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Kriege der USA sind »desaströs«
London. Die Kriege der USA und ihrer Verbündeten im Irak und in Afghanistan haben sich nach Einschätzung der britischen Denkfabrik Oxford Research Group als »Desaster« erwiesen. Der Sturz der Taliban 2001/2002 habe für Afghanistan keine Sicherheit gebracht, sondern im Gegenteil dem Al-Qaida-Netzwerk von Osama bin Laden Auftrieb gegeben, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Strategieinstituts. Die Taliban-Milizen seien erneut auf dem Vormarsch, und das Land am Hindukusch sei wegen des Mohnanbaus weltweit die Hauptquelle für Heroin. Der Forschungsgruppe zufolge war auch die Besatzung des Iraks ein »schwerer Fehler«. Sie bilde den Nährboden für Generationen von Al-Qaida-Anhängern.(AFP/jW)
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