02.02.2026
US-Sanktionen
Ringen um Serbiens Ölindustrie
Großkonzern wechselt von russischem zu ungarischem Eigentümer. Verwirrung über wahren Kostenpunkt
Von Slavko Stilinović
Der ungarische Energiekonzern Mol steht kurz davor, eine strategische Mehrheit an Serbiens größtem Öl- und Gasunternehmen, der Naftna industrija Srbije (NIS), zu übernehmen. Bei dem Deal geht es um den Anteil von 65,15 Prozent, den bisher ein Tochterunternehmen des russischen Staatskonzerns Gasprom, die Gasprom Neft, hält. Der Verkauf selbst gilt als sichere Sache – Verwirrung gibt es jedoch um den Preis des Ganzen. Während Serbiens Präsident Aleksandar Vučić Zahlen...
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