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28.08.2007
- → Inland
Falsche Bomben als »drastischer Protest«
München. Vor dem Münchner Landgericht muß sich seit Montag eine 52jährige verantworten, die in Bahnhöfen und Zügen täuschend echte Bombenattrappen versteckt haben soll. Die geständige Angeklagte soll von August 2006 bis zu ihrer Festnahme im Februar insgesamt elf solcher Attrappen versteckt haben. Diese hätten selbst für geschulte Sicherheitskräfte von außen wie echte Sprengkörper ausgesehen und seien zunächst auch dafür gehalten worden. Die Angeklagte gab an, sie habe mit den Bombenattrappen auf die Situation im Nahen Osten aufmerksam machen wollen. Es habe sich um einen »drastischen Protest« gehandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 52jährigen Störung des öffentlichen Friedens vor.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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