1000 Abos für die Pressefreiheit!
Gegründet 1947 Freitag, 14. Mai 2021, Nr. 110
Die junge Welt wird von 2512 GenossInnen herausgegeben
1000 Abos für die Pressefreiheit! 1000 Abos für die Pressefreiheit!
1000 Abos für die Pressefreiheit!
jW stärken!

  • Eigene Sicht auf die Dinge

    Mit Genossenschaftshilfe zum digitalen jW-Bildarchiv
    16.jpg
    Eine von uns – jW-Belegschaft (abgebildet ist etwa ein Drittel) gratuliert Rosa Luxemburg zum 150.

    Die junge Welt hat eine eigene Sicht auf die Dinge. Schon deshalb übernehmen wir nicht einfach nur Bilder und Texte von Agenturen. Wenn wir solche nutzen, unterscheiden wir uns durch Auswahl und Bearbeitung von anderen Medien. Entscheidender Bestandteil unserer Arbeit ist es jedoch, Texte und Bilder von Autoren, Augenzeugen, Aktivisten und Analytikern zu organisieren, die aktuelle und historische Ereignisse von einem klarem Klassenstandpunkt aus beschreiben, abbilden, einordnen.

    Das ist schon bei Wortbeiträgen keine leichte Aufgabe, besonders schwierig ist dies bei der Bildberichterstattung. Denn Bildagenturen ignorieren nicht selten viele für uns wichtige Ereignisse, oder sie beobachten die Dinge von einem Standpunkt aus, der nicht der unsere ist. Das fängt bei Bildern über Hausbesetzer an und hört nicht bei denen über das sozialistische Kuba auf. Mittlerweile haben wir einen großen Bestand an interessanten eigenen Fotografien. Darunter sind historische Aufnahmen aus dem junge Welt-Archiv, wozu das wohl größte Sportbildarchiv der DDR gehört. Fotografen haben uns ihre Werke hinterlassen oder zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen spannende Bilder unserer Leserinnen und Leser aus vielen Jahren Fotowettbewerb und immer wieder aktuelle Fotografien, die uns zur Verfügung gestellt werden. Diese Schätze wären allerdings in einem digitalen Archiv besser nutzbar. Es würde helfen, jeden Tag die Auswahl einzugrenzen und dann sehr schnell die richtigen Bilder auszuwählen.

    Damit ein solches entsteht, ist aber ziemlich viel zu tun: Die Bilder sind zu sichten, zu kategorisieren, einzuscannen und zu verschlagworten. Dafür braucht man zunächst ein ausgefeiltes Konzept, dann technisches Equipment und die nötige Softwarelösung für die Fotodatenbank. Schon dafür ist ein erheblicher Personal- und Organisationsaufwand erforderlich. Wir brauchen also Hilfe bei der Umsetzung. Das fängt beim DDR-Sportarchiv an: Klar erkennen wir Legenden wie den Radsportler Täve Schur und vielleicht auch einige von uns den Fußballer Jürgen Sparwasser. Aber ohne aktive Hilfe von Sportjournalisten und Bildreportern aus DDR-Zeiten werden wir wohl nicht auskommen, um die Bestände sachgerecht erfassen zu können. Zumal die Papierabzüge nicht immer optimal beschriftet sind. Darüber hinaus brauchen wir finanzielle Unterstützung. Die Anschaffung von notwendiger Hard- und Software und die professionelle Umsetzung der Pläne wird nicht ohne Förderung durch unsere Genossenschaft funktionieren. Auch deshalb bitten wir unsere Leserinnen und Leser, Mitglied in der LPG junge Welt eG zu werden oder zusätzliche Anteile zu zeichnen, um damit auch unser Fotoarchivprojekt aktiv zu unterstützen.

    Fotoredaktion junge Welt

  • LPG-Drache 1100x526 px.jpg

    Der Verlag 8. Mai, in dem die Tageszeitung junge Welt und die Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus erscheinen, gehört der Genossenschaft LPG junge Welt eG. Über die letzten 25 Jahre hinweg hat sie mitgeholfen, das Erscheinen von Zeitung und Zeitschrift sowie die Veranstaltung der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz materiell abzusichern. Mussten in den ersten Jahren vor allem Liquiditätsengpässe und Bilanzverluste überbrückt werden, kann sich heute die Genossenschaft auf die Absicherung von Investitionen und auf besondere Projekte konzentrieren. Sie hilft gegebenenfalls aber auch, wenn wir juristisch angegriffen werden.

    Mitherausgeber der jungen Welt kann werden, wer mindestens einen Genossenschaftsanteil im Wert von 500 Euro zeichnet. Natürlich können auch mehrere gezeichnet oder später weitere hinzugeordert werden. Die Zahlung darf in Raten erfolgen. Wie Sie der Satzung entnehmen können, gibt es keine Nachschusspflicht für Mitglieder, das Risiko beschränkt sich also auf die gezeichneten Anteile. Die wichtigste Rendite für die Genossinnen und Genossen ist sowieso das werktägliche Erscheinen einer gedruckten und digitalen Ausgabe einer progressiven Tageszeitung.

    Die Mitgliedschaft können Sie mit dem nebenstehenden Coupon beantragen. Auf der folgenden Vorstandssitzung der Genossenschaft wird dann über den Antrag entschieden. Weitere Informationen zur Genossenschaft sowie die Satzung finden Sie hier: www.jungewelt.de/genossenschaft (jW)

  • A 6 RLK 2020 Postkarte FRONT.jpg

    Am Freitag, den 5. März, feiern wir den 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg. Dass ihr Wirken nichts an Aktualität verloren hat, kann regelmäßig in der jungen Welt nachgelesen werden. Diese Zeitung hat seit ihrer Gründung 1947 eine ganz besondere Beziehung zu der Revolutionärin. Nicht ohne Grund trägt auch die Rosa-Luxemburg-Konferenz ihren Namen, die seit 1997 von junge Welt immer im Januar veranstaltet wird. Seit 2009 steht auf der Terrasse vor den Verlagsräumen eine Rosa-Luxemburg-Statue, die der Berliner Bildhauer Rolf Biebl geschaffen hat.

    Kommenden Mittwoch erscheint die jW mit der Beilage »150 Jahre Rosa Luxemburg«. Auf acht zusätzlichen Seiten gehen die Autoren, darunter Georg Fülberth, Gert Meyer, Heinz Deutschland, Arnold Schölzel und Dietmar Dath, unter anderem der Frage nach, welche Bedeutung das Werk Rosa Luxemburgs für Gegenwart und Zukunft hat.

    Wir möchten Sie bitten, Freunde und Bekannte auf diese Ausgabe hinzuweisen und den Kauf im Pressehandel zu empfehlen. Natürlich können Sie auch ein zusätzliches Exemplar kaufen und die Ausgabe weitergeben.

    Auch in der Ausgabe vom 5. März werden Rosa Luxemburg und ihr Geburtstag eine Rolle spielen. Der kommenden Wochenendausgabe wird eine vom Berliner Künstler Thomas J. Richter gestaltete Postkarte zum Internationalen Frauentag beiliegen. Und für den 8. März ist eine besondere Titelseite zum Frauentag geplant. Auch diese Ausgaben eignen sich, um den Kauf der jW im Pressehandel zu empfehlen.

    jW-Vertrieb

  • kietzmann_jw-verteilung1mai-1.jpg
    jW-Verteilung am 1. Mai 2019 in Berlin

    Liebe Leserinnen und Leser,

    nach einer mehrmonatigen Zwangspause wollen wir gemeinsam mit Euch wieder voll durchstarten! Es geht darum, in den kommenden Monaten mindestens 5.000 neue Leserinnen und Leser für unsere Tageszeitung zu gewinnen. Das soll in mehreren Etappen und unterschiedlichsten Aktionsformen erfolgen. Eines ist schon jetzt klar: Ohne Eure Hilfe werden wir diese anspruchsvolle Zielstellung nicht erfüllen!

    Erster Schritt

    Vom 13. März bis zum 17. April 2021 geht es uns zunächst um 4.000 Personen, die unser dreiwöchiges kostenloses Printprobeabo testen. Im vergangenen Jahr ist es uns vor allem über digitale Wege gelungen, insbesondere junge Menschen für das Testlesen einer Papierzeitung zu begeistern. Auch in diesem Jahr werden wir deshalb über unser Angebot nicht nur im Radio und auf Plakaten, mit Anzeigen und Beilegern, sondern ebenso im Internet auf vielfältige Art und Weise informieren. Ausgewähltes Werbematerial stellen wir selbstverständlich unseren aktiven Leserinnen und Lesern zur Verfügung, damit sie es dann in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde verbreiten können. Nicht minder sinnvoll ist es, unser Angebot im persönlichen Umfeld über diverse Onlinemedien zu empfehlen. Der direkte Kontakt ist der erfolgreichste: Findet in Eurem Bekanntenkreis ein, zwei oder drei Personen, von denen Ihr annehmt, dass sie an unserer jungen Welt interessiert sein könnten, und empfehlt das dreiwöchige Probeabo! Gerade in Pandemiezeiten können zwar Einzelne nur Einzelne ansprechen – aber um so mehr gilt: Je mehr Leserinnen und Leser aktiv mitmachen, desto mehr Menschen erreichen wir!

    Zweiter Schritt

    Von Ende April bis Ende Mai 2021 veranstalten wir erstmals einen junge Welt-Aktionsmonat. Wir starten mit einer Verteilaktion rund um den 1. Mai: In möglichst vielen Städten Deutschlands, der Schweiz und Österreichs verteilen Unterstützerinnen und Unterstützer die Ausgabe der jungen Welt zum Kampf- und Feiertag. Sie enthält die achtseitige Wochenendbeilage und erscheint bereits am Freitag, den 30. April. In diesem Jahr empfehlen wir, kleinere Verteilmengen zu ordern, weil es voraussichtlich noch nicht zu großen Veranstaltungen rund um den 1. Mai kommen wird. Mit dem Formular könnt Ihr Euer optimales Zeitungskontingent bei uns bestellen. Mindestbestellmenge sind 50 Exemplare, es können aber auch mehr sein, wobei wir generell 50er-Pakete wegen des leichteren Handlings empfehlen. Plant auch eine gezielte Verteilung in der Fußgängerzone, im Jugendzentrum oder vor dem Einkaufszentrum rund um den 1. Mai ein! Mindestens 20.000 Zeitungen sollen in diesem Jahr so neue Leserinnen und Leser erreichen.

    Der Aktionsmonat endet mit einer zweiten Verteilaktion: Erstmals wollen wir unsere Literaturausgabe, die zur Leipziger Buchmesse erscheinen sollte, in Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz gezielt vor allem in linken Buchläden, Bibliotheken, sozialen Treffpunkten und andern kulturellen Einrichtungen verteilen. Erstellt dazu eine Liste mit allen Orten bzw. Einrichtungen in Eurer Region, die für solch eine Verteilung interessant sein könnten! Auch hier geht es nicht um Masse, sondern um reale Reichweite. Fragt doch einfach, ob Ihr 20 oder 40 solcher Beilagen auslegen dürft. Wenn diese vergriffen sind, kann dann sicher nachgelegt werden. Der Vorteil dieser Aktionsform ist, dass die Verteilexemplare im Gegensatz zur 1.-Mai-Ausgabe nicht an den Erscheinungstag gebunden sind. Die Literaturbeilage liegt der jungen Welt vom Mittwoch, den 27. Mai, bei. Sie kann auch noch innerhalb der folgenden drei Wochen verteilt werden. Wir streben an, auf diesem Wege 20.000 dieser Beilagen zusätzlich unter ein lesefreudiges Publikum zu bringen. Eure Bestellung von Literaturbeilagen kann ebenfalls über das Onlineformular erfolgen.

    Für den Mai planen wir noch andere Aktionen wie etwa eine Verkaufsförderung für den Einzelhandel. Über diese und weitere Vorhaben werden wir rechtzeitig an dieser Stelle informieren. Heute geht es vor allem darum, dass Ihr uns Eure Bestellung für beide Verteilaktionen übermittelt, damit wir langfristig und gründlich den Versand organisieren können. Für alle Detailfragen, Planungen und Bestellungen stehen wir vom junge Welt-Aktionsbüro gerne zur Verfügung.

    Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

    Claudia Uhlmann und Dirk Keul, jW-Aktionsbüro

    Das Aktionsbüro ist telefonisch montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar: 030 53 63 55 10, per E-Mail unter aktionsbuero@jungewelt.de. Unter www.jungewelt.de/erstermai findest Du ein Onlineformular zur Bestellung von Verteilmengen

  • Jetzt aber!

    Das Onlineabo der jungen Welt für die schnelle und gründliche Information
    DSC_1383.jpg

    Die Tageszeitung junge Welt belegt mit jeder Ausgabe, wie wichtig präzise Informationen sind. Ob es innenpolitisch die Vorbereitungen zum Parteitag von Die Linke sind, die Privatisierungsbestrebungen durch den Verkauf der Berliner S-Bahn oder die sich verschlechternden Arbeitsbedingungen in vielen Betrieben: Die junge Welt schreibt von einem linken, marxistisch orientierten Standpunkt auf, was da genau vor sich geht. Auch außenpolitisch bringt das Journal täglich Informationen, die in Konkurrenzblättern nicht einmal Erwähnung finden bzw. nur den herrschaftstreuen O-Ton von Nachrichtenagenturen übernehmen. Man denke an die Berichterstattung über Kuba, Venezuela, Russland und China.

    Selbstverständlich empfehlen wir, die Printausgabe zu abonnieren. Denn gerade unsere Hintergrundartikel lassen sich auf Papier besser lesen. Aber ein Onlineabo hat eigene Vorteile: So ist es manchmal wertvoll, über Informationen und Einschätzungen schon am Abend des Vortages zu verfügen. Ein weiterer wichtiger Bonus: Sie können Beiträge, auf die es ankommt, schnell an Ihren Bekanntenkreis weitergegeben. Bei jedem Onlineartikel finden Sie ein E-Mail-Emblem in Form eines Briefumschlags, mit dem man ganz einfach den Beitrag empfehlen kann. Auf diese Weise erreichen die jW-Beiträge mehr Menschen – und damit hoffentlich mehr zukünftige Leserinnen und Leser. Diese Möglichkeit wird gerade in diesen Tagen viel genutzt, um zum Beispiel die diversen Beiträge zur Programmdebatte in der Partei Die Linke zu verbreiten und zu diskutieren.

    Aber es geht bei einem Onlineabo nicht nur um Schnelligkeit. Mit ihm verschafft man sich auch einen raschen Überblick über die Tagesausgaben hinaus. Sie wollen wissen, was in der jungen Welt zur EU-»Grenzagentur« Frontex geschrieben steht? Einfach im Archiv den Begriff »Frontex« eingeben, schon sind die letzten Artikel zum Thema chronologisch aufgeführt. Sie können aber auch in der jW-Bibliothek in die dort bereitgestellten Dossiers eintauchen. Übrigens finden Sie in der jW-Onlineausgabe darüber hinaus in unserem Nachrichtenkarussell auf der Startseite aktuelle Beiträge und Meldungen, die es nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben.

    Um diese und viele andere Möglichkeiten auszuschöpfen, empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Online­abos, das es schon ab 13,60 Euro im Monat gibt. Und falls Sie bereits ein jW-Printabo besitzen, bekommen Sie den Zugang deutlich günstiger: Einfach die Internetseite ­www.jungewelt. de/onlineabo besuchen, das Bestellformular ausfüllen, abschicken, und wenige Minuten später erhalten Sie einen Freischaltcode und können loslegen. Mit Ihrem Onlineabo erweitern Sie zudem unsere ökonomischen Handlungsspielräume – die wir dazu nutzen wollen, Print- wie Onlineausgabe ständig zu verbessern und zu erweitern. Werden Sie noch heute Mitglied unserer Onlinekommune!

    Aboservice

    Jetzt das Onlineabo bestellen: www.jungewelt.de/onlineabo

  • Kein 1. Mai ohne jW

    Endlich wieder raus zum Verteilen der jungen Welt!
    16a.png
    Verteilaktion: Wo junge Leute, Arbeiter, Migranten demonstrieren, ist die junge Welt dabei

    Milliardenhilfen für Konzerne, in schwindelerregende Höhen gestiegene Gewinne für einige wenige Kapitalisten – während gleichzeitig darüber diskutiert wird, den Mindestlohn zu senken und die Arbeitszeiten zu erhöhen, Kurzarbeit verordnet wird, Stellen abgebaut und Betriebe geschlossen werden. Seit Beginn der Pandemie zeigt sich das Wesen des Kapitalismus noch deutlicher. Darüber schreibt die junge Welt täglich und gehört daher in die Hände vieler arbeitender und lernender Menschen.

    Gründe gibt es genug, den 1. Mai wieder zum großen Kampftag zu machen – auch und gerade für die junge Welt. Bei 100.000 verteilten Exemplaren lag in den letzten Jahren die Zielzahl für den 1. Mai – im letzten Jahr konnten wir allerdings pandemiebedingt unsere Erfolgsserie nicht fortsetzen. Die Zeitungsverteilung über unsere Leserinnen und Leser, gerade am 1. Mai, ist aber eine wichtige Aktion, um jW bekannter zu machen. Viele Menschen lernen so die junge Welt erstmals kennen und bestellen ein Probeabo, nicht wenige finden den Weg zu einem Abonnement. So vergrößern wir die ökonomischen Spielräume, aber auch Verbreitungsgrad und journalistische Wirksamkeit der Zeitung.

    Obwohl heute noch nicht absehbar ist, wie sich die Pandemie weiterentwickelt, möchten wir euch heute dazu einladen, am kommenden 1. Mai die jW-Verteilung wiederaufzunehmen. Ganz bewusst setzen wir in diesem Jahr nicht auf Masse, sondern schlagen vor, dass an möglichst vielen Orten die junge Welt gezielt unter die Menschen gebracht wird. Basismenge für Bestellungen sind 50 Exemplare der 1.-Mai-Ausgabe. Diese können an stärker frequentierten Orten wie Marktplätzen oder Fußgängerzonen weitergegeben oder auch in Läden und Zentren ausgelegt werden. Falls doch größere Veranstaltungen stattfinden sollten, kann die Menge auch erhöht werden.

    Konkret heißt das: Kontaktiert das Aktionsbüro, besprecht mit uns euren Einsatz. Für eine optimale Planung sollte das so schnell wie möglich geschehen, die letzten Bestellungen können wir bis zum 22. April entgegennehmen.

    Lasst uns zum Arbeiterkampftag mit der jungen Welt als bester klassenkämpferischer Tageszeitung wieder gemeinsam handelnd auf die Straßen gehen!

    Jetzt eine jW-Basismenge für den 1. Mai bestellen:

    aktionsbuero@jungewelt.de

    030/53 63 55 10

  • Hauptaufgabe: Krieg verhindern!

    Die Profitlogik als zentrale Größe muss gebrochen werden
    Dietmar Koschmieder
    16.jpg
    Ostermarsch durch die Saarbrücker Innenstadt (31.3.2018). Auch Ostern 2021 für den Frieden kämpfen

    Man muss kein Marxist sein, um zu erkennen, dass kapitalistische Produktions- und Eigentumsverhältnisse nicht mehr geeignet sind, um anstehende Aufgaben der Menschheit zu lösen. Ja schlimmer noch, der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus erweist sich immer klarer als Verursacher dieser Probleme und als Hauptgrund dafür, dass sie nicht effektiv bekämpft werden können. Denn Verhältnisse, in denen optimale Profitmaximierung das Maß aller Dinge ist, erweisen sich in zunehmender Deutlichkeit als schlechter gegenüber solchen, in denen diese Prämisse überwunden wurde, um das Wohl von Mensch und Natur in den Mittelpunkt zu rücken.

    Für diese einfache Erkenntnis findet man gerade in diesen Zeiten täglich Belege: Wer bei der Bekämpfung des Coronavirus auf Kapitalverwertung mehr Rücksicht nimmt als auf Menschen, zögert mit einem konsequenten Lockdown. Wer das Gesundheitswesen privatisiert, um dort dicke Gewinne zu ermöglichen, verabschiedet sich von einer optimalen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und nimmt statt dessen Personalmangel, Krankenhausschließungen oder völlig überarbeitetes Personal und damit schlechte Patientenversorgung in Kauf. Solange die Pharmaindustrie ihre Produkte nicht in erster Linie herstellt, um weltweit Menschenleben zu retten, sondern um vor allem in entwickelten Industrieländern maximale Profite zu erwirtschaften, werden Millionen von Menschen unnötig sterben. Diese Liste ließe sich beliebig erweitern.

    Es liegt also auf der Hand, dass kapitalistische Profitlogik als zentrale Größe gebrochen werden muss. Was aber Gewerkschafter und selbst Linke heute nicht (mehr) offensiv sagen: Das bedeutet, dass Kapitalismus abgeschafft und sozialistische Verhältnisse erkämpft werden müssen! Im Gegensatz zu vielen Medienleuten wissen nicht wenige Kapitalisten, dass ihr System an Grenzen einer produktiven Entwicklung stößt. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass zum Beispiel die Volksrepublik China ganz andere Möglichkeiten beim Aufbau von Industrie und Handel, aber auch beim Umweltschutz und in der Bekämpfung von Armut hat – bei wachsender Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den imperialistischen Großmächten. Letztere versuchen, über Sanktionen und Wirtschaftskriege diese Entwicklung aufzuhalten, was ihnen aber so nicht gelingen wird. Die indische Politikwissenschaftlerin Radhika Desai hat es auf der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz auf den Punkt gebracht: »Der alte Kalte Krieg hat den Kommunismus nicht besiegt, aber der neue Kalte Krieg kann den Kapitalismus besiegen.«

    Das ist der Hauptgrund, weshalb gerade in diesen Zeiten die Gefahr eines großen, heißen Krieges dramatisch wächst. Mit militärischer Einkreisung, mit Hochrüstung, regionaler Destabilisierung und bisher punktuellen Konflikten, die sich aber rasch zum Flächenbrand entwickeln können, mit erneuten Versuchen, die atomare Erstschlagfähigkeit zu erreichen, ohne vernichtende Gegenschläge in Kauf nehmen zu müssen, versuchen die imperialistischen Länder – trotz aller Widersprüche untereinander – über das letzte ihnen verbliebene wirksame Mittel Krieg das Rad der Geschichte noch einmal zurückzudrehen. Unsere Hauptaufgabe ist es, dies mit allen Mitteln zu verhindern! Denn ein nächster Weltkrieg könnte die Menschheit vernichten und damit auch die Option, bestehende gravierende Widersprüche über eine andere Gesellschaftsordnung aufzuheben.

    Jetzt das junge Welt-Onlineabo bestellen: jungewelt.de/onlineabo

  • Abokampa_Frieden_2021 1100x526.png
    Konsequent gegen Krieg und auch auf dem Smartphone immer dabei

    Seit 1995 ist die Tageszeitung junge Welt mit journalistischen Inhalten im Internet am Start. Sie gehörte damals zu den Pionieren im Netz. Heute ist es für viele alltäglich, Zeitungsausgaben schon am Abend vor Veröffentlichung der Printversion an einem Bildschirm zu lesen.

    Ein Onlineabo bietet zudem den unschlagbaren Vorteil, nachforschen zu können, was vor Jahrzehnten Schlagzeilen machte. Zum Beispiel, was jW seinerzeit zur NATO-Aggression gegen Jugoslawien schrieb. Nur mit dem Onlineabo lassen sich alle Artikel seit 1997 leicht auffinden und nachlesen, aber auch sämtliche seither erschienenen gedruckten Ausgaben herunterladen. Um das umzusetzen, brauchten wir Zeit und vor allem Geld. Ohne bezahlte Abos wäre das nicht möglich gewesen, denn andere wesentliche Quellen zur Finanzierung unserer täglichen Arbeit haben wir nicht. Auch für kommende Entwicklungen brauchen wir daher Leserinnen und Leser, die unsere Arbeit nicht nur schätzen, sondern auch bereit sind, diese durch ihr Abo zu ermöglichen.

    In nur wenigen Schritten können Sie Ihr Onlineabo unter jungewelt.de/onlineabo abschließen, Sie können das aber auch über unser Abotelefon (030 53 63 55 80) tun. Mit dem Onlineabo erhalten Sie schon Stunden vor der Druckausgabe unsere Analysen zu Friedens- und anderen Fragen, können diese aber auch später zu jedem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt nachlesen. Für Abonnenten der gedruckten jW-Ausgabe eignet sich die Kombination gleich doppelt: Sie erhalten neben der Zeitung im Briefkasten alle Möglichkeiten des Onlinezugangs – es kostet Sie aber nur einen Bruchteil des regulären Onlinepreises. Machen Sie also Ihr Printabo noch produktiver und buchen Sie das Onlineabo dazu! Für welches Angebot Sie sich auch entscheiden, Sie tun nicht nur etwas für sich, sondern leisten mit Ihrem Abo auch einen wichtigen Beitrag – »für Frieden und Journalismus!« (jW)

  • Online unverzichtbar!

    jW-Aktionsbüro

    Die »unverzichtbar«-Aktion ist vorüber – die junge Welt bleibt unverändert unverzichtbar! Vielen Dank an dieser Stelle für die Beteiligung in Form von eingesendeten Zitaten und Fotos für die vergangene Aktion!

    Um den herrschenden Verhältnissen weiterhin und mit voller Kraft mit journalistischen Mitteln etwas entgegenzusetzen, helfen nur zusätzliche neue Abos. Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer wissen um die Rolle der jungen Welt, wenn es darum geht, dem rechten Vormarsch, Rassismus, Kriegstreiberei und den neuerlichen Angriffen seitens ehemaliger Verbündeter gegen Kuba im Namen der »Menschenrechte« mit klarer Haltung journalistisch zu begegnen – und zwar jeden Tag, gedruckt wie digital.
    Obwohl wir weiterhin auf den Erhalt der gedruckten Tagesausgabe setzen, gewinnt die jW-Onlineausgabe immer mehr an Bedeutung. Entsprechend haben wir unser Onlineangebot kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile sind Onlineabos ein wichtiger ökonomischer Faktor, damit wir weiterhin unter den schwierigen Bedingungen auf dem Pressemarkt bestehen können.
    Und nur mit einem Onlineabo lässt sich auf unser gesamtes digitale Angebot zugreifen. Die Empfehlung lautet daher: Jetzt ist es Zeit zu handeln und ein Onlineabo zu bestellen – »Für Kuba & Sozialismus!«

    Unterstützt uns dabei nach Euren Möglichkeiten. Nutzt hierzu die im Downloadbereich »Aktion« verfügbaren Onlinebanner, um sie in Webseiten, ggfs. E-Mails einzubinden und über die »sozialen« Medien zu verbreiten.

  • Kuba-Krise bei Linkspartei und ND

    Kein Mitglied des Vorstandes der Partei Die Linke hat gegen einen bewusst von rechten Kräften eingebrachten Antrag gegen die sozialistische Insel votiert. ND offen für Konterrevolution
    Dietmar Koschmieder
    chm_20200111_8621.jpg
    Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Manifestation für Kuba auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2020

    Die Linke hat das Problem schon lange: Zwar lassen viele Wählerinnen und Wähler (und nicht wenige Mitglieder der Parteibasis) vieles mit sich machen, aber wenn es um die Themen Krieg und Frieden, die Haltung zu Russland und zur internationalen Solidarität vor allem mit Kuba geht, wird dort oft eine klare Positionierung gefordert: Nie wieder Krieg! Klare Kante gegen die Verteufelung und Verächtlichmachung der Russen! Politische Solidarität mit dem sozialistischen Kuba! Diesen Umstand haben rechte Fraktionen und Funktionäre in der Partei meistens berücksichtigt, auch weil gelegentliche Ausrutscher, über die ihre wahre Haltung offenbar wurde, zu heftigen Reaktionen an der Basis führten.

    So sprach Gregor Gysi Mitte der 1990er Jahre vom verbliebenen Diktator Fidel Castro, dessen Tage gezählt seien – was an der Basis allerdings nicht gut ankam. Etwa zehn Jahre später unterstützten einige Europaabgeordnete aus der Linkspartei.PDS-Fraktion eine kubafeindliche Resolution des Europäischen Parlaments. Dies führte zu so heftigen Protesten innerhalb der Partei, dass zurückgerudert werden musste. In der Resolution war die Rede von Menschenrechten, der Förderung von Systemgegnern und von der Entwicklung von Demokratie in Kuba – die zustimmenden linken Abgeordneten störte damals offensichtlich nicht, dass solche Forderungen ausgerechnet von den Faschisten nahestehenden Kräften aus dem Umfeld der spanischen Volkspartei (PP) ins Parlament eingebracht wurden.

    Wenn also am 23. Januar 2021 der Vorstand der Partei Die Linke eine Erklärung verabschiedet, in der das sozialistische Kuba mit erhobenem Zeigefinger darauf hingewiesen wird, dass Menschenrechte universell seien, dass die kubanische Gesellschaft zu demokratisieren und mit Contras der Dialog zu führen sei, ist das zunächst nichts Neues. Der eigentliche Skandal besteht darin, dass nicht ein einziges Mitglied dieses Gremiums – und damit auch keiner der anwesenden Kuba-Freunde – gegen diesen Antrag gestimmt hat! Obwohl der bewusst von rechten Kräften der sogenannten emanzipatorischen Linken wenige Monate vor wichtigen Landtags- und Bundestagswahlen lanciert wurde. Sie konnten auf einen faulen Kompromiss setzen, weil damit eine offene kontroverse Diskussion vermieden werden sollte.

    Wenn sich Linke solcher Taktik unterwerfen, ist das im harmlosesten Fall eine unglaubliche politische Dummheit. Denn dass dieser Beschluss sofort dafür genutzt wird, über staatsfinanzierte antikubanische Kräfte in den USA Dissidenten in Kuba anzufeuern, lag auf der Hand. So titelte am 3. Februar der kubafeindliche Sender Radio Televisión Martí: »Die deutsche Linke trifft eine historische Entscheidung: Sie unterstützt Kritiker des kubanischen kommunistischen Regimes«. Aber auch die parteieigene Zeitung ND (ehemals Neues Deutschland) wird von den Konterrevolutionären lobend erwähnt, weil sie schon tags zuvor den Beschluss als »guten Tabubruch« bezeichnete. Im ND werden nicht nur Unwahrheiten von Contras kolportiert, sondern die gewünschte Entwicklung bündig zusammengefasst: »Der von der Linken mit ihrem Beschluss eingeschlagene Weg könnte richtungsweisend für eine kritisch-solidarische Begleitung (...) einer neuen Generation sein, die sich ebenso wie die Revolutionäre von 1959 für ein freies Kuba einsetzen.« Der Revolution soll also die Konterrevolution folgen, so offen stand das bisher selten in der einstmals sozialistischen Tageszeitung.

    Nichts Neues ist die fortschreitende Sozialdemokratisierung vieler Mandatsträger, Funktionäre und Gremien der Partei Die Linke. Entscheidend ist die Frage, ob es dort und in der Wählerschaft noch genügend linke Kräfte gibt, die sich dafür einsetzen, dass sich die Partei in Fragen der internationalen Solidarität und der Friedenssicherung nicht komplett den anderen im Bundestag vertretenen Parteien anpasst – und sich damit vollständig überflüssig macht.

    Mit einem Onlineabo der jungen Welt unterstützen Sie auch unsere solidarische Berichterstattung mit dem sozialistischen Kuba. Onlineabobestellungen unter jungewelt.de/onlineabo oder 0 30/53 63 55 80.

  • Antifaschistische Gegenkultur

    Melodie & Rhythmus ist mehr als ein Kulturmagazin
    ED7_1755.jpg
    Ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Melodie & Rhythmus lohnt sich

    Den Kulturkampf von oben zu entlarven und diesem mit radikal kritischer Kunst und Kultur zu begegnen, dem hat sich die Zeitschrift Melodie & Rhythmus spätestens seit ihrer Weiterentwicklung zum Magazin für Gegenkultur im Jahr 2017 verschrieben. Jedes Heft widmet sich aus linker Sicht neben Neuem aus Kunst und Kultur einem gründlich aufbereiteten Schwerpunktthema. In der aktuellen Ausgabe sind es die »USA«. Heft 2/2021, das am 18. März erscheinen wird, geht dem gerade besonders verbreiteten Phänomen »Irrationalismus und Wahn« auf den Grund.

    »Um im Wirrwarr liberaler Meinungsmache den Kopf nicht zu verlieren, empfehlen wir gerne die aktuelle Ausgabe der Melodie & Rhythmus«, brachte es vor kurzem das Autonomie-Magazin in einer Twitter-Nachricht auf den Punkt. Dem wäre nur noch hinzuzufügen, dass ein Jahresabo die einfachste Art ist, auf dem laufenden zu bleiben – und gleichzeitig unsere »Waffe der Kritik« zu verteidigen. Das Jahresabo mit vier Ausgaben kostet 26,90 Euro. Wir nennen dies »revolutionäre Kultursteuer«. Ob für sich oder als Geschenk für jemand anderen – die M&R ist unerlässliches Rüstzeug im Kampf für linke Kultur.

    Selbst das beste Magazin würde nicht ausreichen, um antifaschistische Gegenkultur tatsächlich mit Leben zu füllen. Daher bietet M&R widerständiger Kunst regelmäßig eine Bühne. So stellte Chefredakteurin Susann Witt-Stahl unlängst auf der XXVI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ein besonders anspruchsvolles Projekt vor: Anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters Erich Fried laden M&R, junge Welt und der Verlag 8. Mai zu einer außergewöhnlichen Jubiläumsfeier ein. Mit Filmvorführungen, Gesprächen und einer Gala mit hochkarätigen Gästen werden wir am 7. und 8. Mai im Kino »Babylon« den 1988 verstorbenen Antifaschisten und sein literarisches Werk ehren. Die Planungen dazu sind in vollem Gange. In Kürze geben wir das Programm bekannt und starten den Kartenvorverkauf.

    Kommunikation/Aktion

    Jetzt Melodie & Rhythmus abonnieren: telefonisch unter 0 30/53 63 55 80, per E-Mail an abo@melodieundrhythmus.com oder online unter ­www.melodieundrhythmus.com/abo

  • D21D0109RosaLuxemburgKonferenz2021-112748.jpg
    Die diesjährige Rosa-Luxemburg-Konferenz fand digital statt – das tat der Qualität keinen Abbruch

    Im Anschluss an die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK), die am 9. Januar stattfand, erreichten Redaktion und Verlag viele euphorische Zuschriften und Rückmeldungen. Dass die Veranstaltung, die nicht zu Unrecht als »Jahresauftakt der antikapitalistischen Linken« gilt, nicht abgesagt, sondern in bekannt hoher inhaltlicher Qualität als reine Onlinekonferenz durchgeführt wurde, hat viele unserer Leserinnen und Leser beeindruckt. Einige verbanden die Übermittlung des Lobs und der Anerkennung mit einer Abobestellung oder der Erhöhung ihrer Genossenschaftsanteile.

    Am Mittwoch erschien die 16seitige Beilage zur RLK mit den Hauptreferaten. Da sich das Spezial bestens als politisches Schulungsmaterial eignet, kann es im Aktionsbüro nachbestellt werden, gern auch in größeren Mengen.

    Ab sofort werden die Beiträge der Konferenz als Videomitschnitte auf der jW-Internetseite veröffentlicht. Den Auftakt machen Ben Chacko und Donna Murch: Der Chefredakteur der britischen Tageszeitung Morning Star gab eine Einschätzung zum Prozess gegen Julian Assange, die Politikprofessorin aus New Jersey (USA) analysierte die Geschichte des »Rassenfaschismus« in den Vereinigten Staaten. Als nächste Videobeiträge gehen das Forum über den »Kampf der Jugend in Zeiten von Krise und Pandemie« (Mittwoch, 3.2.) und das Grußwort des ehemaligen Kovorsitzenden der HDP und politischen Gefangenen Selahattin Demirtas (Sonnabend, 6.2.) online.

    Nachdem die Beilage erschienen ist, arbeiten die Kollegen aus der Thema-Redaktion nun mit Hochdruck an der Erstellung der RLK-Broschüre, die Ende März erscheint. Sie wird die diesjährige Konferenz umfangreich dokumentieren. Neben allen Referaten, Vorträgen und Gesprächen enthält sie auch die Vor- und Nachberichte einschließlich der vorab in der Zeitung veröffentlichten Thema-Seiten der Hauptreferenten.

    Kommunikation/Aktion

    Bestellung der RLK-Beilage bitte an aktionsbuero@jungewelt.de oder telefonisch unter 0 30/53 63 55 10

  • Ein Angebot zum Kennenlernen

    Großes Interesse am jW-Probeabo. Empfehlen Sie uns weiter!
    zuh.jpg
    Drei Wochen frei Haus: junge Welt bietet Informationen und Analysen, die selten woanders zu finden sind

    Zur Zeit beziehen einige hundert Menschen die Tageszeitung junge Welt im Probeabo und lernen unser journalistisches Angebot kennen. Nicht wenige von ihnen lesen die jW zum ersten Mal. Mit der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 9. Januar begann die Probeaboaktion, und wir baten Sie, liebe Leserinnen und Leser, das Testabo im Freundes- und Bekanntenkreis zu empfehlen. Das Probeabo läuft drei, im europäischen Ausland zwei Wochen und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden.

    Die persönliche Empfehlung ist der beste Weg, um für ein Testabo zu werben. So schrieb uns Klaus W. aus Kaiserslautern, dass die Bestellung auf Hinweis eines Freundes erfolgt sei, der ihm schon seit Jahren zum Probe­abo geraten habe. Eine ganz besondere Empfehlung veranlasste Charlotte W., die jW drei Wochen lang zu testen: »Meine Geschichtslehrerin erwähnte die Zeitung im Unterricht, allerdings eher kritisch.«

    Auch die aktuelle Berichterstattung macht neugierig auf die junge Welt und das Kennenlernangebot. In der Wochenendausgabe vom 23. Januar informierten wir über den für uns überaus erfreulichen Ausgang eines Rechtsstreits mit dem Biolebensmittel-Großhändler Dennree. Er hatte uns im Oktober 2019 wegen eines Berichts über die Behinderung von Betriebsratswahlen verklagt. Einige Branchendienste thematisierten diesen juristischen Erfolg in ihren Publikationen. Und Michael N. aus Bremen und Birgit V. aus NRW bestellten wegen unserer klaren Haltung das Probeabo.

    Helfen auch Sie mit, die junge Welt bekannter zu machen, und empfehlen Sie das kostenlose Probeabo weiter. Vielen Dank!

    Aboservice

    Jetzt Probeabo empfehlen und bestellen: telefonisch unter 0 30/53 63 55 84, per E-Mail an abo@jungewelt.de oder online unter jungewelt.de/probeabo

  • »Ich bin gespannt auf das Probeabo«

    Hunderte testen junge Welt. Empfehlen auch Sie uns weiter

    Mit der 26. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am 9. Januar als Onlineveranstaltung stattfand, startete die aktuelle Probeaboaktion. Denn mit der neuen Form der Konferenz konnten viele Menschen erreicht werden, die die junge Welt bisher nicht kannten.

    In den letzten beiden Wochen gab es Hunderte Bestellungen des kostenlosen Probeabos. Es läuft drei, im europäischen Ausland zwei Wochen und endet automatisch. So lernt man die Zeitung und ihr journalistisches Angebot sehr gut kennen. Viele unserer Leserinnen und Leser weisen Freunde und Bekannte auf das Probeabo hin. Die persönliche Empfehlung ist die beste Möglichkeit, neue Interessierte zu erreichen. Daher möchten wir auch Sie bitten, die junge Welt im eigenen Umfeld zu empfehlen und für ein Probeabo zu werben. Wir bitten darum, die Probeleser im Anschluss kontaktieren zu dürfen. So können wir in Erfahrung bringen, ob die Zustellung klappte, die Zeitung gefallen hat und es Interesse an einem regulären Abonnement gibt.

    Allerdings erreichen den Verlag auch Bestellungen über andere Wege. Dorina P. schrieb, dass sie bei einer Onlinerecherche über Abschiebungen nach Nigeria auf die junge Welt und das Probeabo gestoßen sei. Als ehrenamtliche Helferin sei sie in mehreren Fällen involviert, in denen Menschen die Abschiebung in das afrikanische Land droht. Lutz R. aus Wandlitz, der die junge Welt schon lange kennt, überzeugte der Artikel über den brutalen Polizeiübergriff auf die LL-Demo, der von bürgerlichen Medien verharmlost und verzerrt dargestellt wurde, ein Probeabo zu bestellen. »Guten Tag und vielen Dank für guten Journalismus. Ich lese die junge Welt schon seit Jahren unregelmäßig«, schreibt Henry B. Im Büro beziehe man die Regionalzeitung, die jedoch »lausig« und allenfalls für das Regionale ausreichend sei. »Als richtige Tageszeitung scheint mir die junge Welt da schon eher geeignet. Ich könnte mir auch vorstellen, das Abo fortzuführen. Um meine Kollegen zu überzeugen oder gegebenenfalls zu nerven, ist das Probeabo eine prima Sache.«

    Viele andere entdecken das Angebot über soziale Netzwerke, entweder über Werbeeinblendungen oder durch Posts von Freunden. Auch das ist ein guter Weg, um auf das Angebot der jW hinzuweisen. Helfen Sie mit, empfehlen Sie die junge Welt und das kostenlose Probeabo weiter!

    Aboservice/Vertrieb

    Jetzt Probeabo empfehlen und bestellen: telefonisch unter 0 30/53 63 55 84, per E-Mail an abo@jungewelt.de oder online unter www.jungewelt.de/probeabo

  • Unverzichtbares Schulungsmaterial

    Am Mittwoch erscheint Beilage zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
    D21D0109RosaLuxemburgKonferenz2021-145837.jpg
    Auch die Rede der US-Politologin Donna Murch erscheint in der RLK-Beilage

    Coronabedingt musste die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz, der alljährliche Jahresauftakt der antikapitalistischen Linken, in diesem Jahr als digitale Livestreamveranstaltung stattfinden. Sie wurde ein großer Erfolg, mit einer außergewöhnlichen Mischung aus analytischen Referaten, kurzen Vorträgen, Diskussionen, Kulturbeiträgen und Projektvorstellungen. Auf mindestens 15.000 Endgeräten wurde die Konferenz verfolgt, nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dank unserer internationalen Streamingpartner, darunter Telesur aus Lateinamerika, den Tageszeitungen Morning Star aus Großbritannien und Arbejderen aus Dänemark sowie den Onlineprojekten Unsere Zeitung aus Österreich, Cubainformación aus Spanien, dem Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft und dem Portal Redfish verfolgten Tausende aus aller Welt die Konferenz.

    Am kommenden Mittwoch, den 27. Januar, erscheint die traditionelle Beilage, in der die Hauptreferate von Stefano G. Azzarà (Italien), Radhika Desai (Kanada), Donna Murch (USA), John Bellamy Foster (USA) und Enrique Ubieta Gómez (Kuba) abgedruckt werden. In dieser Woche erreichte uns von Arbejderen die Anfrage, ob auch sie die Beiträge veröffentlichen dürfen. Dieser Bitte sind wir natürlich nachgekommen, um die Inhalte einer noch größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Die RLK-Beilage liegt der Mittwochausgabe bei. Wenn Sie kein Abonnement haben, erhalten Sie die Ausgabe im gut sortierten Pressehandel. Einen belieferten Pressehändler in Ihrer Nähe finden Sie unter www.jungewelt.de/kiosk.

    Dank der hochkarätigen Vorträge eignet sich die Beilage nicht nur, die Referate noch einmal nachzulesen, sie ist auch ein wertvolles Schulungsmaterial. Für die politische Bildung, aber auch für die alltägliche Diskussion mit Freunden, Familie und Kollegen über aktuelle Entwicklungen stellen wir gerne zusätzliche Exemplare zur Verfügung. Bestellungen nimmt das Aktionsbüro entgegen und versendet sie nach dem Erscheinen.

    Kommunikation/Aktion

    Bestellung bitte an aktionsbuero@jungewelt.de oder telefonisch unter 030 53 63 55 10

  • Im Kontakt bleiben

    Das jW-Probeabo: Drei Wochen täglich ein Stückchen Rosa-Luxemburg-Konferenz
    D21D0109RosaLuxemburgKonferenz2021-103442.jpg

    Hektik und Anspannung sind vorüber, die XXVI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz liegt an diesem Sonnabend genau eine Woche hinter uns – und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen (siehe unten). Bis kurz vor dem Event, das pandemiebedingt erstmals ausschließlich im Livestream stattfinden musste, zitterten die Beteiligten, ob alles tatsächlich funktionieren würde. Von dem Erfolg, der letztlich daraus wurde, waren selbst die Organisatoren in Redaktion und Verlag überrascht.

    Die Flut an positiven Zuschriften zeigt, dass die Erwartungen der langjährigen Freunde der Konferenz ebenso übertroffen wurden. Besonders erfreulich ist, dass viele Menschen über die Livestreamveranstaltung zum ersten Mal den Weg zur Rosa-Luxemburg-Konferenz gefunden haben – sicherlich ein Effekt des digitalen Formats. Dieser erste Kontakt ist ein guter Anfang, an den es sich lohnt anzuknüpfen.

    Denn keine RLK ohne die Tageszeitung junge Welt. Die Konferenzbeilage im Vorjahr bezeichnete den Event zu Recht als »jW-Ausgabe mit anderen Mitteln«. Was läge demnach näher, als weitere Ausgaben kennenzulernen? Am besten lässt sich das immer noch mit einem Probe­abo machen: Kostenlos und drei Wochen lang täglich bietet sich damit die einzigartige Möglichkeit, unser konsequent antikapitalistisches Profil gründlich zu testen. Abbestellen ist nicht nötig, denn die Zustellung endet von selbst und ist damit völlig unverbindlich. Und falls Sie von weiteren Zuschauern der Konferenz wissen, dann empfehlen Sie doch unser Probeabo. Damit aus einem gelungenen Jahresauftakt auch ein gelingendes Jahr werden kann, ist das Lesen der jungen Welt ein erster Schritt.

    Aktionsbüro

    Jetzt hier bestellen: 030 – 53 63 55 80
    www.jungewelt.de/probeabo

  • Gelungener Jahresauftakt

    Die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2021 – ein großes linkes Solidaritätsprojekt
    _V2A0187.jpg

    Es gab viel zu lernen – für die Zuschauerinnen und Zuschauer bei dreizehn Vorträgen von renommierten Referentinnen und Referenten aus vier Kontinenten, bei zwei Podiumsdiskussionen, Gesprächen mit internationalen Künstlern sowie bei der Vorstellung der Aktion »Unblock Cuba«. Die Organisatoren junge Welt und Melodie & Rhythmus sammelten aber auch jede Menge Erfahrungen durch die Veranstaltung eines reinen Onlineevents.

    Rund 15.000 Zuschauer, die meisten aus dem deutschsprachigen Raum, waren es selbstverständlich nicht durchgängig. Wie bei der sonst analogen Konferenz jeder einmal in die Kunstausstellung, in das Café K oder zu den Marktständen geht, so gab es auch beim RLK-Viewing Erholungspausen.

    Unser Publikum will die Konferenz nicht nur mitverfolgen, es möchte ebenso live – und zwar in allen drei Konferenzsprachen – interagieren, etwa durch Fragen an die Vortragenden. Das zeigen die vielen Mails und Telefonanrufe, vor allem aber die Kommunikation in den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Da war unsere personelle Grundausstattung von einer Kollegin bzw. einem Kollegen sehr gefordert.

    Glücklicherweise haben viele Zuschauer die Konferenz als Solidaritätsprojekt verstanden – wie es sich die Organisatoren gewünscht haben. Knapp 1.400 Unterstützerkarten, die meisten mit Beträgen ab 20 Euro, wurden aus 14 Ländern bestellt; viele Spenden gingen zusätzlich auf unserem Konto oder über Paypal ein. Mit diesen Mitteln und den Geldbeiträgen der 33 Unterstützerorganisationen kann die RLK 2021 zum großen Teil finanziert werden. Das ist in Wirtschaftskrisenzeiten nicht selbstverständlich. Es zeigt, dass viele Menschen und Organisationen weltweit zusammenhalten und für eine sozialistische Lösung der Krise kämpfen wollen. Wir danken daher in politischer und finanzieller Hinsicht allen Teilnehmenden herzlich! Dank auch an die Referentinnen und Referenten der diesjährigen Konferenz; sie haben hervorragende Aufklärungsarbeit geleistet!

    Nicht wenige aus dem diesjährigen RLK-Publikum waren keine Abonnenten der jungen Welt, des Kulturmagazins Melodie & Rhythmus oder der deutschsprachigen Granma. Da hat sich am vergangenen Wochenende etwas getan. Es kamen viele Bestellungen für alle drei Publikationen herein. Über 160 Besucherinnen und Besucher lesen jetzt die junge Welt drei Wochen zur Probe; deutlich mehr Menschen besuchen unsere Internetseiten. Wir hoffen sehr, dass aus den Neugierigen weitere Leserinnen und Leser werden.

    Die Konferenz wurde dank bewährter und neuer Partner in weite Teile der Welt gestreamt. Auch das ist eine neue Erfahrung: Mit Telesur aus Lateinamerika und dem Portal Redfish beginnt möglicherweise eine weitergehende Zusammenarbeit; beide Portale haben ihrem großen Publikum die gesamte Konferenz zur Verfügung gestellt. Dazu kommen der britische Morning Star, das dänische Blatt Arbejderen, aus Österreich Unsere Zeitung und aus Kuba Cubainformación sowie das ICAP, das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft. Wir danken allen unseren Streamingpartnern für die Unterstützung!

    Wer die Konferenz noch einmal nachempfinden möchte, der sei auf die Konferenzwebseite jungewelt.de/rlk hingewiesen: Die Berichterstattung zu allen Beiträgen und Fotostrecken vermittelt einen guten Eindruck des internationalen Events. Dort werden in den nächsten Wochen auch einzelne Vorträge der 26. RLK als Videos zu finden sein. Am 27. Januar erscheint die RLK-Beilage mit Kurzversionen der Hauptreferate. Die Broschüre mit den Vollversionen und einigen Zugaben erscheint Mitte bis Ende März.

    2022 wollen wir die Erfahrungen aus 25 analogen und einer digitalen Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz zusammenführen, um ihre 27. Ausgabe vor Ort und im Stream zu veranstalten. Dafür beginnen schon die Vorbereitungen. Es wird ein größeres Kollektiv gegründet und eine passende Spielstätte gesucht. Wir sind höchst motiviert – und hoffentlich sind Sie am 8. Januar 2022 auch wieder dabei.

    RLK-Vorbereitungskollektiv

  • RLK20210108JW57.jpg
    Vorhang auf für die erste RLK unter Coronabedingungen ...

    1. Wie kann ich die Veranstaltung besuchen?

    Du gibst auf deinem Endgerät (PC, Handy, Tablet etc.) die Internetadresse www.jungewelt.de/rlk ein. Damit erreicht man den Livestream der Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK). Ab 10 Uhr bewegt sich da etwas, pünktlich um 10.30 Uhr wird die Konferenz eröffnet und die Kunstausstellung vorgestellt. Der erste Vortrag beginnt um 11 Uhr, die Veranstaltung endet wie üblich gegen 20.00 Uhr mit dem gemeinsamen Singen der Internationale.

    2. Wo kann ich Informationen zum Programm bekommen?

    Das geplante Programm findest du auf der Titelseite dieser jW-Ausgabe oder im Internet unter www.jungewelt.de. Aktuelle Änderungen und Ansagen werden von der Moderation und im Mikroblog (direkt unter dem Stream) mitgeteilt. Den Mikroblog kann man allerdings nur verfolgen, wenn man die Konferenz nicht im Vollbildmodus verfolgt.

    3. Wie kann ich mit euch an diesem Sonnabend Kontakt aufnehmen, um Fragen zu stellen, aber auch Hinweise und Kommentare abgeben?

    Schreib uns dein Anliegen, deine Fragen über die E-Mail-Adresse rlk21@jungewelt.de. Wir antworten so schnell wie möglich und leiten auch deine Fragen an den Gast weiter. Ob diese dann allerdings zum Zuge kommen, hängt unter anderem sehr stark vom Zeitplan ab. Wir würden uns auch über Fotos freuen, auf denen zu sehen ist, wie ihr die Konferenz mitverfolgt.

    4. Was kostet die Konferenz, und wer finanziert sie?

    Die Konferenz kann kostenlos weltweit mitverfolgt werden. Weil wir in diesem Jahr keine Präsenzveranstaltung stattfinden lassen, können wir auch nicht wie üblich Eintrittskarten verkaufen (oder Standgebühren für Aussteller verlangen). Um die etwa 40.000 Euro Kosten finanzieren zu können, sind wir auf Spenden und Beiträge der Unterstützer angewiesen. Den Rest bezahlt der Verlag 8. Mai, in dem junge Welt und Melodie & Rhythmus erscheinen.

    5. Wie kann ich die Konferenz unterstützen?

    Da gibt es mehrere Optionen: A) Lade möglichst viele deiner On- und Offline-Freunde zur Teilnahme an der Konferenz ein. B) Stelle uns eine Spende zur Verfügung (www.jungewelt.de/rlk-spende) oder kaufe eine Unterstützerkarte (www.jungewelt.de/solikarten). C) Diese Konferenz ist nur möglich, weil viele Menschen unsere Tageszeitung junge Welt und unser Kulturmagazin Melodie & Rhythmus abonniert haben. Ein Abonnement versorgt dich nicht nur mit guten Informationen und Argumenten, es hilft auch dabei, solche Veranstaltungen durchführen zu können.

    6. Und wie kann ich junge Welt oder Melodie & Rhythmus abonnieren?

    Das geht schnell und einfach über das Internet (www.jungewelt.de/abo), an diesem Sonnabend haben wir zusätzlich ein Abotelefon eingerichtet (030-53 63 55-84). Dort ist unser Kollege Ingo Höhmann von 10 bis 20 Uhr erreichbar, beantwortet Abofragen und nimmt Bestellungen entgegen.

    7. Von einem Abo bin ich noch nicht überzeugt, weil ich die junge Welt zu wenig kenne. Wie kann ich mehr über die Zeitung erfahren?

    Auch dazu rufst du einfach die oben genannte Nummer an und bestellst ein dreiwöchiges, kostenloses Probe­abo der jungen Welt. Das kostet dich nichts – und es endet automatisch nach drei Wochen, muss also nicht abbestellt werden. Dieses Angebot ist speziell für alle, die die junge Welt erst mal richtig testen wollen. Dieses Angebot kannst du auch online bestellen unter www.jungewelt.de/probeabo.

    8. Gibt es nur diesen Livestream oder berichtet ihr auch auf anderem Wege über die Konferenz?

    Wir haben einen speziellen jW-Blog eingerichtet, über den wir ständig über den Verlauf der Konferenz berichten. Wenn du also beispielsweise erst ab 14 Uhr teilnehmen kannst, aber wissen willst, was bisher geschehen ist, gehe einfach auf www.jungewelt.de, dort findest du Zusammenfassungen zum bisherigen Verlauf der Konferenz. Außerdem berichten wir den ganzen Tag in diversen sozialen Medien über den Verlauf der Konferenz.

    9. Gibt es eine Nachberichterstattung? Und wie sieht die aus?

    Schon am kommenden Montag findest du Berichte zur Konferenz in der aktuellen Ausgabe der jungen Welt, darunter auch das spannende Gespräch zum Thema Amazon. Am nächsten Sonnabend folgt eine große Fotoreportage in der Wochenendausgabe der Zeitung. Am Mittwoch, dem 27. Januar, liegt der jW-Tagesausgabe eine 16seitige Beilage zur Konferenz bei. Und schließlich wird Ende März 2021 die Broschüre zur Konferenz erscheinen, die alle Beiträge zur RLK 2021 dokumentiert.

    10. Wann findet die nächste Rosa-Luxemburg-Konferenz statt?

    Die XXVII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird am Sonnabend, 8. Januar 2022, in Berlin stattfinden. Wir gehen davon aus, dass sie dann wieder von vielen Menschen live besucht werden kann. Allerdings werden wir auch dann mit großem Aufwand dafür sorgen, dass jeder die Konferenz weltweit am Bildschirm mitverfolgen kann.

    Livestream ab 10 Uhr auf www.jungewelt.de/rlk

  • Unverzichtbar!

    Wie wir die junge Welt auch 2021 stärken werden
    Platz 6.jpg
    jW-Fotowettbewerb 2020: Den sechsten Platz beim Thema »8. Mai 1945« belegte Bernd Trete mit dieser Aufnahme vom sowjetischen Friedhof in Potsdam, Titel: »Antifa dankt den Befreiern«

    Seit etwas mehr als 25 Jahren kämpfen wir nun mit unserem Verlag 8. Mai und der Genossenschaft LPG junge Welt eG für Erhalt und Weiterentwicklung einer marxistisch orientierten Tageszeitung, die vor fast 74 Jahren von Kommunisten und anderen Antifaschisten gegründet wurde. Und das ist erstaunlich gut gelungen: Den Bestand an verkauften Einheiten konnten wir in den letzten 25 Jahren positiv entwickeln. Alle anderen Verlage, die überregionale Tageszeitungen herausgeben, mussten in dieser Zeit dramatische Verluste hinnehmen und finden bis heute keinen Ausweg aus der Krise. Sie kürzen Zeitungstitel und Zahl der Beiträge, blasen die verbliebenen kräftig auf – auch so lässt sich Geld sparen. Der Nutzwert der Blätter sinkt, denn ähnliche Texte findet man zuhauf und gratis im Internet. Weil aber gleichzeitig Abo- und Einzelverkaufspreise in die Höhe getrieben werden, geht das Konzept nicht auf. Das Ende der gedruckten Tageszeitung sei nah, schlussfolgern die Medienmanager. Auf die Idee, dass sie selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen, kommen sie nicht.

    Unverwechselbar

    Das Konzept der jungen Welt sieht anders aus. Zum einen soll eine unverwechselbare Zeitung täglich beweisen, dass diese Art der Information und Analyse in keinem anderen Medium zu finden ist. Für jene, die ihren persönlichen Horizont über eine linke, marxistisch orientierte, aber von Parteien unabhängige Tageszeitung erweitern wollen, ist die junge Welt (trotz ihrer Schwächen) deshalb unverzichtbar. Darüber hinaus aber setzen wir unsere Kreativität und die erkämpften Spielräume auch in anderen Bereichen ein. Etwa für die eigene Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus oder eine alljährlich organisierte internationale Konferenz. Wir unterstützen unsere kubanischen Genossinnen und Genossen beim Verbreiten der deutschen Ausgabe der Granma Internacional, gestalten eine kleine, aber sehr feine Buchedition mit Werken von W. I. Lenin bis Lea Grundig, bauen eine linke Kunstsammlung auf, um nur einige Beispiele zu nennen. Mit diesem Konzept ist es uns selbst in schwierigen Zeiten wie im vergangenen Jahr gelungen, die Aboauflage leicht zu steigern. Diese Entwicklung ist aber auch dringend nötig, um extrem wachsende Kosten auch ohne drastische Preiserhöhungen decken zu können. Und weil die Zahl der verkauften Zeitungen (vor allem der Abonnements) darüber entscheidet, welche Spielräume zur Verfügung stehen, wird der Kampf um zusätzliche Abonnements auch 2021 im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen.

    Was wir 2021 vorhaben

    Dabei bleibt es aber nicht. So wollen wir im neuen Jahr Grundlagen für ein professionelles junge Welt-Fotoarchiv aufbauen. Wir besitzen viele historische Fotos, zudem vermachten uns Fotografen ihre Sammlungen und Bildrechte. Diese Schätze wollen wir zunächst digitalisieren, verschlagworten und so ablegen, dass sie endlich für die laufende Arbeit von junge Welt und Melodie & Rhythmus effektiv genutzt werden können. Im Jahr 2021 steht zudem ein kleiner Relaunch unserer gedruckten Ausgabe an, der etwa die Einführung einer Wissenschaftsseite vorsieht. Größere Veränderungen planen wir für unsere digitale Ausgabe. Sie soll lesefreundlicher und aktueller werden. Auch der Start einer jW-App ist vorgesehen. Komplett umstrukturiert wird unsere jW-Ladengalerie: Wir verabschieden uns vom Vollsortiment, künftig werden vor allem die wichtigsten Bücher unserer Autoren angeboten. Ausgebaut werden soll dafür unsere Galerietätigkeit. 2021 wird erneut der junge Welt-Fotowettbewerb ausgeschrieben. Seit 2020 führen wir diesen komplett in Eigenregie durch, um noch stärker auf eigene Inhalte setzen zu können. Geplant ist zudem der Aufbau einer Kommunikationsabteilung, um Kontakte zur Leserschaft, aber auch mit anderen Medien und Bündnispartnern zu vertiefen, auch auf internationaler Ebene.

    Die Umsetzung dieser Pläne soll uns helfen, eine noch bessere Zeitung zu machen. Deshalb werden wir uns 2021 mit sonstigen Aktivitäten und Veranstaltungen etwas zurückhalten. Zwei wichtige Projekte haben wir aber trotzdem schon angeschoben: So wird unter der Federführung von Melodie & Rhythmus Anfang Mai eine große Veranstaltung zum 100. Geburtstag des Dichters Erich Fried (1921–1988) in Berlin durchgeführt. Ebenfalls im Mai findet der Höhepunkt der von uns initiierten europaweiten Solidaritätskampagne »Unblock Cuba« statt. Beide Projekte werden auf der XXVI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am kommenden Sonnabend vorgestellt. Sie kann weltweit kostenlos unter www.jungewelt.de/rlk mitverfolgt werden. Trotz Corona können so linke Kräfte auch 2021 voller Kraft und Zuversicht ins neue Jahr starten.

    Verlag, Redaktion und Genossenschaft

  • Herausforderungen gemeistert

    Trotz Corona und Krise: junge Welt hält auch 2020 Kurs

    Liebe jW-Leserinnen und -Leser,

    es war 2020 eine große Kraftanstrengung, eine marxistisch orientierte Tageszeitung gegen die immer ungehemmteren kapitalistischen Ausbeutungsbedingungen und der damit einhergehenden Rechtsentwicklung zu behaupten. Die Existenz der jungen Welt zu feiern, hätte es in diesem Jahr zwei große Anlässe gegeben: 25 Jahre Verlag 8. Mai und 25 Jahre Genossenschaft LPG junge Welt eG. Das bedeutet: Ein Vierteljahrhundert der Imperialismuskritik, und dazu gehört für uns der Kampf gegen die Delegitimierung der DDR, die Betonung der Errungenschaften der Arbeiterklasse und die Pflege des Erbes von Marx, ­Engels, Lenin, Liebknecht und Luxemburg.

    Notwendig: Kollektiv Arbeiten

    Ein wesentliches Element unserer 25jährigen Entwicklung liegt in der kollektiven Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in Redaktion und Verlag, sie war und ist überlebenswichtig. Aber gerade das Herangehen im Kollektiv wird durch die Coronapandemie äußerst auf die Probe gestellt. Etwa, weil nicht alle Kolleginnen und Kollegen in den Verlags- und Redaktionsräumen arbeiten und Beratungen nur unter Beschränkungen stattfinden können. Letztlich ist es der Coronaalltag selbst, der uns allen enorm viel Kraft abverlangt. Es hakt schließlich an einigen Ecken. Und gelegentlich fällt das auch in der Zeitung auf. Im großen und ganzen haben wir die Herausforderungen jedoch gut gemeistert und konnten es erneut schaffen, die junge Welt weiterzuentwickeln. Im Gegensatz zu den meisten Zeitungsverlagen gab es bei uns keine Kurzarbeit, wir haben den Umfang des Blatts auch nicht reduzieren müssen. Konsequenz: Das ohnehin kleine Team aus Redaktion und Verlag hatte reichlich zu tun.

    Einige Einbußen gab es in der Arbeit vor Ort, vor allem in der des Aktionsbüros. Die Buchmessen fanden nicht statt, Veranstaltungen wie das UZ-Pressefest oder das TFF-Festival in Rudolstadt wurden abgesagt. Dort hätten wir erfahrungsgemäß viele Zeitungen verteilen und neue Leserinnen und Leser gewinnen können. Auch die erfolgreiche Arbeit mit unseren Unterstützern und Leserinitiativen musste eingeschränkt werden, es konnten daher zum Beispiel am 1. Mai statt 100.000 Exemplaren nur wenige hundert verteilt werden.

    In Teilen gelang es uns durchaus, die Arbeit an sich und Werbemaßnahmen an die neuen Gegebenheiten anzupassen. So ist es uns im Frühjahr mit der schnellen Umstellung der Probeaboaktion gelungen, viele neue Leserinnen und Leser zu erreichen, die erstmals mit der jungen Welt in Kontakt kamen und sie für sich entdeckten. Erfreulich – wenn eine Probeaboaktion zum Jahresbeginn erfolgreich läuft, dann tragen die Ergebnisse über das ganze Jahr Früchte.

    Eine Erfahrung, die sich in diesem Jahr bestätigte, ist, dass sich die Linke in Zeit von Krise, Krieg und zunehmendem Irrationalismus neu sortiert. Einige verlassen den gemeinsamen Weg, gleichzeitig finden neue Leser und Mitstreiter den Weg zur jungen Welt. Die übergroße Mehrheit der Leserinnen und Leser ist dankbar, dass jW auch in diesen stürmischen Zeiten klaren Kurs hält.

    Besondere Publikationen

    Neben der Tageszeitung junge Welt und dem Kulturmagazin Melodie & Rhythmus erscheinen im Verlag 8. Mai ausgewählte Bücher, Broschüren, Kalender, CDs und DVDs. Im Frühjahr, pünktlich zur abgesagten Leipziger Buchmesse, erschien Carlos Gomes’ Buch »Lenin lebt. Seine Denkmäler in Deutschland«. Gewöhnlich präsentieren wir ein neues Buch in der jW-Ladengalerie. Pandemiebedingt wurde kurzfristig unsere erste reine Onlinebuchvorstellung daraus. Weitere digitale Formate entstanden: die Ausstellungsführungen mit Andreas Wessel, jW-Autor und Kurator der jW-Kunstedition (siehe junge Welt-Youtube-Kanal). Als die Frankfurter Buchmesse ebenfalls abgesagt wurde, konnten wir an vier Abenden in Folge spannende Buchvorstellungen unter dem Titel »jW-Lesewoche« anbieten, in der auch unsere aktuellste Buchedition präsentiert wurde: die erste Komplettveröffentlichung von Lea Grundigs »Elfteiligem Bildzyklus zum Manifest der Kommunistischen Partei«.

    Die gemachten Erfahrungen mit Onlineveranstaltungen helfen uns aktuell bei der Planung der kommenden Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2021. Sie wird nur im Livestream auf jungewelt.de/rlk zu verfolgen sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Absprachen mit den Referenten, die live zugeschaltet werden, gehören dabei ebenso dazu wie die technischen Vorbereitungen mit dem Filmteam.

    Klarer Kurs

    Auch wenn wir dieses Jahr gut gemeistert haben, bleibt es eine große Herausforderung, jeden Tag eine Tageszeitung herauszugeben und das »Gesamtkunstwerk« junge Welt am Laufen zu halten. Neben klarem Kurs und kollektivem Arbeiten von Redaktion und Verlag unter schwierigen Bedingungen sind es vor allem die Leserinnen und Leser dieser Zeitung sowie die Mitglieder der Genossenschaft, die den Bestand der jW sichern. Ohne deren Unterstützung wäre das Erscheinen dieser Zeitung nicht möglich.

    Wir haben in diesem schwierigen Jahr einmal mehr bewiesen, dass die gedruckte Tageszeitung stark nachgefragt wird. Dennoch zerfallen die Printmedienlandschaft und die dazugehörige Infrastruktur weiter. Die gedruckte Tageszeitung ist in unseren Augen ein wichtiges Kulturgut, für dessen Erhalt wir uns einsetzen – bei gleichzeitiger Weiterentwicklung des Onlineangebots. Wir schaffen dies nur als Solidarprojekt. Mit jedem neuen Leser und jedem neuen Abo steigt die Wirksamkeit und Relevanz der jungen Welt. In Zeiten der zunehmenden Irrationalität und im Kampf gegen die herrschenden Verhältnisse ist sie das tägliche Gegengift.

    Schließlich möchten wir uns, liebe Leserin und lieber Leser, an dieser Stelle herzlich für Ihre Unterstützung bedanken und Sie bitten, in unserem Kampf für eine bessere Zukunft und eine bessere Zeitung nicht nachzulassen.

    Andreas Hüllinghorst und Jonas Pohle, Verlagsleitung