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Bahn AG behindert Gedenkzug

Berlin. Einen »faktischen Boykott« der Ausstellung »Zug der Erinnerung« über den Beitrag der Reichsbahn zur Deportation von Kindern in die Konzentrationslager der Faschisten hat der Sprecher der Initiative, Hans-Rüdiger Minow, in einem Interview mit der Tageszeitung Neues Deutschland (Samstagausgabe) scharf kritisiert. Der Bahn-Vorstand verlange für Trassengebühren, Stationsaufenthalte und anderes weit mehr als 50000 Euro. Das Bundesverkehrsministerium weigere sich, auch nur einen Cent zur Verfügung zu stellen. Er hoffe, so Minow, daß »Proteste im In- und Ausland« die Bahn AG zur Besinnung bringen.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2008, Seite 4, Inland

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