall sinken die Auflagen, gibt es Pläne zur Einstellung oder Reduzierung der täglichen Printausgaben, wird die Infrastruktur für Auslieferung, Vertrieb und Zustellung verschlechtert. Zeit zum Feiern bleibt deshalb kaum. Mit einem stabilen Abobestand, der Verlag 8. Mai GmbH und der Genossenschaft LPG junge Welt eG im Rücken, einem hervorragenden Kollektiv von Mitarbeitenden und engagierten Leserinnen und Lesern gibt es jedoch gute Voraussetzungen, um diesen Kampf für eine linke gedruckte Tageszeitung auch künftig bestehen zu können.

  • Bernstein-Jahr startet

    Wer in den nächsten Tagen das Bernstein-Abo bestellt, bekommt fehlende Ausgaben mit Zeichnungen nachgeliefert!
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    Es gibt viele gute Gründe für ein jW-Abonnement – hier ist ein zusätzlicher: Ab heute beginnt das jW-Bernstein-Jahr! Sie finden ein Jahr lang in jeder Ausgabe eine bisher unveröffentlichte Zeichnung des Künstlers F. W. Bernstein (meistens auf den Feuilletonseiten). Um in diesen Genuss zu kommen, brauchen Sie ein Print- oder Onlineabo oder kaufen die Ausgaben an Ihrem Lieblingskiosk. In unserer frei zugänglichen Onlineausgabe ist pro Woche eine dieser Zeichnungen zu finden, aber eben nicht täglich. Abonnieren Sie also rasch, um nicht den Anschluss zu verpassen! Wer innerhalb der nächsten zwei Wochen bestellt, bekommt von uns (auf Wunsch) die dann eventuell fehlenden Ausgaben gratis nachgeliefert. Dieser Spezialservice gilt aber nur für Bestellungen, die uns bis zum 11. November 2019 erreichen. Bitte nutzen Sie den Bestellcoupon.

    Aboservice junge Welt

    jungewelt.de/bernsteinabo

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    Betroffen von der Blockade: Kranke und Ärzte

    Die Tageszeitung junge Welt legt großen Wert darauf, über den deutschen und europäischen Tellerrand hinauszublicken. Gerade die Vorgänge in Lateinamerika beobachten wir leidenschaftlich und ausgehend von den Interessen der einfachen Menschen. Kein Wunder also, dass wir mit großer Aufmerksamkeit auch nach Kuba blicken – und empört darüber sind, wie die Errungenschaften der Kubanischen Revolution durch einen grausamen Wirtschaftskrieg beseitigt werden sollen. Kuba aber wehrt sich – und bleibt dabei nicht allein! Am 6. und 7. November wird die überwältigende Mehrheit aller Staaten in einer UN-Vollversammlung erneut die völkerrechtswidrige Blockadepolitik der USA verurteilen. Auf Anregung von junge Welt haben sich Einzelpersonen und Gruppen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Schweden zusammengetan, um in ihren Ländern Anfang November gegen diesen Krieg zu protestieren. Dazu werden Großflächenplakate mit dem Aktionsplakat »Unblock Cuba! Wirtschaftskrieg beenden!« geklebt (die Liste aller Orte finden Sie hier: www.rosa-luxemburg-konferenz.de/plakate). Zudem gibt es Aktionspakete mit Plakaten, Flyern und Aufklebern, die für fünf Euro Kostenbeteiligung bestellt werden können. Und während die Plakate hängen, sollen viele Veranstaltungen und Kundgebungen stattfinden.

    Die Kosten in Höhe von etwa 30.000 Euro werden komplett durch Spenden finanziert – woran sich nicht nur Leserinnen und Leser der jungen Welt beteiligen: So hat zum Beispiel der Rotfuchs Rostock im Rahmen einer Veranstaltung 130 Euro gesammelt und überwiesen, 44 Organisationen beteiligen sich mittlerweile an der Aktion. Begeistert zeigte sich auch der kubanische Fotograf Roberto Chile, der mit seinem italienischen Kollegen Roberto Fumagalli wunderbare Porträts von Menschen gemacht hat, die Betroffene der menschenverachtenden Blockadepolitik sind (siehe Aufnahme). Beide stellen ihre Fotografien für diese Aktion zur Verfügung: Sie können also für Transparente oder Demoschilder oder auch kleine Ausstellungen genutzt werden. Wenn zum Beispiel vor den Großplakaten ein Protestpicknick stattfindet, könnte man mit diesen Bildern auch den Passanten schnell klarmachen, dass die US-Regierung mit ihrer Blockadepolitik bewusst vor allem den einfachen Menschen in Kuba schadet.

    Weitere Informationen zur Aktion finden Sie auf der Aktionsseite (www.jungewelt.de/unblockcuba), die ständig aktualisiert wird. Anfragen und Bestellungen für Aktionspakete und Fotos laufen über aktion@jungewelt.de. Manchmal reicht es einfach nicht, sich zu informieren oder engagiert zu berichten. Manchmal muss man auch gemeinsam handeln!

    Aktionskomitee Unblock Cuba!

    jungewelt.de/unblock-cuba

  • »street art« - Foto von Perry Wunderlich zum Thema »Verkehrte We
    »Street art« – Foto von Perry Wunderlich zum Thema »Verkehrte Welt«

    Die Tageszeitung junge Welt ist nicht nur eine besondere Zeitung, sondern erreicht auch besondere Leserinnen und Leser! Das zeigt sich beispielsweise an unserem »Blende«-Fotowettbewerb: Zu den Themen »Verkehrte Welt«, »In Bewegung« und »Mietenwahnsinn« und zum Jugendthema (für alle bis 18 Jahre) »Schöne analoge Welt« können Fotografien, die in den Jahren 2018 und 2019 entstanden sind, an unsere Jury geschickt werden. Der Einsendeschluss ist am 5. November 2019, alle weiteren Informationen finden Sie unter blende.jungewelt.de. Die schönsten Bilder werden prämiert, in der jW-Ladengalerie ausgestellt und in einem Jahreskalender veröffentlicht.

    Gemeinsam mit der Künstlergruppe Tendenzen veranstaltet die junge Welt im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am 11. Januar 2020 in Berlin stattfindet, wieder eine Kunstausstellung. Motto in diesem Jahr ist: »Wenn Produktion in Destruktion umschlägt: Kapitalismus zerstören, nicht Mensch und Natur!« Wer sich also mit dem Verhältnis von Mensch und Natur künstlerisch auseinandersetzt und dazu ein oder mehrere Werk(e) entstehen ließ, kann sich um die Teilnahme an der Ausstellung mit Zeichnungen, Gemälden, Fotografien, Skulpturen, Installationen usw. bewerben. Wer also noch etwas zur Ausstellung beitragen will, wendet sich bitte an die Künstlergruppe Tendenzen (info@gruppe-tendenzen-berlin.de). Weitere Informationen sind auf www.rosa-luxemburg-konferenz.de zu finden. Die Bewerbung um die Teilnahme muss ebenfalls bis zum 5. November eingegangen sein.

    Aktionsbüro junge Welt

  • Probieren und studieren!

    Drei Wochen darf jeder die junge Welt gratis und unverbindlich lesen
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    Die junge Welt auf dem Kreuzberger Myfest (1.5.2019)

    Eine täglich frisch gedruckte Tageszeitung mit klaren linken Positionen – gerade heute ist sie unverzichtbar! Denn in der jungen Welt werden nicht nur Ereignisse beschrieben, sondern auch Hintergründe und Zusammenhänge aufgezeigt. Weil wir es wichtig finden, zu untersuchen, wem eine Sache nützt und wem sie schadet. »Ich lese die junge Welt nicht ...«, bemerkte einst der bekannte Wissenschaftler Jürgen Kuczynski und ergänzte: »... ich studiere sie!« Von ihm stammt auch die Einschätzung, dass es sich bei der jungen Welt weniger um eine Tageszeitung als vielmehr um eine Tageszeitschrift handele. Und so ein Presseprodukt liest sich als gedruckte Ausgabe einfach viel besser als in der Onlineversion (die wir ebenfalls anbieten). Auch Sie können die junge Welt jetzt montags bis samstags aus Ihrem Briefkasten fischen – für drei Wochen sogar gratis und unverbindlich! Sie bestellen mit dem nebenstehenden Coupon einfach unser Probeabo, das nach drei Wochen automatisch endet. Sie entscheiden dann selber, ob dem Probeabo ein reguläres folgen soll. Wir würden uns darüber sehr freuen, weil wir unsere Arbeit vor allem über Einnahmen aus Abonnements finanzieren. Mit jedem Abo wird unsere Unabhängigkeit von Parteien, Kirchen und großen Unternehmen gestützt.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft junge Welt

    jungewelt.de/probeabo

  • Wirtschaftskrieg gegen Kuba

    Wie man mit großen und kleinen Plakaten Solidarität üben kann
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    Auch gegen das sozialistische Kuba wird Krieg geführt – ein Wirtschaftskrieg, mit dem die US-Regierung ganz gezielt Menschen töten will. Manchen wird überlebenswichtige Medizin verweigert, Krankenhäusern technische Ausstattung vorenthalten, mit der Leben zu retten wären. Durch die Verhinderung von Öllieferungen sind zum Beispiel Lebensmitteltransporte und die Industrieproduktion nicht mehr in vollem Umfang möglich. Ohne Öl kann sich Kuba zudem militärisch nicht ausreichend verteidigen – nur ein Aspekt, weshalb aus einem Wirtschaftskrieg auch rasch ein militärischer werden kann. Aber Kuba wehrt sich gegen diese Form einer völkerrechtswidrigen Aggression und verteidigt die Revolution. Und findet weltweit Unterstützung dabei. In Deutschland, Österreich, Schweiz und Schweden werden Ende Oktober, Anfang November in vielen Städten Großplakate aufgehängt, mit denen die USA aufgefordert werden, den Wirtschaftskrieg gegen Kuba zu beenden. Fast 40 Organisationen und viele Leserinnen und Leser dieser Zeitung unterstützen diese Aktion.

    Während die Dienstleister in Deutschland grünes Licht für die Plakataktion gegeben haben, weigert sich die Firma Gewista aus Österreich »nach eingehender Prüfung des Sujets«, die Plakate in St. Pölten, Klagefurt, Linz und Salzburg aufzuhängen – offensichtlich aus politischen Gründen: Die Gewista würde sich als Werbeinfrastrukturanbieter »in einen negativ konnotierten öffentlichen Diskurs« bringen, hieß es auf Nachfrage von jW. Die österreichischen Kuba-Freunde suchen nach alternativen Möglichkeiten.

    Neben den Großplakaten stehen auch Poster im A2-Format, Aufkleber und Flyer mit dem Kampagnenmotiv zur Verfügung, die als Aktionspakete für fünf Euro Kostenbeteiligung beim Aktionsbüro der jungen Welt (aktion@jungewelt.de, +49(0)30 53 63 55 10) bestellt werden können. Mit diesem Material kann die Aktion auch in Schulen, Jugendzentren, Cafés und Begegnungsstätten bekanntgemacht werden – übrigens auch an Orten, wo ansonsten keine Plakate hängen (oder hängen dürfen). Dabei ist zu beachten, dass vor dem Aufhängen eine Genehmigung eingeholt wird.

    Am kommenden Freitag, 18. Oktober, findet um 17 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der jungen Welt (Halle 4.1, D97) eine Protestveranstaltung zum Wirtschaftskrieg gegen Kuba statt. Im Anschluss daran lädt das jW-Team alle Freunde der sozialistischen Republik und der jungen Welt zum traditionellen Cuba-Libre-Empfang ein – mit Bildern und Musik aus Kuba und einem frisch gemixten, kühlen kubanischen Freigetränk!

    Verlag, Redaktion und Genossenschaft

    Spenden bitte auf das Konto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba, IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF

    Infos: jungewelt.de/unblockcuba

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    Verteiaktion der jW am 20.9.2019 in Berlin

    Am 20. September, dem großen internationalen Kampf- und Streiktag der Bewegung »Fridays for Future«, der nicht nur von Schülern und Studenten, sondern auch von vielen Organisationen und Gewerkschaften getragen wurde, konnten wir 20.000 Exemplare der aktuellen jW-Ausgabe verteilen. Von unseren Unterstützern bekamen wir fast durchweg die Information, dass die Zeitungen gern genommen wurden, aber leider zu wenige Exemplare zur Verfügung standen. Zum nächsten großen Aktionstag, der am Freitag, den 29. November, in bisher 102 Städten und im Lausitzer Braunkohlerevier (Besetzung der Gruppe »Ende Gelände«) stattfinden wird, wollen wir deshalb mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser mindestens 28.000 Exemplare der jW unter das protestierende Volk bringen! Damit das mit der Logistik einwandfrei klappt, bitten wir alle Unterstützer, ihre Bestellungen bis spätestens Freitag, den 22. November, bei unserem Aktionsbüro (bitte mit Kontaktdaten und Mengenvorschlag) unter aktionsbuero@jungewelt.de abzugeben. Die ersten 1.000 Zeitungen wurden diesmal für Magdeburg bestellt. Gern kann man sich beim Aktionsbüro auch melden, wenn man selbst keine Zeitungen bestellen, aber beim Verteilen vor Ort mitwirken will. Bitte beachtet allerdings, dass aufgrund der Frankfurter Buchmesse unser Aktionsbüro in der kommenden Woche nur teilweise besetzt ist.

    Aktionsbüro

  • Dinge beim Namen nennen

    Warum eine Zeitung gegen Krieg und Rassismus heute so wichtig ist
    Dietmar Koschmieder
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    junge Welt nennt Krieg nicht Militärintervention und seine Verursacher beim Namen

    Es ist kaum auszuhalten: Die Türkei startet am Mittwoch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, bombt und mordet im Nachbarland Syrien – und am Tag des Geschehens darf ein Sprecher von Kriegsverbrecher Erdogan abends in den ARD-»Tagesthemen« ausführlich Kriegspropagandamüll absondern. In den Radionachrichten umschreibt man am nächsten Morgen den Überfall freundlich mit dem Wort Militäroffensive und berichtet verharmlosend, dass es trotz massiver Bombardierung ganzer Stadtviertel bisher nur 15 Tote gegeben habe – als ob die Texte der Nachrichtensprecher direkt von der Propagandaabteilung der Kriegstreiber stammen. Schlimmer noch: Der Kriegsherr und Erpresser Erdogan verbietet, die Dinge beim Namen zu nennen. Und die Medien halten sich daran, in vorauseilendem Gehorsam auch hierzulande.

    Eine Zeitung gegen Krieg und Rassismus und für internationale Solidarität ist schon deshalb noch notwendiger als sonst. Wir leben allerdings auch in Deutschland bereits wieder in Zeiten, in denen eine konsequente Haltung gegen imperialistische Kriege nicht mehr überall gezeigt werden darf. So wurde vor einiger Zeit ein jW-Werbespot, in dem eine Friedenstaube auftauchte, mit der Begründung abgelehnt, es handele sich dabei um »Friedenspropaganda«. In dieser Woche weigerte sich eine österreichische Werbefirma, ein Großplakat aufzuhängen, das den Wirtschaftskrieg gegen Kuba anprangert. Begründung: Die Firma würde sich mit einem solchen Plakat in einen »negativen Diskurs« bringen. Ein Imageschaden durch den Vorwurf Zensur scheint weniger von Belang.

    Wer sich also dem »negativen Diskurs« gegen Kriege nicht entziehen will, dem hilft ein Abo der jungen Welt. Diese Zeitung liefert allerdings auch Positives, was gerade in harten Zeiten wohltuend sein kann: Wir veröffentlichen ab dem 26. Oktober ein Jahr lang in jeder Ausgabe eine originelle und erstveröffentlichte Zeichnung aus dem Nachlass des Dichters und Satirikers F. W. Bernstein. jW bietet so täglich nicht nur wichtige Fakten und Einschätzungen für die Diskussion an, sondern auch progressive Kunst und Kultur.

    Gleich abonnieren: www.jungewelt.de/abo/

  • Täglich dagegenhalten

    Die junge Welt liefert Kunst statt Medienmüll
    Dietmar Koschmieder
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    Jeden Tag werden wir über verschiedene Kanäle mit diversem Medienmüll beliefert – ob wir wollen oder nicht. Das Zeug drängt über Radio und Fernsehen, über Werbeblätter und Zeitungen, übers Handy oder den Computer in den Kopf. Die Tageszeitung junge Welt hält auch aus diesem Grund am Konzept fest, den Leserinnen und Lesern täglich eine Ausgabe mit den dringend notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen – und zwar in gedruckter und in digitaler Form! Wer die junge Welt regelmäßig nutzt, weiß: Sie ist unverzichtbar! Allerdings ist sie auf jene angewiesen, die dies erkennen – genauer gesagt auf deren Abonnement! Denn die junge Welt finanziert sich fast ausschließlich über Aboeinnahmen.

    Wir liefern ab dem 26. Oktober einen weiteren sehr guten Grund, endlich ein jW-Abo abzuschließen: Denn ab diesem Datum fügen wir unserer Zeitung an jedem Erscheinungstag ein Kunstwerk des legendären Grafikers und Dichters F. W. Bernstein hinzu. Wir werden es meistens auf den Feuilletonseiten abdrucken. Natürlich bekommen auch die Abonnenten der Onlineausgabe diese tägliche Überraschung – aber so ein Erstdruck eines Kunstwerkes macht sich auf Papier einfach besser! Für alle, die die junge Welt verschenken wollen oder für Einrichtungen wie Museen, Kunstinstitute usw., die vor allem in den Genuss der über 300 Bernstein-Erstveröffentlichungen kommen wollen, bieten wir das F. -W.-Bernstein-Jahresabo an: Es startet mit der ersten und endet mit der letzten Erstveröffentlichung und dauert genau ein Jahr, dann endet es automatisch. Alle anderen, die sowieso schon lange mit dem Gedanken spielten, die Zeitung regelmäßig zu beziehen, bestellen einfach das unbefristete Abo.

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    Kuba-Soligroßplakate für Österreich, Schweiz, Schweden und Deutschland

    Im Rahmen einer Solidaritätsveranstaltung für Kuba in der jW-Ladengalerie haben diverse Organisationen und Einzelpersonen beschlossen, von Ende Oktober bis Anfang November Protesttage gegen die Blockade Kubas zu veranstalten. Kern der Aktionen wird eine Plakatkampagne sein: In vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen Groß- und A1-Plakate geklebt werden, begleitend dazu werden Veranstaltungen und Kundgebungen organisiert. Anlass ist eine UN-Vollversammlung am 6. und 7. November, auf der die menschenrechtsverletzende und völkerrechtswidrige Blockadepolitik der USA auf Antrag Kubas von einer überwältigenden Mehrheit verurteilt werden wird. Diesen Worten müssen aber endlich auch Taten folgen, wird mit der Soliaktion gefordert.

    Am vergangenen Montag fand ein Folgetreffen statt, bei dem vor allem das zentrale Aktionsplakat und ein Aufruf diskutiert wurden. Man verständigte sich auf einige Änderungen und beschloss dann beides einstimmig. Organisationen, die auf dem Plakat vertreten sein wollen, mussten bis Freitag, 4. Oktober, ihre verbindliche Anmeldung abgeben. So ist für diese Aktion ein sehr breites Bündnis von bisher 38 Organisationen zustande gekommen: Neben Kuba-Soligruppen, linken Medien und Parteien beteiligen sich auch politische Organisationen wie ATTAC, Gewerkschaftsgruppen wie Verdi Südhessen und Kultureinrichtungen wie das Simon-Dach-Theater aus Berlin. Besonders erfreulich ist die internationale Entwicklung der Aktion: Das Plakatmotiv wird nicht nur in über 50 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wiederzufinden sein – auch die schwedische Kuba-Soliorganisation beteiligt sich und wird eine schwedischsprachige Version des Plakates in Umlauf bringen. Schweizer Kuba-Freunde sorgen dafür, dass das Plakat auch in einer französischen und italienischen Version zu sehen sein wird.

    Jetzt geht es darum, rund um die Plakatierung diverse Veranstaltungen zu organisieren. Auch hier tut sich bereits erfreulich viel: Neben Infoveranstaltungen sind die ersten Kundgebungen in Wien (am Sitz der Vereinten Nationen), Bremen (an den Domtreppen) und in Frankfurt am Main (Buchmesse, Cuba-Libre-Empfang der jW) geplant. Das Netzwerk Cuba regt an, in möglichst vielen Städten einen Picknickprotest vor den lokalen Plakaten zu organisieren. Weitere Informationen über den aktuellen Stand der Dinge, das Spendenkonto, die Bestellung von Aktionspaketen, die Veranstaltungen usw. finden Sie auf der Aktionsseite www.jungewelt.de/unblockcuba.

    Vieles in dieser Aktion läuft ehrenamtlich. Aber der Druck der Plakate und die angemieteten Plakatwände müssen bezahlt werden. Bisher entstehen deshalb Kosten in Höhe von etwa 28.000 Euro. Über Spenden von Einzelpersonen und Organisationen ist davon schon gut die Hälfte gedeckt. Jeder kann deshalb auch mit einer Spende zum Gelingen der Aktion beitragen.

    Spendenkonto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba,
    IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF

  • Internationale Solidarität!

    Wie Linke für Kuba und gegen die gnadenlose Wirtschaftsblockade kämpfen
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    Seit langem versuchen die Regierungen der USA, die Kubanische Revolution in die Knie zu zwingen. Mit Desinformation, militärischen und geheimdienstlichen Mitteln oder Sabotageaktionen kam man nicht zum Ziel, deshalb spitzt gerade der weiße Mann mit den gelben Haaren den jahrzehntealten Wirtschaftskrieg seines Landes gegen die rote Insel erheblich zu. Vorgänger wollten Vietnam in die Steinzeit zurückbomben, Trump will heute das sozialistische Kuba mit einer gnadenlosen Wirtschaftsblockade vernichten. Linke Kräfte können durch gemeinsames Handeln dazu beitragen, dass auch dies nicht gelingt!

    Deshalb haben am 19. September verschiedene Kuba-Soli-Gruppen und andere politische und gesellschaftliche Organisationen und viele Einzelpersonen aus dem In- und Ausland beschlossen, an den ersten zehn Tagen im November eine Kampagne gegen die Blockade Kubas in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu starten. In bisher 50 Städten wurden 140 Großflächenplakate angemietet, Aufkleber und A-1-Plakate können zusätzlich bestellt werden. Lokale Veranstaltungen und Aktivitäten verstärken die Wirkung der Plakate. So sollen möglichst viele Menschen (auch über die ­Kuba-Soli-Bewegung hinweg) über die völkerrechtswidrige Blockadepolitik der US-Regierung informiert werden. Die Regierungen in der Schweiz, in Österreich und Deutschland und die EU werden aufgefordert, es nicht bei einer Verurteilung der US-Politik zu belassen, sondern sich schützend vor Firmen und Organisationen zu stellen, die alleine wegen ihrer Geschäftsbeziehungen mit Kuba durch die US-Politik sanktioniert werden.

    Die Kosten für die Plakataktion in Höhe von rund 25.000 Euro sollen durch eine Spendensammlung finanziert werden, an der sich Organisationen und Einzelpersonen beteiligen. Mittlerweile sind die ersten 10.000 Euro eingegangen. Die Aktion wird zeigen, dass Linke nach wie vor in der Lage sind, durch gemeinsames Handeln Menschen zu bewegen und gegen Desinformation zu wirken – und dass internationale Solidarität auch heute Linke in der ganzen Welt verbindet. Am kommenden Montag findet um 18 Uhr in der jW-Ladengalerie (Torstraße 6 in 10119 Berlin) die nächste Vorbereitungsrunde statt.

    Aktionsbüro

    Spenden bitte auf folgendes Konto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba, IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF. Informationen unter jungewelt.de/unblock-Cuba

  • Überzeugendes Argument

    Ab dem 26. Oktober erhalten Sie jeden Tag ein neues Kunstwerk in den Briefkasten – falls Sie die junge Welt abonniert haben
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    Um etwas zu finden, muss man erst einmal wissen, dass es überhaupt existiert. Noch immer kennen viel zu wenige Menschen das außergewöhnliche journalistische Angebot der Tageszeitung junge Welt. Deshalb verteilen das jW-Aktionsbüro und viele Unterstützer bei jeder Gelegenheit die aktuelle Ausgabe der jungen Welt. Deshalb bieten wir allen ein kostenloses, dreiwöchiges Probeabonnement an. Deshalb ist diese Zeitung an vielen Zeitungsverkaufsstellen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu entdecken. Auch deshalb sind wir auf verschiedenen Kanälen im Internet unterwegs.

    Es kommt gar nicht selten vor, dass dem Entdecken der Tageszeitung junge Welt sehr schnell auch ein Abonnement folgt. Viel öfter jedoch brauchen diejenigen, die von dieser Tageszeitung begeistert sind, Wochen oder gar ­Monate, bevor sie sich sich zu einem Abonnement durchringen: Feste ­Bindungen geht man in der Regel nicht leichtfertig oder schnell ein.

    Den vielen guten Argumenten, die für ein jW-Abo sprechen (wie etwa die klare und offene politische Positionierung auf der Seite der Menschen, die kaum mehr als ihre Arbeitskraft besitzen, der beständige Blick über den europäischen Tellerrand hinaus oder eine Vielzahl von spannenden Autoren weltweit, um nur drei Beispiele zu nennen) fügen wir ab dem 26. Oktober 2019 noch ein überzeugendes hinzu: Denn von diesem Tag an wird ein ganzes Jahr lang in jeder neu gedruckten Tagesausgabe der jungen Welt eine Grafik des genialen Künstlers F. W. Bernstein erstveröffentlicht! Allein schon diese täglichen Neuentdeckung rechtfertigt ein Abonnement oder den täglichen Kauf am Kiosk – aber die junge Welt hat täglich viel mehr zu bieten!

    Zögerlichen Naturen bieten wir das F.-W.-Bernstein-Jahresabo an. Die Besonderheit besteht darin, dass das Abo mit der letzten Bernstein-Neuveröffentlichung nach genau einem Jahr endet, ohne dass Sie es abbestellen müssen. Diese Variante eignet sich vor allem für Institutionen, zum Beispiel Fachhochschulen und Museen, sowie Personen, die an dieser besonderen Editionsform von Erstveröffentlichungen interessiert sind (bitte nutzen Sie den nebenstehenden Coupon oder das Internetformular: jungewelt.de/bernsteinabo). Das Bernstein-Abo ist ein wunderbares Geschenk. Selbstverständlich können Sie auch ein ganz normales Vollabo abschließen, um in den Genuss der Bernstein-Werke zu gelangen – das endet allerdings erst, wenn man selbst kündigt (Bestellungen unter jungewelt.de/abo). Für die Qualität unserer Zeitung spricht, dass die meisten Bestellungen unbefristet sind. Das freut uns besonders, denn die junge Welt finanziert sich vor allem über Vollabonnements, unbefristete Abos geben uns dabei mehr Planungssicherheit.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft

    Bestellen: jungewelt.de/bernsteinabo

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    Kampftag für eine bessere Welt und eine gute Zeitung: Leserinnen und Leser verteilten am Freitag im Rahmen der »Fridays for Future«-Aktivitäten in 65 Städten 20.700 Exemplare der Tageszeitung junge Welt (auf dem Bild: Potsdam). Zudem wurde allen 300 Teilnehmenden des Jubiläumskongresses GGG – Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule in Berlin eine junge Welt überreicht. Zusammen mit der regulären Auflage kam die junge Welt an diesem Tag auf eine Gesamtauflage von fast 50.000 Exemplaren. Erste Rückmeldungen besagen, dass die Zeitungen sehr gerne genommen wurden und an vielen Orten nicht ausgereicht haben. Herzlichen Dank allen Unterstützerinnen und Unterstützern!

    Aktionsbüro

  • Täglich neuer Bernstein

    jW-Abonnenten und Kioskkäufer dürfen sich auf 300 Werke des Künstlers freuen
    Dietmar Koschmieder
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    F. W. Bernstein und eine seiner Studien

    Es ist eine kleine Sensation: Im Nachlass des im Dezember verstorbenen Zeichners und Satirikers F. W. Bernstein befinden sich 506 Arbeitsjournale mit weit über 10.000 zumeist noch unveröffentlichten Grafiken und Zeichnungen des Künstlers. Kollegen aus dem jW-Feuilleton durften diesen Bestand sichten. Mit der Witwe und Rechteinhaberin Sabine Weigle wurde vereinbart, dass die junge Welt mehr als 300 ausgewählte Werke erstmals veröffentlichen wird. So entsteht eine ganz spezielle und einmalige Art von Kunstedition: Ab dem 26. Oktober wird über ein ganzes Jahr hinweg in jeder Ausgabe der jungen Welt eines dieser Werke von F. W. Bernstein abgedruckt. Begleitet wird die Serie von mehreren Beiträgen zum Werk und Schaffen des Künstlers und zur Arbeit des jW-Feuilletons mit den Archivbeständen. Der Verlag 8. Mai, der die junge Welt herausgibt, nutzt diese Spezialedition für ein besonderes F.-W.-Bernstein-Angebot: Ab sofort kann ein Jahresabo der jungen Welt bestellt werden, das mit dem Start des Projektes am 28. Oktober 2019 beginnt und mit der letzten Veröffentlichung Ende Oktober 2020 endet. Jeder Neuabonnent erhält zudem als Prämie die aktuelle Neuerscheinung von Jürgen Roth, Thomas Roth und F. W. Bernstein: »Unser Freund, der Kiebitz«. Zusätzliche Gründe für alle, die noch zögern, sich endlich ein jW-Abo zuzulegen – aber auch dafür, ein solches weiterzuempfehlen.

    Die Tageszeitung junge Welt und der Verlag 8. Mai profilieren sich damit ein weiteres Mal als besondere Institution progressiver Kultur: Im Sommer dieses Jahres startete eine spezielle Kunstedition, mit der viermal jährlich ein Kunstwerk in der Zeitung vorgestellt wird, das auch als Original käuflich erworben werden kann – allen Marktmechanismen trotzend für lediglich 28 Euro! In der jW-Ladengalerie finden regelmäßig Ausstellungen und begleitende Veranstaltungen statt, viermal jährlich erscheint zudem mit Melodie & Rhythmus ein 116seitiges Magazin für Gegenkultur. Dass die junge Welt dabei nicht nur Kulturschaffende aus dem ehemals sozialistischen Deutschland würdigt, sondern auch für Künstler aus der alten BRD immer mehr zum Bezugspunkt wird, ist allerdings nicht neu. So veröffentlichte der im Mai verstorbene Schriftsteller Wiglaf Droste über 25 Jahre lang Texte in der jungen Welt – in den letzten Jahren sogar täglich. Auch der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich immer wieder an Projekten von Verlag und Redaktion – um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Die jW-Feuilletonkollegen Alexander Reich und Peter Merg haben bis heute rund 1.500 Grafiken aus dem noch unerschlossenen Bernstein-Bestand erfasst, die Auswertung geht weiter. In der Regel ist die tägliche Bernstein-Grafik ab dem 26. Oktober im jW-Feuilleton zu finden – bei passender Gelegenheit wird sie aber auch an anderer Stelle der Zeitung plaziert. Vollständig sichtbar ist sie übrigens nur für Abonnenten (auch in der Onlineausgabe) und Kioskkäufer.

    Jetzt das Bernstein-Abo der jungen Welt bestellen: jungewelt.de/bernsteinabo

  • Richtige Fragen stellen

    Wessen Interessen vertritt die Tageszeitung junge Welt?
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    jW ist immer dabei: Auf einer Demonstration im »Roten Wedding« in Berlin

    Wer Zusammenhänge verstehen will, muss die richtigen Fragen stellen. Dazu gehört unter anderem die Frage, wer welche bzw. wessen Interessen vertritt. Das hilft, um Parteien und Regierungen leichter einordnen zu können, das ist auch für die Bewertung der Berichterstattung, Analyse und Kommentierung in den Medien entscheidend: Geht es darum, im Interesse der Industrie optimale Kapitalverwertungsbedingungen zu organisieren, wobei scharfe Umweltgesetze nur hinderlich sind? Soll mit bestimmten Kommentaren nicht vor allem der Weg für Kriegseinsätze der Bundeswehr freigeschrieben werden? Geht es nicht zu oft darum, Proteste möglichst kleinzuhalten – und falls dies nicht gelingt, sie in das bestehende System zu integrieren, damit niemand auf die Idee kommt, den Kapitalismus selbst in Frage zu stellen?

    Die Tageszeitung junge Welt gehört keiner Partei, keiner Kirche und keinem Großverlag und ist zudem unabhängig von Anzeigenkunden. Sie gehört der Genossenschaft LPG junge Welt eG und leistet es sich, einen konsequent linken Standpunkt einzunehmen. Das heißt für uns, dass wir nicht im Interesse des Kapitals schreiben, das nach ständiger Profitmaximierung strebt, sondern im Interesse aller Menschen, die nicht über wesentliche Produktionsmittel verfügen. Genau deshalb setzen wir uns für deren Forderungen ein: soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, bezahlbare Daseinsvorsorge für alle und internationale Solidarität. Und weil wir konsequent gegen die Zerstörung von Mensch und Natur sind, sind wir auch konsequent gegen Kriege!

    Da wir großen Wert darauf legen, dass Sie uns das nicht einfach alles glauben, sondern sich selbst eine Meinung über die junge Welt bilden, bieten wir Ihnen ein dreiwöchiges kostenloses Probeabonnement an. Es endet nach drei Wochen automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Wir bitten aber um Ihre Telefonnummer, um Sie anrufen zu können. Lediglich die Beantwortung von drei Fragen wünschen wir uns von Ihnen: Hat die Zustellung geklappt? Wie hat Ihnen die Zeitung gefallen? Kommt ein Abo in Frage? Selbstverständlich übernimmt diesen Anruf unser Aktionsbüro. Ihre Daten verlassen nicht unser Haus, auch das garantieren wir! Benutzen Sie für Ihre Bestellung den nebenstehenden Coupon oder das Onlineformular unter jungewelt.de/probeabo.

    Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, Freiabos für die Schülervertretung zu bestellen, so wie es die des Kreisgymnasiums in Bad Krozingen gemacht hat: Die junge Welt sei »aufgrund ihrer jugendfreundlichen und linken Inhalte und ihrer Vielfalt genau die richtige Zeitung für unsere Mitschüler*innen, da sind wir uns sicher …«. Wenden Sie sich dafür einfach an unser Aktionsbüro (­aktionsbuero@jungewelt.de).

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft der Tageszeitung junge Welt

  • Unblock Cuba!

    19. September: Ein wichtiger Tag im Terminkalender aller Freunde des sozialistischen Landes
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    Kuba steht vor einer neuen Energiekrise, Grund dafür ist die US-Blockade

    Seit 1960 schwächen die USA Kubas Ökonomie empfindlich. Ziel aller Maßnahmen ist »das Provozieren von Enttäuschung und Entmutigung durch wirtschaftliche Not«. Das »Verbot von Lieferungen und Geldzahlungen (soll) die Ökonomie schwächen, zu sinkenden Einkommen führen, Hunger, Elend und Verzweiflung erzeugen und so zum Sturz der Regierung beitragen«, heißt es im Memorandum der US-Regierung vom 6. April 1960. Als Helms-Burton-Act wurde es 1996 deutlich verschärft. Seit dem 2. Mai 2019 ist von US-Präsident Donald Trump der dritte Teil dieses Gesetzes in Kraft gesetzt worden. Demnach können US-Bürger gegen ausländische Unternehmen klagen, die Eigentum nutzen, das nach der Revolution 1959 enteignet wurde. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel war nach all diesen Feindseligkeiten gezwungen, am vergangenen Freitag Notmaßnahmen wegen der Energiekrise bekanntzugeben (siehe jW vom 13.9.).

    Die bundesdeutsche, österreichische und schweizer Solidaritätsbewegung geht schon seit langem gegen das Unrecht aus den USA auf die Straße. Nun sollen die Aktivitäten gebündelt und eine gemeinsame, öffentlichkeitswirksame Aktion ausgedacht werden. Dafür findet am 19. September eine Beratung in der jW-Ladengalerie mit Heike Hänsel (MdB Die Linke), Marion Leonhardt (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba) und André Scheer (jW) statt. Danach wird eine konkrete Aktion besprochen.

    Alle linken Gruppen sind aufgerufen, mitzumachen und mitzugestalten. Einzelpersonen, die sich informieren und engagieren wollen, sind ebenso herzlich eingeladen.

    Unblock Cuba! 19.9., 19 Uhr, in der jW-Ladengalerie, Torstraße 6 in Berlin-Mitte, Eintritt frei

  • Wir können auch digital

    Heute startet die jW-Onlineaboaktion
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    Für Kuba und Sozialismus! Internationale Solidarität ist auch in der jW-Onlineausgabe ein wichtiges Thema

    Die junge Welt wirbt in Zeiten, in denen andere Verlage die gedruckte Tageszeitung bereits abgeschrieben haben, weiterhin für Printabos und setzt sich für den Erhalt des Kulturguts gedruckte Tageszeitung ein. Gleichwohl ist die Präsenz der jungen Welt im Internet wichtig und Onlineabonnements sind ein bedeutender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Zeitung.

    Kontinuierlich wird das Angebot weiterentwickelt. Seit Februar ist die Internetseite für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets optimiert. Onlinemeldungen aktualisieren wir nach dem Redaktionsschluss der Printausgabe. Seit Mitte August kann man unsere Wochenendkolumne »Der schwarze Kanal« als Video und Audio im Internet ansehen und -hören.

    In den kommenden Tagen bewerben wir das Onlineabonnement und bitten alle, die jW im Internet lesen, ein Digitalabo zu bestellen. Damit können Sie sämtliche Artikel am Erscheinungstag lesen. Ebenso ist es damit möglich, das seit 1997 geführte Onlinearchiv inklusive aller Beilagen, Serien und Dossiers zu nutzen. Nur mit einem Onlineabo können Sie ausgewählte Artikel direkt online kommentieren.

    Das Normalabo im Internet kostet im Monat 19,80 Euro, das Soliabo 25,80 Euro und das Sozialabo 12,80 Euro. Leserinnen und Leser, die bereits täglich die gedruckte Zeitung beziehen, bekommen das Onlineabo für nur 5,80 Euro im Monat dazu.

    Bestellen Sie jetzt das Digitalabo unter jungewelt.de/onlineabo. Sie tragen somit auch dazu bei, dass junge Welt und ihr Onlineauftritt weiterent­wickelt werden können.

    Entwicklergruppe

    jungewelt.de/onlineabo