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Der Computer kommentiert nicht

Themensetzung und -einordnung machen die junge Welt unverzichtbar. Überzeugen Sie sich selbst

Von Aktion und Kommunikation
Foto: Joshua Regitz/jW
Auch an diesem Wochenende werden wieder Tausende Menschen die jW das erste Mal in den Händen halten und sich von ihren Stärken überzeugen

Im Kapitalismus ist die Nachricht eine Ware. Wie andere auch will sie so profitabel wie möglich produziert sein. Gert Hautsch hat am vergangenen Sonnabend (junge Welt vom 12. April 2025) die Erscheinungen beschrieben: Versteppung der Medienlandschaft durch Zusammenlegung von Regionalredaktionen, die KI erstellt und der Algorithmus wählt vermeintlich relevante Artikel aus. Kann der Roboter die Ereignisse politisch einordnen? Eine Meinung kann der Rechner vielleicht noch simulieren, aber ein Kommentar von Menschenhand ist das nicht.

Bei der Tageszeitung junge Welt schreiben Menschen die Texte und stellen die Zeitung zusammen. Soziale Schweinereien, Militarisierung der Gesellschaft und reaktionäre Politikwende werden nach marxistischer Methode analysiert und beurteilt. Die Beschränkung der Textmenge auf 16 Seiten, die quantitativ in der Onlineausgabe beibehalten wird, zwingt zur Fokussierung. Die Qualität des Journalismus und die Themensetzung machen die junge Welt zu einem einzigartigen Produkt in der Presselandschaft, das immer mehr Menschen begeistert.

Mit dem kostenlosen Probeabo kann man zwei Wochen unverbindlich die gedruckte Zeitung testen und erhält gleichzeitig für diesen Zeitraum Zugang zum Onlineangebot. Danach können Sie die junge Welt besser einschätzen – und unsere Erfahrung zeigt, dass viele dabeibleiben und ein unbefristetes Abo abschließen. Sollte Ihnen das zu verbindlich sein, dann holen Sie sich die Zeitung am Kiosk. Im Geschäft können Sie täglich neu entscheiden, ob unsere Berichterstattung Ihr Interesse findet.

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Überzeugen Sie sich von unserem kritischen Blick auf massive Aufrüstung und Kriegsvorbereitungen! Die junge Welt ist jeden Tag eine Zeitung gegen Krieg und Militarisierung, nicht nur zu den Ostermärschen. Dort wird sie tausendfach von aktiven Leserinnen und Lesern verteilt – vielleicht sind auch Sie heute auf diesem Weg zu einem Exemplar gekommen. Wir klären beharrlich auf über Militarisierung, aber auch über Versuche, den Achtstundentag abzuschaffen oder die Kürzungen im Gesundheits-, Sozial- und Kulturbereich.

In diesem Sinne: Bleiben Sie stets gut informiert!

Das Probeabo bestellen auf ­jungewelt.de/probeabo, telefonisch unter 0 30 / 53 63 55 - 84 oder formlos per E-Mail an abo@jungewelt.de.

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2025, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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