Die USA beantworten Angriffe auf ihre Marine mit Raketen auf die wirtschaftliche Lebensader der Islamischen Republik. Die mit Teheran verbündeten jemenitischen Ansarollah verstärken ihren Griff auf die Ausweichroute im Roten Meer.
Die US-Armee hat erstmals iranische Ölschiffe direkt angegriffen. Der Einbruch von Teherans Energieexporten trifft vor allem China. Derweil versucht sich Washington wegen des Luftangriffs auf ein Hochzeitsgebäude herauszureden.
Die Angriffe der USA auf Iran eskalieren erneut zum regionalen Flächenbrand. Während Stützpunkte des US-Militärs in verbündeten Golfstaaten durch iranische Gegenangriffe unter Beschuss kommen, stimmen US-Medien auf einen langen Krieg ein.
Majid Asgaripour/WANA (West Asia News Agency) via REUTERS
Nach einem Monat Ruhe greifen die USA erneut den Iran an, der mit Gegenangriffen reagiert. Entgegen Trumps Behauptung bleibt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus gering.
Die mögliche Erweiterung des »Mekka-Pakts« um Bangladesch würde das Verteidigungsbündnis nach Osten drängen und Indien umschließen. Diese Entwicklung wäre auch zugunsten der USA, die ihren Einfluss in der Region erneuern wollen.
Majid Asgaripour/WANA (West Asia News Agency) via REUTERS
Iran und Oman haben sich vorerst über die zu benutzende Fahrrinne in der Straße von Hormus geeinigt. Zeitgleich gibt es aus Teheran Warnungen an Washington, dass die US-Marine zum Ziel werden könnte – das hat sich die iranische Führung bislang vorbehalten.
Sowohl Iran als auch die USA nehmen alle ins Visier, die sich beim Ringen um iranisches Öl gegen ihre Interessen stellen. Das trifft nicht zuletzt China, das einen Großteil des iranischen Öls importierte und jetzt durch die US-Blockade eingeschränkt wird.
Durch den Iran-Krieg eskaliert auch der Konflikt im Jemen erneut. Die USA verstärken unterdessen ihre Militärpräsenz in der Region, eine Neuöffnung der Wasserwege Straße von Hormus und Bab Al-Mandab ist derzeit nicht in Sicht.
Der Kampf um die beiden strategischen Meerengen im Nahen Osten wird zunehmend mit Waffengewalt gegen die zivilen Schiffe ausgetragen. Am Dienstag starben laut Berichten vier Seeleute auf einem Handelsfrachter bei einem mutmaßlichen Angriff der jemenitischen Ansarollah.
Die jemenitischen Ansarollah haben eine erneute Angriffswelle gegen Saudi-Arabien ausgeführt. Ziele waren auch mit ihm verbündete Gebiete im Jemen, um den Öltransport über die wichtige Ausweichroute an der Meerenge Bab Al-Mandab zu behindern.
Wie viel Munition die USA nach dem Angriffskrieg gegen Iran noch im Lager haben, kann nur geschätzt werden. Die Gerüchte über Knappheit dienen jedoch der weiteren Aufrüstung und Waffenschmieden, die Großaufträge erhalten.
Mit den USA im Rücken wird das jährliche Manöver »Han Kuang« deutlich ausgeweitet, simuliert wird ein chinesischer Erstschlag. Das Militär der Volksrepublik präsentiert derweil erstmals seine luftgestützte nukleare Schlagkraft.