Lomé. In Togo hat die seit vier Jahrzehnten autoritär regierende Partei von Präsident Faure Gnassingbé die Parlamentswahl vom vergangenen Sonntag gewonnen. Die Versammlung des Togoischen Volkes (RPT) gewann nach vorläufigen amtlichen Ergebnissen vom Donnerstag 49 der 81 Sitze im Parlament von Lomé. Die oppositionelle Union der Kräfte des Wandels (UFC) kam auf 21 Mandate. Sie wird geführt von Gilchrist Olympio, dem Sohn des 1963 ermordeten ersten Präsidenten Sylvanus Olympio. Die Opposition warf der Regierung vor, im Norden des Landes Stimmen gekauft zu haben. Internationale Beobachter der Afrikanischen Union und der EU bezeichneten die Wahl jedoch als frei und korrekt. Die Wahlbeteiligung erreichte mehr als 85 Prozent.
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