Die USA bereiten anscheinend eine Ausweitung des Kriegs vor und verlegen immer mehr Truppen und Material an den Persischen Golf. Jemens Ansarollah machen unterdessen mit ihren Blockadedrohungen ernst und eröffnen eine weitere Front.
Jemens Ansarollah verhängen eine Blockade über Saudi-Arabien. Die USA können unterdessen eine Öffnung der Meerenge von Hormus nicht durchsetzen. Ihre Angriffe nehmen zunehmend das Hinterland ins Visier.
Im 21. Jahrhundert werden Gefechte nicht mehr von großen Plattformen, sondern immer stärker von sich selbst steuernden Sprengköpfen geprägt. Über das Schrumpfen militärischer Wirksamkeit
Die USA haben erneut eine Klinik für Kinder bombardiert. Iran könnte als ultimative Eskalationsmöglichkeit die Wasserversorgung der arabischen Golfstaaten treffen und zusammen mit den Ansarollah in Jemen das Rote Meer blockieren.
Erneut haben US-Kampfjets in der Nacht auf Donnerstag iranische Hafenstädte angegriffen, Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen US-Stützpunkte. Berichten aus Washington zufolge wird zudem eine Ausweitung des Konflikts erwogen.
Donald Trump will alle Kraftwerke und Brücken im Iran zerstören, sollte der Golfstaat nicht den Verhandlungen zustimmen. Die iranische Führung hingegen plant, die globale Ölversorgung zu blockieren. Ein Krieg, der auch die Herrschaft anderer Staaten in der Region bedroht.
Donald Trump setzt in seiner neuen Kriegsstrategie Drohnen gegen iranische Schiffe und Infrastruktur ein, während gleichzeitig die Ansarollah im Jemen Saudi-Arabien angreifen. Washington will sich Schiffspassagen durch die Straße von Hormus künftig vergüten lassen.
Washington hat erneut Militärstellungen bombardiert, aber auch Verkehrswege im Hinterland. Teheran antwortet einmal mehr mit Angriffen auf US-Basen in der Region, so in den Golfstaaten und in Jordanien.
Die USA nutzen Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus, um den Krieg gegen Iran wieder hochzufahren. Während Teheran direkt beschuldigt wird, bleibt die Urheberschaft der Attacken unklar. Iran antwortet mit Vergeltungsschlägen auf US-Ziele in der Region.
Die Debatte um interkontinentale Unterseekabel richtet sich vor allem gegen angebliche »Saboteure« aus China und Russland. Über die geballte Macht von US-Konzernen wie Meta und Microsoft wird kaum gesprochen.
Neu-Delhi verhandelt mit den Emiraten über den Verkauf modernster Rüstungsgüter und riskiert damit seine enge Bindung mit Iran. Indien fällt es zunehmend schwer, die Balance zwischen seinen Bündnissen zu erhalten.
Mit den jüngsten gegenseitigen Angriffen der USA und Irans ist das Mitte Juni vereinbarte Memorandum zur Straße von Hormus faktisch tot. Teheran erklärt, die Meerenge stehe die kommenden 30 Tage unter ihrer alleinigen Kontrolle.