Um die Kosten des Irak-Krieges für die Bevölkerung zu dämpfen, brachte Sánchez ein »Entlastungspaket« durchs Parlament. Bis zum Jahresende sollen mehr als zwölf Milliarden Euro für soziale Maßnahmen fließen.
Studenten und »Flamingo«-Umweltbewegung schließen sich zusammen und fordern einen politischen Kurswechsel. Dabei kam es in mehreren Städten des Landes zu Konfrontationen mit Einsatzkräften, die unverhältnismäßige Gewalt ausübten.
Die Bevölkerung des in sich gespaltenen Landes darf die diversen Parlamente und Regierungsvertretungen neu besetzen – doch die politische Stimmung ist vergiftet wie selten zuvor.
Die Haager Urteile gegen ehemalige UÇK-Chefs werden sowohl im Kosovo als auch in Serbien mit Empörung aufgenommen. Was der einen Seite zufolge völlig überzogen und unberechtigt ist, reicht der anderen nicht aus.
Ministerpräsident Janez Janša fährt seinen antipalästinensischen Kurs fort. Bereits im Juni hatte er die palästinensische Flagge am Regierungsgebäude gegen eine ukrainische ausgetauscht.
Die anhaltenden Proteste gegen Korruption und Baupfusch setzen Serbiens Präsidenten unter Druck. Der greift nun zum Mittel der Neuwahlen und will sich in der Rolle des Premiers an der Macht halten.
Kroatien: Zehntausende Menschen demonstrierten am Sonnabend in der Hauptstadt Zagreb gegen die illegale Entsorgung von giftigen, teilweise importierten Abfällen. Landesweit soll es viele weitere verseuchte Deponien geben.
Beim Strategieforum BSF in Slowenien will man den Beitritt der Balkanstaaten und der Ukraine zur EU vorantreiben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren waren diesmal die höchsten Vertreter des Staatenverbunds jedoch nicht eingeladen.
Nach der Ukraine beginnt auch Kroatien mit der feierlichen Umbettung von getöteten Faschisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Das verschärft die Spannungen mit Serbien und schürt jenen Nationalismus, den die EU eigentlich vorgibt, überwinden zu wollen.
Das Startup Verne scheitert mit dem von der Regierung subventionierten autonomen Robotaxiprojekt in Zagreb. Dem Unternehmen droht eine Rückzahlung in Höhe von 90 Millionen Euro an die EU-Kommission.
Bestrebungen des bosnisch-serbischen Politikers Milorad Dodik, das Amt des Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina aufzulösen, gewinnen in konservativen Kreisen der USA zunehmend an Einfluss. Ein neuer Beitrag der Harvard-Universität verleiht dabei Rückenwind.