Zum Inhalt der Seite

China: Verurteilung wegen Korruption

Shanghai. Einer der reichsten Männer Chinas, der Bauunternehmer Zhou Zhengyi, wurde am Freitag von einem Gericht in Shanghai wegen Korruption zu 16 Jahren Haft verurteilt. Der 46jährige wurde der Untreue, Bestechung und Steuerhinterziehung für schuldig befunden. Zhous Fall gehört zu einer großangelegten Ermittlung über Korruption, der bereits mehrere Industriekapitäne und Politiker zum Opfer fielen.
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage