Proisraelische Stimmungsmache gegen Hilfswerk für Palästinenser: Bild zeigt TV-Doku »Unraveling UNRWA«. »Diese Nahostdoku durften Sie bisher nicht sehen«, betitelt Hans-Jörg Vehlewald, Chefreporter Politik, den begleitenden Artikel.
Israel bricht weiter nahezu täglich die sogenannte Waffenruhe im Gazastreifen. Hamas-Kommandeur Mohammed Odeh soll bei einem Angriff getötet worden sein. Trumps »Friedensrat« bleibt derweil ohne Finanzierung.
Neue Berichte über Palästinenser in israelischer Haft dokumentieren weitverbreitete sexualisierte Gewaltverbrechen. Die Knesset beschließt unterdessen die Einrichtung eines Tribunals zum 7. Oktober 2023.
Israel verlängert die Haft der entführten Aktivisten Ávila und Abukeshek. Die Anwältinnen der beiden berichten von körperlichen und psychischen Misshandlungen.
Das Verwaltungsgericht in Berlin hat geurteilt, dass der Verfassungsschutz die Nennung des Vereins als »gesichert extremistisch« in seinem Jahresbericht 2024 streichen muss.
Ein britischer Söldner berichtet von seinen Erfahrungen als Mitarbeiter an Verteilzentren für Hilfslieferungen in dem von Israel belagerten Küstenstreifen und bezeugt schwere Menschenrechtsverbrechen.
Eine aktuelle Untersuchung der UN-Berichterstatterin Francesca Albanese dokumentiert ein System physischer und psychischer Misshandlung von Palästinensern durch israelische Soldaten.
Nach Antritt des neuen Präsidenten sollen Großprojekte der Vorgängerregierung »eingespart« werden. Auch die Enteignung von Geländeteilen der ehemaligen »Colonia Dignidad« für eine Gedenkstätte wird abgesagt.
Eine Guardian-Recherche belegt, dass seit Jahren kein Israeli mehr vor Gericht angeklagt oder gar verurteilt wurde. Dabei wurden mehr als 1.000 Palästinenser in diesem Zeitraum getötet.
José Antonio Kast ist ins Präsidentenamt eingeführt worden. Als erste Amtshandlung unterzeichnet er Dekrete zur Kürzung öffentlicher Ausgaben und zur Militarisierung.