Kroatien: Zehntausende Menschen demonstrierten am Sonnabend in der Hauptstadt Zagreb gegen die illegale Entsorgung von giftigen, teilweise importierten Abfällen. Landesweit soll es viele weitere verseuchte Deponien geben.
Beim Strategieforum BSF in Slowenien will man den Beitritt der Balkanstaaten und der Ukraine zur EU vorantreiben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren waren diesmal die höchsten Vertreter des Staatenverbunds jedoch nicht eingeladen.
Nach der Ukraine beginnt auch Kroatien mit der feierlichen Umbettung von getöteten Faschisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Das verschärft die Spannungen mit Serbien und schürt jenen Nationalismus, den die EU eigentlich vorgibt, überwinden zu wollen.
Das Startup Verne scheitert mit dem von der Regierung subventionierten autonomen Robotaxiprojekt in Zagreb. Dem Unternehmen droht eine Rückzahlung in Höhe von 90 Millionen Euro an die EU-Kommission.
Bestrebungen des bosnisch-serbischen Politikers Milorad Dodik, das Amt des Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina aufzulösen, gewinnen in konservativen Kreisen der USA zunehmend an Einfluss. Ein neuer Beitrag der Harvard-Universität verleiht dabei Rückenwind.
Die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts stellt die Regierung in Priština auf die Probe. Premier Kurti setzt auf Verzögerung, um Mehrheiten für sein Lager zu gewinnen – sehr zum Unmut der Opposition.
Während sich die Gespräche vorrangig auf Wirtschaftliches fokussierten, ist der erstmalige Empfang des ukrainischen Präsidenten in der serbischen Hauptstadt vor allem auch ein Fingerzeig Richtung Moskau und Brüssel.
Das Ende des Kroatien-Kriegs und die Auflösung der Republik Serbische Krajina in Folge der Operation »Sturm« von 1995 werden je nach Seite betrauert oder mit feierlicher Dankbarkeit betrachtet.
Präsident Vučić verzichtet im Vorfeld von Neuwahlen auf eine Verurteilung Russlands wegen des Ukraine-Kriegs. Auch Bulgarien hat sich in der vergangenen Woche in dieser Hinsicht zurückhaltend gezeigt.
Das ungarische Parlament hat am Montag eine Verfassungsänderung verabschiedet, womit die neue Regierung die Absetzung des amtierenden Staatspräsidenten Tamás Sulyok einleitet. Dieser gilt als Anhänger des ehemaligen Premiers Viktor Orbán.
Nach monatelangen Protesten hat der serbische Präsident seinen Rücktritt angekündigt. Nun will er offenbar Premier werden. Die anhaltenden Studentenproteste und ein Lithiumprojekt, von dem auch Berlin profitieren will, funken allerdings dazwischen.
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Die Regierungspartei von Albin Kurt gewinnt, doch die politische Blockade im Land bleibt bestehen. Es war bereits die dritte Wahl in 16 Monaten, weil keine Zweidrittelmehrheit für die Präsidentenwahl zustande kommt.