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Erinnerung und Mahnung in Berlin

Berlin. Der traditionelle Tag der Opfer des Faschismus am zweiten Sonntag im September wird auch am kommenden Samstag in Berlin als Aktionstag gegen Rassismus und Krieg mit vollem Programm begangen. Die Eröffnungskundgebung beginnt um 11 Uhr in der Gedenkstätte Plötzensee mit Hans Coppi, Vorsitzender der Berliner VVN-BdA, und dem Arbeiterveteranenchor Neukölln. Mit einem Fahrradkorso vorbei an Orten von Verfolgung und Widerstand geht es dann zum Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte. Dort gibt es von 13 bis 18 Uhr ein volles Programm. Neben Ausstellungen, zum Beispiel über das NS-Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn, und Musik (Böse Mädchen, Tino Eisbrenner und La Mula aus Kuba) gibt es Diskussionen zu den Themen: »Hergekommen und Hiergeblieben – Für Zuwanderung, gegen Rassismus« (15 Uhr, Bühne), »Debatte um Antisemitismus in der DDR« (14 Uhr, Zelt), u.a. mit Erika Baum (DKP) und Peter Kirchner, »Nazis verbieten und was dann?« (16 Uhr, Zelt), u.a. mit Thomas Willms (VVN-BdA) und Sebastian Lorenz, (ALB). Das komplette Programm unter: tag-der-mahnung.de(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2007, Seite 15, Antifaschismus

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