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Starker Euro: EZB soll eingreifen

Hamburg. Angesichts der immer neuen Rekordstände des Euro hat der Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer Intervention auf dem Devisenmarkt aufgefordert. »Bei uns wird immer so getan, als seien Devisenkurse schicksalhaft, so wie ein unabweisliches Naturereignis«, sagte Bofinger Spiegel Online. Es sei allerdings möglich, erfolgreich zu intervenieren, so das Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der BRD. »Die Japaner haben es in den Jahren 2002 bis 2004 gemacht, die Chinesen sind massiv am Devisenmarkt tätig. Nur die Westeuropäer definieren ihre nationalen Interessen nicht«, kritisierte der Würzburger Wirtschaftsprofessor.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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