Zum Gedenken an Alfred Müller, der dieses Jahr 100 geworden wäre, wiederholte das Fernsehen seinen Krimi »Klassenkameraden« (1984), hätte ihn aber auch zu Ehren des fast gleichaltrigen Günter Rüger bringen können, denn der spielte hier eine seiner wenigen Filmhauptrollen.
Jubilare der Woche: Günther Jauch, der am Montag die 70 erreicht hat; Ernst Hirsch, der sich früh fürs Fotografieren und Filmen begeisterte und seinen 90. Geburtstag am Montag in den Technischen Sammlungen Dresden feierte; Karl Paryla, der am 14. Juli vor 30 Jahren starb.
Jubilare der Woche: Jürgen Böttcher, Sieglinde Hamacher, Aelrun Goette. Erst Ende der 70er Jahre wurde Sieglinde Hamacher Trickfilmregisseurin. Was sie bei Jürgen Böttcher gelernt hatte, ging ihr noch nach.
Der Familie Neumayer in Wien wurde am 30. Juni 1926 ein kleiner Peter Alexander Ferdinand Maximilian geboren, der seit 75 Jahren allgemein unter seinen beiden ersten Vornamen bekannt ist.
Reinhard Straube ist das Urbild von Edgar Wibeau, dem ungebärdigen 17jährigen, der nach seinem Platz im Leben sucht und sich in eine Kindergärtnerin verliebt. Ulrich Plenzdorf hatte die Geschichte von den »Neuen Leiden des jungen W.« für einen Film aufgeschrieben.
Weil sie nicht nur über den »großen Bruder« informierte, sondern auch visuell gut aufgemacht war, nahmen Leser gern die Sowjetunion zur Hand. Von der Illustrierten wussten die wenigsten, dass sie von Maxim Gorki gegründet worden war.
Drei hundertste Geburtstage können gefeiert werden. Die Jubilare in dieser Woche sind die DDR-Schauspielerin Margot Ebert, der gebürtige Riesengebirgler Erhard Köster und die Meißnerin Ina Rarisch.