Die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts stellt die Regierung in Priština auf die Probe. Premier Kurti setzt auf Verzögerung, um Mehrheiten für sein Lager zu gewinnen – sehr zum Unmut der Opposition.
Während sich die Gespräche vorrangig auf Wirtschaftliches fokussierten, ist der erstmalige Empfang des ukrainischen Präsidenten in der serbischen Hauptstadt vor allem auch ein Fingerzeig Richtung Moskau und Brüssel.
Das Ende des Kroatien-Kriegs und die Auflösung der Republik Serbische Krajina in Folge der Operation »Sturm« von 1995 werden je nach Seite betrauert oder mit feierlicher Dankbarkeit betrachtet.
Präsident Vučić verzichtet im Vorfeld von Neuwahlen auf eine Verurteilung Russlands wegen des Ukraine-Kriegs. Auch Bulgarien hat sich in der vergangenen Woche in dieser Hinsicht zurückhaltend gezeigt.
Das ungarische Parlament hat am Montag eine Verfassungsänderung verabschiedet, womit die neue Regierung die Absetzung des amtierenden Staatspräsidenten Tamás Sulyok einleitet. Dieser gilt als Anhänger des ehemaligen Premiers Viktor Orbán.
Nach monatelangen Protesten hat der serbische Präsident seinen Rücktritt angekündigt. Nun will er offenbar Premier werden. Die anhaltenden Studentenproteste und ein Lithiumprojekt, von dem auch Berlin profitieren will, funken allerdings dazwischen.
Die Regierungspartei von Albin Kurt gewinnt, doch die politische Blockade im Land bleibt bestehen. Es war bereits die dritte Wahl in 16 Monaten, weil keine Zweidrittelmehrheit für die Präsidentenwahl zustande kommt.
Die potentiellen Neumitglieder drängeln, und Brüssel legt in Montenegro einen Vorschlag vor, mit dem die Einbindung vorab intensiviert werden soll. Albaniens Premier begrüßt das Papier und mahnt Tempo an, um Russland und China nicht das Feld zu überlassen.
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Montenegro könnte 2028 das nächste Mitglied der EU werden. Doch die Gräben der Vergangenheit sind tief, wie ein aktueller Streit mit Kroatien illustriert.
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Während der Parlamentswahl hat Sloweniens Regierung Treibstoff rationiert und dem größten Lieferanten des Landes Missmanagement vorgeworfen. Der Wahlausgang verspricht zudem zähe Verhandlungen.